Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben:Temeter hat geschrieben:Guck dir die Sätze an, das ist nicht rausgerissen. Der ganze Kontext spricht für sich, da kannst du nicht mehr 'sie ist halt Feministin' als flächendeckende Entschuldigung nehmen.
Ich wüsste da jetzt gar nicht, was da groß zu entschuldigen wäre. Sie denkt halt sehr strukturalistisch bzw. in der Tradition dieser Leute. Ja, mei. Ob sie darüber hinaus eine durchgeknallte Nudel ist, kann ich nicht beurteilen, aus dem von dir zitierten Video geht das jedenfalls für meine Begriffe nicht hervor. Ihr Partner dito.
Natürlich kann man bei solch überindividuellen, im weitesten Sinne immer noch foucaultschen, Ansätzen Bauschmerzen bekommen, wenn man auf die
wirklich freie Entscheidung und das
wirklich freie Denken des Einzelnen abstellt. Verstehe ich.
Sie ist nicht einfach überindividuell, sie spricht sehr klar über Individualität, bzw. die Rolle und das Wirken eines Individiums. Nach welchen Prinzipien sich eine Frau verhalten sollte, welcher Feminismus der einzig richtige Weg ist.
Was meinst du denn, warum die meisten ihrer Unterstützer Männer sind?
Aber das ist doch jetzt kein Grund, folglich nur noch ad hominem, mit Mistforke und Fackel, auf Sarkeesian loszugehen. Und das war ja der Ausgangspunkt. Verstehe da den Zusammenhang gar nicht, ehrlich gesagt.
Nein, aber unter diesen Umständen kommt auch kaum eine vernünftige Diskussion zustande. Ich denke hier in Europa, insbesondere Deutschland, hat so eine Denke natürlich so gut wie keine Traktion. Aber man sollte sich nciht täuschen, FemFreqs Arbeit ist klar amerikanisch, und da in den USA - Verzeihung - Scheiße wie
das oder
das hier passiert, finden dort gegenstäzliche Ideologien und Extreme parallel eher Raum. Und genau diesen Eindruck habe ich mittlerweile. Passt gut in die Theorie, dass sich extreme beider Flügel immer näher zueinander stehen, als zu den gemäßigteren Fraktioenn.
Ich habe es eher ungeschickt formuliert, aber ich habe die Hexenjagd gar nicht verteidigt. Worauf ich hinaus wollte war eher, dass bei solchen Vorsätzen kaum etwas gutes rauskommen kann. Sollte nicht überraschen, und es wäre eher besorgniserregend, würden sich jemals viele Unterstützer für ihre Art von 'Feminismus' finden.