Mortal Kombat X wird offiziell nicht in Deutschland erscheinen

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Bambi0815
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Re: Mortal Kombat X wird offiziell nicht in Deutschland ersc

Beitrag von Bambi0815 »

ronny_83 hat geschrieben:
Bambi0815 hat geschrieben:
MrLetiso hat geschrieben:Öhm... war das nicht von Anfang an klar? o_ô
bin gerade aus amerika hier hergezogen und nun bin ich wieder minderjährig.
Als ob es hier in Deutschland schlechter ist als in Amerika. Amerika ist doch ein Paradebeispiel für Bevormundung. Hier hast du gefühlt mehr Freiheiten als dort.
ja mehr titties in deutschland.
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Melcor
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Re: Mortal Kombat X wird offiziell nicht in Deutschland ersc

Beitrag von Melcor »

Shurkien hat geschrieben:Es geht hierbei nicht um Erwachsene.

Es geht vielmehr darum das es ja möglich sein könnte das ein u18 Jähriger ein ü18 Spiel konsumiert. So beknackt das klingt, aber genau das ist der Hintergrund.
Diese Ausrede lasse ich seit 2004, als die USK Empfehlungen zur Pflicht geworden sind, nicht mehr gelten. Titel werden nicht an Kinder ausgegeben. Tut ein Verkäufer dies, kann er seinen Job verlieren. Sobald das Spiel über den Scanner gezogen wird, leuchtet fett "18er KONTROLLE!" auf dem Display der Kasse auf. Wenn Eltern ihren Kindern diese Spiele kaufen, ist das ihr volles Recht. Sie sind für die Erziehung verantwortlich.

Daneben kann man höchstens nur eine Indizierung so verteidigen. Beschlagnahme ist staatliche Zensur, die gegen das Grundgesetz verstößt. Nur weil ein kleines Gremium eine Powerpoint Präsentation mit all der Gewalt des Spiels ohne Kontext zu sehen bekommt. Wer denkt ich übetreibe, kann sich gerne mal über die Prüfungsmethoden der BPjM informieren.
Bambi0815
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Re: Mortal Kombat X wird offiziell nicht in Deutschland ersc

Beitrag von Bambi0815 »

Melcor hat geschrieben:
Shurkien hat geschrieben:Es geht hierbei nicht um Erwachsene.

Es geht vielmehr darum das es ja möglich sein könnte das ein u18 Jähriger ein ü18 Spiel konsumiert. So beknackt das klingt, aber genau das ist der Hintergrund.
Diese Ausrede lasse ich seit 2004, als die USK Empfehlungen zur Pflicht geworden sind, nicht mehr gelten. Titel werden nicht an Kinder ausgegeben. Tut ein Verkäufer dies, kann er seinen Job verlieren. Sobald das Spiel über den Scanner gezogen wird, leuchtet fett "18er KONTROLLE!" auf dem Display der Kasse auf. Wenn Eltern ihren Kindern diese Spiele kaufen, ist das ihr volles Recht. Sie sind für die Erziehung verantwortlich.

Daneben kann man höchstens nur eine Indizierung so verteidigen. Beschlagnahme ist staatliche Zensur, die gegen das Grundgesetz verstößt. Nur weil ein kleines Gremium eine Powerpoint Präsentation mit all der Gewalt des Spiels ohne Kontext zu sehen bekommt. Wer denkt ich übetreibe, kann sich gerne mal über die Prüfungsmethoden der BPjM informieren.
+1

deutschland halt.
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linkkatze
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Re: Mortal Kombat X wird offiziell nicht in Deutschland ersc

Beitrag von linkkatze »

FROHE OSTERN ! :Häschen:
Monoman
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Re: Mortal Kombat X wird offiziell nicht in Deutschland ersc

Beitrag von Monoman »

Ich versteh das Problem nicht. Einfach im Ausland bestellen und gut ist. Zumindest auf Konsole.
Ich hab mir die Limited mit Figürchen bei Amazon.fr bestellt und das sogar deutlich günstiger als hier bei deutschen Händlern die genauso Importierte Ware verkaufen.
Seppel21
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Re: Mortal Kombat X wird offiziell nicht in Deutschland ersc

Beitrag von Seppel21 »

Melcor hat geschrieben: Daneben kann man höchstens nur eine Indizierung so verteidigen.
Nein. Kein Land in Europa ausser Deutschland hat einen solchen Index. Er ist überflüssig, weil wir wie Du schon richtig sagtest gesetzlich verbindliche Altersfreigaben haben. Alkohol muss ja auch nicht auf den Index. Der gehört abgeschafft, genau wie der §131 StGB. Dann wären wir endlich so liberal wie Resteuropa.
Nelphi
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Re: Mortal Kombat X wird offiziell nicht in Deutschland ersc

Beitrag von Nelphi »

Seppel21 hat geschrieben:
Hiri hat geschrieben:Warum regen sich hier manche künstlich auf?
Ist nicht das erste MK das hier zu lande verboten ist bzw nicht erscheint.
So lange dieses Land nicht so normal ist wie der Rest Europas, wo diese Spiele regular erscheinen können, werden sich die Leute weiterhin aufregen. Und zwar zurecht. Was gibt es daran nicht zu verstehen?

Eine sehr gute Antworte auf diese sehr einfach gestrickte Frage!
Marobod
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Re: Mortal Kombat X wird offiziell nicht in Deutschland ersc

Beitrag von Marobod »

Lumilicious hat geschrieben:
Bambi0815 hat geschrieben:
MrLetiso hat geschrieben:Öhm... war das nicht von Anfang an klar? o_ô
bin gerade aus amerika hier hergezogen und nun bin ich wieder minderjährig.
Immerhin darfst du Nippel im Fernsehen oder Spielen sehen und Pornos problemlos kaufen.

Spiele werden für ALLE Märkte angepasst. In Amerika werden Witcher Titel, oder Fahrenheit deutlich entschärft.
In Deutschland, Japan und Australien ists die Gewalt. In Großbritannien wird alles angepasst wo es Nunchaku zu sehen gibt.

Als wäre das was Deutschland Exklusives.

Solange es keinen Geo-Lock gibt, der warum auch immer vom Publisher gefordert wird, sehe Ich das nicht so tragisch. Wenn doch dann wirds halt anderwertig organisiert. Wobei Ich an MK speziell kaum noch Interesse habe.

In Australien ist auch alles indiziert, das gewalt gegen fraune zeigt oder Drogenkonsum :D
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Wigggenz
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Re: Mortal Kombat X wird offiziell nicht in Deutschland ersc

Beitrag von Wigggenz »

Dass Staaten wie Australien etwa das genau so oder stellenweise noch schlimmer handhaben als Deutschland, ist bekannt, macht aber die Situation in Deutschland nicht irgendwie akzeptabler.

Auf Importe sollte man sich auch nicht so ohne Weiteres verlassen, nur weil es bei MK noch funktioniert, denn Regionlocks sind immer eine Möglichkeit (die allerdings nur zum Einsatz kommen wird, wenn es auch eine deutsche Version zu kaufen gibt, behaupte ich mal und bin mir relativ sicher).

Und entgegen dem Schrott den Bambi hier herumpostet ist es auch in solchen Situationen NICHT legal, sich das Teil schwarzzukopieren. Und dass erwachsenen Menschen hier fast jede Möglichkeit genommen wird, ein Spiel (Kunst) unzensiert zu konsumieren, ohne dass sie sich eines Gesetzesverstoßes schuldig machen, ist höchst bedenklich. Die Möglichkeiten, einen Regionlock zu umgehen, mal außen vor gelassen.
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Melcor
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Re: Mortal Kombat X wird offiziell nicht in Deutschland ersc

Beitrag von Melcor »

Seppel21 hat geschrieben:
Melcor hat geschrieben: Daneben kann man höchstens nur eine Indizierung so verteidigen.
Nein. Kein Land in Europa ausser Deutschland hat einen solchen Index. Er ist überflüssig, weil wir wie Du schon richtig sagtest gesetzlich verbindliche Altersfreigaben haben. Alkohol muss ja auch nicht auf den Index. Der gehört abgeschafft, genau wie der §131 StGB. Dann wären wir endlich so liberal wie Resteuropa.
In der Theorie und den Augen der Gesetzgebung kann ja ein Erwachsener immer noch an das Spiel kommen. Es handelt sich ja nur um ein Werbe- und Austellungsverbot. Deswegen ist das nicht direkt Zensur. Damit kann man Indizierungen verteidigen.

In der Realität ist das natürlich überhaupt nicht der Fall, da die meisten Läden keine indizierten Spiele führen und Online Händler schon gar nicht. Das somit Publisher aufgrund es großen Verlustes, der mit einer Indizierung einher geht, zur Zensur, und das praktisch vom Staat, gezwungen werden, ist Tatsache.
Zuletzt geändert von Melcor am 05.04.2015 03:14, insgesamt 2-mal geändert.
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SethSteiner
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Re: Mortal Kombat X wird offiziell nicht in Deutschland ersc

Beitrag von SethSteiner »

Ich finde es gerade vom historischen Standpunkt aus sehr interessant, in welch engen Grenzen der Zensurbegriff gefasst wird. Ich meine, selbst das Werbe- und Ausstellungsverbot führt ja dazu, dass jemand seine Kunst nicht mehr ungestört betreiben kann, denn Zeitschriften dürfen nicht mehr schreiben (was selbst im realitätsfremden Ursprungsverständnis noch lupenreine Pressezensur darstellt), Händler es nicht ausstellen dürfen und auch keine Werbespots, Plakate, Banner, Radioansagen und ähnliches laufen darf. Selbst wenn alles unproblematisch erhältlich ist, findet die Kunst quasi nicht mehr statt, weil niemand mehr darüber erfährt, außer über Mund zu Mund Propaganda oder Lücken in Logik und Gesetzgebung. Das Motiv ist also dasselbe, man will den Künstlern schaden und dafür Sorgen, dass ihre Kunst nicht verbreitet wird. Dementsprechend wäre es nur konsequent es auch als das zu benennen was es ist aber anscheinend dachte man, wenn man es einfach nicht so schlimm macht, kann man ruhig so tun als wäre es was vollkommen anderes.
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Wigggenz
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Re: Mortal Kombat X wird offiziell nicht in Deutschland ersc

Beitrag von Wigggenz »

Politik und Justiz sind aber noch so dermaßen von Leuten durchsetzt, die von Videospielen nichts verstehen, oder aber so dermaßen in ihrem konservativem Weltbild festgefahren sind, dass sie tatsächlich an das Märchen von der Amokläufer-Produktionsmaschinerie "Killerspiel" glauben, und da werden auch mal gerne alle Augen zugedrückt, auch bei offensichtlichen Widersprüchen.
CritsJumper
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Re: Mortal Kombat X wird offiziell nicht in Deutschland ersc

Beitrag von CritsJumper »

SethSteiner hat geschrieben:Ich finde es gerade vom historischen Standpunkt aus sehr interessant, in welch engen Grenzen der Zensurbegriff gefasst wird...
Das hast du sehr schön in Worte gefasst. Ich muss gestehen meistens stört es mich nicht. Bisher habe ich auf MK eigentlich verzichten können weil es immer andere Fighter Spiele gab die mir mehr Spaß gemacht haben. Nun aber Nach Jahrelanger flaute und immer nur Tekken oder so was seltsames wie DoA, macht MK einen sehr soliden Eindruck. Ich bin gespannt auf das Spiel.

Letztlich ist mir die Gewalt-Darstellung egal. Ich könnte verstehen das es Bedenklich ist wenn es Menschen spielen die dabei genauso abgehen wie bei ihrer liebligns-Pornographie. Das es dann bedenklich ist, kann auch auch nachvollziehen. Doch im Grunde ist das Suchpotential an anderen Stellen schimmer. Es wird oft Kaffee, Alkohol und so weiter genannt. Bestimmte Videospiele gehören bestimmt auch dazu! Wenn sie Spieler ausnutzen und der Reiz lediglich darin liegt 2000 Stunden eine Sinnlose Aufgabe zu klicken. Doch da sollte jeder selber entscheiden und man sollte offener und Erwachsener mit dem Thema umgehen. Eben keine Pseudo-Wissenschaft drauf machen oder Menschen kriminalisieren weil sie gerne grüne Feuerbohnen in ihrem Lieblings MMO farmen.

Noch mal zu dem Werbeverbot... es ist halt besonders schwer im Netzt sowas zumachen. Für mich wird da zum einen immer klar welche Macht theoretisch google oder die große Firewall in China hat. Letztlich ist es aber noch nicht so schlimm. Man braucht ja nur Ausländische Shop-Internetseiten zu besuchen die ganz legal damit handeln dürfen. Erwachsene können sich das dann meist auch noch ganz legal bestellen. Letztlich empfinde ich das dann als nicht so wild.

Bedenklich wie Wigggenz das beschreibt ist es aber schon. Noch bedenklicher würde ich es empfinden wenn Spiele aber anders zensiert würden, oder massiv nur veröffentlicht würden wenn sie eine Minderheit oder politische Richtung diskriminieren. Auch und da lehnt man sich ja auch mit so einer Aussage zu weit aus dem Fenster, wenn es z.B. das ganze Nazi-Gedankentum verharmlosen würden.
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greenelve
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Re: Mortal Kombat X wird offiziell nicht in Deutschland ersc

Beitrag von greenelve »

SethSteiner hat geschrieben:Das Motiv ist also dasselbe, man will den Künstlern schaden und dafür Sorgen, dass ihre Kunst nicht verbreitet wird.
Man will Künstler nicht schaden.
....nicht immer, es gibt natürlich persönliche Gründe für Einschränkungen - Diktatoren fallen dabei am stärksten auf.

Aber im Falle von Mortal Kombat geschieht die Einschränkung der Verbreitung nicht wegen dem Motiv Ed Boon zu schädigen. Er als Person spielt in dem Ganzen keine Rolle. Oder jemand anderes aus dem Team.
Mortal Kombat ist Unterhaltung, es ist ein Produkt der Unterhaltungsindustrie. Und wenn es erscheint, wird der Spielspaß, der Unterhaltungswert bewertet und anhand dessen seine Qualität bestimmt.

Mit der Aussage ziehst du den Sachverhalt auf eine persönliche Ebene und ignorierst den Inhalt des Werkes. Jenes, worum es eigentlich dabei geht.
Ich versteh allerdings, dass es den Frust über Regeln, die einem nicht gefallen, leichter macht. All die bösen Politiker und Leute; ihnen eine persönliche Antipathie und Mutwilligkeit jemanden Schaden zufügen zu wollen, zuzuweisen, stärkt die eigene Weltanschauung. Die ach so logisch ist und sich nur einer totalitären Freiheit verschrieben hat: Alles muss erlaubt sein, jeder muss machen dürfen, was er machen möchte. Und dabei alles in einen Topf werfen.
SethSteiner hat geschrieben:Selbst wenn alles unproblematisch erhältlich ist, findet die Kunst quasi nicht mehr statt, weil niemand mehr darüber erfährt, außer über Mund zu Mund Propaganda oder Lücken in Logik und Gesetzgebung.
Wenn etwas unproblematisch erhältlich ist...ist es doch unproblematisch erhältlich, und damit auch frei bewerbbar? :Kratz: Ein Indiziert zählt ja hier bereits als problematisch erhältlich.
Ab 18 wird natürlich nicht überall beworben, der Fernsehsender KiKa macht das zum Beispiel nicht, aber das ist ihre freie Entscheidung, es nicht zu machen und sich stattdessen auf Kindersendungen zu konzentrieren.
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SethSteiner
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Re: Mortal Kombat X wird offiziell nicht in Deutschland ersc

Beitrag von SethSteiner »

Wenn man den Künstlern nicht schaden will, gäbe es auch keine Einschränkungen in der Bewerbung, die schließlich ihrerseits ebenfalls wieder dem Jugendschutz folgen müsste, womit ja schon sichergestellt wäre, dass das was der Staat und die Instititutionen nicht wollen, was Erwachsene und Minderjährige sehen, auch nicht gesehen wird. Aber es gibt nun Mal Einschränkungen die allein darauf abzielen, es Künstlern besonders schwer zu machen Geld mit dem zu verdienen, was dem Staat bzw. Institutionen nicht gefällt. Natürlich meint es hier niemand persönlich, nur ist das ja nichts besonderes, welches Gesetz zielt auch schon auf eine Einzelperson ab?

Aber im Falle von Mortal Kombat geschieht die Einschränkung der Verbreitung nicht wegen dem Motiv Ed Boon zu schädigen. Er als Person spielt in dem Ganzen keine Rolle. Oder jemand anderes aus dem Team.
Mortal Kombat ist Unterhaltung, es ist ein Produkt der Unterhaltungsindustrie. Und wenn es erscheint, wird der Spielspaß, der Unterhaltungswert bewertet und anhand dessen seine Qualität bestimmt.
All die bösen Politiker und Leute; ihnen eine persönliche Antipathie und Mutwilligkeit jemanden Schaden zufügen zu wollen, zuzuweisen, stärkt die eigene Weltanschauung. Die ach so logisch ist und sich nur einer totalitären Freiheit verschrieben hat: Alles muss erlaubt sein, jeder muss machen dürfen, was er machen möchte. Und dabei alles in einen Topf werfen.
Nein, es msus nicht alles erlaubt sein. Es muss aber alles erlaubt sein, was keinem Dritten schadet. Wenn man Einschränkugnen will, muss man eine Gewisse Reihenfolge und Gewisse Regeln beachten. Das ist keine totalitäre Freiheit, das ist allerdings logisch und rational. Die Menschen, die diese Einschränkungen allerdings zu verantworten haben, haben etwas böses getan. Sie sind nicht direkt schlechte Menschen aber ihre Tat war schlecht. Und an etwas festzuhalten, dessen Notwendigkeit nicht belegt worden ist, ist ebenfallsch schlecht.

SethSteiner hat geschrieben:Selbst wenn alles unproblematisch erhältlich ist, findet die Kunst quasi nicht mehr statt, weil niemand mehr darüber erfährt, außer über Mund zu Mund Propaganda oder Lücken in Logik und Gesetzgebung.

Wenn etwas unproblematisch erhältlich ist...ist es doch unproblematisch erhältlich, und damit auch frei bewerbbar? :Kratz: Ein Indiziert zählt ja hier bereits als problematisch erhältlich.
Ab 18 wird natürlich nicht überall beworben, der Fernsehsender KiKa macht das zum Beispiel nicht, aber das ist ihre freie Entscheidung, es nicht zu machen und sich stattdessen auf Kindersendungen zu konzentrieren.
In diesem Land finden Ausweiskontrollen statt, womit vieles schon mal nicht mehr unproblematisch erhältlich ist. Aber das ist nicht der Punkt, denn auch wenn alles in den Läden steht und wenn alles gekauft werden kann, ohne dass man seinen Ausweis zeigen oder mehr Geld beim Onlineversand zahlen muss, bleibt da das Werbeverbot ebenso wie die Bevormundung der Presse und natürlich Einzelpersonen, die Tests schreiben oder öffentlichkeitswirksam berichten. Es reicht eben nicht, dass die Kunst gekauft werden kann, sie muss auch besprochen und beworben werden dürfen.