Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele und Entwicklerstudios"
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- Wulgaru
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
Ich bin der Meinung das es ausgemachter Unfug ist was der gute Mann da redet. Das merkt man schon an seinem Beispiel mit den 5 Millionen die da so wirken als wenn das ein vernünftiges Budget sei in seinen Augen...klingt jetzt für eine sehr armen Menschen trotzdem nach abartig viel Geld. 5 Millionen für ein verschissenes Videospiel? Oder gar eine Million oder auch nur hunderttausend? Es erscheint mir wie das gedreht oder gewendet wird ausgemachte Geldverschwendung zu sein.
Egal wie groß die Budgets sind und das gilt dann auch für 100 Millionen werden diese Budgets erst durch Angebot und Nachfrage ermöglicht. Es mag auch heute Einmannkünstler geben die ein Spiel quasi für lau bewerkstelligen können, aber Lanning gehört nicht dazu. Egal wie rebellisch er sich sieht, ist er ein Teil eines Entwicklerteams was irgendwie schafft Spiele zu finanzieren und die kleinen Community-Games oder Crowdfunding-Games sind genauso Teil des kapitalistischen Systems wie Assasins Creed und GTA. Glaubt man wirklich sich als jemand der mit seiner Kreativität Geld verdient außerhalb dieses Systems zu befinden, leidet man unter massiver Arroganz oder zumindest einem verzerrtem Wahrnehmungsbild....zumal sein Rat an die "kleinen" mehr oder weniger auf Preisdumping hinausläuft...frage mich in welches System sowas sehr gut passt...mal überlegen.
Richtig ist lediglich das wir heute sicherlich genau wie bei Filmen mehr und mehr Nischen haben, von Mainstreamblockbustern, Genrespielen, Arthouse und Indies usw. usw. und das passiert durch Angebot und Nachfrage.
Egal wie groß die Budgets sind und das gilt dann auch für 100 Millionen werden diese Budgets erst durch Angebot und Nachfrage ermöglicht. Es mag auch heute Einmannkünstler geben die ein Spiel quasi für lau bewerkstelligen können, aber Lanning gehört nicht dazu. Egal wie rebellisch er sich sieht, ist er ein Teil eines Entwicklerteams was irgendwie schafft Spiele zu finanzieren und die kleinen Community-Games oder Crowdfunding-Games sind genauso Teil des kapitalistischen Systems wie Assasins Creed und GTA. Glaubt man wirklich sich als jemand der mit seiner Kreativität Geld verdient außerhalb dieses Systems zu befinden, leidet man unter massiver Arroganz oder zumindest einem verzerrtem Wahrnehmungsbild....zumal sein Rat an die "kleinen" mehr oder weniger auf Preisdumping hinausläuft...frage mich in welches System sowas sehr gut passt...mal überlegen.
Richtig ist lediglich das wir heute sicherlich genau wie bei Filmen mehr und mehr Nischen haben, von Mainstreamblockbustern, Genrespielen, Arthouse und Indies usw. usw. und das passiert durch Angebot und Nachfrage.
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Bambi0815
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
dazu kommt dass spiele entwickeln auf hohem niveau leichter ist als zu der zeit wo er sich mit der entwicklung von spielen befasst hat.
in anderen worten die tools sind besser geworden fuer einen optimalen workflow.
das relativiert sich.
daher denke ich er übertreibt oder betrachtet es von einem standpunkt in der vergangenheit.
in anderen worten die tools sind besser geworden fuer einen optimalen workflow.
das relativiert sich.
daher denke ich er übertreibt oder betrachtet es von einem standpunkt in der vergangenheit.
- Imperator Palpatine
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
Man weiß ziemlich sicher ob es in einem anderem System besser/gleich/schlechter klappt, denn es hat bis dato einige dieser anderen Systeme gegeben und sie sind auf den Müllhaufen der Geschichte gewandert.Kivlov hat geschrieben:Aber man weiß doch nicht ob es in einem anderen System besser|etwa gleich|schlechter klappt.Imperator Palpatine hat geschrieben:Und die Ironie ist dass dies von einer Person kommt die uns ihre Meinung nur deswegen mitteilen konnte weil der " böse Kapitalismus " sowohl die Technologie als auch die entsprechenden Geräte erschaffen und zu einem Preis verfüggbar gemacht hat, die auch der durchschnittliche Erdenbürger nutzen kann.A Vile Saint hat geschrieben:Viel schlimmer ist doch, dass Kapitalismus Menschen tötet. Scheiß doch auf Spiele und Entwicklerstudios.
Ach die Welt wird so viel schöner und leichter wenn man in eindimensionalen Bahnen denkt......
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Computer und Software von Menschen erschaffen werden und nicht dem Kapitalismus. Und die Gründe warum wir unsere Geräte so billig bekommen, ist meist von trauriger Natur.
Die Erfindung von z.B Computern udn Software ist das eine, sie den Bürgern in Massen preiswert zur Verfügung zu stellen etwas ganz anderes. Dazu braucht es eine Infrastruktur und schlussendlich auch Bürger die genug Geld besitzen um jene Produkte zu erwerben.
Und jene Staaten in denen dieses System vorherrscht sind global nun einmal die Erfolgreichsten.
Diese " böser Kapitalismus " Nummer kommt dabei zumeist von europäischen und amerikanischen Kindern der gehobenen Mittelschicht die wie vor kurzem in Frankfurt gesehen aus einer sehr komfortablen Position Rebell spielen.
http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... ution.html
Bezogen auf die Videospiele übertreibt der gute Herr meines Erachtens und ist genau wie die von mir oben genannten Personen. Arbeitet er umsonst ? Glaubt er es ist kein Kapitalismus wenn zehntausende Backer gewissermassen als Kleininvestoren agieren ?
Durch Crowdfunding, Breitbandverbindung und die simple Tatsache dass die spielenden Kinder von damals die kaufkräftigen Erwachsenen von heute sind gibt es unzählige Möglichkeiten sowohl für Gamer als auch Entwickler ihr Produkt zu finden bzw. an den Mann zu bringen.
Und dabei haben sowohl Indie Produktionen wie auch Assassins Creed Ableger ihre Berechtigung und Käufergruppe.
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johndoe1229955
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
Was für eine schwachsinnige Aussage. Ohne den Kapitalismus würde es von vornherein keine Videospiele geben.
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Bambi0815
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
Kapitalismus [on/off]M1L hat geschrieben:Was für eine schwachsinnige Aussage. Ohne den Kapitalismus würde es von vornherein keine Videospiele geben.
Wir reden von Kaptialismus [0.0f ... 1.0f]
Und da gehen alle mit Kaptialismus = 1.0f;
Also nicht immer das Maximum oder das Minimum. Kontinuierlicher. Nicht so diskret denken.
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
Genau! Schließlich steht unfehlbar als absolute Wahrheit fest, dass Videospiele ausschließlich unter der Voraussetzung des Privateigentums an Produktionsmitteln entstehen können und eine Entwicklung ebensolcher von vorneherein ausgeschlossen ist, sollte etwa der Staat Eigentümer der Produktionsmittel sein. Und das das erste Videospiel von Staatsbediensteten mit staatlichen Produktionsmitteln auf Staatseigentum entwickelt wurde, zeigt natürlich erst Recht, dass es ausschließlich im Kapitalismus Videospiele geben kann!M1L hat geschrieben:Was für eine schwachsinnige Aussage. Ohne den Kapitalismus würde es von vornherein keine Videospiele geben.
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[Shadow_Man]
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
"Spieleschaffende sollten daher stattdessen versuchen, sich ein Nischen-Publikum zu suchen und für kleinere Communities zu entwickeln, auf deren Bedürfnisse man die Spiele auch passender abstimmen könnte"
Siehe Gothic-Risen Entwickler Piranha Bytes oder Paradox oder Bohemia Interactive. Die haben ihre Nische, die sie bedienen und können sehr gut damit leben. Ohne riesen Budgets.
Siehe Gothic-Risen Entwickler Piranha Bytes oder Paradox oder Bohemia Interactive. Die haben ihre Nische, die sie bedienen und können sehr gut damit leben. Ohne riesen Budgets.
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Highnrich
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
Wahrer Kommunismus, den hatten wir noch nietr1on hat geschrieben:Nenn mal eine Gesellschaftsform, die keine Toten auf dem Gewissen hat?A Vile Saint hat geschrieben:Viel schlimmer ist doch, dass Kapitalismus Menschen tötet. Scheiß doch auf Spiele und Entwicklerstudios.
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johndoe527990
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
Die Frage ist aber, kriegt man das Machtstreben aus den Menschen raus, sodass ein hypothetischer Kommunismus nicht wie in der Vergangenheit (bzw. Gegenwart) eher einer Diktatur gleicht?Highnrich hat geschrieben:Wahrer Kommunismus, den hatten wir noch nietr1on hat geschrieben:
Nenn mal eine Gesellschaftsform, die keine Toten auf dem Gewissen hat?
- Steppenwaelder
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Re: Oddworld-Schöpfer Entwicklerstudios"
Richtig.Kajetan hat geschrieben:Die Wahl hat man immer. Niemand zwingt einen gierig zu werden und den Hals nicht voll zu bekommenmr archer hat geschrieben:Nur lässt einem der liebe Kapitalismus diese Wahl eben nicht..
Es gibt ja auch selbst innerhalb dieser Branche(die zu überwiegenden Teilen durchaus sehr kritikwürdig handelt) genug Gegenbeispiele, die zeigen, dass man auch in einer ganz normalen freien Marktwirtschaft vernünftig wirtschaften, mit der Community zusammenarbeiten UND tolle Spiele machen kann
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tr1on
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
Nationalsozialismus, Real-(International)Sozialismus, Supra-Internationalsozialismus (EUdSSR)...Highnrich hat geschrieben: Wahrer Kommunismus, den hatten wir noch nie
NEEEIIIN, das deutsche Volk hat wahrlich noch nicht genug unter dieser Ideologie mit all seinen Spielereien gelitten und andere darunter leiden lassen. Wir brauchen unbedingt noch mehr davon...
Zuletzt geändert von tr1on am 01.04.2015 00:24, insgesamt 1-mal geändert.
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johndoe527990
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
Erst durch die Großproduktionen entsteht doch eine Nische. Wenn man bei den Großen nicht Fuß fasst, muss man durch wirtschaftliche Zwänge diese anderen Wege gehen und seine kreative Nische suchen. Durch die Großproduktionen steigert sich die Qualität der Nischentitel, um wirtschaftlich über Wasser zu bleiben.[Shadow_Man] hat geschrieben:"Spieleschaffende sollten daher stattdessen versuchen, sich ein Nischen-Publikum zu suchen und für kleinere Communities zu entwickeln, auf deren Bedürfnisse man die Spiele auch passender abstimmen könnte"
Siehe Gothic-Risen Entwickler Piranha Bytes oder Paradox oder Bohemia Interactive. Die haben ihre Nische, die sie bedienen und können sehr gut damit leben. Ohne riesen Budgets.
Dieser Fakt ist im derzeitigen Wirtschaftssystem annähernd unumstößlich.
- Steppenwaelder
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
Find die Argumentation "richtigen Kommunismus oder Sozialismus gabs ja noch nie", auch immer sehr "geil"...
Viel verblendeter kann man "hat noch nie funktioniert" ned beschrieben.
Viel verblendeter kann man "hat noch nie funktioniert" ned beschrieben.
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Bambi0815
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
Zorn, Gier, Neid und .... Konsumgeilheit[Shadow_Man] hat geschrieben:"Spieleschaffende sollten daher stattdessen versuchen, sich ein Nischen-Publikum zu suchen und für kleinere Communities zu entwickeln, auf deren Bedürfnisse man die Spiele auch passender abstimmen könnte"
Siehe Gothic-Risen Entwickler Piranha Bytes oder Paradox oder Bohemia Interactive. Die haben ihre Nische, die sie bedienen und können sehr gut damit leben. Ohne riesen Budgets.
Die Publisher sind auf jeden Fall gierig geworden. Sie wollen alles. Begnügen sich nicht mit ein wenig, solange es mehr gibt.
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johndoe527990
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Re: Oddworld-Schöpfer Lanning: "Kapitalismus tötet Spiele un
Und was haben deine Beispiele nun mit Kommunismus zu tun?tr1on hat geschrieben:Nationalsozialismus, Real-(International)Sozialismus, Supra-Internationalsozialismus (EUdSSR)...Highnrich hat geschrieben: Wahrer Kommunismus, den hatten wir noch nie
NEEEIIIN, das deutsche Volk hat wahrlich noch nicht genug unter dieser Ideologie mit all seinen Spielereien gelitten und andere darunter leiden lassen. Wir brauchen unbedingt noch mehr davon...
Ich nehm dir die Antwort ab: nichts.
