Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Counter-Strike sind kein beachtenswerter Risikofaktor zur Entstehung von Amokläufen an Schulen

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SethSteiner
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von SethSteiner »

Wie kommst du von meinem
Wie geht das eigentlich? Als ich zuletzt Call of Duty gespielt habe, sind die spielbaren Charaktere dauernd abgenippelt.
auf
(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt hat geschrieben:Das Spiel ist nicht gut für dich. Wenn du das Verlangen hast deine Wut an irgendwas rauszulassen, sollte das an einem Sandsack geschehen.
?

Ich bin ja kein Fan von Call of Duty aber da geht eigentlich eine Menge Scheiße ab. Darunter fällt wie gesagt eben auch, dass die eigene Spielfigur abnippelt. Ich finde auch aus Call of Duty geht deutlich genug hervor, dass Krieg negative Konsequenzen nach sich zieht.

Ich sehe keinen Grund warum der realistische, zeitrelevante Krieg kein Szenario sein sollte um Leute zu erfreuen. Opfer werden damit nicht in den Krieg gezogen, dafür müssten sie ja auftauchen oder auf sie Bezug genommen werden. Menschen mit Waffen werden auch ohne Kriegsszenario glorifiziert. Ich sehe dabei auch kein Problem. Ich habe vermutlich jeden relevanten Actionfilm der letzten fünfzig Jahre gesehen und trotzdem bin ich weder scharf darauf mir eine Waffe zu kaufen, noch in die Armee einzutreten oder überhaupt Menschen Gewalt anzutun. Videospieler tun nichts außer Polygone ins digitale Grab zu schicken, darüber muss man sich keine weiteren Gedanken machen und dementsprechen ist eine derartige Verpflichtung absurd.
andi2k78
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von andi2k78 »

War doch vorher klar. Brauch es für alles eine studie?
Das Amokläufe mit am meisten durch soziale Ausgrenzung und Mobbing ausgelöst werden, muss wohl auch erst in einer studie festgestellt werden :roll:
Unglaublich.....
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Sharkie
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von Sharkie »

andi2k78 hat geschrieben:War doch vorher klar. Brauch es für alles eine studie?
Das Amokläufe mit am meisten durch soziale Ausgrenzung und Mobbing ausgelöst werden, muss wohl auch erst in einer studie festgestellt werden :roll:
Unglaublich.....
Freu Dich doch lieber, dass Deine (und meine!) subjektive Theorie "Spiele fördern keine Amokläufe" auch wissenschaftlich untermauert wird. Mit "War doch vorher klar" kommt man in einer vernünftigen, d.h. ergebnisoffenen Diskussion nämlich nicht weit.

Kann ich echt schwer nachvollziehen, wie oft diese Studie hier schon nach dem Motto "Ach nee, wussten wir doch eh schon alles" als banal hingestellt wurde; der arme Augenrollsmily hat hier ja echt einen harten Arbeitstag. Man sollte doch eigentlich meinen, dass die Studie für Spieler begrüßenswerte Neuigkeiten darstellen dürfte, selbst wenn sie einfach nur den Standpunkt bestätigt, den sie ohnehin vorher hatten.
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Imperator Palpatine
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von Imperator Palpatine »

(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt hat geschrieben:
SethSteiner hat geschrieben:
(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt hat geschrieben:Trotzdem istv es wichtig, das armyshooter zu mehreren zeitpunkten deutlich machen, das das töten und der krieg nichts ist, was man anstreben sollte. Hier versagt man. Call of duty geht sogar soweit damit arme Opfer der Bubertät für den Krieg zu rekrutieren.
Wie geht das eigentlich? Als ich zuletzt Call of Duty gespielt habe, sind die spielbaren Charaktere dauernd abgenippelt.
Das Spiel ist nicht gut für dich. Wenn du das Verlangen hast deine Wut an irgendwas rauszulassen, sollte das an einem Sandsack geschehen. Der realistische zeitreleveante Krieg ist kein Szenario, das benutzt werden sollte um Leute damit zu erfreuen, die ganzen Opfer werden damit in den Dreck gezogen und Menschen mit Waffen glorifiziert, statt jene mit Büchern. Sei es wie es ist, der durchschnittliche Spieler wird sich nie daran sattsehen, aber genau deshalb sollte jeder Entwickler der realistische armyshooter fördert an die Pflicht gebunden sein, zumindestens einmal im Verlauf des Spieles den Spieler so zu schocken, das sie zwar weiterspielen, aber mal einen zweiten gedanken daran verlieren, was sie da eigentlich tun.

Es ist schon lustig, wie schwierig Hakenkreuze es haben sich durchzusetzen, die nur ein symbol sind und keine Menschen töten. Umgekehrt darf man dann ungehindert eine andere exestierende Fraktion bekämpfen, mit deren Hintergrund und ihrem "schicksalhaften" Tod man sich nicht auseinandersetzen muss. Vekehrte Logik.

Entschuldige " Duck Hunt " aber ein jedes Mal wenn ich deine Kommentare lese kommt mir diese Figur in den Sinn:
https://www.youtube.com/watch?v=RybNI0KB1bg

Menschen " erfreuen " sich seit Anbeginn der Kultur an Geschichten über Schlachten und Kriege und wer glaubt nur moderne Kriege wären besonders schlimm sollte einmal in eine Ausstellung mittelalterlicher Waffen gehen oder sich z.B. eingehend mit dem 30-jährigen Krieg beschäftigen...

Wenn du diesbezüglich verlangst ! Entwickler sollten auf Teufel komm raus entsprechend schockierende Szenen einbauen erschaffst du genau das was du angeblich so sehr verabscheust.
Military Shooter, wie auch bestimmte Kriegsfilme, bauen ein gewisses Szenario auf, jedoch hat dies in den meisten Fällen nichts mit tatsächlichen Kampfeinsätzen zu tun aber nicht weil es so wenig Gewalt gibt sondern ironischerweise gerade weil es zuviel Action und Gewalt gibt.

Selbst im 2. Weltkrieg haben Kampftruppen ( und dies sind nur ca. 15 % einer jeden Armee der Rest ist Logistik etc ) im Schnitt nur ungefähr 5 % ihrer Zeit mit Kampfhandlungen verbracht, die Zahl hat sich erst im letzten Kriegsjahr erhöht. Der Rest ist/war marschieren, in Stellung gehen, Stellung sichern, Ausbildung, Wiederauffrischung. etc.

Kriegsfilme/ Videospiele stellen bewusst eine Verknappung und Verkürzung des Geschehens dar denn sie sind ein Unterhaltungsmedium. Ja Menschen sollen Spass an/mit ihnen haben und unterhalten werden, in welcher Form auch immer.
Für interaktive Videospiele gilt das besonders.
Kein Entwickler/Publisher mit gesundem Menschen- und Wirtschaftsverstand erschafft ein realistisches
" Sniper Elite ". Denn dann wären von zehn Stunden Gameplay mindestens neun Stunden nur warten und aufklären, garniert mit ein zwei Schüssen. Ein Spiele über Simo Häyhä wäre diesbezüglich sicher eine Ausnahme....

Der wahre Schrecken im Krieg ist Langeweile und Ungewissheit und die damit verbundene Angst und Frustration. Viele Glück das in einem AAA Titel darzustellen.
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 13.04.2015 21:11, insgesamt 3-mal geändert.
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Temeter 
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von Temeter  »

Zumal der Großteil der Kriegsopfer keine Soldaten sind. Von den 60 Millionen Toten des zweiten Weltkrieges waren 40+ Millionen Zivilisten.

CoD ist sowieso kein gutes Beispiel. Modern Warfare 1 besitzt Anleihen an reale Kriege (bei der die US-Army am laufenden Band versagt), der Großteil der Missionen waren aber Einsätze von Polizei- und Spezialeinheiten (die die Folgen der Gung-ho Mentalität aufräumen müssen). MW2 war dann eher auf der Aktion- als der Kriegsschiene, es wollte seine Spieler sogar schockieren, indem es den Kriegsschauplatz - für Amerikaner - nach Hause brachte. Und danach tauchte die Serie ganz in Fantasy- und dann Science Fiction Kriege ab.

Fragwürdig sind eher die Nachahmer von Call of Duty, aber die Hauptserie war, für ein als Power Fantasy ausgelegtes Videospiel, sich seinen problematischen Szenarien relativ bewusst. Ein Fan muss man nicht sein, es hat seine Fehler, aber da gibt es weit schlimmere Spiele. Im Vergleich CoD ist nicht schlimmer als jeder x-beliebige Aktionfilm, und ein Stück besser als Zeugs a la Black Hawk Down.
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Imperator Palpatine
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von Imperator Palpatine »

Temeter  hat geschrieben:Zumal der Großteil der Kriegsopfer keine Soldaten sind. Von den 60 Millionen Toten des zweiten Weltkrieges waren 40+ Millionen Zivilisten.

CoD ist sowieso kein gutes Beispiel. Modern Warfare 1 besitzt Anleihen an reale Kriege (bei der die US-Army am laufenden Band versagt), der Großteil der Missionen waren aber Einsätze von Polizei- und Spezialeinheiten (die die Folgen der Gung-ho Mentalität aufräumen müssen). MW2 war dann eher auf der Aktion- als der Kriegsschiene, es wollte seine Spieler sogar schockieren, indem es den Kriegsschauplatz - für Amerikaner - nach Hause brachte. Und danach tauchte die Serie ganz in Fantasy- und dann Science Fiction Kriege ab.

Fragwürdig sind eher die Nachahmer von Call of Duty, aber die Hauptserie war, für ein als Power Fantasy ausgelegtes Videospiel, sich seinen problematischen Szenarien relativ bewusst. Ein Fan muss man nicht sein, es hat seine Fehler, aber da gibt es weit schlimmere Spiele. Im Vergleich CoD ist nicht schlimmer als jeder x-beliebige Aktionfilm, und ein Stück besser als Zeugs a la Black Hawk Down.
Zustimmung mit einem Widerspruch.
Die US Army versagt militärisch nicht - im Gegenteil, sie ist nur konzeptionell die ersten Jahre nicht auf die Folgen einer langjährigen Besatzung mit feindlicher Bevölkerung vorbereitet worden.

Dies liegt aber an den militärischen und zivilen " Strategen " in Washington DC, sowohl im Weissen Haus als auch dem Pentagon.
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sabienchen.banned
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von sabienchen.banned »

Es müsste halt irgendjemand auch mal an die Kinder denken..^^
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Temeter 
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von Temeter  »

Imperator Palpatine hat geschrieben:Zustimmung mit einem Widerspruch.
Die US Army versagt militärisch nicht - im Gegenteil, sie ist nur konzeptionell die ersten Jahre nicht auf die Folgen einer langjährigen Besatzung mit feindlicher Bevölkerung vorbereitet worden.

Dies liegt aber an den militärischen und zivilen " Strategen " in Washington DC, sowohl im Weissen Haus als auch dem Pentagon.
Militärisch versagt die reale US Army tatsächlich nicht, aber ich rede von Call of Duty. Z.B. wird der eine zentrale Angriff in Modern Warfare von übermütigen Generälen befohlen, die wegen ihrer militärischen Stärke Bedenken wie die mangelnde Aufklärung in den Wind schreiben.
Was dann in einer kleinen Atombombe resultiert, die ganz am Rande noch den Plot von MW2 lostritt, sowie alle möglichen Scherereien, um die sich das SAS kümmern muss.
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Imperator Palpatine
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von Imperator Palpatine »

Temeter  hat geschrieben:
Imperator Palpatine hat geschrieben:Zustimmung mit einem Widerspruch.
Die US Army versagt militärisch nicht - im Gegenteil, sie ist nur konzeptionell die ersten Jahre nicht auf die Folgen einer langjährigen Besatzung mit feindlicher Bevölkerung vorbereitet worden.

Dies liegt aber an den militärischen und zivilen " Strategen " in Washington DC, sowohl im Weissen Haus als auch dem Pentagon.
Militärisch versagt die reale US Army tatsächlich nicht, aber ich rede von Call of Duty. Z.B. wird der eine zentrale Angriff in Modern Warfare von übermütigen Generälen befohlen, die wegen ihrer militärischen Stärke Bedenken wie die mangelnde Aufklärung in den Wind schreiben.
Was dann in einer kleinen Atombombe resultiert, die ganz am Rande noch den Plot von MW2 lostritt, sowie alle möglichen Scherereien, um die sich das SAS kümmern muss.
Ah verstehe Missverständniss meinerseits bezüglich Realität vs. Videospiel :wink:

Yep unfähige und verräterische ! Generäle sind auch schon Standard in der Serie....
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Wigggenz
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von Wigggenz »

Unfähige und verräterische Generäle sind 1A-Stoff für Militärpopcornkino, auch im Videospielbereich.

Zumindest um Einiges besser als der typische Terroristen-Oberbösewicht mit neuartigen Superwaffen.

Ich fand die MW1-MW2-Story in Relation zu vergleichbaren Titeln sogar recht gut... hätte sie nicht das unglaubliche Logikloch hinsichtlich der russischen Regierung.
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Wigggenz hat geschrieben:Unfähige und verräterische Generäle sind 1A-Stoff für Militärpopcornkino, auch im Videospielbereich.

Zumindest um Einiges besser als der typische Terroristen-Oberbösewicht mit neuartigen Superwaffen.

Ich fand die MW1-MW2-Story in Relation zu vergleichbaren Titeln sogar recht gut... hätte sie nicht das unglaubliche Logikloch hinsichtlich der russischen Regierung.
Die Logik sieht wie folgt aus: Wenn es nicht die Taliban waren, dann waren es die Russen.
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3nfant 7errible
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von 3nfant 7errible »

Wigggenz hat geschrieben:Unfähige und verräterische Generäle sind 1A-Stoff für Militärpopcornkino, auch im Videospielbereich.

Wobei ich sagen muss... ein Film oder ein Spiel in dem die Guten von Anfang bis Ende wirklich die Guten bleiben, und der Bösewicht von Anfang bis Ende der Böse ist.... holy shit, das wär echt mal wieder ein "plot-twist", der mich voll überraschend aus den Socken knallen würde 8O


Ist auch nicht der einzige Fall, bei dem das Spiel mit dem Klischeé und der Erwartungshaltung des Zuschauers, schon längst selbst zum ausgelutschten Klischeé geworden ist, während das ursprüngliche Klischeé mal wieder eine echte Abwechslung darstellen würde.
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Imperator Palpatine
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von Imperator Palpatine »

(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:Unfähige und verräterische Generäle sind 1A-Stoff für Militärpopcornkino, auch im Videospielbereich.

Zumindest um Einiges besser als der typische Terroristen-Oberbösewicht mit neuartigen Superwaffen.

Ich fand die MW1-MW2-Story in Relation zu vergleichbaren Titeln sogar recht gut... hätte sie nicht das unglaubliche Logikloch hinsichtlich der russischen Regierung.
Die Logik sieht wie folgt aus: Wenn es nicht die Taliban waren, dann waren es die Russen.
Nun ja ohne den Storyschreibern allzu viel Kredit einzuräumen ....aber viele " glaubwürdige " Gegner kann man der Supermacht USA nun einmal nicht entgegenstellen wenn es nicht völlig an den Haaren herbei gezogen sein soll.
Und da bleiben nun einmal nur islamische Fanatiker auf der Mikroebene ( gerne in Kombination mit False Flag Schattenregierungsmitgliedern ) und die Russen - und Putin liefert bereitwillig viel Stoff für die Storyteller - sowie Chinesen auf der Makroebene.

Ach und na klar...Aliens.

Deren kompletter Angriffsplan von einer einzigen Kommandostation/Raumschiff/Individum abhängt und somit ihre einzige Schwäche ist....
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Imperator Palpatine
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von Imperator Palpatine »

Scipione hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:Unfähige und verräterische Generäle sind 1A-Stoff für Militärpopcornkino, auch im Videospielbereich.

Wobei ich sagen muss... ein Film oder ein Spiel in dem die Guten von Anfang bis Ende wirklich die Guten bleiben, und der Bösewicht von Anfang bis Ende der Böse ist.... holy shit, das wär echt mal wieder ein "plot-twist", der mich voll überraschend aus den Socken knallen würde 8O


Ist auch nicht der einzige Fall, bei dem das Spiel mit dem Klischeé und der Erwartungshaltung des Zuschauers, schon längst selbst zum ausgelutschten Klischeé geworden ist, während das ursprüngliche Klischeé mal wieder eine echte Abwechslung darstellen würde.
Das ist/war immer das Gute an den Nazis als Bösewichtern. Kein wischiwaschi oder im Kern doch altruistische Gedanken.
Nein , nein ganz klar böse bis ins Mark inklusive Monokel, Hugo Boss Style und schnarrendem R während man zu einem Glas Rotwein Nietzsche zitiert und dem degenierten Westen seine Verachtung entgegenspeit.

Gott mir fehlen auch die James Bond Bösewichter der 60er und 70er.....
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Sharkie
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von Sharkie »

Wenn Plottwists zum Running Gag werden, Helden zu Würstchen und Bösewichte zu verhinderten Weltverbesserern. Jaja, die Tücken der (Post-)moderne.

Edit aus Zustimmung: Wir bräuchten mal wieder so einen Blofeld.