Hatred: Die ersten zehn Minuten
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- Freshknight
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Das Spiel hat ein Ziel. Töte alle Menschen weil du alle hasst und sie als unwürdig siehst. Ein Amoklauf Simulator also.
Wer das Spiel sich kauft und es auch noch gut findet, sollte sich mal untersuchen lassen.
Wer das Spiel sich kauft und es auch noch gut findet, sollte sich mal untersuchen lassen.
Zuletzt geändert von Freshknight am 29.05.2015 13:00, insgesamt 1-mal geändert.
- Skabus
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Nö. Ich sag ja nicht, dass GTA das selbe Spielprinzip hat wie Hatred, sondern das es in GTA auch genug Spielelemente gibt, bei denen es nur darum geht, sinnlos zu töten. Falls du dich erinnerst: In GTA2 gabs Randalemission, wo man Passanten mit Flammenwerfern töten sollte. Diese sind brennend und schreiend rumgelaufen, eh sie verkohlt auf dem Boden zusammengebrochen sind.mr archer hat geschrieben:Und du verkennst gerade absichtsvoll das Spielprinzip von GTA, damit deine Relativierung funktioniert.
Ich rede also nur vom Grad der Gewalt. In GTA kann man zudem auch jede Menge unschuldiger Passanten überfahren, in die Luft jagen, erschießen, totprügeln, etc.
Nur weil GTA der Spieler-Liebling ist, ist dort die Gewalt nicht so schlimm oder was? Hör mir doch auf. Das ist doch lächerlich.
MfG Ska
Zuletzt geändert von Skabus am 29.05.2015 13:00, insgesamt 1-mal geändert.
- DocManga
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
danke dafür. Ich kapiers auch nicht. Diese ganzen Moralapostel, die jetzt herausgekrochen kommen - das ist so ein Witz. Wer sich darüber aufregt und Leute als "krank oder pervers" beschimpft, die so etwas spielen unterstützt damit doch quasi nur die "Gamer sind potentielle Amokläufer"-Diskussion...Skabus hat geschrieben:In wie weit überspannt das gezeigte denn den Bogen? In wie weit ist das schlimmer als GTA? Ich kapier es echt nicht.studentenkopp hat geschrieben:Da möchte ich als Gamer garnichts drüber lesen. Jede Publicity ist zuviel. Ich hoffe, niemand hier kommt auf die Idee, Geld dafür auszugeben. Das ist perverse, kranke Scheisse und überspannt den Bogen. Und wer jetzt argumentiert, es wäre heuchlerisch andere Shooter zu zocken und dieses Stück Software hier zu verteufeln, dem sei gesagt: Ich habe auch Modern Warfare 2 bis heute nicht gezockt, weil man dort auf Zivilisten schießen konnte. Auch virtuell ist für mich Gewalt gegen Leute, die sich nicht wehren können, nichts was ich vertreten könnte.
Ich hab langsam das Gefühl, ihr WOLLT unbedingt so tun als wäre Hatred irgendwas besonderes. In GTA kann ich wie gesagt deutlich brutalere Aktionen starten. Hatred ist als Spiel einfach lächerlich, aber noch lächerlicher sind diese moralischen Entrüstungen der Leute hier, die so tun, als wäre Hatred um sovieles schlimmer als GTA, Mortal Kombat, Postal oder andere brutale Spiele.
Hab absolut kein Verständnis dafür...
MfG Ska
Die ersten 10 Minuten zeigen doch schon wie qualitativ unterirdisch und eintönig dieses Spiel ist und die Entwickler nur aufgrund der Tatsache die Kohle kriegen, weil es so kontrovers diskutiert wird - und das funktioniert ja.
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rexcel
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Einfach mal einen Schritt zurück treten und gucken was man da eigentlich spielt.
Bei anderen Spielen wie GTR "kann" man sowas machen. Hier ist es aber Zweck und Ziel. Das ist ein wichtiger Unterschied.
Und gleichzeitig ist es nicht falsch, sich auch bei Spielen GTA mal zu fragen was man eigentlich als "Spiel" versteht. Oder von mir aus bei manchem Film, ob es mir wirklich gut tut, wenn ich mir die Freizeit damit fülle, das ich sehe wie Menschen möglichst echt aussehend abgeschlachtet werden.
Und ich bin auch Gamer. Ich weiß schon wie das ist, und das man z.B. bei GTA auch eine gewisse Distanz zu dem hat was dort passiert (z.B. Folterszene, oder überfahrene Fußgänger).
Die Realität begegnet einem dann, wenn man mal bei einer echten Beerdigung dabei ist. Am besten von einem Menschen der mir was bedeutet hat. Und dann eben nicht das eigene Herz künstlich hart machen, sondern fähig und bereit sein, auch Trauer über den Tod zu empfinden. Sich damit real auseinander setzen. Danach ändert sich vielleicht auch mal der Blickwinkel.
Bei anderen Spielen wie GTR "kann" man sowas machen. Hier ist es aber Zweck und Ziel. Das ist ein wichtiger Unterschied.
Und gleichzeitig ist es nicht falsch, sich auch bei Spielen GTA mal zu fragen was man eigentlich als "Spiel" versteht. Oder von mir aus bei manchem Film, ob es mir wirklich gut tut, wenn ich mir die Freizeit damit fülle, das ich sehe wie Menschen möglichst echt aussehend abgeschlachtet werden.
Und ich bin auch Gamer. Ich weiß schon wie das ist, und das man z.B. bei GTA auch eine gewisse Distanz zu dem hat was dort passiert (z.B. Folterszene, oder überfahrene Fußgänger).
Die Realität begegnet einem dann, wenn man mal bei einer echten Beerdigung dabei ist. Am besten von einem Menschen der mir was bedeutet hat. Und dann eben nicht das eigene Herz künstlich hart machen, sondern fähig und bereit sein, auch Trauer über den Tod zu empfinden. Sich damit real auseinander setzen. Danach ändert sich vielleicht auch mal der Blickwinkel.
- Sevulon
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Eigentlich sollte man als Gaminggemeinschaft doch mittlerweile weiter sein als sich über Gewalt in Spielen aufzuregen, zumal man hier auch locker eine elend lange Liste mit Titeln posten kann, bei denen es genau so darum geht möglichst viele Menschen in möglichst kurzer Zeit umzubringen. Manche "verniedlichen" das vielleicht mit Pixel- oder Comicgrafik, in anderen Fällen ist es auf witzig getrimmt, aber im Grunde ist es schlicht ein alter Hut und bleibt vor allem eins, ein Videospiel zu dessen Auswirkungen es mittlerweile tausende von Studien gibt, die belegen, das reale Gewalt nicht in Verbindung mit virtueller steht.
Ich für meinen Teil laufe auch lieber Amok in Carmageddon, GTA, Postal oder Morrorwind, aber die Spieler von Hatred jetzt als Arschlöcher zu titulieren, weil sie das Gleiche in einer etwas "realistischeren" Umgebung tun? Naaa. Ist immer noch ein Videospiel.
Ich für meinen Teil laufe auch lieber Amok in Carmageddon, GTA, Postal oder Morrorwind, aber die Spieler von Hatred jetzt als Arschlöcher zu titulieren, weil sie das Gleiche in einer etwas "realistischeren" Umgebung tun? Naaa. Ist immer noch ein Videospiel.
Zuletzt geändert von Sevulon am 29.05.2015 13:04, insgesamt 2-mal geändert.
- Clusterpain
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
In GTA kann ich auch Amok laufen, und genau wie in GTA wird das nach 5 Minuten öde. Dann lieber Postal, da hat man noch was zu Lachen, wenn man die Katze aufs Gewehr schraubt 
Aber hier? Wärs ein Military-Shooter und das Ganze einfach eine Szene aus einem Krieg, würde es keine Sau kaufen, weils einfach nur öde und schlecht ist. Zielgruppe: Voll-krass-Alter-12jährige, die ihre Freunde beeindrucken wollen. Braucht kein Mensch.
Aber hier? Wärs ein Military-Shooter und das Ganze einfach eine Szene aus einem Krieg, würde es keine Sau kaufen, weils einfach nur öde und schlecht ist. Zielgruppe: Voll-krass-Alter-12jährige, die ihre Freunde beeindrucken wollen. Braucht kein Mensch.
- mr archer
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Die "Gewalt" in GTA ist deswegen "nicht so schlimm" weil sie nicht Dreh- und Angelpunkt des Spielprinzips ist. In den älteren Teilen der Serie kommt zusätzlich ein eindeutig satirischer Zug hinzu, in den neueren eine starke Storyeinbettung. Nichts davon trifft auf Hatred zu. Du vergleichst Äpfel mit Birnen.Skabus hat geschrieben:
Nur weil GTA der Spieler-Liebling ist, ist dort die Gewalt nicht so schlimm oder was? Hör mir doch auf. Das ist doch lächerlich.
- Sevulon
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Nicht unbedingt. Ob ich nun mit dem Gedanken "Hm, ich hätte jetzt Lust ein wenig Amok zu laufen und Chaos zu verbreiten" GTA oder Hatred einlege, läuft auf das Gleiche hinaus. Die Intention ist in dem Fall ja schon vorher da. Das ich in GTA auch noch was anderes tun kann, spricht nur für den Mehrwert des Spiels, weil es mich sicherlich länger motivieren und unterhalten wird.rexcel hat geschrieben:Bei anderen Spielen wie GTR "kann" man sowas machen. Hier ist es aber Zweck und Ziel. Das ist ein wichtiger Unterschied.
Hatred ist düsterer, GTA ist satirischer. Das spricht lediglich unterschiedliche Stimmungen an, letztlich sind aber beides noch Videospiele und die Gewalt ist in beiden Fällen nur virtuell.mr. archer hat geschrieben:Die "Gewalt" in GTA ist deswegen "nicht so schlimm" weil sie nicht Dreh- und Angelpunkt des Spielprinzips ist. In den älteren Teilen der Serie kommt zusätzlich ein eindeutig satirischer Zug hinzu, in den neueren eine starke Storyeinbettung. Nichts davon trifft auf Hatred zu. Du vergleichst Äpfel mit Birnen.
Zuletzt geändert von Sevulon am 29.05.2015 13:09, insgesamt 1-mal geändert.
- Skabus
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Falsch. Bei Randale-Missionen in GTA ist es auch Zweck und Ziel möglichst viele Leute zu töten. Wenn also Hatred für "kranke und perverse" Menschen ist, dann sind auch GTA-Spieler krank und pervers.rexcel hat geschrieben:Bei anderen Spielen wie GTR "kann" man sowas machen. Hier ist es aber Zweck und Ziel. Das ist ein wichtiger Unterschied.
Ach ne, GTA ist ja ein beliebtes Spiel. Na dann finden wir bestimmt eine heuchlerische Ausrede, warum die Gewalt in GTA weniger schlimm ist, als in Hatred.
Los gehts! Seid kreativ!
Ich finde man sollte Spiele einfach Spiele sein lassen und vor allem nicht sofort hingehen und Leute als "krank und pervers" zu bezeichnen, weil sie ein bestimmtes Spiel spielen.rexcel hat geschrieben: Die Realität begegnet einem dann, wenn man mal bei einer echten Beerdigung dabei ist. Am besten von einem Menschen der mir was bedeutet hat. Und dann eben nicht das eigene Herz künstlich hart machen, sondern fähig und bereit sein, auch Trauer über den Tod zu empfinden. Sich damit real auseinander setzen. Danach ändert sich vielleicht auch mal der Blickwinkel.
MfG Ska
- Sevulon
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Erinnert mich irgendwie an die alten Debatten über Musik wie Black/Death Metal oder später Deutschrap. Da hieß es dann auch immer, dass das ja nur für kranke, geistig gestörte Leute ist 
Zuletzt geändert von Sevulon am 29.05.2015 13:10, insgesamt 1-mal geändert.
- DocManga
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Nur weil es anders aufgebaut ist, kannst du in GTA genauso einen verdammten Amoklauf starten. Wenn du nicht grad ne Story-Mission machst kannst du wie in Hatred (und hier zitier ich den sympathischen Protagonisten aus dem letzten Trailer) eine "fearless, remorseless Genocide-Machine" xD werden. Er vergleicht keine Äpfel mit Birnen, sondern Äpfel mit Äpfel - der eine ist bloß etwas aufwändiger verpackt.mr archer hat geschrieben:Die "Gewalt" in GTA ist deswegen "nicht so schlimm" weil sie nicht Dreh- und Angelpunkt des Spielprinzips ist. In den älteren Teilen der Serie kommt zusätzlich ein eindeutig satirischer Zug hinzu, in den neueren eine starke Storyeinbettung. Nichts davon trifft auf Hatred zu. Du vergleichst Äpfel mit Birnen.Skabus hat geschrieben:
Nur weil GTA der Spieler-Liebling ist, ist dort die Gewalt nicht so schlimm oder was? Hör mir doch auf. Das ist doch lächerlich.
- Skabus
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Das ist einfach absoluter Schwachsinn, der an Sinnlosigkeit kaum zu überbieten ist. Ich weiß echt nicht was ich dazu noch sagen soll...mr archer hat geschrieben:Die "Gewalt" in GTA ist deswegen "nicht so schlimm" weil sie nicht Dreh- und Angelpunkt des Spielprinzips ist. In den älteren Teilen der Serie kommt zusätzlich ein eindeutig satirischer Zug hinzu, in den neueren eine starke Storyeinbettung. Nichts davon trifft auf Hatred zu. Du vergleichst Äpfel mit Birnen.
Ich weiß nicht ob ich über eine derartige Zurschaustellung von Dummheit lachen oder weinen soll...
MfG Ska
Zuletzt geändert von Skabus am 29.05.2015 13:11, insgesamt 1-mal geändert.
- mr archer
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Hatred ist doch nicht ernst. This war of mine ist ernst. Hatred ist schlicht und ergreifend dumm.Sevulon hat geschrieben: Hatred ist ernster.
- Kerron
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Ich bin nun wirklich nicht zimperlich was Gewalt in Spielen angeht, aber ein Spiel was darauf ausgebaut ist Zivilisten niederzustrecken und eben genau aus diesem Grund ein Massaker anzurichten...Sprachlos. Ich halte das für absolut Pervers. Dieses Spiel ist ein gefundenes Fressen für alle "Killerspielverurteiler". Abgesehen davon kann man nun hinterfragen inwieweit der Jugendschutz weit genug geht, wenn ich mir um 13 Uhr solch ein Video anschauen kann. Ich persönlich fände es richtig auf ein Test zu verzichten und textlich ein Kommentar zu dem Spiel zu schreiben, der sich mit dem Spiel auseinandersetzt.
Ich will niemanden, der meint das Spiel spielen zu müssen, verurteilen. Jedem das seine. Aber für überspannt dieses Spiel den Bogen. Gar nicht mal die Gewalt oder gar das töten von Zivilisten (der beliebte Vergleich zu Gta) sondern viel mehr die Motivation-->Der Ton macht die Musik
Ich will niemanden, der meint das Spiel spielen zu müssen, verurteilen. Jedem das seine. Aber für überspannt dieses Spiel den Bogen. Gar nicht mal die Gewalt oder gar das töten von Zivilisten (der beliebte Vergleich zu Gta) sondern viel mehr die Motivation-->Der Ton macht die Musik
- studentenkopp
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Ich glaube, ich habe GTA anders gespielt als Du. Ich habe jedenfalls die Storymissionen verfolgt und nicht den ganzen Tag Passanten umgenietet. Aber daher bist du auch eher die Zielgruppe von Hatred und ich nicht.
