Träumereien von middleclass-white kids in ihrer flauschigen Stube. Einen Urlaub in Somalia kann man da doch als Anfang empfehlen.Imperator Palpatine hat geschrieben:Wer so etwas sagt war noch nie in einem Land in dem ein Menschenleben nichts zählt. Wer glaubt er wäre in einem anarchistischen System auf der Gewinnerseite, gibt sich auch der Illusion hin bei einer Zombieapokalypse auf der Überlebendenseite zu sein....Sir Richfield hat geschrieben:Dann ist es genauso wie jetzt. Ehrlicher vielleicht.GPohle hat geschrieben:was ist wenn es doch mal jemand tut (wem anders den Schädel einschlagen)?
Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele und Entwicklerstudios"
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johndoe981765
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
- Sir Richfield
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
Du hast vollkommen recht, aber ich habe heute meinen sinnfrei zynischen:Imperator Palpatine hat geschrieben:Wer so etwas sagt war noch nie in einem Land in dem ein Menschenleben nichts zählt. Wer glaubt er wäre in einem anarchistischen System auf der Gewinnerseite, gibt sich auch der Illusion hin bei einer Zombieapokalypse auf der Überlebendenseite zu sein....Sir Richfield hat geschrieben:Dann ist es genauso wie jetzt. Ehrlicher vielleicht.GPohle hat geschrieben:was ist wenn es doch mal jemand tut (wem anders den Schädel einschlagen)?
Es sind also nur die drohenden Strafen, die uns als Gesellschaft davon abhält, sich gegenseitig den Schädel einzuschlagen?
- Imperator Palpatine
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
Nein in der Regel sind es viele Faktoren wie Erziehung, persönliches Umfeld, entsprechende Erlebnisse, staatliche und religöse Vorgaben und eben auch Strafen zu denen auch soziale Ächtung gehören können. Letzteres war insbesondere früher in Clanzeiten bzw dörflichen Strukturen unter Umständen gleich zu setzen mit einem Todesurteil da die Überlebenschancen alleine drastisch gesunken sind.Sir Richfield hat geschrieben: Du hast vollkommen recht, aber ich habe heute meinen sinnfrei zynischen:
Es sind also nur die drohenden Strafen, die uns als Gesellschaft davon abhält, sich gegenseitig den Schädel einzuschlagen?
Dazu noch der simple Faktor der eigenen körperlichen Über - oder Unterlegenheit.
Es ist am Ende quasi eine Kosten-Nutzen Rechnung.
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andi2k78
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
Sowas kommt nur von Leuten die von Anarchie absolut keine Ahnung haben und sich auch null komma null informieren wollen bzw viel von dem glauben was die Medien ihnen vorsetzen.Imperator Palpatine hat geschrieben:Wer so etwas sagt war noch nie in einem Land in dem ein Menschenleben nichts zählt. Wer glaubt er wäre in einem anarchistischen System auf der Gewinnerseite, gibt sich auch der Illusion hin bei einer Zombieapokalypse auf der Überlebendenseite zu sein....Sir Richfield hat geschrieben:Dann ist es genauso wie jetzt. Ehrlicher vielleicht.GPohle hat geschrieben:was ist wenn es doch mal jemand tut (wem anders den Schädel einschlagen)?
Hier gibts ne gute deutschsprachige Seite dazu: http://fda-ifa.org/.
Und immer die dummen Argumente (meine jetzt nich ausschlieslich dich Palpatine)
Leben in Somalia , was glaubst wo dein Pc herkommt, dann nutz doch das System nicht...
Das ist doch zu 99% total weltfremd und nur in ner Hippykommune durchführbar, was gelinde gesagt
dreck für die meisten ist.
Wenn man Leben will und das halbwegs gut muss man sich mit dem bestehenden System arrangieren.
Das heißt aber noch lange nicht das man es toll findet.
Ich bin einer der ersten die bei einer weltweiten Revolution gegen das System bzw den Turbokapitalismus mitmacht(was ich wohl nicht mehr erleben werde) aber bis es soweit ist arrangier ich mich mit der Scheiße die hier läuft und hoffe weiter das skrupellose Machtmenschen irgendwann den Bogen soweit überspannt haben das es allen reicht.
Irgendwann wirds krachen das hat es in der Geschichte immer wieder gegeben und wird es auch zukünftig geben ,weil unsere bisherigen Systeme immer auf Macht aufgebaut wurden und werden, was zwangsläufig kippt nach einer Zeit. Macht wird ausgenutzt der machtlose Mensch entrechtet usw...
Auch das hat die Geschichte immer wieder zur Genüge bewiesen auch in neuerer Zeit.
Aber was red ich...die meisten sind sich dessen noch nicht mal bewußt , wollen es nicht wissen geschweige denn hören und wenn man was sagt spinnt man und es es werden irgendwelche Argumente ausgepackt die sich gut anhören . Endlose Diskussionen für nix....
- FuerstderSchatten
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
@ Andi
Das stimmt zwar alles und im groben gesehen ist es dadurch auch besser geworden. Nur wird die Macht und Geld halt eben wiederum nur verteilt, im besten Fall gänzlich neu oder auf breitere Basis gestellt, wie es im 20 Jahrhundert der Fall war. Im schlechtesten Fall von ein paar Oligarchen zu wiederum nur ein paar anderen Neu-Oligarchen.
Ich hoffe persönlich, dass es zu keiner gewaltsamen Revolution kommt, sondern das die Menschen gemeinschaftlich zu einer besseren Weltordnung finden. Sowas muss ja auch nicht unbedingt ruckartig geschehen.
ich vermute jetzt mal ganz spontan, dass es sich entweder gar nicht verbessert, vielleicht sogar verschlimmert oder vielleicht auch besser wird. Naja bisher wurde es im 20 Jahrhundert für einige ja wesentlich besser, aber ob die Entwicklung so weitergeht?
Das stimmt zwar alles und im groben gesehen ist es dadurch auch besser geworden. Nur wird die Macht und Geld halt eben wiederum nur verteilt, im besten Fall gänzlich neu oder auf breitere Basis gestellt, wie es im 20 Jahrhundert der Fall war. Im schlechtesten Fall von ein paar Oligarchen zu wiederum nur ein paar anderen Neu-Oligarchen.
Ich hoffe persönlich, dass es zu keiner gewaltsamen Revolution kommt, sondern das die Menschen gemeinschaftlich zu einer besseren Weltordnung finden. Sowas muss ja auch nicht unbedingt ruckartig geschehen.
ich vermute jetzt mal ganz spontan, dass es sich entweder gar nicht verbessert, vielleicht sogar verschlimmert oder vielleicht auch besser wird. Naja bisher wurde es im 20 Jahrhundert für einige ja wesentlich besser, aber ob die Entwicklung so weitergeht?
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andi2k78
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
@FuerstderSchatten
Ja das ist das Problem das unsere bisherigen Gesellschaften auf Macht aufgebaut sind und wohl leider auch zukünftig so aufgebaut werden.
Das wird immer schiefgehen auf lange Sicht 100-300-500 Jahre.
Anarchie ist solange keine Lösung bis wir weit genug technisiert sind um alle drecks Arbeiten(stumpfsinniges usw) an Maschinen ausgelagert haben + die Probleme in der 3 und 2 welt nicht mehr bestehen.
Solange sind andere Systeme Utopie...leider
Im Moment bzw das was wir machen können ist halt Petitionen starten, Probleme aufzeigen. Sagen wenn es einem zuviel wird und so weiter . Sonst wird es zwangsläufig schlimmer. Ist wie mit allem.. "oh ich komme damit durch dann lass ma schauen was noch geht"
Desinteresse an der jetzigen Situation reitet uns nur noch weiter rein, Kopf in den Sand stecken genau so
Ja das ist das Problem das unsere bisherigen Gesellschaften auf Macht aufgebaut sind und wohl leider auch zukünftig so aufgebaut werden.
Das wird immer schiefgehen auf lange Sicht 100-300-500 Jahre.
Anarchie ist solange keine Lösung bis wir weit genug technisiert sind um alle drecks Arbeiten(stumpfsinniges usw) an Maschinen ausgelagert haben + die Probleme in der 3 und 2 welt nicht mehr bestehen.
Solange sind andere Systeme Utopie...leider
Im Moment bzw das was wir machen können ist halt Petitionen starten, Probleme aufzeigen. Sagen wenn es einem zuviel wird und so weiter . Sonst wird es zwangsläufig schlimmer. Ist wie mit allem.. "oh ich komme damit durch dann lass ma schauen was noch geht"
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- FuerstderSchatten
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
Tja das würde ich auch so sagen, es sollte schon aufmerksam gemacht werden auf Probleme die vorherrschen, aber manchmal zweifle ich auch an der Weisheit so mancher Aktionen, die EZB Zentrale anzuzünden, halte ich da nicht für so sinnvoll. Denn die EZB kann ja nix für die Austeriätspolitik der Kanzlerin. Oder auch gegen TTIP sein: Eine Freihandelszone die den Wohlstand mehrt kann ja nun erstmal nichts schlechtes sein, natürlich sind dort Passagen enthalten wie dieses Schwur Gericht. Aber anderes wie das mit dem Chlorhuhn ist wieder Schwachsinn gegen zu sein.andi2k78 hat geschrieben:@FuerstderSchatten
Ja das ist das Problem das unsere bisherigen Gesellschaften auf Macht aufgebaut sind und wohl leider auch zukünftig so aufgebaut werden.
Das wird immer schiefgehen auf lange Sicht 100-300-500 Jahre.
Anarchie ist solange keine Lösung bis wir weit genug technisiert sind um alle drecks Arbeiten(stumpfsinniges usw) an Maschinen ausgelagert haben + die Probleme in der 3 und 2 welt nicht mehr bestehen.
Solange sind andere Systeme Utopie...leider
Im Moment bzw das was wir machen können ist halt Petitionen starten, Probleme aufzeigen. Sagen wenn es einem zuviel wird und so weiter . Sonst wird es zwangsläufig schlimmer. Ist wie mit allem.. "oh ich komme damit durch dann lass ma schauen was noch geht"
Desinteresse an der jetzigen Situation reitet uns nur noch weiter rein, Kopf in den Sand stecken genau so
Oder diese Pegida Leute, da wird gegen Ausländer aufmarschiert die in Sachsen gar nicht leben.
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 02.04.2015 01:30, insgesamt 1-mal geändert.
- Imperator Palpatine
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
Entschuldige wenn ich es derart direkt sage aber noch einmal: Das sind und bleiben feuchte Pseudo Che Guevara Träume von bürgerlichen Wohlstandskindern die in ihrem Leben nie wirklichen Mangel erlebt haben oder Angst um ihr Leben haben mussten.andi2k78 hat geschrieben: Sowas kommt nur von Leuten die von Anarchie absolut keine Ahnung haben und sich auch null komma null informieren wollen bzw viel von dem glauben was die Medien ihnen vorsetzen.
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Das ist doch zu 99% total weltfremd und nur in ner Hippykommune durchführbar, was gelinde gesagt
dreck für die meisten ist.
Wenn man Leben will und das halbwegs gut muss man sich mit dem bestehenden System arrangieren.
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Irgendwann wirds krachen das hat es in der Geschichte immer wieder gegeben und wird es auch zukünftig geben ,weil unsere bisherigen Systeme immer auf Macht aufgebaut wurden und werden, was zwangsläufig kippt nach einer Zeit. Macht wird ausgenutzt der machtlose Mensch entrechtet usw...
Auch das hat die Geschichte immer wieder zur Genüge bewiesen auch in neuerer Zeit.
Aber was red ich...die meisten sind sich dessen noch nicht mal bewußt , wollen es nicht wissen geschweige denn hören und wenn man was sagt spinnt man und es es werden irgendwelche Argumente ausgepackt die sich gut anhören . Endlose Diskussionen für nix....
Was glaubst du denn würde bei deiner " weltweiten Revolution gegen das System bzw den Turbokapitalismus " passieren bzw. wer würde am Ende das Heft in der Hand haben ?
Du und jene Personen die die von dir verlinkte Website betreiben ? Mitnichten !
Das wären Herren wie diese hier:
oder die Herren aus diesem Video:
https://www.youtube.com/watch?v=imNE5CEjZW4
Das 21. Jahrhundert ist im Verhältnis eines der friedlichsten der Menschheitsgeschichte, je mehr Nationen miteinander wirtschaftlich verknüpft sind umso unwahrscheinlicher sind Konflikte und Kriege zwischen ihnen denn der wirtschaftliche und gesellschaftliche Schaden übersteigt den Nutzen.
In dem Szenario dass du dir wünscht ist die Wahrscheinlichkeit viel höher dass du am Ende meiner Willkür ausgesetzt bist als dass du irgendeine neue utopische Gesellschaftsform etablieren kannst.
Frag den Fürsten der kann dir das bestätigen :wink:
- FuerstderSchatten
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
Aber sicher mein Imperator.Imperator Palpatine hat geschrieben:Entschuldige wenn ich es derart direkt sage aber noch einmal: Das sind und bleiben feuchte Pseudo Che Guevara Träume von bürgerlichen Wohlstandskindern die in ihrem Leben nie wirklichen Mangel erlebt haben oder Angst um ihr Leben haben mussten.andi2k78 hat geschrieben: Sowas kommt nur von Leuten die von Anarchie absolut keine Ahnung haben und sich auch null komma null informieren wollen bzw viel von dem glauben was die Medien ihnen vorsetzen.
Hier gibts ne gute deutschsprachige Seite dazu: http://fda-ifa.org/.
Und immer die dummen Argumente (meine jetzt nich ausschlieslich dich Palpatine)
Leben in Somalia , was glaubst wo dein Pc herkommt, dann nutz doch das System nicht...
Das ist doch zu 99% total weltfremd und nur in ner Hippykommune durchführbar, was gelinde gesagt
dreck für die meisten ist.
Wenn man Leben will und das halbwegs gut muss man sich mit dem bestehenden System arrangieren.
Das heißt aber noch lange nicht das man es toll findet.
Ich bin einer der ersten die bei einer weltweiten Revolution gegen das System bzw den Turbokapitalismus mitmacht(was ich wohl nicht mehr erleben werde) aber bis es soweit ist arrangier ich mich mit der Scheiße die hier läuft und hoffe weiter das skrupellose Machtmenschen irgendwann den Bogen soweit überspannt haben das es allen reicht.
Irgendwann wirds krachen das hat es in der Geschichte immer wieder gegeben und wird es auch zukünftig geben ,weil unsere bisherigen Systeme immer auf Macht aufgebaut wurden und werden, was zwangsläufig kippt nach einer Zeit. Macht wird ausgenutzt der machtlose Mensch entrechtet usw...
Auch das hat die Geschichte immer wieder zur Genüge bewiesen auch in neuerer Zeit.
Aber was red ich...die meisten sind sich dessen noch nicht mal bewußt , wollen es nicht wissen geschweige denn hören und wenn man was sagt spinnt man und es es werden irgendwelche Argumente ausgepackt die sich gut anhören . Endlose Diskussionen für nix....
Was glaubst du denn würde bei deiner " weltweiten Revolution gegen das System bzw den Turbokapitalismus " passieren bzw. wer würde am Ende das Heft in der Hand haben ?
Du und jene Personen die die von dir verlinkte Website betreiben ? Mitnichten !
Das wären Herren wie diese hier:
![]()
oder die Herren aus diesem Video:
https://www.youtube.com/watch?v=imNE5CEjZW4
Das 21. Jahrhundert ist im Verhältnis eines der friedlichsten der Menschheitsgeschichte, je mehr Nationen miteinander wirtschaftlich verknüpft sind umso unwahrscheinlicher sind Konflikte und Kriege zwischen ihnen denn der wirtschaftliche und gesellschaftliche Schaden übersteigt den Nutzen.
In dem Szenario dass du dir wünscht ist die Wahrscheinlichkeit viel höher dass du am Ende meiner Willkür ausgesetzt bist als dass du irgendeine neue utopische Gesellschaftsform etablieren kannst.
Frag den Fürsten der kann dir das bestätigen :wink:
Wobei wenn ich an der Macht wäre würde sich einfach nur ein großer Schatten über das Land legen und alles Leben in sich verschlingen, ich finde das ist auch eine gute Alternative.
- an_druid
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
Ich hab so das Gefühl, das hier der Kapitalismus hier in seiner Bedeutung für jeden einzelnen ganz schön ausgeweitet wird. Die frage ist ob jetzt ein kleines Entwicklerteam unbedingt gesponsort werden muss oder sich auch selbst seine Gemeinde sucht, überwasser bleibt und mit dieser stetig wächst.Wulgaru hat geschrieben:.. Crowdfunding-Games sind genauso Teil des kapitalistischen Systems wie Assasins Creed und GTA. Glaubt man wirklich sich als jemand der mit seiner Kreativität Geld verdient außerhalb dieses Systems zu befinden, leidet man unter massiver Arroganz oder zumindest einem verzerrtem Wahrnehmungsbild....zumal sein Rat an die "kleinen" mehr oder weniger auf Preisdumping hinausläuft...frage mich in welches System sowas sehr gut passt...mal überlegen.
Richtig ist lediglich das wir heute sicherlich genau wie bei Filmen mehr und mehr Nischen haben, von Mainstreamblockbustern, Genrespielen, Arthouse und Indies usw. usw. und das passiert durch Angebot und Nachfrage.
Für mich fühlt es sich meistens nicht wie ein 50/50 Deal an wenn ich ein AAA für den vollpreis zocke. Sogar ein guter Kauf eines Titels verblasst schneller weil der Schöne Lack nach kurzer Zeit zerfällt.
Das Problem ist das Conzept und genau das unterscheidet sich von den Indies erheblich. Wenn jedes einzelne Detail für die Masse abgestimmt wird ("Zugänglichkeit" ist ja das neue Schlagwort) dann ist das für mich Kapitalismus und verträgt sich nicht mit kreativität. Markentitel sind auch nur Markentitel geworden, weil einer mut gehabt hatte, ein konzept rauszubringen, das gewagt Schien und sich bewährte. Wenn sich nach einger Zeit dan gewisse Melkmechanismen um das Konzept ausgebaut werden, dann ist das wie Metastasenbildung. Vieleicht war ich ja mal Naiv aber ich habe mir die Zukunft mal anderst vorgestellt.
-
billy coen 80
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
Das klingt zwar alles sehr fatalistisch, ist aber leider, historisch mehrfach belegbar, realistisch. Bricht ein System unter revolutionärem Widerstand zusammen, kommen früher oder später immer wieder jene an zu viel Macht, die besser überhaupt keinen Einfluss, wo auch immer, haben sollten. Den nicht selten wesentlich friedlicher eingestellten Vordenkern der Revolution entgleitet „ihre“ Revolution schnell und wird fortan von denen dominiert, die bereit sind, jegliche moralische Grenzen in ihrem Denken und Handeln aufzugeben. Dann herrscht schnell das Recht des Stärkeren oder passender: das Recht des Skrupelloseren.Imperator Palpatine hat geschrieben:Entschuldige wenn ich es derart direkt sage aber noch einmal: Das sind und bleiben feuchte Pseudo Che Guevara Träume von bürgerlichen Wohlstandskindern die in ihrem Leben nie wirklichen Mangel erlebt haben oder Angst um ihr Leben haben mussten.
Was glaubst du denn würde bei deiner " weltweiten Revolution gegen das System bzw den Turbokapitalismus " passieren bzw. wer würde am Ende das Heft in der Hand haben ?
Du und jene Personen die die von dir verlinkte Website betreiben ? Mitnichten !
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oder die Herren aus diesem Video:
https://www.youtube.com/watch?v=imNE5CEjZW4
Das 21. Jahrhundert ist im Verhältnis eines der friedlichsten der Menschheitsgeschichte, je mehr Nationen miteinander wirtschaftlich verknüpft sind umso unwahrscheinlicher sind Konflikte und Kriege zwischen ihnen denn der wirtschaftliche und gesellschaftliche Schaden übersteigt den Nutzen.
In dem Szenario dass du dir wünscht ist die Wahrscheinlichkeit viel höher dass du am Ende meiner Willkür ausgesetzt bist als dass du irgendeine neue utopische Gesellschaftsform etablieren kannst.
Frag den Fürsten der kann dir das bestätigen :wink:
Etwa die Französische Revolution wird zwar rückblickend gerne, besonders von den Franzosen selbst, verklärt, weil sie historisch als Meilenstein auf dem Weg zur Demokratie in Europa gilt, aber auch dort setzten sich schnell Leute an die Spitze, die man aus heutiger Sicht wohl eher als Terroristen bezeichnen würde. Schnell wurde nicht mehr einzeln entschieden, ob irgendein Aristokrat in seinem Leben irgendetwas getan hatte, weswegen er die Guillotine verdient hätte, sondern es wurde nur noch von einigen wenigen über deren Schicksal entschieden, die der Auffassung waren, dass schon Adel und / oder Wohlstand alleine ein mehr als ausreichender Grund seien, einen Menschen zu töten. Irgendwann wurde dann mehr und mehr ein System aus Unterdrückung und Denunziation etabliert, welches sich selbst bis in die innersten Reihen der Revolutionäre auswirkte und welchem selbst einige Väter der Revolution zum Opfer fielen, weil man sie plötzlich als Konterrevolutionäre enttarnt zu haben vorgab. Und solche Entwicklungen kann man in nahezu jeder Revolution ausmachen, nur dass nicht jede Revolution im Nachgang solch sozial positive Folgeerscheinungen mit sich bringt.
Daher hoffe auch ich, dass sich ein Umdenken in der Politik auf Basis des in Form friedlicher Proteste ausgeübten Drucks von Seiten des Souveräns in einer Demokratie vollzieht, bevor das Pulverfass explodiert, welches Europa in meinen Augen ohne Zweifel ist. Etwa in Frankreich oder Griechenland haben schon einige Male Straßen inmitten von Großstädten gebrannt. Weitere Länder werden sicher folgen. Und irgendwann, mit zeitlich großem Abstand zu den anderen, könnte eventuell sogar Deutschland folgen. Ist aber schwer zu sagen, weil der Deutsche prinzipiell als sehr duldsam gilt und außerdem in der Regel erst dann in die Revolution zieht, wenn ihm vorschriftsgemäß sein Formular 421A-8Z (Antrag auf Systemumsturz) behördlich genehmigt worden ist.
„Sehr geehrter Antragsteller,
Ihrem Antrag auf Systemumsturz können wir aus nachfolgenden Gründen leider keine Zustimmung erteilen: (…)“
„Och Schade! Hey Leute, packt die Fackeln wieder weg; unser Antrag wurde abgelehnt.“
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johndoe984149
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
Man könnte auch schreiben der Kapitalismuss hat zu großen Problemen geführt totale Menschen Verachtung und Wohlstand nur für wenige und sieh dich doch heute mal um in der Welt.Krulemuk hat geschrieben:Es ist schon komisch - Der "Kapitalismus" hat zum größten Wohlstand in der Geschichte der Menschheit geführt und trotzdem wird er von den Wohlstands-Kids in Frage gestellt. Es gibt natürlich auch negative Implikationen, um die wir uns kümmern müssen, aber generell ist unser Weg extrem erfolgreich. Der Kommunismus war auf dem Papier vielleicht eine ganz nette Idee, aber in der Tat trägt er Leid und Tod schon konzeptuell in sich. Was macht ein Staat mit einem gut ausgebildeten Ingenieuren, der ehrgeizig ist und besser verdienen will als der Müllmann? Was macht der Staat generell mit seinen Eliten, die in anderen Systemen leistungsgerecht entlohnt werden und daher in Scharen in diese Systeme übersiedeln wollen? Der einzige logische Weg ist die Errichtung einer Mauer und das Einsperren der Menschen. Kommunismus ist menschenverachtend und leistungsfeindlich.golgi hat geschrieben:Halte ich für falsch. Kommunismus ist im Kern alles andere als schlecht. Im Gegenteil: Kommunismus ist stark mit Themen wie Chancengleichheit, Humanität, sozialer Gerechtigkeit und allgemeiner Bildung und Mündigkeit von Menschen assoziiert. Dass Kommunismus so unrühmlich in die Geschichtsbücher Einzug erhalten hat, liegt an den Interpretationsmonopolen der kommunistischen Parteien, die - oftmals neben Terror und Leid - dem eigentlich mündigen Proletariat keinen Raum für Selbstverwirklichung und Mitbestimmung gegeben hat.Imperator Palpatine hat geschrieben: Der Kommunismus und alls eine Spielarten trägt jedoch in sich bereits immer den Keim zu Leid und Tod ganz gleich welches Wunschdenken man hegt. Ich sehe darin rein gar nichts positives.
Und Tetris wurde vielleicht von einem Programmierer in einem sozialistischen Staat erfunden, aber das Risiko eingegangen und es für andere zugänglich gemacht, hat es ein japanisches (also kapitalistisches) Unternehmen. Der Staat weiß eben nicht, welche Bedürfnisse die Bürger haben - das wissen die Bürger selber besser. Kreatives Entrepreneurship zur Bedürfnisbefriedigung ist im Kommunismus nicht angedacht, stattdessen wird zentral geregelt. Die Diskussion ist müßig, da die Planwirtschaft weltweit zu Hunger, Elend und Tristesse geführt hat und selbst China es mittlerweile geschafft hat mit einer gelenkten Marktwirtschaft ein Stück Wohlstand für seine Bürger zu erreichen. Was sich leider weniger durchsetzt ist die Demokratie, aber das ist wieder ein anderes Thema.
"Kapitalismus tötet Spiele und Entwicklungsstudios" ist ein komplett unsinniger und bescheuerter Satz, der von geringer Bildung zeugt. Lanning adressiert nämlich keinesfalls die Marktwirtschaft mit seiner Kritik, denn die macht ja auch crowdfunding und andere alternative Finanzierungskonzepte möglich, sondern eher spezifische Entwicklungen eines Industriezweiges. Dieser Industriezweig ist aber eben durch diese Alternativen gerade stark im Wandel - Seine Kritik geht völlig am Ziel vorbei...
Wie war es das die Wirtschaft alle glaub waren so 23 Jahre Resettet ?
Die Folgen bei so ein Resett waren Extrem mit Aufständen und Plünderungen und vielen Opfern an menschenlebe und viele Güter gingen verloren.
Ich will den Komunismus nicht verteitigen denn auf seine Art ist er selber Vernichtend weild ann Macht nur auf wenige Verteilt wird ups das ist in unserer heutigen welt genauso überall wird Ausgebremst und für Static Verhalten egsorgt aber das Leben hat nichts mit Static zu tun sondern ist Dynamisch und am einen bestimmten Punkt hat das Kumi Band soviel Zugkraft das es zurück schnellt und besonders in unserer Zeit ist es sehr Extrem das Geschrei wirste bis zum nächsten und übernächsten Sonnensystem hören.
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Neophyte_0o
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
Wulgaru hat geschrieben:Ich bin der Meinung das es ausgemachter Unfug ist was der gute Mann da redet. Das merkt man schon an seinem Beispiel mit den 5 Millionen die da so wirken als wenn das ein vernünftiges Budget sei in seinen Augen...klingt jetzt für eine sehr armen Menschen trotzdem nach abartig viel Geld. 5 Millionen für ein verschissenes Videospiel? Oder gar eine Million oder auch nur hunderttausend? Es erscheint mir wie das gedreht oder gewendet wird ausgemachte Geldverschwendung zu sein.
Egal wie groß die Budgets sind und das gilt dann auch für 100 Millionen werden diese Budgets erst durch Angebot und Nachfrage ermöglicht. Es mag auch heute Einmannkünstler geben die ein Spiel quasi für lau bewerkstelligen können, aber Lanning gehört nicht dazu. Egal wie rebellisch er sich sieht, ist er ein Teil eines Entwicklerteams was irgendwie schafft Spiele zu finanzieren und die kleinen Community-Games oder Crowdfunding-Games sind genauso Teil des kapitalistischen Systems wie Assasins Creed und GTA. Glaubt man wirklich sich als jemand der mit seiner Kreativität Geld verdient außerhalb dieses Systems zu befinden, leidet man unter massiver Arroganz oder zumindest einem verzerrtem Wahrnehmungsbild....zumal sein Rat an die "kleinen" mehr oder weniger auf Preisdumping hinausläuft...frage mich in welches System sowas sehr gut passt...mal überlegen.
Richtig ist lediglich das wir heute sicherlich genau wie bei Filmen mehr und mehr Nischen haben, von Mainstreamblockbustern, Genrespielen, Arthouse und Indies usw. usw. und das passiert durch Angebot und Nachfrage.
Es geht doch nicht darum, dass die Budgets "zu hoch" sind, im Sinne von "das ist doch Geldverschwendung".
Lanning drückt es doch eindeutig aus: "Das Budget steigt also in die Höhe und nun sagen sie: 'Jetzt geben wir 20 Millionen für einen Titel aus und nicht fünf Millionen - wir brauchen bessere Konditionen. Ihr müsst zehn mal so viel Arbeit ins Produkt stecken, bekommt aber nur ein Fünftel von dem, was herauskommt, denn wir riskieren schließlich all das Geld.' Je nachdem, wie geschickt sie bei den Verhandlungen waren, machten sie normalerweise nie Gewinn... Sie waren zwar in der Lage, im Geschäft zu bleiben. Doch durch die Art, wie die Verträge aufgesetzt wurden, waren sie eigentlich tot."
Also folgender Punkt wird von ihm kritisiert: Mit steigendem Budget sinkt der Gewinn des Herstellers, zusätzlich steigt der Arbeitsaufwand, bzw. die Erwartungen.
Ich finde schon, dass man über diesen Effekt reden sollte.
Kapitalismus... das ist auch doch keine "entweder - oder"-Frage. Bspw. gibt es ja bekanntermaßen Subventionen und viele Technologien wurden anfangs an staatlichen Universitäten entwickelt. Der Mensch wäre wohl bspw. nicht so weit, wenn die "Bildung" der Gesellschaft seit jeher in der Hand von kapitalistischen Unternehmen gelegen hätte.
________
Der Mensch ist seit 200.000 Jahren extrem erfolgreich, ob mit Kapitalismus oder ohne.Es ist schon komisch - Der "Kapitalismus" hat zum größten Wohlstand in der Geschichte der Menschheit geführt und trotzdem wird er von den Wohlstands-Kids in Frage gestellt. Es gibt natürlich auch negative Implikationen, um die wir uns kümmern müssen, aber generell ist unser Weg extrem erfolgreich.
Keiner kann wissen, wie die Welt ohne diesen aussähe. Aber ich denke nicht, dass der Mensch sich ohne diesen in seinem Erfindergeist hätte bremsen lassen.
- Exedus
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
Der kapitalismus von heute kann sowieso nicht auf ewig weitergehen. Mit voranschreiten von technologien wie den 3d drucker oder immer besser werdende roboter werden wir uns uberlegen müssen wie wir weiterleben, und das ist auch gut so, denn man muss sich ja nur mal in der welt umsehen um zu sehen wie toll der kapitalismus funktioniert
- Wigggenz
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
Ich finde, Lanning hat Recht.
Man sieht es an der heutigen Spielelandschaft:
Es gibt (fast) nur noch die aalglatt gebügelten AAAs inklusive aller Abzockmechaniken und, dem entgegengestellt die Indies. Mid-Budget-Titel sind quasi ausgestorben.
Natürlich kann man jetzt sagen:
Das ist nur die "gierige" Form des Kapitalismus, Kapitalismus kann aber auch dies und jenes bedeuten (siehe Kajetans Posts hierzu), was mit Sicherheit auch stimmt, aber darum geht es nicht. Die "nachhaltige" Form des Kapitalismus entspricht nicht der erlebten Realität, denn Menschen sind nunmal gierig und bekommen ab einem bestimmten Punkt den Hals nicht mehr voll. Daher finde ich Lannings Aussage sozusagen in der Form "Der real erlebte Kapitalismus tötet Spiele und Entwicklerstudios" schon richtig. Dem steht übrigens NICHT entgegen, dass der Kapitalimus diese erst ins Leben gerufen hat, als er die gefährlichen Auswüchse noch nicht angenommen hat, weil die Branche so klein war.
Das ist übrigens auch keine Hatespeech gegen Kapitalismus an sich. Die "ideale" Form des Kapitalismus ist durchaus kein schlechtes Modell und auch ohne skrupellose Ausbeutung aller möglichen Ressourcen möglich. Aber realitätskompatibel ist das nicht. Aus genau dem selben Grund, weshalb der in seiner Idealform auch nicht schlechte Sozialismus nicht funktioniert: Menschen sind nunmal scheiße.
Man sieht es an der heutigen Spielelandschaft:
Es gibt (fast) nur noch die aalglatt gebügelten AAAs inklusive aller Abzockmechaniken und, dem entgegengestellt die Indies. Mid-Budget-Titel sind quasi ausgestorben.
Natürlich kann man jetzt sagen:
Das ist nur die "gierige" Form des Kapitalismus, Kapitalismus kann aber auch dies und jenes bedeuten (siehe Kajetans Posts hierzu), was mit Sicherheit auch stimmt, aber darum geht es nicht. Die "nachhaltige" Form des Kapitalismus entspricht nicht der erlebten Realität, denn Menschen sind nunmal gierig und bekommen ab einem bestimmten Punkt den Hals nicht mehr voll. Daher finde ich Lannings Aussage sozusagen in der Form "Der real erlebte Kapitalismus tötet Spiele und Entwicklerstudios" schon richtig. Dem steht übrigens NICHT entgegen, dass der Kapitalimus diese erst ins Leben gerufen hat, als er die gefährlichen Auswüchse noch nicht angenommen hat, weil die Branche so klein war.
Das ist übrigens auch keine Hatespeech gegen Kapitalismus an sich. Die "ideale" Form des Kapitalismus ist durchaus kein schlechtes Modell und auch ohne skrupellose Ausbeutung aller möglichen Ressourcen möglich. Aber realitätskompatibel ist das nicht. Aus genau dem selben Grund, weshalb der in seiner Idealform auch nicht schlechte Sozialismus nicht funktioniert: Menschen sind nunmal scheiße.
