Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven Darstellung von weiblichen Charakteren in Superbrothers: Sword & Sworcery

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
FuerstderSchatten
Beiträge: 5146
Registriert: 13.07.2010 01:03
Persönliche Nachricht:

Re: Tropes vs. Women - Anita

Beitrag von FuerstderSchatten »

James Dean hat geschrieben:
billy coen 80 hat geschrieben:[

Also unter uns, mir fielen da schon zwei User ein, die ich auf Basis ihrer Argumentationen zu Gendermainstreamern zählen würde. Sind aber beide in diesem Thread noch nicht in Erscheinung getreten. Aber ja, zwei User unter uns allen sind jetzt zugegebenermaßen keine Lobby mit besorgniserregendem Machtpotenzial... :D
oh, oh, oh, ich will raten, lass mich raten, ich hab's, ich hab's:
Spoiler
Show
nanomiao und plor?
Der eine hat doch hier gepostet, er wird eine Seite vorher hier zitiert. Wenn du den meinst, hast ihn aber falsch geschrieben.

Schon erstaunlich, aber wenn die beiden es hier wirklich sein sollten, so richtig extrem sind sie dann doch auch nicht? Die Posten doch nicht Bilder von zusammenhangslosen Tweets oder PI like Bildchen wie Highnrich, Nekator oder dieser Obscura Nox, um andere aufzuwiegeln oder machen das ganz perfide wie unser Highnrich und verkleiden sich als angeblicher Ultrafeminist (also die beiden dann als Salafist oder Pegida Anhänger) um Stimmung gegen diese aufzubauen oder?
Benutzeravatar
TP-Skeletor
Beiträge: 1288
Registriert: 13.04.2011 00:50
Persönliche Nachricht:

Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von TP-Skeletor »

Ich kann ueber den Output dieser Frau nur noch lachen. Ich verstehe nicht, wie man ueber ihr kalkuliertes Geschwurbel noch ernsthaft diskutieren kann. Bringt doch ueberhaupt nichts. Es lag zu keinem Zeitpunkt in ihrem Interesse einen Dialog zu fuehren. Sie moechte gern ihre Vortraege halten und bitte dafuer bezahlt werden. Dadurch, dass wir als Spieler uns alle so toll darueber aufregen und es diskutieren, wird diese Person sogar in Fernsehsendungen eingeladen, um ihre Botschaft zu verkuenden. Wir geben ihr diese Relevanz. Koennen wir sie nicht einfach mal ignorieren?

Warum nimmt 4players nicht Beitraege von Christina H Sommers als Grundlage fuer Nachrichten?
AS Sentinel
Beiträge: 317
Registriert: 05.06.2011 15:23
Persönliche Nachricht:

Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von AS Sentinel »

Ganz ehrlich 4Players.... warum bietet ihr dieser Person überhaupt noch ein Forum? Bitte ignoriert Wahnsinnige nach Möglichkeit, sonst bestärkt ihr sie noch in ihren kranken Wahnvorstellungen.
Benutzeravatar
sabienchen.banned
Beiträge: 11341
Registriert: 03.11.2012 18:37
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von sabienchen.banned »

Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven Darstellung von weiblichen Charakteren in Superbrothers: Sword & Sworcery
... ist n 7 minütiges Review des Spiels... :lol:

billy coen 80 hat geschrieben:Warum eigentlich erst so spät, sabienchen? Bist doch bei diesen Anita-Threads eigentlich immer an vorderster Front mit dabei... Und wo ich's schreibe: Scipione vermiss ich bislang auch noch! :Häschen:
...Ach.. an diesem Video hier gibts ja kaum was an dem man sich aufhängen kann...
Ist immerhin nicht mehr als ne Kaufempfehlung von Anita.
Spiel hab ich net gespielt . sieht so nichtmal uninteressant aus.
(für mich persönlich jedoch zu wenig GamePlay)
billy coen 80
Beiträge: 1929
Registriert: 02.10.2012 03:39
Persönliche Nachricht:

Re: Tropes vs. Women - Anita

Beitrag von billy coen 80 »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
James Dean hat geschrieben:
billy coen 80 hat geschrieben:[

Also unter uns, mir fielen da schon zwei User ein, die ich auf Basis ihrer Argumentationen zu Gendermainstreamern zählen würde. Sind aber beide in diesem Thread noch nicht in Erscheinung getreten. Aber ja, zwei User unter uns allen sind jetzt zugegebenermaßen keine Lobby mit besorgniserregendem Machtpotenzial... :D
oh, oh, oh, ich will raten, lass mich raten, ich hab's, ich hab's:
Spoiler
Show
nanomiao und plor?
Der eine hat doch hier gepostet, er wird eine Seite vorher hier zitiert. Wenn du den meinst, hast ihn aber falsch geschrieben.

Schon erstaunlich, aber wenn die beiden es hier wirklich sein sollten, so richtig extrem sind sie dann doch auch nicht? Die Posten doch nicht Bilder von zusammenhangslosen Tweets oder PI like Bildchen wie Highnrich, Nekator oder dieser Obscura Nox, um andere aufzuwiegeln oder machen das ganz perfide wie unser Highnrich und verkleiden sich als angeblicher Ultrafeminist (also die beiden dann als Salafist oder Pegida Anhänger) um Stimmung gegen diese aufzubauen oder?
Nanimonai meinte ich nicht, Plor schon, aber nur bedingt.

Und um das gleich mal klarzustellen: Gender Mainstreamer war auch nicht im geringsten von mir so gemeint, wie du es assoziiert hast, Fuerst. Gender Mainstreaming meint eigentlich im Wesentlichen, dass, über den Grundgedanken von Gleichberechtigung hinaus, jeder nicht körperliche Unterschied von Mann und Frau hinterfragt und mutmaßlich auf kulturhistorische Gewohnheiten und soziale Zwänge geschoben wird.

Meines Erachtens ist diese Sache auf philosophischer Ebene durchaus mal ganz nett, um manchen kulturellen und sozialen Status Quo zu hinterfragen, aber als dogmatische Ideologie gelebt, wie es sich aus den Kommentaren eines Users, den ich im Kern mit meiner Mutmaßung meinte, immer ableiten lässt, halte ich es für wenig positiv förderlich.

Nein, das was du beschriebst, meinte ich nicht mit Gender Mainstreamer. Das, was mich nur immer sehr stört, ist die häufig enorme Arroganz, mit der die Anhänger dieser Ideologie anderen gerne begegnen, wenn diese ihre Ansichten nicht umfänglich teilen. Ist immer schwierig, wenn man eine Ideologie mit einer höheren Weisheit zu verwechseln beginnt, zu welcher man gefunden hat, woraufhin man meint, jeden, der diesen Schritt der Erleuchtung noch nicht gemacht hat, von oben herab behandeln zu können.
Benutzeravatar
Lord Hesketh-Fortescue
Beiträge: 867
Registriert: 26.04.2013 22:40
Persönliche Nachricht:

Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von Lord Hesketh-Fortescue »

billy coen 80 hat geschrieben: Das, was mich nur immer sehr stört, ist die häufig enorme Arroganz, mit der die Anhänger dieser Ideologie anderen gerne begegnen, wenn diese ihre Ansichten nicht umfänglich teilen. Ist immer schwierig, wenn man eine Ideologie mit einer höheren Weisheit zu verwechseln beginnt, zu welcher man gefunden hat, woraufhin man meint, jeden, der diesen Schritt der Erleuchtung noch nicht gemacht hat, von oben herab behandeln zu können.
Das ist m.E. auch ein Stück weit ein Problem der Unis, speziell der Kulturwissenschaften. Man lässt sich auf Denkweisen und Modelle ein - je nach aktuell angesagter „Schule“ - und sieht die Welt bzw. den Weltausschnitt daraufhin unter einer bestimmten Brille bzw. einem bestimmten Brennglas, das bestimmte Dinge stark hervorhebt und andere Dinge verschwinden lässt. Dabei fehlt mir manchmal eine Schulung des Bewusstseins, dass man - rein theoretisch - auch ganz anders gefärbte Gläser nehmen könnte, und zu ganz anderen Ergebnissen käme. Gerade Wissenschaft sollte ein Prozess permanenter Selbsthinterfragung sein, nicht im Sinne von Verunsichert-sein, sondern im Sinne von Beweglich-bleiben, sich selbst stärker beim Denken und Handeln zu beobachten, Methoden und Modelle zu reflektieren etc.pp.

Dieser Punkt kommt mir zu kurz, auch nach meiner eigenen Uni-Erfahrung. Lehrstühle sollten mehr sein als Think-Tanks und Lobbygruppen. Ein bisschen hat das manchmal auch was von Nachwuchs-Zucht. Fehlt dieses selbstkritische Bewusstsein, dann naturalisiert sich die Weltsicht und man ist sich nicht mehr bewusst, dass man a) selbst in bestimmten erlernten Bahnen denkt und b) dass andere nicht auf diese Weise denken. Sollte man aber. Das widerspricht sich ja nicht damit, einen Standpunkt zu finden und eine Überzeugung zu vertreten. Anders gesagt: Im Prinzip sollten die entsprechenden Leute wesentlich mehr (externe) Diskursanalysen ihrer eigenen Arbeiten machen (lassen). Täte ihnen gut.
Benutzeravatar
FuerstderSchatten
Beiträge: 5146
Registriert: 13.07.2010 01:03
Persönliche Nachricht:

Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von FuerstderSchatten »

AS Sentinel hat geschrieben:Ganz ehrlich 4Players.... warum bietet ihr dieser Person überhaupt noch ein Forum? Bitte ignoriert Wahnsinnige nach Möglichkeit, sonst bestärkt ihr sie noch in ihren kranken Wahnvorstellungen.
Das finde ich nicht gut, Meinungsfreiheit gilt auf beiden Seiten, lasst Highnrich ruhig hier posten.


(ich mag es nicht meine Ironie kaputt zu machen, aber ich weiß sehr wohl wen Sentinel in Wirklichkeit gemeint hat)

@ Billy

Ah ok, ich denke nur es ist sehr schwer daran zu glauben, dass alles nur antrainiert ist, was Männer und Frauen unterscheidet, außerhalb des körperlichen. Aber das müssen die beiden natürlich selber wissen.

Ich persönliche denke schon alleine, wie der Sex zwischen Mann und Frau funktioniert muss es Verhaltensunterschiede geben, die genetisch oder hormonell bedingt sind.

Aber erstens sind diese Unterschiede nicht besonders schlimm, noch unüberwindbar, noch determiniert, heißt es gibt einige Frauen, die sind im Verhalten regelrecht männlich und einige Männer sind sehr weibisch. Und natürlich gibt es auch einiges was antrainiert ist im Verhalten.

Nichts desto trotz verhalten sich die beiden User hier anständiger als ihr Gegenpart, ich wusste ja nicht mal wen du damit gemeint haben könntest. Und auch die Lobby (die Zahl der Anhänger) der Gegenseite ist zumindest in diesen Forum hier wesentlich stärker. Ich meine wir müssen den beiden ja schon zur Seite stehen, damit sie überhaupt noch eine Chance haben. ^^
Benutzeravatar
fanboyauf3uhr
Beiträge: 935
Registriert: 09.06.2009 20:58
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von fanboyauf3uhr »

völlig sinnbefreit was die frau von sich gibt. aber mit populismus kommt man halt ins FERNSEHEN ... und das ist das wichtigste *gg.
ah ich verstehe, der held des spiels ist eine frau also ist es ein GUTES spiele ... aaaaaah ja. wenn mal ein spieleentwickler auf die kommt MICH als held in ihr videospiel einzubauen gibts von mir auf jeden fall auch bestnoten :lol: fühl mich schon seit jahren benachteiligt ...
Benutzeravatar
Kumbao
Beiträge: 1396
Registriert: 16.12.2009 13:38
Persönliche Nachricht:

Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von Kumbao »

FuerstderSchatten hat geschrieben:Ich persönliche denke schon alleine, wie der Sex zwischen Mann und Frau funktioniert muss es Verhaltensunterschiede geben, die genetisch oder hormonell bedingt sind.
Ich glaube zwar auch, dass es prinzipiell Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt, die nicht bloß anerzogen sind, aber das ist ein etwas unglückliches Beispiel. Denn abgesehen von den rein biologischen Aufgaben, die beide beim Akt haben, ist es doch eigentlich so, dass guter Sex immer der ist, bei dem beide eine gemeinsame Sprache sprechen.

Ansonsten ist es aber mal wieder recht gruselig, was die Hasskappenfraktion hier so von sich gibt. Wenn man Sarkeesian nicht mag, warum klickt man dann immer wieder auf Beiträge, die sich mit ihr befassen und muss dann seinen Unsinn in die Öffentlichkeit stellen. Kann man sie nicht einfach ignorieren? Nix gegen konstruktive Kritik, aber was hier wieder einige von sich geben, ist einfach nur noch zum Kopfschütteln.
Benutzeravatar
FuerstderSchatten
Beiträge: 5146
Registriert: 13.07.2010 01:03
Persönliche Nachricht:

Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von FuerstderSchatten »

Kumbao hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:Ich persönliche denke schon alleine, wie der Sex zwischen Mann und Frau funktioniert muss es Verhaltensunterschiede geben, die genetisch oder hormonell bedingt sind.
Ich glaube zwar auch, dass es prinzipiell Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt, die nicht bloß anerzogen sind, aber das ist ein etwas unglückliches Beispiel. Denn abgesehen von den rein biologischen Aufgaben, die beide beim Akt haben, ist es doch eigentlich so, dass guter Sex immer der ist, bei dem beide eine gemeinsame Sprache sprechen.
Vielleicht habe ich es etwas unglücklich ausgedrückt, aber prinzipiell haben wir da einen Geber und Nehmer, wenn ich es mal so ausdrücken kann. Zumindest wenn wir von Geschlechtsverkehr reden. Selbst wenn ansonsten der Geber der passivere Part ist, muss er da in gewisser Hinsicht aggressiv vorgehen. ^^
Und natürlich kann der Nehmer das auch selbst in die Hand nehmen, aber er bleibt trotzdem halt der Nehmer.

Seit Shades of Grey will ich aber in diesen Zusammenhang nicht mehr von Dominanz reden. ^^

Aber genug davon, ich habe schon den Witcher Thread mit genau solchen Sauzeug beschmutzt.
johndoe527990
Beiträge: 9230
Registriert: 23.10.2006 08:18
Persönliche Nachricht:

Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von johndoe527990 »

Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben:
billy coen 80 hat geschrieben: Das, was mich nur immer sehr stört, ist die häufig enorme Arroganz, mit der die Anhänger dieser Ideologie anderen gerne begegnen, wenn diese ihre Ansichten nicht umfänglich teilen. Ist immer schwierig, wenn man eine Ideologie mit einer höheren Weisheit zu verwechseln beginnt, zu welcher man gefunden hat, woraufhin man meint, jeden, der diesen Schritt der Erleuchtung noch nicht gemacht hat, von oben herab behandeln zu können.
Das ist m.E. auch ein Stück weit ein Problem der Unis, speziell der Kulturwissenschaften. Man lässt sich auf Denkweisen und Modelle ein - je nach aktuell angesagter „Schule“ - und sieht die Welt bzw. den Weltausschnitt daraufhin unter einer bestimmten Brille bzw. einem bestimmten Brennglas, das bestimmte Dinge stark hervorhebt und andere Dinge verschwinden lässt. Dabei fehlt mir manchmal eine Schulung des Bewusstseins, dass man - rein theoretisch - auch ganz anders gefärbte Gläser nehmen könnte, und zu ganz anderen Ergebnissen käme. Gerade Wissenschaft sollte ein Prozess permanenter Selbsthinterfragung sein, nicht im Sinne von Verunsichert-sein, sondern im Sinne von Beweglich-bleiben, sich selbst stärker beim Denken und Handeln zu beobachten, Methoden und Modelle zu reflektieren etc.pp.

Dieser Punkt kommt mir zu kurz, auch nach meiner eigenen Uni-Erfahrung. Lehrstühle sollten mehr sein als Think-Tanks und Lobbygruppen. Ein bisschen hat das manchmal auch was von Nachwuchs-Zucht. Fehlt dieses selbstkritische Bewusstsein, dann naturalisiert sich die Weltsicht und man ist sich nicht mehr bewusst, dass man a) selbst in bestimmten erlernten Bahnen denkt und b) dass andere nicht auf diese Weise denken. Sollte man aber. Das widerspricht sich ja nicht damit, einen Standpunkt zu finden und eine Überzeugung zu vertreten. Anders gesagt: Im Prinzip sollten die entsprechenden Leute wesentlich mehr (externe) Diskursanalysen ihrer eigenen Arbeiten machen (lassen). Täte ihnen gut.
Sehr schöner Beitrag.

Für mich resultiert daraus dann eine Gruppendynamik, wo die eigene Sichtweise nicht mehr ausreichend hinterfragt wird.

Ich sehe die Uni aber eher auch als kleine eigene Welt an. Was wissenschaftlich förderlich ist, aber vllt. auch den Blick für die Realität verwischen lässt.
Benutzeravatar
Wulgaru
Beiträge: 29391
Registriert: 18.03.2009 12:51
Persönliche Nachricht:

Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von Wulgaru »

Das ist doch auch nur in Extremfällen so...gerade Kultur- und Sozialwissenschaften beschäftigen sich ja mit der Welt um sie herum, die gilt es ja zu erforschen. Es gibt natürlich diesen weltfremden selbstreferenziellen Kosmos, aber den gibt es auch bei den Wirtschaftswissenschaften, die haben nur keine so schönen Zielscheiben und Spottobjekte wie sowas wie Gender-Mainstreaming, weil sie ihren Unsinn komplizierter verpacken können. :wink:
Benutzeravatar
Onekles
Beiträge: 3368
Registriert: 24.07.2007 11:10
Persönliche Nachricht:

Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von Onekles »

AS Sentinel hat geschrieben:Ganz ehrlich 4Players.... warum bietet ihr dieser Person überhaupt noch ein Forum? Bitte ignoriert Wahnsinnige nach Möglichkeit, sonst bestärkt ihr sie noch in ihren kranken Wahnvorstellungen.
qft
Nanimonai
Beiträge: 5637
Registriert: 10.11.2007 01:02
Persönliche Nachricht:

Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von Nanimonai »

Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben: Das ist m.E. auch ein Stück weit ein Problem der Unis, speziell der Kulturwissenschaften. Man lässt sich auf Denkweisen und Modelle ein - je nach aktuell angesagter „Schule“ - und sieht die Welt bzw. den Weltausschnitt daraufhin unter einer bestimmten Brille bzw. einem bestimmten Brennglas, das bestimmte Dinge stark hervorhebt und andere Dinge verschwinden lässt. Dabei fehlt mir manchmal eine Schulung des Bewusstseins, dass man - rein theoretisch - auch ganz anders gefärbte Gläser nehmen könnte, und zu ganz anderen Ergebnissen käme. Gerade Wissenschaft sollte ein Prozess permanenter Selbsthinterfragung sein, nicht im Sinne von Verunsichert-sein, sondern im Sinne von Beweglich-bleiben, sich selbst stärker beim Denken und Handeln zu beobachten, Methoden und Modelle zu reflektieren etc.pp.
Ich sehe in diesem Punkt keinen Unterschied zwischen Universitäten, Arztpraxen, Stammtischen, Hinterhöfen, Wohnzimmern und Kirchen.
Es ist eine durch und durch menschliche Eigenschaft, die Welt durch eine gefärbte Brille zu betrachten, wobei die Färbung immer eine Mixtur aus intrinsischen und extrinsischen Motiven und Erfahrungen ist.
Nur weil man intelligent und/oder gebildet ist, muss man nicht auch zwingend reflexionsfähig sein, wobei man es in dem Fall vermutlich schlechter verzeihen kann.
Benutzeravatar
Imperator Palpatine
Beiträge: 1829
Registriert: 11.06.2014 14:19
Persönliche Nachricht:

Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von Imperator Palpatine »

Nanimonai hat geschrieben:
Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben: Das ist m.E. auch ein Stück weit ein Problem der Unis, speziell der Kulturwissenschaften. Man lässt sich auf Denkweisen und Modelle ein - je nach aktuell angesagter „Schule“ - und sieht die Welt bzw. den Weltausschnitt daraufhin unter einer bestimmten Brille bzw. einem bestimmten Brennglas, das bestimmte Dinge stark hervorhebt und andere Dinge verschwinden lässt. Dabei fehlt mir manchmal eine Schulung des Bewusstseins, dass man - rein theoretisch - auch ganz anders gefärbte Gläser nehmen könnte, und zu ganz anderen Ergebnissen käme. Gerade Wissenschaft sollte ein Prozess permanenter Selbsthinterfragung sein, nicht im Sinne von Verunsichert-sein, sondern im Sinne von Beweglich-bleiben, sich selbst stärker beim Denken und Handeln zu beobachten, Methoden und Modelle zu reflektieren etc.pp.
Ich sehe in diesem Punkt keinen Unterschied zwischen Universitäten, Arztpraxen, Stammtischen, Hinterhöfen, Wohnzimmern und Kirchen.
Es ist eine durch und durch menschliche Eigenschaft, die Welt durch eine gefärbte Brille zu betrachten, wobei die Färbung immer eine Mixtur aus intrinsischen und extrinsischen Motiven und Erfahrungen ist.
Nur weil man intelligent und/oder gebildet ist, muss man nicht auch zwingend reflexionsfähig sein, wobei man es in dem Fall vermutlich schlechter verzeihen kann.
Der Unterschied ist das Universitäten in der Regel staatlich finanziert sind und fundamentalen Einfluss auf eine Vielzahl junger Studenten ausüben können. Insbesondere da hier vermeintlich gebildete Personen als Autoritätsfiguren auftreten.
Und zwar über Jahre, Woche für Woche, Tag für Tag.
Personen die mit einer ganz klaren Agenda ohne große Kritik oder Veränderungen von aussen ihre Sichtweise manifestieren können. Entwicklungen wie in Norwegen sind hierbei eine seltene Ausnahme.
Und da sie sich zumeist hinter - für den Durchschnittsbürger aber auch frischgebackenen Abiturienten - komplizierten und hochtrabenden Wortwäldern verstecken, können sie sich ungestört ausleben.

Das ist schon etwas ganz anderes als zumeist halbprivate Gespräche in Hinterhöfen, Arztpraxen und Stammtischen innerhalb einer kleinen Gruppe.

Am Ende stehen dann Effekte und Verhaltensweisen wie jene hier:
https://www.youtube.com/watch?v=-jEQYHA ... A&index=42