Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind laut Yoshida skeptische Nutzer

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Vinterblot
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von Vinterblot »

Wigggenz hat geschrieben:
3D gibt mir nichts, dementsprechend kann ich mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, inwiefern VR das Spielen so unglaublich bereichern soll, dass man nicht mehr drauf verzichten möchte (und auch bereit ist durchaus viel Geld dafür auszugeben).
Du kannst dir nicht vorstellen was es bedeutet, nicht mehr vor dem Bildschirm zu sitzen sondern IM Spiel zu sein? Ich hab den Eindruck du denkst VR hätte irgendwas mit 3D-Kino zu tun, dabei ist 3D dabei lediglich ein Nebeneffekt.
Vinterblot
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von Vinterblot »

EightySix86 hat geschrieben: Ich denke er meint den Umstand, dass man bei einem Rennen kaum den Kopf bewegt und somit das Feature nicht so sinnvoll ist.
Ich bin zwae kein Motorsportler, aber in Kurvenfahrten wird man vermutlich auch in der Formel 1 in die Kurve schauen und nicht strikt geradeaus.

Und kommen wir doch mal von Motorsport weg: GTA V. Ich bin wirklich kein unerfahrener Spieler, aber als ich in Egoperspektive in den Vinewood Hills zu schnell in eine Kurve bin, hatte ich eine Schrecksekunde, weil ich in dem Moment vergessen hatte, dass ich nicht in einem echten Auto sitze - sondern einen Meter von meinem 47" Fernseher entfernt.

Die Egoperspektive in GTA ist durch die realistischen Größenverhältnisse der Umgebung schon jetzt unfassbar glaubwürdig - ganz ohne VR. Nur kann man die Egoperspektive im Stadtverkehr nur sehr unbequem nutzen - im echten Auto brauxhst du Kopffreiheit und das Pad ist dafür kein guter Ersatz. In VR hingegen wäre das Erlebnis ein völlig anderes und man könnte regelrecht durch Los Santos cruisen.

Man muss also nicht auf die Rennstrecke, um VR und Autos zu verbinden - eine Spazierfahrt durch Vinewood wäre nicht weniger eindrucksvoll.
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crewmate
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Herausforderung bei VR sind laut Yoshida skeptische Nutzer

Beitrag von crewmate »

Das habe gibt es doch jetzt sin durch Head Tracking mit Kinect und der Playstation Kamera. Mit das die nicht dir beste Technik haben, um das überzeugend um zu setzen. Das man etwa auf der Nordschleife im Kreisel den Kopf starr gerade aus hält ist Unsinn.

Ist aber auch egal. Die Rennspiel Community ist erzkonservativ und intolerant. Egal wie optional ein Feature ist.
Zuletzt geändert von crewmate am 14.04.2015 12:21, insgesamt 1-mal geändert.
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beatnicker
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von beatnicker »

Exedus hat geschrieben:Man muss doch jetzt nicht ernsthaft erklären warum spiele wie EVE: Valkyrie oder Rennspiele mit VR wesentlich geiler sind.
Mir sicher nicht.
Mich hätte nur das Argument interessiert, warum dieser Glaube ein Irrtum sein soll.

Ich denke, viele sind sich auch eines weiteren Features der VR-Brillen nicht bewusst: dem großen Sichtfeld.

Meiner Meinung - besser Vorstellung, da noch nicht getestet - nach sogar ausschlaggebender für das starke Gefühl der Präsenz im virtuellem Raum, als der 3D-Effekt, der jedoch, im Gegensatz zum großem Sichtfeld von ~100°, immer wieder von diversen Skeptikern als Vergleich herangezogen wird, wie z.B. auch hier, einem Beispiel von vielen:
Wigggenz hat geschrieben:3D gibt mir nichts, dementsprechend kann ich mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, inwiefern VR das Spielen so unglaublich bereichern soll...
Ob sich VR in naher Zukunft bei einem großen Teil der Spieler durchsetzten wird, weiß ich nicht.
Ich persönlich kann's jedoch kaum erwarten, mich zum ersten Mal per Rift, Morpheus oder (Re?)Vive ins virtuelle All von EVE: Valkyrie schießen zu lassen. :Hüpf:

Und wie ich dabei aussehe, wäre meine 983. Problem.
Rapidity01
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von Rapidity01 »

Das Einzige was ich persönlich in Richtung VR mal ausprobiert habe ist das "Project Cardboard" von Google. Quasi ne kleine VR-Brille aus Pappe zum selbst zusammenstecken. Das Ding funktioniert an sich gut aber das Handy mit dem es getestet wurde war zu schwach. Die FPS waren viel zu niedrig. Motion Sicknes o.ä. gabs bei mir nicht.
Damit kann man einen ganz guten Eindruck von VR bekommen.

Das muss man sich dann natürlich in höherer Qualität vorstellen. Höhere Auflösung, mehr FPS, bequemer etc.

Und nach diesem Test muss ich sagen, dass das nichts ist wofür ich viel Geld ausgeben würde. Wenns ohne Zusatzkosten der Konsole beiliegt ok aber 200€ oder sogar noch mehr ist es mir nicht wert. Da müssten schon eine Menge sehr guter Spiele kommen damit ich schwach werde.
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danke15jahre4p
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Re: Herausforderung bei VR sind laut Yoshida skeptische Nutz

Beitrag von danke15jahre4p »

crewmate hat geschrieben:Ist aber auch egal. Die Rennspiel Community ist erzkonservativ und intolerant. Egal wie optional ein Feature ist.
die rennspiel community will immer nur eins: so nah wie möglich an die realität.

ergo wird sie sich auf VR stürzen wie der teufel auf eine junge seele.

greetingz
Vinterblot
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Re: Herausforderung bei VR sind laut Yoshida skeptische Nutz

Beitrag von Vinterblot »

crewmate hat geschrieben:Das habe gibt es doch jetzt sin durch Head Tracking mit Kinect und der Playstation Kamera. Mit das die nicht dir beste Technik haben, um das überzeugend um zu setzen.
Was bringt mir den Headtracking vor einem Bildschirm? Das lässt sich wohl kaum mit VR vergleichen.
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Hardtarget
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von Hardtarget »

was mich noch extrem abschreckt ist die tatsache das an solchen vr helmen immer dicke kabel hängen. das müsste auf jedenfall wireless sein. das das schlecht möglich ist weiß ich zwar aber die gefahr mir de konsole durchs wohnzimmer zu schleudern is mir irgendswie zu groß :(
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danke15jahre4p
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von danke15jahre4p »

Twan hat geschrieben:Total daneben liegst du damit, dass die PS4 mehr für VR tun wird als oculus und vive.

Drei Worte: Sony.
nope tue ich nicht, denn vive hat sich schon dazu bekannt den high end markt bedienen zu wollen und zusammen mit der lasergestützten positionskontrolle wird das nunmal ein teures vergnüngen. problem hierbei ist dann, wer gibt soviel geld aus wenn es keine software gibt die das nativ unterstützt? klar gibt es zu all den egoshootern, rennspielen dann sicherlich dann auf vive und oculus getrimmte anpassungsmöglichkeiten nur kommen wir da dann wieder in den tweaken und modding bereich, damit hat die masse kaum was am hut, die will anstöpseln und spielen, also schreckt das eher ab.

tja, und was machen softwarehersteller wenn sich ein device nicht verkauft? sie warten bis eine gewisse marktverbreitung da ist, denn wer entwickelt schon nativ etwas für oculus oder vive wenn sich grade mal 500 high end enthausiasten so ein teil zugelegt haben?

also gibt es keine software für die "masse" und solange es keine software gibt, gibt es auch keine hardwareverkäufe, damit werden oculus und rift zu kämpfen haben, vorallem auf dem pc wo die softwareverkaufszahlen im vergleich zur konsole recht niedrig sind.

sony hat mit morpheus zum einen den plug&play vorteil, das heisst, anschliessen an ps4 und es läuft, zum anderen kann sony als publisher dafür sorgen, dass software für morpheus entwickelt wird, müssen se ja auch, wollen das teil ja schließlich loswerden. mit den first party studios wird sony sicherlich was reissen können.

wenn es einer schafft den massenmarkt für vr zu öffnen, dann ist es sony mit morpheus.

wenn sony sich dann noch dazu entschliesst, morpheus für den pc zu öffnen, na was sollen denn dann oculus oder vive dem entgegensetzen?

greetingz
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Philips G7000
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von Philips G7000 »

Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte das Sony die Brille Ende 2016 für 249€ auf den Markt bringt. Inklusive einer Multiplayer-VR-Demo eines neuen oder angepassten Rennspiels.

In fünf Jahren könnte die Technik dann genau so selbstverständlich sein wie ein TV. Spätestens dann kostet das Display und ein paar Sensoren um solch eine Brille zu basteln nur noch eine Hand voll Euro.
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danke15jahre4p
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von danke15jahre4p »

Twan hat geschrieben:@Leifman: doch du irrst. Abgesehen von Silberscheiben und Dualshock hat Sony noch NIE etwas eingeführt, supportet und gepushed. Die hams einfach nicht drauf. Kamera, das Leuchtedingens, die Portablen....Morpheus
uff.. selten wurde ich von argumenten so sehr erschlagen wie mit diesen von dir.

greetingz
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Onekles
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von Onekles »

Morpheus gewinnt alleine durch Move. Damit fühlt es sich einfach viel natürlicher an, etwas in der virtuellen Welt zu tun. Maus und Tastatur wirken da völlig deplatziert. Ich meine, man taucht wirklich in die Welt ab, da will man doch nicht per Mausklick Aktionen ausführen, oder?

Das größte Problem ist meiner Ansicht nach noch die Bewegung. Wenn man sich in VR bewegt, obwohl die Beine stillstehen, komm zumindest ich etwas durcheinander. Das fühlt sich irgendwie falsch an. Achterbahn, Rennspiele und so sind aber natürlich toll. Letztes Jahr auf der Gamescom hat mir Morpheus aber schon sehr gut gefallen. Und das war ja noch die alte Version.

Die ewig gestrigen, die alles neue erstmal schlechtreden, gibt es sowieso immer, von denen lass ich mich überhaupt nicht beeinflussen.
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Sir Richfield
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von Sir Richfield »

Onekles hat geschrieben:Morpheus gewinnt alleine durch Move.
4 Kinect sollten noch besser sein. ;)
EightySix86
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von EightySix86 »

@Twan: Vielleicht solltest du mal kurz bei Wikipedia vorbei schauen was Sony so alles gemacht hat :wink:
Ich will hier nur mal grade zwei, drei Dinge ansprechen, da es schon sehr an Ironie grenzt ausgerechnet Sony erfindungsarmut und schlechten Support eben dieser vor zu werfen.
der erste CD-Player der Welt geht auf deren Konto
genauso der erste mobile Musik-Player (Walkman)
der erste Blu-ray Player ... richtig ein Sony
Wie sich die Technologien weiterentwickelt haben, sollte bekannt sein 8)

Dazu kommen viele weitere geniale Erfindungen z.B. Triluminos Displays & OLED (TV), erster Laser-Projektor für Büroanwendungen, erster 4K Projektor fürs Heimkino, ....

Und der Support durch neue Software ist auch qualitativ erste Liga, egal ob Blu-rays, CDs oder Spiele alles auf sehr hohem Qualitätsniveau - natürlich gibt es hier auch Ausreißer nach unten, ich spreche aber vom Durchschnitt und der ist sehr hoch.

Und klar wer viel erfindet und ausprobiert greift auch mal daneben z.B. mit der MiniDisc, aber Ihnen deswegen die Kompetenz abzusprechen ist schon, naja ....


Gerade weil es von Sony kommt, kann man sich auf die Qualität verlassen, aber wie erfolgreich das ganze wird können sie nur bedingt beeinflussen, dafür müssen sie erstmal mich und viele andere Gamer davon überzeugen, dass man so ein Ding wirklich braucht ... :mrgreen:
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crewmate
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Re: Herausforderung bei VR sind laut Yoshida skeptische Nutz

Beitrag von crewmate »

leifman hat geschrieben:
crewmate hat geschrieben:Ist aber auch egal. Die Rennspiel Community ist erzkonservativ und intolerant. Egal wie optional ein Feature ist.
die rennspiel community will immer nur eins: so nah wie möglich an die realität.

ergo wird sie sich auf VR stürzen wie der teufel auf eine junge seele.

greetingz
Damit hört es ja nicht auf. Die Rennspiel Community will, das niemand irgendetwas in diesem Genre versucht. Videospiele als Spaß befreite Zone.