asgardge hat geschrieben:Verstehe die ganze problematik nicht. Valve war schon ohne das Rückgaberecht ziemlich kulant. Bin nun seit 11 Jahren bei Steam angemeldet. Wenn ich mal ein Problem mit einem Spiel hatte (es startet nicht, stürzt nur ab usw) wurde mir das geld zurücküberwiesen und das spiel aus meiner Bibliothek entfernt. Sofern man natürlich nicht schon etliche Stunden Spielzeit hat.
Dafür müsste man aber dann Aufwand betreiben - nämlich den Support anschreiben. Damit ist der Kunde aber schon überfordert, also wird lieber eine Grundsatzdiskussion über ein Thema geführt, das in der Realität ganz anders funktioniert.
Ich finde auch, dass Valve mit Steam in keiner Pflicht ist. Sie nutzen die legalen Möglichkeiten aus und gut ist.
Valve stellt mit Steam nur die Distributionsplattform zur Verfügung. Der Rest liegt beim Publisher.
Warum gibt es heute keine Demos mehr? Schon könnte sich der Kunde vor dem Kauf ein eigenes Bild machen, ohne die Gefahr zu laufen, einen kompletten Fehlkauf zu tätigen. Und Demos funktionieren auch auf Steam.
Oder kostenlose Spielwochenenden, wo Kunden ein Spiel für ein ganzes Wochenende völlig umsonst ausgiebig spielen könnne (als Vollversion) und dann bei Gefallen sich es halt kaufen. Die Option gibt es auch bei Steam, wird von manchen verwendet.
Oder halt den Steam-Support anschreiben, wenn ein Spiel grundsätzlich nicht läuft, oder in der Release-Fassung einfach zu verbuggt ist und das Spielerlebnis zu stark beeinträchtigt wird.
Ich denke nicht, dass wir bei Steam ein allgemeines Rückgaberecht brauchen. Es gibt vorhandene Mittel, die halt nur viel zu selten benutzt werden.