Project CARS: Startet im Mai auf PC und Konsolen durch

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Re: Project CARS: Startet im Mai auf PC und Konsolen durch

Beitrag von Gast »

Hihi, die Leute gehen weg vom PC, weil sie bestimmte Dinge nicht wollen. Und was bekommen sie? Bestimmte Dinge. :D
johndoe774091
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Re: Project CARS: Startet im Mai auf PC und Konsolen durch

Beitrag von johndoe774091 »

Nanimonai hat geschrieben:
Leon-x hat geschrieben: Die Performance selbst sollte natürlich auf den maximalen Einstellungen nicht leiden. Nur wenn Jemand mit gewissen Effekten nichts anfangen kann ist es doch nett sie zu deaktivieren. Natürlich für den SP da man im MP wie schon auf PC sich sonst Vorteile holt wenn man gewisse Dinge weglässt um mehr zu sehen. Wobei die Möglichkeit mit Vor- und Nachteil ja jeder hat.
Ich mag das nicht. Ich möchte Spiele so spielen, wie sie vom Entwickler vorgesehen sind und nicht, wie ich sie mir zusammenstricken will. Es ist ok, wenn ich nach dem Durchspielen eine Option für einen Filtereffekt oder ähnliches bekomme (das nutze ich dann sowieso nie), aber vor dem spielen möchte ich das nicht noch einstellen müssen. Blur an/aus, Grafikeffekt X an/aus... etc. Mir sind ja bei Rennspielen die vielen Perspektiven im Grunde genommen schon zu viel, eine vorgegebene würde mir völlig reichen. Ich hätte mich bei Driveclub beispielsweise gefreut, wenn es wirklich dieser First Person Racer geworden wäre, der ursprünglich mal angesprochen wurde.

Das klingt bestimmt ziemlich schräg, aber zu viele Optionen sind für mich eher schädlich als fördernd für meinen Spielspaß.
Bei Optionen ist doch kein Zwang da. Vor allem bei Konsolen wird der Entwickler dir schon alles so vorgeben wie er es von ihm vorgesehen ist. Was ist daran so schlimm dann Sachen, die einen stören deaktivieren zu können (wie erwähnt Motion-Blur, da kenn ich auch einige die diesen Effekt nicht abkönnen). Du kannst normal dein Spiel direkt starten und andere können es deaktivieren. Spielst du Driveclub in der Cockpit-Ansicht? Was ist dort die Standardansicht?
Nanimonai
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Re: Project CARS: Startet im Mai auf PC und Konsolen durch

Beitrag von Nanimonai »

DancingDan hat geschrieben:Bei Optionen ist doch kein Zwang da. Vor allem bei Konsolen wird der Entwickler dir schon alles so vorgeben wie er es von ihm vorgesehen ist. Was ist daran so schlimm dann Sachen, die einen stören deaktivieren zu können (wie erwähnt Motion-Blur, da kenn ich auch einige die diesen Effekt nicht abkönnen). Du kannst normal dein Spiel direkt starten und andere können es deaktivieren. Spielst du Driveclub in der Cockpit-Ansicht? Was ist dort die Standardansicht?
Ich bin jemand, der bei Spielen genau diesen Zwang mag. Quasi die Vorgaben und Vorstellungen der Entwickler umzusetzen, also mit dem zu arbeiten, was mir vorgesetzt wird. Daher mag ich den modernen Ansatz nicht sonderlich, dass "jeder sein eigenes Spiel" spielen soll und so viele Spiele die Möglichkeit bieten, sich das Spiel auf sich selbst maßzuschneidern. Die Vielzahl von Optionen führen bei mir dazu, dass ich sie alle ausprobieren "muss" und mich dann nicht entscheiden kann oder viel mehr will. Klar, ich könnte das auch einfach alles ignorieren und alles auf Standardeinstellungen belassen, dann würde sich bei mir aber das Gefühl einstellen, dass ich nicht das Maximum aus den Vorgaben rausgeholt habe.

Die Mentalität dahinter ist vermutlich die typische Min-Max Spielstruktur, die ich schon immer bei Rollenspielen etc. an den Tag gelegt habe. Als Beispiel: Wenn man bei einem Rollenspiel die Attribute verteilen kann und es meinetwegen auf Stärke einen Hardcap von 30 Punkten gibt, ich aus Versehen oder Unwissenheit 31 Punkte verteilt habe, stellt sich ein unangenehmes Gefühl ein und der Gedanke, den Charakter zu löschen und neu anzufangen. Spielweise A mag spaßiger sein als Spielweise B, aber weniger effektiv und erfolgreich, daher meide ich sie.
Bei Rennspielen kann ich deswegen wenig mit zu vielen Einstellungsmöglichkeiten anfangen. Ich möchte (wie bei Driveclub) einfach die Karre unter dem Arsch haben und losfahren und mir keine Gedanken darüber machen müssen, dass es viel effektiver ist, die Übersetzung des dritten Gangs ein wenig nach oben zu schrauben. Ich möchte mein Können als Fahrer unter Beweis stellen, nicht als Mechaniker.
Bei Spielen wie Skyrim bin ich irgendwann an einen Punkt gekommen, an dem ich unantastbar war. Bestimmte Waffen und Skillkombinationen haben einen quasi zu einem Gott gemacht und es gab keine Herausforderung mehr. Der Spaß war auf Anhieb weg. Das Argument vieler lautet dann immer: "Dann lass diese Kombinationen doch sein." Das ist aber nicht der Punkt und diejenigen verstehen das Anliegen nicht. Wenn ein Spiel so konzipiert ist, dass ich mich quasi selbst beschränken und auf bestimmte Dinge verzichten muss, damit ich nicht zu "imba" bin, hat dieses Spiel schlagartig seinen Reiz verloren.
Ich möchte also aus den möglichst wenigen Vorgaben das beste machen und nicht die Vorgaben oder mich selbst manipulieren.

Wenn man sein erstes Rennen in Driveclub spielt, ist glaube ich die Cockpitperspektive voreingestellt. Für mich wäre es perfekt, wenn es auch nur diese Perspektive gäbe. So switcht man auch in Onlinespielen immer wieder zwischen den einzelnen Perspektiven um, damit man keine Sichtnachteile etc. hat.

Ich schreibe das alles etwas überspitzt und ganz so dramatisch ist es dann bei mir auch nicht, aber ich hoffe, du verstehst so ungefähr, was ich damit meine.
johndoe774091
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Re: Project CARS: Startet im Mai auf PC und Konsolen durch

Beitrag von johndoe774091 »

Ich denke schon. Danke für die Erklärung. Das erinnert auch ein wenig an Quake 3 Arena. Ein Kumpel hatte mal alle Einstellungen so niedrig gewählt, dass Texturen fehlten und aus dem Rocket Launcher nur Quadrate kamen. Dafür hatte er laut Anzeige 999 FPS. Das bringt vielleicht maximalen Erfolg ist aber sicherlich nicht im Sinne der Entwickler. Aber für das Solo-Erlebnis besteht wie gesagt die Möglichkeit direkt zu starten oder nicht die Taste für die Perspektivenwahl zu betätigen.
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Funfab
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Re: Project CARS: Startet im Mai auf PC und Konsolen durch

Beitrag von Funfab »

Wird/gibt es eine Demo (geben)?
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gargaros
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Re: Project CARS: Startet im Mai auf PC und Konsolen durch

Beitrag von gargaros »

http://www.eurogamer.net/articles/digit ... ocialoomph

Krass, 60FPS werden nicht einmal ansatzweise gehalten. Zwar ist der geteste Build eigentlich nicht für eine technische Analyse bestimmt gewesen, aber sind wir mal ehrlich: Der dürfte dennoch ziemlich aktuell sein. Schwankende Bildrate und dass bis unter die 30FPS-Marke (im Falle der One-version) geht einer Simulation überhaupt nicht. Wie soll man da ein Fahrzeug konstant am Limit fahren?
Nanimonai
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Re: Project CARS: Startet im Mai auf PC und Konsolen durch

Beitrag von Nanimonai »

gargaros hat geschrieben:http://www.eurogamer.net/articles/digit ... ocialoomph

Krass, 60FPS werden nicht einmal ansatzweise gehalten. Zwar ist der geteste Build eigentlich nicht für eine technische Analyse bestimmt gewesen, aber sind wir mal ehrlich: Der dürfte dennoch ziemlich aktuell sein. Schwankende Bildrate und dass bis unter die 30FPS-Marke (im Falle der One-version) geht einer Simulation überhaupt nicht. Wie soll man da ein Fahrzeug konstant am Limit fahren?
Da steht doch, dass die Version aus dem Februar stammt und die Optimierung noch fehlt. Mittlerweile hat sich DF auch dafür entschuldigt. Aber du springst trotzdem noch auf diesen Zug auf?
AtzenMiro
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Re: Project CARS: Startet im Mai auf PC und Konsolen durch

Beitrag von AtzenMiro »

Nanimonai hat geschrieben:
DancingDan hat geschrieben:Bei Optionen ist doch kein Zwang da. Vor allem bei Konsolen wird der Entwickler dir schon alles so vorgeben wie er es von ihm vorgesehen ist. Was ist daran so schlimm dann Sachen, die einen stören deaktivieren zu können (wie erwähnt Motion-Blur, da kenn ich auch einige die diesen Effekt nicht abkönnen). Du kannst normal dein Spiel direkt starten und andere können es deaktivieren. Spielst du Driveclub in der Cockpit-Ansicht? Was ist dort die Standardansicht?
Ich bin jemand, der bei Spielen genau diesen Zwang mag. Quasi die Vorgaben und Vorstellungen der Entwickler umzusetzen, also mit dem zu arbeiten, was mir vorgesetzt wird. Daher mag ich den modernen Ansatz nicht sonderlich, dass "jeder sein eigenes Spiel" spielen soll und so viele Spiele die Möglichkeit bieten, sich das Spiel auf sich selbst maßzuschneidern. Die Vielzahl von Optionen führen bei mir dazu, dass ich sie alle ausprobieren "muss" und mich dann nicht entscheiden kann oder viel mehr will. Klar, ich könnte das auch einfach alles ignorieren und alles auf Standardeinstellungen belassen, dann würde sich bei mir aber das Gefühl einstellen, dass ich nicht das Maximum aus den Vorgaben rausgeholt habe.

Die Mentalität dahinter ist vermutlich die typische Min-Max Spielstruktur, die ich schon immer bei Rollenspielen etc. an den Tag gelegt habe. Als Beispiel: Wenn man bei einem Rollenspiel die Attribute verteilen kann und es meinetwegen auf Stärke einen Hardcap von 30 Punkten gibt, ich aus Versehen oder Unwissenheit 31 Punkte verteilt habe, stellt sich ein unangenehmes Gefühl ein und der Gedanke, den Charakter zu löschen und neu anzufangen. Spielweise A mag spaßiger sein als Spielweise B, aber weniger effektiv und erfolgreich, daher meide ich sie.
Bei Rennspielen kann ich deswegen wenig mit zu vielen Einstellungsmöglichkeiten anfangen. Ich möchte (wie bei Driveclub) einfach die Karre unter dem Arsch haben und losfahren und mir keine Gedanken darüber machen müssen, dass es viel effektiver ist, die Übersetzung des dritten Gangs ein wenig nach oben zu schrauben. Ich möchte mein Können als Fahrer unter Beweis stellen, nicht als Mechaniker.
Bei Spielen wie Skyrim bin ich irgendwann an einen Punkt gekommen, an dem ich unantastbar war. Bestimmte Waffen und Skillkombinationen haben einen quasi zu einem Gott gemacht und es gab keine Herausforderung mehr. Der Spaß war auf Anhieb weg. Das Argument vieler lautet dann immer: "Dann lass diese Kombinationen doch sein." Das ist aber nicht der Punkt und diejenigen verstehen das Anliegen nicht. Wenn ein Spiel so konzipiert ist, dass ich mich quasi selbst beschränken und auf bestimmte Dinge verzichten muss, damit ich nicht zu "imba" bin, hat dieses Spiel schlagartig seinen Reiz verloren.
Ich möchte also aus den möglichst wenigen Vorgaben das beste machen und nicht die Vorgaben oder mich selbst manipulieren.

Wenn man sein erstes Rennen in Driveclub spielt, ist glaube ich die Cockpitperspektive voreingestellt. Für mich wäre es perfekt, wenn es auch nur diese Perspektive gäbe. So switcht man auch in Onlinespielen immer wieder zwischen den einzelnen Perspektiven um, damit man keine Sichtnachteile etc. hat.

Ich schreibe das alles etwas überspitzt und ganz so dramatisch ist es dann bei mir auch nicht, aber ich hoffe, du verstehst so ungefähr, was ich damit meine.
Nein, das hat rein gar nichts mit einer Min-Max-Situation zu tun, sondern mit persönlichen Vorlieben. Wenn du das Spiel so spielen willst, wie es der Entwickler "vorgesehen" hat, dann tu es und ignorier die Optionen einfach. Und Asche über dein Haupt, wenn du dann doch in diversen anderen Spielen in die Optionen gehst und zum Beispiel Helligkeit, die Steuerung, oder gar Untertitel und Sprache änderst.

Alle anderen präferieren aber eventuell die eine oder andere Option. Nur weil du sie nicht magst, sollen andere nun darunter auch leiden? Sicherlich nicht.

Motion-Blur ist so ein Effekt, dass auf Konsole einzig allein dem Zweck dient, grafische Mängel zu kaschieren. Ein wirklicher Tiefeneffekt wird dadurch nämlich nicht erreicht, sondern einfach nur ein hässliches Bild. Das ist ein Grund, warum ich Konsolenspiele zum Beispiel hasse, diese unnötige Motion-Blur-Pisse. Wer das deaktivieren möchte, sollte das tun können. Es ist kein Effekt, der unter künstlerische Designentscheidung läuft (zumindest in den meisten Spielen nicht), dazu funktioniert der angebliche Tiefeneffekt noch nicht mal wirklich einwandfrei, wie man selbst an Spielen wie der Uncharted-Reihe erkennen kann.