maho76 hat geschrieben:Sobald die ersten Massenmörder-Sims mit Prominenten ("Kill Brittney/Justin/Obama!"), Gangrape-VR oder (Gott bewahre) Kinderpornographie-Progs ihren Weg ins System finden, dürfte es mit der Freiheit aber wohl vorbei sein.
gibt's jetzt auch schon (in massen) und keiner kommt auf die Idee die monitor-Software zu überwachen. nicht vergessen: eine VR-brille ist ein softwaregestützter hardware-device. die ist ja nicht für softwareinhalte derer verantwortlich die dafür was erstellen. was in (teilen) der USA erlaubt ist und was nicht interessiert in der hinsicht keine sau. in einzelnen gemeinden sind gürtel verboten, trotzdem gibt's immer noch gürtel zu kaufen nur eben nicht dort (obs daran liegt dass da ausgerechnet ein hosenträger-/gummibandhersteller ansässig ist?^^).
Zunächst einmal erlaube ich mir Deine Teilaussage "(in Massen)" zu bezweifeln. Zumindest was Gangrape/KP angeht (von obskuren japanischen Tentakelspielchen in Comicgrafik jetzt mal abgesehen).
Desweiteren ist mir sehr wohl bewusst, dass die Brille lediglich ein besonderes Ausgabegerät ist. Nur: wieso dann die explizite Frage nach Kontrolle (pornografischer Inhalte)? Wenn doch jeder wie es ihm beliebt entwickeln kann, sollte sich eine derartige Frage wohl kaum stellen oder? Es sei denn, es müsste bei der Nutzung eine Zwangsverbindung mit FB einhergehen (hier lassen sich dann leicht alle möglichen Nutzungsbedingungen einpflegen - -kein Pron, -keine schwere Gewalt, -kein Drogen- bzw. Alkoholmissbrauch, usw. etc.). Dies kann ich mir zwar nur unter Nutzung meines Aluminiumhutes vorstellen, aber wie gesagt: wieso kommt dann überhaupt erst diese Frage?
Was die Beispiele USA-Gesetzgebung zu Oralverkehr/Gürtelverbot in einigen Bundesstaaten angeht: ja, das mag ausserhalb der US of A möglicherweise niemanden interessieren. Es ist auch nicht so, dass in den BS (oder Countys) mit entsprechender Gesetzgebung keine Pornos (oder Gürtel) mehr verkauft würden. OR ist jedoch Teil eines großen Multinational agierenden US-Unternehmens. In sofern sind US-Gesetze für dieses Unternehmen durchaus relevant - egal wie archaisch diese letztendlich auch sein mögen. Desweiteren sprechen wir bei VR in heutiger / kurzfristig realisierbarer Grafikqualität auch von einer neuen Qualität der Immersion. Und eben jene kann durchaus als leichtes Angriffsziel für überambitionierte Law and Order Protagonisten dienen.
Sind halt Gedanken die mir in diesem Zusammenhang (Wieso eine Frage nach Kontrolle einer eigentlich unkontrollierbar scheinenden Softwarebibliothek? Was wenn gesellschaftlich / strafrechtlich geächtete Themen ihren Weg in dieselbige finden?) durch den Kopf schwirren.