Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisierung von Modifikationen
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- Pyrrhus
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi
Es geht darum, dass, wenn man als Modder seine Mods monetarisieren will, Geld/Lizenzgebühren dafür abdrückt. Wenn man ihn kostenlos anbietet, dann muss man dafür natürlich nichts bezahlen.
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-=Ramirez=-
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi
Den würde ich am ersten Tag von meinem Grundstück verweisen und fertig. Steam kann das mit den Moddern aber zum Glück nicht bringen, weil sonst Imageschäden drohen und potenzielle Käufer verjagt werden.Pyrrhus hat geschrieben:Stellt euch einfach mal vor, jemand würde Jahrelang auf eurem Grundstück erfolgreich Limonade verkaufen. Und ihr seht davon keinen Cent.
- 7yrael
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi
Stellt euch mal vor, ihr setzt auf euer Grundstück ein Schild:"Hier freie Plätze, um Limonade zu verkaufen", und dann kommen tatsächlich Leute, und verkaufen auf euerm Grundstück Limonade...-=Ramirez=- hat geschrieben:Den würde ich am ersten Tag von meinem Grundstück verweisen und fertig. Steam kann das mit den Moddern aber zum Glück nicht bringen, weil sonst Imageschäden drohen und potenzielle Käufer verjagt werden.Pyrrhus hat geschrieben:Stellt euch einfach mal vor, jemand würde Jahrelang auf eurem Grundstück erfolgreich Limonade verkaufen. Und ihr seht davon keinen Cent.
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Easy Lee
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi
Deuterium hat geschrieben:Steam ist einfach ein verhurter Hurenladen! Wer sich über Spiele freut, die Steam voraussetzen, der freut sich wahrscheinlich auch über Wurzelbehandlungen ohne Betäubung oder Omas Beerdigung. Ein ganz perverser Humor muss das sein. Masochismus in Reinform und dass mit einem fetten Industriearschlecker, der weder geil ist, noch besonderen Charakter hat. Man fickt ihn, weil er billige Angebote macht, die alte Crackhure.
- Sir Richfield
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi
Es geht darum, dass du bei Steam Workshop eine Menge Dinge tust - aber keine Lizenzen erwerben!Pyrrhus hat geschrieben:Es geht darum, dass, wenn man als Modder seine Mods monetarisieren will, Geld/Lizenzgebühren dafür abdrückt. Wenn man ihn kostenlos anbietet, dann muss man dafür natürlich nichts bezahlen.
Nur weil du eine Platform bei Steam angeboten bekommst, macht das deinen Content kein Stück "legaler".
Eher im Gegenteil, denn *jetzt* ist Geld im Spiel, da hört der Spaß auf, wie Kajetan vor Seiten schon bemerkte.
- danke15jahre4p
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi
jo, und damit is praktisch vorprogrammiert, dass sich die leute die geld für limonade verlangen mit den leuten zoffen die die limonade kostenlos anbieten.7yrael hat geschrieben:Stellt euch mal vor, ihr setzt auf euer Grundstück ein Schild:"Hier freie Plätze, um Limonade zu verkaufen", und dann kommen tatsächlich Leute, und verkaufen auf euerm Grundstück Limonade...
wer verliert? der spieler.
greetingz
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johndoe527990
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi
Du lässt einen Bekannten in deinem Gästezimmer wohnen, du brauchst es derzeit ja nicht. Er kauft sein Essen selber, besetzt das Bad nicht oder kommt dir irgendwie in die Quere. Er saugt sogar ab und zu und wäscht ab oder bringt den Müll raus.Sir Richfield hat geschrieben:Und wieso genau soll man Bethesda *jetzt* dafür bezahlen? Bzw. WOFÜR? .Pyrrhus hat geschrieben:Und für Lizenz-Gebühren und rundum Sorglospaket von wegen Infrastruktur ist das immernoch angemessen, auch wenn man nichts geschenkt bekommt.
Aber irgendwann kommt der Moment, wo du sagst - hey das ist meine Wohnung und verlangst Miete oder schmeißt ihn raus.
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Nichts anderes macht nun Bethesda, mit Hilfe von Steam. Wenn Bethesda nicht das Recht besitzt, das tun zu dürfen, bitte korrigiere mich.
Mir kommt es halt so vor, dass vor lauter Romantik für bisherige Zeiten das Modden mit all den Grauzonen und "Wegschauen" der Publisher (schließlich wurden die Spiele teilweise sehr aufgewertet) zum Gewohnheitsrecht deklariert wird.
(Dass Steams Modworkshop und die monetäre Umsetzung an allen Ecken und Enden hinkt, da habt ihr natürlich Recht, die Fakten bestreite ich nicht. Genauso, dass dieser Schritt dem Modding Schaden zufügen kann)
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unknown_18
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi
Noch ein weitere Punkt zu kaufbaren Mods, den ich so auch noch nirgends gelesen habe:
Was ist mit Multiplayer Mods? Ist man dann plötzlich gezwungen einen Mod kaufen zu müssen, wenn man mit anderen zusammen spielen will?
Ansonsten: man stelle sich mal vor man müsste für Minecraft Mods zahlen... das reicht eigentlich schon was dann abgehen würde ^^
Was ist mit Multiplayer Mods? Ist man dann plötzlich gezwungen einen Mod kaufen zu müssen, wenn man mit anderen zusammen spielen will?
Ansonsten: man stelle sich mal vor man müsste für Minecraft Mods zahlen... das reicht eigentlich schon was dann abgehen würde ^^
- Kajetan
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi
Übrigens ... mal zum Vergleich:
Es gibt ja diverse Partner-Netzwerke, die LPer und Vlogger sammeln, um darüber deren Content besser vermarkten zu können. Curse (welches einige vielleicht durch ihren Curse Client zur Mod-Verwaltung kennen) hat so ein Werbe-Netzwerk namens "Union for Gamers". Hier bekommt der Youtuber 90% der Werbeeinnahmen, Curse fordert nur 10%. Der Zuschauer? Zahlt nichts.
Und jetzt die Frage: Was bekommt der Publisher, der Entwickler?
Kostenloses (!) Marketing mit hoher Reichweite in einem äusserst populären Medium, für welches er, um eine ähnliche Effektivität zu erzielen, viele Millionen Dollar/Euro investieren müsste.
Und was hat das mit Mods zu tun?
Mods erhöhen nachweislich die Attraktivität des Spieles, für das sie gemacht werden. Mehr Mods = mehr Umsatz. Mehr Mods = längere Verkaufszeiträume, langsamerer Preisverfall. Gerade Bethesda profitiert massiv durch Mods. Und muss für diesen enormen, geldwerten Vorteil keinen müden Cent ausgeben!
Von daher, all diese krummen Pseudo-Vergleiche mit Limonadenverkäufern auf Grundstücken und Leuten, die ihn Wohnzimmern sitzen ... sie sind falsch. Grundfalsch und verfehlen die Thematik um Lichtjahre!
Es gibt ja diverse Partner-Netzwerke, die LPer und Vlogger sammeln, um darüber deren Content besser vermarkten zu können. Curse (welches einige vielleicht durch ihren Curse Client zur Mod-Verwaltung kennen) hat so ein Werbe-Netzwerk namens "Union for Gamers". Hier bekommt der Youtuber 90% der Werbeeinnahmen, Curse fordert nur 10%. Der Zuschauer? Zahlt nichts.
Und jetzt die Frage: Was bekommt der Publisher, der Entwickler?
Kostenloses (!) Marketing mit hoher Reichweite in einem äusserst populären Medium, für welches er, um eine ähnliche Effektivität zu erzielen, viele Millionen Dollar/Euro investieren müsste.
Und was hat das mit Mods zu tun?
Mods erhöhen nachweislich die Attraktivität des Spieles, für das sie gemacht werden. Mehr Mods = mehr Umsatz. Mehr Mods = längere Verkaufszeiträume, langsamerer Preisverfall. Gerade Bethesda profitiert massiv durch Mods. Und muss für diesen enormen, geldwerten Vorteil keinen müden Cent ausgeben!
Von daher, all diese krummen Pseudo-Vergleiche mit Limonadenverkäufern auf Grundstücken und Leuten, die ihn Wohnzimmern sitzen ... sie sind falsch. Grundfalsch und verfehlen die Thematik um Lichtjahre!
- Randall Flagg78
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi
Alle regen sich jetzt ein bisschen auf und am Ende schlucken die PC'ler sowieso alles und lassen sich von Steam weiter am Ring durch die Nase führen.
Weil die Spiele doch so schön billig sind und sie sonst ihre Games verlieren...
Weil die Spiele doch so schön billig sind und sie sonst ihre Games verlieren...
- danke15jahre4p
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi
wat? von wegschauen kann doch garkeine rede sein? wenn ein publisher nicht vollkommen verblödet ist, muss er erkennen wie sehr die verkaufszahlen von modbarkeit abhängen. was denkst du wieviele zusätzliche kopien verkauft hat nur weil skyrim modbar ist.douggy hat geschrieben:Mir kommt es halt so vor, dass vor lauter Romantik für bisherige Zeiten das Modden mit all den Grauzonen und "Wegschauen" der Publisher (schließlich wurden die Spiele teilweise sehr aufgewertet) zum Gewohnheitsrecht deklariert wird.
man bekommt jetzt den hals nicht voll und will an den mods mitverdienen, dass ist kein "jetzt reichts", sondern ein "hey, ich will noch mehr geld"
ich hoffe die ganze geschichte geht nicht nach hinten los.
greetingz
- Eirulan
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi
Sehr guter Punkt!Kajetan hat geschrieben:...
Mods erhöhen nachweislich die Attraktivität des Spieles, für das sie gemacht werden. Mehr Mods = mehr Umsatz. Mehr Mods = längere Verkaufszeiträume, langsamerer Preisverfall. Gerade Bethesda profitiert massiv durch Mods. Und muss für diesen enormen, geldwerten Vorteil keinen müden Cent ausgeben!
...
Mods erhöhen massiv die Lebensdauer und Attraktivität eines Spiels. Bethesda hat mit Mods für Skyrim bereits indirekt Millionen an Mehreinnahmen erzielt.
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johndoe527990
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi
Ja, leifman, hab ich das bestritten? Wegschauen heißt, scheiß auf paar Lizenzunstimmigkeiten, wir verkaufen ja einige Spiele dadurch mehr.
Nichts andres hab ich geschrieben
Nichts andres hab ich geschrieben
- Sir Richfield
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi
Stell dir einfach vor, dass die Analogie nicht passt.Pyrrhus hat geschrieben:Stellt euch einfach mal vor, jemand würde Jahrelang auf eurem Grundstück erfolgreich Limonade verkaufen. Und ihr seht davon keinen Cent.
Die Herausforderung hier ist, dass das Bild immer schief ist, selbst wenn ich das so darstelle, wie es bisher gesehen wurde:
Jemand kauft ein Stück von deinem Grundstück und verkauft darauf Limonade.
Bzw. setzt sich ja gaaaanz langsam die Wahrheit durch: Jemand mietet das Grundstück und verkauft darauf Limonade.
Letzteres kann man als Bild nehmen, du hast das Stück Grund vermietet (Also eine Lizenz zum Abspielen erteilt), im Mietvertrag steht sogar drin "Aber keine Limo anbieten!" (Also: Software nicht verändern).
Dein Mieter hat aber innert weniger Stunden einen Stand mit kostenloser Limo aufgebaut.
Deine Reaktion?
Da dein Grundstück grundsätzlich eingezäunt ist und nur gegen Geld betreten werden kann (Spiel kaufen), müssen die Limonadennutzer dich ja eh bezahlen.
Also duldest du die Abgabe von Limo, wohlwissend, dass du jederzeit die Abgabe unterbieten kannst.
So, jetzt die Neuigkeit:
Der König des Landes (auf dem dein Grundstück liegt), sagt dir jetzt
"Pass mal auf: Die Leute mit ihrer Limo, die machen das ja mit Verlust, weil kostenlos. Das ist ja irgendwie doof, oder? Wie wäre es, du tust so, als würdest du jetzt (OHNE ÄNDERUNG DES MIETVERTRAGS!) so tun, als dürften die ihre Limo verkaufen? Damit das alles richtig scheint, nehmen wir Steuern, dann wirkt das offiziell. Also ich nehme Steuern, weil ich bin ja der König und du nimmst Steuern, weil das ist ja dein Land. Also.. MEIN Land, aber das musst du nicht wissen."
Der König freut sich, du freust dich und ihr beide könnt einfach irgendwie nicht verstehen, warum sich der Rest des Landes nicht so recht freuen möchte.
- danke15jahre4p
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi
okay, hatte es so gelesen, du meintest mit wegschauen, dass man mods eigentlich nicht mag, aber sie duldet und verfügbar macht im sinne für die community.douggy hat geschrieben:Ja, leifman, hab ich das bestritten? Wegschauen heißt, scheiß auf paar Lizenzunstimmigkeiten, wir verkaufen ja einige Spiele dadurch mehr.
Nichts andres hab ich geschrieben
greetingz
