Mr. Hunter hat geschrieben:Sry aber wie kann es sein, dass die Gamer Innerhalb eines Tages unzählige Probleme erkennen und bei Valve und Bethesda die anscheinend ignoriert wurden.
Ganz einfach: Gier! Bei Beth und Valve hat man nur Dollarzeichen gesehen. Bei Bethesda ist man eh nur voller Scheisse und Valve dachte sich, was bei DOTA und TF2 funktioniert, funktioniert bestimmt überall, fuck yeah!
DOTA und TF2 haben aber keine ausgeprägte Modding-Szene (um es mal höflich auszudrücken), weil das reine Online-Spiele sind, wo die Kontrolle über Inhalte und Daten strikt beim Anbieter liegen, wo es keine Möglichkeit gibt eigene Server aufzusetzen. HIER kann man durchaus mit rein kosmetischen Inhalten wie Skins so etwas wie einen Community-Market aufziehen und billig runtergerissenes-kopiertes Zeugs anbieten.
Kibato hat geschrieben:Leute die wegen solcher Lappalien Morddrohungen ausstoßen gehören weggesperrt und resozialisiert...
Schon mal an einem Stammtisch gesessen, wenn genug Bier geflossen ist? Man ignoriert das einfach. Halbstarkes Geschwätz von Halbstarken.
Nur, was am Stammtisch gesagt wird, schafft es meist nicht bis an die Ohren der bedrohten Personen. Das Internet bietet manchmal zu einfache direkte Kommunikation zu ebenjenen. Ähnlich ist es ja mit Petitionen, wo auch der sinnloseste Mist einfach mal von 10000 Idioten ratzfatz unterschrieben wird.
@Topic: Schön, dass dort zurückgerudert wurde. Jetzt bitte nochmal ans Reißbrett und eine Variante ausdenken, die den Moddern und Spielern auch zu Gute kommt. Oder es einfach lassen wie es ist.
@Saxxon: ich habe ja auch nicht behauptet, dass der PC tot sei/war sondern einfach nur die Aussage, dass der PC ein den letzten Jahren immer weniger Beliebtheit hatte. Das kommt natürlich auch davon, dass ein GTA 5 beispielsweise erst nach über 2 Jahren nach Release für den PC rauskommt, FIFA jahrelang in abgespeckter Form (Engine) angeboten wurde und somit dem Konsolenmarkt ein Schub gegeben wurde bzw. der Zuwachs am PC Gaming ein Riegel vorgeschoben wurde. Ist fast ähnlich zu vergleichen mit: Die Wii/WiiU bekommen meist keine aktuellen Multiplattformer wie FIFA, CoD etc., für viele auch ein "Nicht"-Kaufgrund, da ich genügend Leute kenne, die sich Jahr für Jahr einfach nur ein neues FIFA zulegen. Das der E-Sport eine ganz andere Sache ist, ist klar. Jedoch sind dies wohl auch Gamer, die nicht 20 verschiedene Spiele auf dem Rechner haben bzw. auch spielen, sondern viele legen sich auf 1,2 Spiele fest. Ich kenne genügend WoW Spieler, die fast nichts anderes spielen oder auch CS Spieler etc. Der PC ist natürlich dafür wie gemacht, gerade bei MP Egoshooter, bei denen jeder frame und individualisierte Eingabegeräte wie professionelle Gaming-Mäuse schon einen Vorteil geben können, während bei einer Konsole höchstens die bessere Internet-Verbindung den Vorteil bringen kann (alles mal abgesehen vom eigentlichen Skill).
Der PC wird auch nie aussterben, Skyrim, Diablo etc. kamen zuerst für den PC, Crysis setzte auch erst Maßstäbe auf dem PC bevor man überhaupt mal an eine Konsolenfassung angedacht hatte. Die Beliebtheit des PCs ist auch wieder größer geworden und da komme ich auf den Punkt mit Steam, die ja wirklich auch ihren Anteil daran haben. Durch eine Verkommerzialisierung der Mods, die ja dann nichts anderes sind als "inoffizielle" DLCs, wäre es aber ein großer Schlag ins Gesicht für viele - wie man ja auch an den Reaktionen gesehen hatte - und der PC hätte dadurch sicherlich einiges an Einbußen gehabt, so ehrlich muss man eben sein.
Aussterben nein, aber die Beliebtheit wächst damit nun auch nicht gerade... Ich zocke gerne am PC, habe sogar für GTA5 mich 2 Jahre lang nicht spoilern lassen, spiele sehr gerne Civilizations, Cities: Skylines etc darauf und wenn mich auch nicht mehr so das FPS Genre juckt, wenn dann spiele ich diese Games auch lieber auf dem PC und Mods nutze ich wirklich auch nicht im übermäßigen Sinne (Skyrim, damals HL2 und PES). Trotzdem bin ich heilfroh über das Zurückrudern von Steam. Die Konsequenz wären sicherlich mehr "Steamless"-cracks und daraus folgere ich ebenso, dass wieder immer mehr Publisher den PC dann nur noch als halbgaren Port - wenn überhaupt - ansehen werden.
rainji hat geschrieben:
Nun mach mal aus einer Onlinedrohung nicht mehr als es ist.
Verharmlosen sollte man das aber auch nicht. Sowas ist fernab von sozialem Verhalten und lässt tatsächlich ziemlich tief blicken.
rainji hat geschrieben:
1. Überhaupt keine Qualitätskontrolle: wurde Content geklaut oder von anderen Moddern eingebaut? Gehört die Mod überhaupt dem Uploader?
7. 25% für Modder? Ein direkter Schlag ins Gesicht.
8. Warum keine Spendenoption, wie beim Nexus? Großartige Modder und Mods kann man auch so entlohnen.
Legitime Argumente. Jedoch die Einzigen drei aus deiner Liste.
Gegenüber dem Magazin äußerte Ives: "Einige Modder sind wirklich gut darin, was sie tun. Sie erschaffen für viele Spieler komplett neue Erlebnisse. Ihre Arbeit erfordert eine Menge Zeit und Mühe [...]. Ich finde es nur fair, dass sie für ihre Arbeit kompensiert werden. Modder sollten frei entscheiden können, wie sie ihre Werke vertreiben, anstatt dazu gezwungen zu sein unentgeltlich zu arbeiten."
so hat er argumentiert? er wurde gezwungen unentgeltlich zu arbeiten? von wem? seiner eigenen lust mods zu entwickeln? oder von wem sonst? und wieso umsonst? bei einer gewissen qualität und "einzigartigkeit" hätte er auf spenden hoffen können und bei einem guten umgang mit der community hätte er auch sicherlich den ein oder anderen obulus erwirtschaften können.
und weiter, sind gut entwickelte mods nicht auch ein stück weit portfolio aufbesserung um vielleicht mal einen fuss in die gamingbranche zu bekommen? oder will er es weiterhin als hobby machen? wenn ja, warum dann geld dafür?
2topic:
fein, dass zurückgerudert wurde, anhand der argumentation von dem herren im qoute kann man gut sehen wie "hilflose" modder von valve instrumentalisiert werden sollten um noch mehr geld in die kasse zu spülen, zum nachteil der ganzen moddingkultur, was zum nachteil für den spieler geführt hätte.
Kudos an Valve!
Ich bin wirklich davon ausgegangen, dass ihnen (Valve) auch diverse Plagiatsfälle mehr oder weniger egal sind und sie es durchziehen koste es was es wolle.
Schön, dass selbst eine Monopolstellung auf Kunden hört und Probleme eingeht.
War von Valve zu erwarten. Entgegen der ganzen Hater ist die Firma eben doch kein blutsaugender Marketing-Verein. Aber um das selbst raus zu finden, müsste man sich ja mal informieren. Das könnte ja der eigenen Meinung schaden....
Jim Panse hat geschrieben:War von Valve zu erwarten. Entgegen der ganzen Hater ist die Firma eben doch kein blutsaugender Marketing-Verein. Aber um das selbst raus zu finden, müsste man sich ja mal informieren. Das könnte ja der eigenen Meinung schaden....
Genau, deswegen hat man auch ein Rückgaberecht auf Spiele.
Abwarten, dass kommt wieder. Man hat vorgefühlt und "bessert" nun nach.
Sehe ich auch so. Anerkennung kann man für seine "Arbeit", welche aus dem Hobby und Spass an der Sache entsteht, auch auf mehreren Ebenen bekommen.
Zum Thema:
Die Mehrheit an Gamern sollten sich zukünftig, bei wichtigen Themen, welche im Prinzip auch "alle" betreffen zusammenhalten und Konsequenzen für die Gewinnmaximierenden ziehen, den Uneinigkeit und Ungeschlossenheit ist die nachhaltigste und größte Schwachstelle der gesamten Gamingcommunity. Das wissen auch die Publisher und Investoren, welche in den letzten Jahren immer gieriger wurden und Stück für Stück die Grenzen des zumutbaren durch Umerziehung/Erziehung ausgelotet und erweitert haben.
Die wichtigsten Punkte meiner Meinung nach sind immer noch zur Zeit:
- DRM-Zwangsamaßnahmen für Retailspiele
(Bei Digital kann man sich für eine DRM- oder DRM-Free Plattform entscheiden, sofern möglich, aber das hängt auch von der Unterstützung ab).
- Unfertige Spiele (QA) zum Vollpreis (Gewinnmaximierung)
- Unvollständige Spiele zum Vollpreis + DLC-Mikrotransaktionen-Abzocke (Gewinnmaximierung)
Ich persönlich finde, jene Themen sind u.a. zur Zeit die wichtigsten (nachdem nun das Mod-Thema augescheinlich vorerst geklärt wurde). Kann sein, dass noch Themen wie Geo-Lock etc. dazu kommen.
Die älteren Gamer-Generationen und auch Gaming-Redaktionen haben eine "gewisse Erziehungspflicht / Aufklärungspflicht" (inoffiziell und ungezwungen) gegenüber den jüngeren Gamergenerationen und diese sollte im eigenen Interesse für das gemeinsame Hobby mit Sorgfalt und auch als Vorbild ausgeübt werden (Ausreisser wird es natürlich immer geben). Das wäre das Mindeste, was man tun kann. Bestenfalls sind wir Endverbraucher in der Position, wo wir mit unsereren Konsumverhalten (Akzeptanz/nicht Akzeptanz) bestimmen wie es mit unseren Hobby weiter gehen soll.
Bestenfalls sind wir Endverbraucher in der Position, wo wir mit unsereren Konsumverhalten (Akzeptanz/nicht Akzeptanz) bestimmen wie es mit unseren Hobby weiter gehen soll.
Für die Industrie sind wir auch nur genau das, nicht mehr nicht weniger - naja für Electronic Arts evtl. weniger
Und nicht jeder Gamer treibt sich in Foren rum, wahrscheinlich nur die wenigsten.
Die Aufklärungpflicht von Gamingwebseiten wird doch erfüllt, alles was im Gamingbereich eine gewisse "relevanz" hat wird publiziert, also komplette Abdeckung des Themenspektrums.
Die eigene Meinung zu Themen kann sich der einzelne nur selbst bilden....
@ Topic:
Auch wenn Valve zurückrudert sind sie für mich dennoch mein Nemesis in der Spielelandschaft. Ich meide den Laden,w ie der Teufel das Weihwasser.
Zuletzt geändert von ZackeZells am 28.04.2015 10:11, insgesamt 1-mal geändert.