Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind laut Yoshida skeptische Nutzer

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Sir Richfield
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von Sir Richfield »

Mooooment!!!

Also die Herausforderung dabei, Leuten Zeug anzudrehen, ist, dass man den Leuten erst einmal zeigen muss, dass das Zeug auch sein Geld wert ist?

Haltet die verdammten Pressen an, das muss Morgen auf die Titelseite!
Brechende Neuigkeiten!!!
kanexian
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von kanexian »

Coffeecup hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:Ich bin mit Spielen auf dem Bildschirm völlig zufrieden.

3D gibt mir nichts, ...
und genau hier liegt der Fehler - 3D Fernseher/Monitore ist nicht gleichzusetzen mit VR-HMDs. Das sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Und solange das nicht verstanden wird...

Wer einmal mit ner Oculus in Elite Dangerous in einem Cockpit gesessen hat ist nicht mehr skeptisch.
Stimmt, die Skepsis ist verflogen und der Gewissheit der Nutzlosigkeit gewichen!
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Newo
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von Newo »

Ich werde mir das Teil, wenn es meine Preisvorstellung erreicht, kaufen UND AUCH NUR NACH FRÜHESTENS EINEM JAHR nach Release.

Playstation Eye lässt grüßen, anyone? Die ach so tolle Kamera für die PS4. Wie viele Spiele nach Playroom unterstützen die Kamera nochmal? richtig...Nee danke Sony.
Eure fehlenden Planungsfähigkeiten habt ihr mit Vita, PS TV und Kamera schon zur Genüge unter Beweis gestellt.
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greenelve
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von greenelve »

Sir Richfield hat geschrieben:Mooooment!!!

Also die Herausforderung dabei, Leuten Zeug anzudrehen, ist, dass man den Leuten erst einmal zeigen muss, dass das Zeug auch sein Geld wert ist?

Haltet die verdammten Pressen an, das muss Morgen auf die Titelseite!
Brechende Neuigkeiten!!!
Das ist auch irgendwie das Einzige, was man zum Thema VR Brillen hört.
Warum gibts keine Lösungen für das Problem? Zum Beispiel den ganzen Krempel in einen Bus packen und damit durchs Land fahren, auf dass die Leute überall die Technik selber ausprobieren können. Und dann davon überzeugt sind, es zu kaufen.
suchtpekr!
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von suchtpekr! »

Ich muss immer lachen, wenn ich die ganzen Gegenargumente lese. Ich glaube den meisten fehlt einfach die Vorstellungskraft der neuen Möglichkeiten. Auch wenn das erste Serienprodukt bestimmt nicht der letzt Stein der Weisheit werden wird. 300€ bezahle ich mit einem Lächeln!
Das_lachende_Auge
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von Das_lachende_Auge »

OriginalSchlagen hat geschrieben:skeptisch? ahnungslos wäre treffender. lässt sich wunderbar auf 4p beobachten. :roll:
Treffer, versenkt :mrgreen:
Das_lachende_Auge
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von Das_lachende_Auge »

Ach das Problem mit der Skepsis wird sich doch spätestens dann erledigt haben, wenn die Dinger mal auf dem Markt sind und so funktionieren wie gedacht. Dann werden Presse und Erstkäufer davon schwärmen und das Interesse der anderen ist auch geweckt. War schon immer so, wird immer so sein. Wie gesagt, entscheidend ist, dass die Dinger das können was sie versprechen.
unknown_18
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von unknown_18 »

Finsterfrost hat geschrieben:
OriginalSchlagen hat geschrieben:skeptisch? ahnungslos wäre treffender. lässt sich wunderbar auf 4p beobachten. :roll:
Und das "Ahnungslos" kommt auch gleich vom richtigen Nutzer. :)
Und dennoch hat er Recht, wie viele hier konnten den VR schon mal richtig(!) ausprobieren? Und damit meine ich vor allem mit der richtigen VR Software. Wir hatten es im VR Forum (siehe Sig) auch schon von so einem besonders cleveren Spieler, der einen dortigen DK2 Besitzer besuchte um VR auszuprobieren. Wollte unbedingt Alien Isolation, das alles andere als perfekt mit VR läuft, denn im Gegensatz zur VR Demo von der E3 ist das Spiel eben nicht auf VR angepasst worden, spielen und wegen den Macken und weil er nicht kapieren wollte, dass das DK2 für Entwickler ist und kein finales Produkt, hat dieser am Ende VR für "scheiße" befunden. ^^

Und genau darum geht es hier nicht nur darum ob man VR bereits ausprobiert hat sondern wie und mit welchen Spielen man es ausprobiert hat. Ein schlechtes VR Erlebnis kann man nämlich mit dem DK2 sehr sehr einfach haben, wenn man die falschen Spiele damit spielt und die PC Hardware zu schwach ist und keine stabile 75FPS liefern etc. Daher kann das VR ausprobieren auch schnell nach hinten los gehen und man macht sich einen falschen Eindruck davon.

Aber eines fehlt so gut wie allen, die das DK2 ausprobiert haben: kaum Jemand hat damit Präsenz erlebt, weil dafür ist das DK2 schlicht noch zu schlecht (vor allem wegen der Auflösung). Ohne das Präsenz Erlebnis versteht man VR sehr leicht völlig falsch.
Das_lachende_Auge hat geschrieben:
OriginalSchlagen hat geschrieben:skeptisch? ahnungslos wäre treffender. lässt sich wunderbar auf 4p beobachten. :roll:
Treffer, versenkt :mrgreen:
Das wollte ich erst darauf schreiben, kamst mir zuvor. ;)
suchtpekr! hat geschrieben:Ich muss immer lachen, wenn ich die ganzen Gegenargumente lese. Ich glaube den meisten fehlt einfach die Vorstellungskraft der neuen Möglichkeiten. Auch wenn das erste Serienprodukt bestimmt nicht der letzt Stein der Weisheit werden wird. 300€ bezahle ich mit einem Lächeln!
This! Ich hab Präsenz mit dem DK2 erlebt und für mich ist VR daher ein typische "Shut up and take my Money" Produkt. Skepsis gegenüber der VR? Die wurde längst weggepustet. Aber die Skepsis gegenüber den Firmen, ob die das auch wirklich richtig aufziehen und nicht bloß wieder in Goldrauschstimmung sind und es ähnlich versauen wie das MMORPG nach WoW... die Skepsis bleibt.
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DextersKomplize
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von DextersKomplize »

Randall Flagg78 hat geschrieben:Ich verstehe auch absolut nicht, wieso das immer alle mit 3D gleichsetzen und was daran so schwer vorstellbar ist..
Eigentlich sollte jeder Vollblut Gamer an die Decke gehen vor Freude. Aber viele scheinen wirklich nicht zu verstehen, was VR eigentlich ist.
Hätte ich so nicht gedacht, gerade hier nicht..
Eben!
Ein neue Zeitrechnung könnte anfangen. Was wir alle uns immer erträumt haben. Wirklich im Mittelalter sein, wirklich im Weltraum, das Gefühl von Höhe und Geschwindigkeit vermittelt zu bekommen, obwohl man still sitzt.
Einfach noch immersiver in eine alternative Welt abtauchen.

Wie kann man da überhaupt von 3D reden oder "Mein Monitor reicht mir" ... unverständlich sowas.
Shiounga
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von Shiounga »

An alle, die diesem Hype blind folgen und als den rerevolutionärsten Scheiß aller Zeiten abstempeln, erklärt mir doch bitte mal eine Sache. Ich werde mir dieses Jahr genau zwei neue Spiele zulegen: MGS5 und Batman Arkham Knight. In welcher Form würden diese beiden Spiele von VR profitieren? Oder bin ich dafür nicht Vollblut-Gamer genug um das zu verstehen?
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von unknown_18 »

Shiounga hat geschrieben:An alle, die diesem Hype blind folgen und als den rerevolutionärsten Scheiß aller Zeiten abstempeln, erklärt mir doch bitte mal eine Sache. Ich werde mir dieses Jahr genau zwei neue Spiele zulegen: MGS5 und Batman Arkham Knight. In welcher Form würden diese beiden Spiele von VR profitieren? Oder bin ich dafür nicht Vollblut-Gamer genug um das zu verstehen?
Diese würden gar nicht davon profitieren, einfach weil sie nicht für VR entwickelt wurden. Die Spiele müssen für VR entwickelt werden.

Und da man VR generell nur schwer erklären kann, kann man dir auch nicht wirklich erklären was für ein Mehrwert VR dir bringen würde, dazu musst du VR schon selbst erleben und verstehen, dann kommst du von ganz allein drauf.
DextersKomplize hat geschrieben:Einfach noch immersiver in eine alternative Welt abtauchen.
Ich störe mich immer an Immersion in Verbindung mit VR. Ja, mit VR kann man die Immersion steigern, aber eigentlich sieht es so aus: im besten Fall erlebt man in VR Präsenz, im schlechtesten Fall erlebt man in VR mehr Immersion.

Wenn man daher bei VR von Immersion redet, macht man VR im Grunde schlechter als es ist. Wäre so als setzt man sich in ein Cabrio und schwärmt davon wie geil es sich fährt... ohne das Dach vorher einzufahren. ^^
Zuletzt geändert von unknown_18 am 13.04.2015 17:18, insgesamt 1-mal geändert.
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DextersKomplize
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von DextersKomplize »

Shiounga hat geschrieben:An alle, die diesem Hype blind folgen und als den rerevolutionärsten Scheiß aller Zeiten abstempeln, erklärt mir doch bitte mal eine Sache. Ich werde mir dieses Jahr genau zwei neue Spiele zulegen: MGS5 und Batman Arkham Knight. In welcher Form würden diese beiden Spiele von VR profitieren? Oder bin ich dafür nicht Vollblut-Gamer genug um das zu verstehen?

Balmung sagt's schon.
Aber stell dir mal vor, Arkham wäre VR optimiert.
Dann sitzt du IM Batmobil und wenn du aus dem Fenster siehst, siehst du Gotham ... das würdest du natürlich total scheiße finden, nech? ;)

Generell kann ich mir bei Flugsimulatoren, Rennspielen, Adventures, Shootern sehr gut vorstellen.
Also Fussball würd ich damit auch nicht spielen wollen. Oder nen Souls Teil. Viel zu stressig.

Es kommt einfach ganz stark auf das Spiel bzw. die Anwendung an. Und niemand folgt hier blind. Spar dir diese verallgemeinernden Stammtischparolen.
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BigEl_nobody
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von BigEl_nobody »

Randall Flagg78 hat geschrieben:Ich verstehe auch absolut nicht, wieso das immer alle mit 3D gleichsetzen und was daran so schwer vorstellbar ist..
Eigentlich sollte jeder Vollblut Gamer an die Decke gehen vor Freude. Aber viele scheinen wirklich nicht zu verstehen, was VR eigentlich ist.
Hätte ich so nicht gedacht, gerade hier nicht..
Ist geht um die Immersion (oder Präsenz), und da sind 3D und VR auf jeden Fall vergleichbar. Ich würde mich als Vollblut Gamer bezeichnen und geh trotzdem nicht an die Decke. Warum? Weil schon 3D für mich grenzwertig ist was die Ebene der digitalen Visualisierung angeht.
Und was gibts an VR nicht zu verstehen? Man kriegt zwei kleine Monitore vor die Augen geklatscht und kann durch Motiontracking die Bewegung des Kopfes im Spiel simulieren. Natürlich ist das atemberaubend und eine sehr effektive Täuschung fürs Gehirn, aber das Einsatzfeld der Brille ist extrem eingeschränkt (Spiele mit Egoperspektive).
Dazu wird es wohl selbst den meisten Horrorliebhabern zu viel sein Spiele dieses Genres in der Egoperspektive zu spielen, der Effekt ist wohl einfach zu intensiv. Und letztlich noch das Problem der Steuerung. Wenn man eine Person spielt wird man erstmal ne gute Motioncontrol brauchen, z.B. in Form der Wiimote, um das ganze Prinzip der VR auch ordentlich umzusetzen.
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sourcOr
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von sourcOr »

Den Satz mit den "Vollblut-Gamern" find ich auch ein wenig daneben. Solch ein Vollblut-Gamer zockt meinetwegen schon seit 40 Jahren und ist bislang wunderbar ohne VR ausgekommen. Warum MUSS er Luftsprünge machen, wenn vernünftiges VR in greifbare Nähe rückt?

Ich würde zwar nie behaupten, dass das bei ausgereifter Technik nur ein Gimmick wie 3D sei - es verändert das Spielerlebnis sicherlich krass zum Positiven - aber man kapselt sich dadurch ja dann wirklich komplett ab und das brauch ich persönlich einfach nicht. Nur würd ich jetzt mal Erwartungen hinsichtlich dessen dämpfen, dass das groß einschlagen wird. Dafür sind die zu schaffenden Voraussetzungen (Auflösung und Framerate) einfach zu gigantisch.
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TheGandoable
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von TheGandoable »

Eine Gesunde Skepsis gehört durchaus dazu find ich, deswegen muss man das ganze ja nicht direkt verteufeln..
Wobei es hierbei zusätzlich noch um Konsolen VR geht und da bin ich vor allem Skeptisch ob die Kisten das ganze Vernünftig gestemmt bekommen. Aufm PC ist die Technische Seite je nur eine Frage des Geldes.