Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele und Entwicklerstudios"

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Bee_Maja
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Beitrag von Bee_Maja »

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Krulemuk
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un

Beitrag von Krulemuk »

billy coen 80 hat geschrieben:Was du hier aber betreibst, ist, dass du die eine Ideologie mit Vorurteilen überhäufst und per se als menschenverachtend brandmarkst, während du die andere hier, überspitzt formuliert, lobpreist, ihr dabei aber sogar Dinge anrechnest, welche definitiv nichts mit dieser Ideologie zu tun haben. Und genau da entsteht auch dieses Missverständnis vieler: Man nimmt soziale Abmilderungen des Kapitalismus fälschlicherweise als Teil eben dieser Ideologie wahr, obwohl sie nachweislich eher dem Geiste des Sozialismus entsprungen sind, um dann dieses System als das bestmögliche zu sehen und dann mit dem ideologisch anderen Extrem nur negatives zu assoziieren. Und das ist schlicht keine vernünftige Basis für eine Diskussion
:lol: Als ich das Beispiel Sicherheit gebracht habe, war mir schon klar, dass man das auch als Gegenargument nutzen kann. Ja es gibt private Sicherheitsfirmen, die immer mehr staatliche Aufgaben übernehmen, z.B. Gefängnisse zu betreiben und zu überwachen. Und das nicht nur in den USA, sondern auch bei uns in Deutschland, z.B. in Hessen. Ich halte dies für falsch. Ich bin der Meinung der Staat sollte bitte auf seinen Kerngebieten stark präsent sein, und sich aus anderen Gebieten heraushalten. Aber meine Meinung tut hier nichts zur Sache...

Kapitalismus bedeutet, dass es Privateigentum an Produktionsmitteln geben kann und nicht, dass alles in privater Hand sein muss. Nur weil im Kapitalismus nicht alle Mittel in staatlicher Hand sein müssen, heißt das im Umkehrschluss nicht, dass es gar keine Mittel mehr in staatlicher Hand gibt.
Diese radikale Lesart, die du hier beschreibst, wird selbst in den USA kaum vertreten und schon gar nicht in Kontinentaleuropa. Die Sozialversicherungen wurden vor dem Entstehen des Kommunismus eingeführt und nicht alle allgemeinwohlorientierten Maßnahmen wurden vom Kommunismus erfunden. Die Tatsache, dass wir in einem kapitalistischen System mit Mindestlohn, EEG und Sozialtransfers leben zeigt doch, dass der Kapitalismus durchaus mit vielen verschiedenen eher kollektivistischen Ideen umgesetzt werden kann. Ich kann daher deinem Kapitalismusbegriff nicht folgen und halte ihn für falsch. Du sprichst von einer besonderen Form des Marktradikalismus, die ich genau wie du ablehne...
Zuletzt geändert von Krulemuk am 01.04.2015 15:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Krulemuk
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un

Beitrag von Krulemuk »

Bee_Maja hat geschrieben:Dein Gefasel passt aber voll rein. Fehlt nur noch "Linksfaschisten" und "dumme Gutmenschen".
Im Artikel steht auch "Geringer IQ = Konservativ" und nicht umgekehrt, auch wenn die Statistiken das Intro waren. Aber passt schon... waren ja auch mehr als 5 Zeilen. :P
Ach weißt du, deine mangelnde Diskussionskultur in allen Ehren, aber ich habe damals sogar streckenweise die Originaluntersuchung gelesen und nicht die Sekundärquelle SPON. Das Journal ist ja nun schon ein wenig älter und du scheinst es dir zurecht gelegt zu haben, um in politischen Diskussionen konservative Mitdiskutanten zu diskreditieren. Dass ich nun nicht konservativ war - geschenkt. Schließlich rede ich dem bösen Kapitalismus das Wort, oder?

PS: Und im Artikel steht keinesfalls "Geringer IQ = Konservativ", das würde nämlich bedeuten, dass jede Person, die einen geringen IQ aufweist auch konservativ ist :lol:

Edit: Sorry 4 Doppelpost
Zuletzt geändert von Krulemuk am 01.04.2015 15:21, insgesamt 1-mal geändert.
billy coen 80
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un

Beitrag von billy coen 80 »

@ Krulemuk

Natürlich wird der Kapitalismus in dieser Lesart nirgends gelebt, noch nicht mal in den USA. Das ändert aber nichts daran, dass der Grundgedanke der Ideologie eben der ist, wie ich ihn beschrieb. Staatliche Eingriffe haben nichts mit Kapitalismus zu tun.

Du musst aber auch schon fair bleiben. Du wirfst mir meine sehr strenge Lesart des Kapitalismus vor, verurteilst aber die oppositionelle Ideologie mit eben genau einer sehr strengen Lesart. Der Unterschied zwischen gelesenem und gelebtem Kapitalismus ist eine Vernunftentscheidung der Menschen. Dort, wo man ihn für unangebracht hält, lässt man ihn raus. Warum sollte eine ähnliche Umsetzung des Sozialismus (den Begriff des Kommunsimus mag ich persönlich auch nicht so) nicht auch stattfinden können?

Dass man diese Ideologie immerzu mit Unfreiheit und Unterdrückung gleichsetzt, liegt eben historisch auch nicht zuletzt daran, dass sie mehrfach von machtgeilen Individuen missbraucht worden ist. Dennoch darf man nie vergessen: etwa das, was Stalin veranstaltet hat, hatte mit Kommunismus oder Sozialismus nicht das geringste zu tun. Es war nichts anderes als Diktatur. Vieles von dem, was dort geschah, widersprach sogar kommunistischen oder sozialistischen Philosphien.

Und dass man auch innerhalb dieser Ideologie unterschiedliche Ansätze auf Basis von schierer Vernunft entwickeln kann, zeigte doch auch, dass man etwa im Politbüro der DDR nicht wirklich überzeugt war vom sowjetischen Vorschlag der vollständigen Mittelstandseinstampfung. Man musste es machen, weil es der "Große Bruder" so wollte, die deutschen hätten es wohl aber, obwohl sie überzeugte Kommunisten waren, so nicht gemacht, weil man wusste, dass man nur mit Ideologie nicht die Gesetzmäßigkeiten eines Marktes egalisieren kann und gerade ein funktionierender Mittelstand eine starke Triebfeder dieses Marktes darstellt.
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danke15jahre4p
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un

Beitrag von danke15jahre4p »

@billy coen 80 & Krulemuk

eine sehr feine diskussion, ernsthaft. :Daumenrechts:

greetingz
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Creepwalker
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un

Beitrag von Creepwalker »

Ich wiederhole mich gerne wieder.
Weder Kapitalismus, Kommunismus, Soziallismus oder sonstirgendwas ist das Problem.
Der Hund liegt im 2000-tausendjährigen, monetären Wirtschaftssystem begraben. Solange alles auf dieser Welt in "Geld" aufgewogen wird, ist das Streben nach diesem und nach wirtschaftlicher Macht unerschöpflich.
Zumindest bis zum nächsten grossen Crash, der mit 100%iger Sicherheit kommen wird. Siehe EZB...
Die Welt muss erst wieder richtig bluten, bis sich da vielleicht mal was ändert...
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Krulemuk
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un

Beitrag von Krulemuk »

@billy coen 80

Wie gesagt ist "Kapitalismus" ein eher schwammig definierter politischer Kampfbegriff. Ich bevorzuge den Begriff der Marktwirtschaft. Staatliche Interventionen in den Markt lassen sich je nach theoretischer Schule durchaus begründen, schließlich kennt die ökonomische Theorie auch Marktversagen. Wir dürfen nur nicht den Fehler machen die klassische ökonomische Theorie (oder die Neoklassik) hernehmen, denn die hat in der Tat einige fragwürdige Annahmen, die ihr zugrunde liegen. Die Klassik ist allerdings nur als Initiator einer Vielzahl weiterer ökonomischer Theorien zu verstehen. Sie hat ihren herausragenden Beitrag zum Verständnis marktwirtschaftlicher Prozesse geleistet, aber sie wurde im laufe der Zeit an einigen zentralen Stellen ergänzt, z.B. durch Keynes, die österreichische Schule oder den Ordoliberalismus.

Warum ich den Kommunismus für menschenverachtend halte, habe ich ja bereits dargelegt:
"Der Kommunismus war auf dem Papier vielleicht eine ganz nette Idee, aber in der Tat trägt er Leid und Tod schon konzeptuell in sich. Was macht ein Staat mit einem gut ausgebildeten Ingenieur, der ehrgeizig ist und besser verdienen will als der Müllmann? Was macht der Staat generell mit seinen Eliten, die in anderen Systemen leistungsgerecht entlohnt werden und daher in Scharen in diese Systeme übersiedeln wollen? Der einzige logische Weg ist die Errichtung einer Mauer und das Einsperren der Menschen. Kommunismus ist menschenverachtend und leistungsfeindlich."

Es ist wichtig zu verstehen, dass ich damit keinesfalls nur den "real-existierenden-Sozialismus" oder Stalinismus kritisieren wollte. Tatsächlich kann man bereits einen gewissen Totalitarismus innerhalb des Konzeptes ausmachen. Nur wenn man Bürger bespitzelt und ausspioniert kann man sicherstellen, dass diese sich altruistisch bzw. allgemeinwohlorientiert verhalten. Ein Mensch, der eine Idee hat und damit Geld verdienen möchte muss in irgend einer Form daran gehindert werden. Da der Kommunismus nur funktionieren kann, wenn sich alle in seinem Sinne verhalten, darf er andere Meinungen nicht zulassen. Pluralismus und Meinungsvielfalt können daher in einem kommunistischen System nicht herrschen. Der Kommunismus geht sogar noch weiter und spricht von der Entwicklung eines "neuen Menschen" durch kommunistische Umerziehung und Indoktrination...

Sozialismus ist etwas anderes und m.E. teilweise sogar eine kapitalistische Ausprägung. Sozialismus ist reformistisch, versucht also den Kapitalismus zu reformieren und sozial verträglicher zu gestalten. Die Sozialdemokratie hat sich in den 70er Jahren noch ganz selbstverständlich als sozialistisch bezeichnet und der demokratische Sozialismus steht bis heute im Grundsatzprogramm der SPD. Sozialisten haben sich im Laufe ihrer Geschichte oftmals klar vom Kommunismus distanziert und wurden von diesem daher teilweise heftig bekämpft. Es ist nicht verwunderlich, dass sozialdemokratische Parteien im Kommunismus durchgehend verboten waren, sah man sie doch als große Gefahr an, da sie potentielle Kommunisten mit ihrerem (nach kommunistischer Lesart) halbgaren Sozialismus zum Kapitalismus hin integrieren konnten.

Daher ziehe ich persönlich eine klare Trennlinie zwischen Kommunismus und Sozialismus, auch wenn ich beide Ideologien nicht unbedingt teile. Die eine bewegt sich grundsätzlich innerhalb unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, die andere ist durch und durch menschenverachtend, totalitär und teilweise faschistisch.
Zuletzt geändert von Krulemuk am 01.04.2015 16:27, insgesamt 2-mal geändert.
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FuerstderSchatten
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un

Beitrag von FuerstderSchatten »

Krulemuk hat geschrieben: privater Hand sein muss. Nur weil im Kapitalismus nicht alle Mittel in staatlicher Hand sein müssen, heißt das im Umkehrschluss nicht, dass es gar keine Mittel mehr in staatlicher Hand gibt.
Diese radikale Lesart, die du hier beschreibst, wird selbst in den USA kaum vertreten und schon gar nicht in ...
Im reinen Kapitalismus, ist natürlich alles in privater Hand, wie kommt man darauf dass das nicht so sein sollte? Das dazupassende Staatssytem dahinter ist natürlich nicht die Demokratie sondern die Plutokratie, wobei wir auch in einer abgeminderten Form der Plutokratie leben. So wie quasi bisher alle Staatssystem ausser vielleicht die Sowjetstaaten usw. Pklutokratien waren. Das beste Beispiel für den reinsten realen Kapitalismus ist auch mitnichten die USA sondern eher schwarzafrikanische Failed States, weil dort der mit dem meisten Kapital das sagen hat und es quasi nur um Geld geht.

Davon ab, sollte man auch verstehen, dass der ungehemmte Kapitalismus ja nun nicht in einen perfekten Markt mündet, sonderen es sehr schnell zur Monopolbildung kommt, die man einfach nur mit dem des Recht des Stärkeren übersetzen könnte, weil man sich dort durch Geld Macht (z.B. Sicherheit) kaufen kann, also das Recht des Reicheren herrscht. Das ganze ist dann quasi wie der Feudalismus, nur ohne Blut-Erbrecht sondern mit Geld-Erbe stattdesssen. Wobei ein verarmter Adliger war nun auch nichts besseres als ein Bauer.
Krulemuk hat geschrieben: Warum ich den Kommunismus für menschenverachtend halte, habe ich ja bereits dargelegt:
"Der Kommunismus war auf dem Papier vielleicht eine ganz nette Idee, aber in der Tat trägt er Leid und Tod schon konzeptuell in sich. Was macht ein Staat mit einem gut ausgebildeten Ingenieur, der ehrgeizig ist und besser verdienen will als der Müllmann? Was macht der Staat generell mit seinen Eliten, die in anderen Systemen leistungsgerecht entlohnt werden und daher in Scharen in diese Systeme übersiedeln wollen? Der einzige logische Weg ist die Errichtung einer Mauer und das Einsperren der Menschen. Kommunismus ist menschenverachtend und leistungsfeindlich."
Das hat doch mit dem Kommunismus nach Marx überhaupt nichts zu tun, dort gibt es nun mal kein Bedürfnis mehr nach Egoismus, weil dieser überwunden ist.

Das ganze ist ja nun auch eine fehlerhafte Konstruktion die sich Marx durch ein Denkfehler in seiner Geschichtstheorie des Historischen Materialismus angeeignet hat. Er hat richtig erkannt, dass es in der Menschheitsgeschichte immer Klassen gab, aber nicht bemerkt oder vorausahnen können, dass im 20 Jahrhundert eine effektive Mittelklasse entsteht die den ganzen Kit zusammenhält, auch ohne oder nur mit wenig Gewalt. Er hat halt geglaubt es würde zu einer Monopolbildung ganz weniger ultrareicher Industriellen kommen, die einer Masse von verarmten Arbeitern gegenüberstehen.
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mindfaQ
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un

Beitrag von mindfaQ »

Schlechte Spiele töten Entwicklerstudios. Der Markt ist nunmal massiv übersättigt, da fällt der ein oder andere sicher über den Rand. Das sähe auch ohne Kapitalismus nicht viel anders aus - nicht jeder, der Spiele machen will, kann es tun. Genauso wie nicht jede andere Arbeitsstelle unbegrenzt vorhanden ist.
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Sir Richfield
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un

Beitrag von Sir Richfield »

mindfaQ hat geschrieben:Genauso wie nicht jede andere Arbeitsstelle unbegrenzt vorhanden ist.
Ja, aber wir reden doch hier von Kreativen, da gelten andere Regeln!!!
Spoiler
Show
Wenn man denen Glauben schenken möchte, die am meisten von der Arbeit der Kreativen profitieren. Tipp: Es sind nicht die Kreativen selber.
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Leonardo Da Vinci
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un

Beitrag von Leonardo Da Vinci »

interessant, interessant, aber nichts neues, welches bild dieser mann zeichnet, gebe ihm gewissermaßen recht. das "geld" und alles was sich darum dreht, ist teuflisch und vergiftet die seele des menschen. :)

schade das philosophie und weisheit der menschheitgeschichte keinen größeren stellenwert in der welt der menschen hat, denn dann hätten wir weniger probleme, wenn man den generationen die da folgen beibringen würde, was wirklich wichtig und essentiell ist. aber nu gut, ist so wie es ist, massen von schafen die von wenigen kontrolliert werden. :D

ich würde übrigens mal ein anarchistisches system befürworten. und gleich vorweg, ich meine damit kein system in dem jeder dem anderen den schädel einschlägt.

p.s. ein daoistisches system, würde mich auch noch interessieren, allerdings als weltanschauung und "nicht" als religion.
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un

Beitrag von GPohle »

ich würde übrigens mal ein anarchistisches system befürworten. und gleich vorweg, ich meine damit kein system in dem jeder dem anderen den schädel einschlägt.
Und wie genau soll das gehen, was ist wenn es doch mal jemand tut (wem anders den Schädel einschlagen)?
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Sir Richfield
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un

Beitrag von Sir Richfield »

GPohle hat geschrieben:was ist wenn es doch mal jemand tut (wem anders den Schädel einschlagen)?
Dann ist es genauso wie jetzt. Ehrlicher vielleicht.
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Imperator Palpatine
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un

Beitrag von Imperator Palpatine »

Sir Richfield hat geschrieben:
GPohle hat geschrieben:was ist wenn es doch mal jemand tut (wem anders den Schädel einschlagen)?
Dann ist es genauso wie jetzt. Ehrlicher vielleicht.
Wer so etwas sagt war noch nie in einem Land in dem ein Menschenleben nichts zählt. Wer glaubt er wäre in einem anarchistischen System auf der Gewinnerseite, gibt sich auch der Illusion hin bei einer Zombieapokalypse auf der Überlebendenseite zu sein....
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FuerstderSchatten
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un

Beitrag von FuerstderSchatten »

Imperator Palpatine hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben:
GPohle hat geschrieben:was ist wenn es doch mal jemand tut (wem anders den Schädel einschlagen)?
Dann ist es genauso wie jetzt. Ehrlicher vielleicht.
Wer so etwas sagt war noch nie in einem Land in dem ein Menschenleben nichts zählt. Wer glaubt er wäre in einem anarchistischen System auf der Gewinnerseite, gibt sich auch der Illusion hin bei einer Zombieapokalypse auf der Überlebendenseite zu sein....
^^

Da bleibe ich auch lieber bei der Demokratie, mir behagt schon der Gedanke nicht, dass da null staatliche Kontrolle oder Einflussnahme existiert. Aber vermutlich die Traumkombi: Anarchie und absolut freie Marktwirtschaft.