Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeitsgrad lässt Entwickler hadern

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Uvirith
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von Uvirith »

92275 hat geschrieben:Ich empfand Teil 2 schon eher als fail und viel schlechter als Teil 1. ich kann auch nicht verstehen, wie man sagen kann, dass man DkS 2 dem Großteil aller sich auf dem Markt befindlichen Spiele vorziehen kann (wie im verlinkten Video gesagt wurde). Klar, das core gameplay ist immer noch Souls und daher recht gut, keine Frage.
Dark Souls 2 war Welten besser als Dark Souls 1. Das hat bei Story und Benutzerführung angefangen und hat bei Waffendesign und Avatar"responsiveness" aufgehört.
Einzig das Leveldesign (die Anordnung der Routen, nicht die Grafik) war beim Einser ein wenig besser.

OnTopic:
BloodBorne ist mir eigentlich egal, ich spiele nicht mit Gamepads.
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breakibuu
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von breakibuu »

Hafas hat geschrieben: Die Skelette auf dem Friedhof sind harmlos. Die kannst Du mit jeder Waffe töten. Erst wenn Du von dort aus runter in die Katakomben gehst, beleben sich die Skelette wieder, wenn Du sie mit einer nicht-heiligen Waffe "tötest", während die zuständige Hexe noch lebt.
Im ernst? Dann war meine Angst vor dem Friedhof ja immer völlig unbegründet ^^

schefei hat geschrieben:Ich bin auch bis Anor Londo dauern mit zwei ausgerüsteten Waffen und Schilden herumgelaufen weil ich nicht gerafft habe das einen das Gewicht langsamer rollen lässt.
Das is mir auch passiert... allerdings hab ich auch nie den Weg zur Undead Burg gefunden, weil ich dachte dieses Aquädukt gehört zum Hintergrund. Aber wenn schon 2 Leute das mit dem Gewicht nich kapiert haben, heißt das schonmal dass wir nich blöd sind ^^
Da muss ich übrigens nochmal Lords of the Fallen loben. Die haben die Gewichtsanzeige einfach grün, gelb oder rot gefärbt. Es würde also theoretisch auch ohne Kopfrechnen gehen :D
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Stalkingwolf
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von Stalkingwolf »

Nein die Skelette auf dem Friedhof beleben sich auch wieder.
cHL
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von cHL »

schefei hat geschrieben:@cHL
@Shevy-C

Ihr habt recht, aber ich finde "Drücke L2 um zu Parieren" als Erklärung für eine doch nicht so einfache Mechanik schon etwas dürftig. :D
was sollen sie denn sonst noch erklären?
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schefei
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von schefei »

cHL hat geschrieben:
schefei hat geschrieben:@cHL
@Shevy-C

Ihr habt recht, aber ich finde "Drücke L2 um zu Parieren" als Erklärung für eine doch nicht so einfache Mechanik schon etwas dürftig. :D
was sollen sie denn sonst noch erklären?
Das das Timing sehr wichtig ist? Das auf ein erfolgreiches parieren ein mächtiger Konter folgen kann?

Ich hab das mit dem parieren im Tutorial versucht, es hat nicht geklappt und hab es für den restlichen Durchgang nie mehr benutzt.
breakibuu hat geschrieben:Das is mir auch passiert... allerdings hab ich auch nie den Weg zur Undead Burg gefunden, weil ich dachte dieses Aquädukt gehört zum Hintergrund. Aber wenn schon 2 Leute das mit dem Gewicht nich kapiert haben, heißt das schonmal dass wir nich blöd sind ^^
Da muss ich übrigens nochmal Lords of the Fallen loben. Die haben die Gewichtsanzeige einfach grün, gelb oder rot gefärbt. Es würde also theoretisch auch ohne Kopfrechnen gehen :D
Schön wenn man nicht allein ist. :)
Die Lösung von Lords of the Fallen klingt einleuchtend, solche kleinen Hilfen um den Gang zum Wiki zu Ersparen hätten der Souls Reihe hier und da ganz gut getan.
Vinterblot
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von Vinterblot »

Natürlich hätte man problemlos ne Anzeige für das Gewicht einbauen können. Aber das gesamte Spiel ist doch darauf ausgelegt, dass man solche Sachen selbst rausfindet. DS zieht dieses Schema schon sehr konsequent durch. Und die Brücke zur Burg für Hintergrund halten, schön und gut, aber was ist mit dem Pfad, der vom Firelinkshrine hinauf führt? Eigentlich sollte man den finden. (Ich selbst habe bis zur Mitte des Spiels allerdings nichts von dem Aufzug nach Neu Londo gewusst. Erst als ich auf der anderen Seite wieder hoch kam.... aber genau diese Momente haben einen großen Beitrag zur Faszination geleistet)
cHL
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von cHL »

schefei hat geschrieben:
cHL hat geschrieben:
schefei hat geschrieben:@cHL
@Shevy-C

Ihr habt recht, aber ich finde "Drücke L2 um zu Parieren" als Erklärung für eine doch nicht so einfache Mechanik schon etwas dürftig. :D
was sollen sie denn sonst noch erklären?
Das das Timing sehr wichtig ist? Das auf ein erfolgreiches parieren ein mächtiger Konter folgen kann?

Ich hab das mit dem parieren im Tutorial versucht, es hat nicht geklappt und hab es für den restlichen Durchgang nie mehr benutzt.
naja. aber was erwartest du denn? natürlich ist beim parieren das timing wichtig und der darauf folgende konter mächtig. das liegt ja in der natur der sache und ist kein darksouls- oder gar gamingspezifikum. das ist ja ein nobrainer. sorry.

und ich habs genauso nicht gleich gecheckt und dadurch kaum verwendet. aber da war ich selber schuld.

und genau das ist halt der unterschied zu andren spielen. da wäre dann gestanden "wenn du zum richtigen zeitpunkt parierst, kannst du einen mächtigen konter setzen". dann hätte der untote solange auf dich eingeschlagen bis du parierst und davor keinen schaden erhalten/gemacht. sowas erspart sich dark souls. es gibt dir das werkzeug und das wars.
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The_Outlaw
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von The_Outlaw »

steppen_riegel hat geschrieben:Nur bei Dark Souls gibt es Leute, die das Spiel verstehen und die es nicht verstehen... :roll:
Da geben sich aber beide Seiten nichts. Diejenigen, die gerade anfangs bei Demon's Souls aus dem unmittelbaren Affekt überall geschrien haben, dass man nur als Pseudo-Elite ein angeblich so unfaires Spiel mögen kann, hält sich teilweise bis heute die Waage mit denen, die grundsätzlich keine Kritik zulassen (auch, wenn es hier bislang ja recht friedlich zugeht). Wie es im Internet eben ist: Keiner hat Bock, die Sichtweise des anderen mal nachzuvollziehen oder weiter als über den eigenen Tellerrand zu denken. Ich zB als fanatischer Fan von Dark Souls 1 weiß, was ich da spiele und genau deshalb würde ich das Spiel NIE pauschal jedem empfehlen, dafür ist es schlicht zu speziell.
92275 hat geschrieben:Naja, ich ab DKS auch mehr als 10x durchgespielt und bestimmt mehr als 500 Stunden, aber das macht mich nicht blind für das, was das Spiel falsch gemacht hat.
Stimme ich an und für sich zu, auch, wenn mir ''blind'' zu drastisch ist.
Mich zB stört das Framerate-Problem in Schandstadt nicht, ABER ich gestehe den Aussagen, dass so was eigentlich ein No Go ist, ihre Existenz absolut zu, sie haben ja Recht. Wenn ich also sage, dass es mich nicht stört, sage ich das... na ja, weil es mich eben aus subjektiver Sicht nicht stört und nicht, weil ich blind bin.


Faszinierend finde ich ja, wenn ich so die Diskussion überfliege, dass der Friedhof und seine Skelette - eine Begebenheit innerhalb der ersten Stunde von DS1 - noch Jahre nach dem Release Diskussionsthema ist. ^^
(Wenn auch eines, was ich bei aller Liebe aber nicht ganz nachvollziehen kann. Ich meine, das Startgebiet ist nicht wahnsinnig groß und man kann schnell mehr als diesen einen Weg finden. Wieso manche da scheinbar SO überzeugt davon waren, dass es da weitergeht, obwohl einem das Spiel durch die viel zu starken Gegner das genaue Gegenteil signalisiert, kann ich nicht nachvollziehen. Gut, es hängt sicher auch von der Spielweise ab. Ich gucke mir selbst bei Spielen, die total linear sind, jede Ecke an, weil es einfach mein Naturell ist und für mich ist es selbstverständlich, andere Wege zu testen, wenn sich einer als noch zu schwer erweist.)

Aber dennoch großartig, wie unterschiedlich die Erfahrungen sind. Gwyn ist bis heute meine Nemesis des Spiels, weil ich mich nie mit dem Parieren auseinandergesetzt habe, weil ich es einfach nicht hin bekomme. Ich bin gut darin, Gegner in aller Seelenruhe zu studieren und darauf zu warten, meine Attacken anzubringen, aber beim Parieren versagt meine Hand-Auge-Koordination total. Dafür hatte ich im allerersten Durchgang keine nennenswerten Probleme mit den vier Königen oder Schornstein und Schmock.


Im besten Fall, um irgendwie die Brücke zum Thema zu erzwingen, ist auch Bloodborne ein Spiel, über das noch Jahre später im positiven Sinne diskutiert wird. Es ist irgendwie bezeichnend, dass man doch so schnell wieder bei einer Souls-Diskussion landet, was eigentlich alles über ihren Status aussagt, während man so viele andere Spiele im Kopf nach dem Durchspielen einfach abhakt und sich keine Gedanken mehr darum macht.
Vernon
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von Vernon »

Sie hätten es vielleicht direkt "Konter" nennen sollen. Unter einer Parade verstehe ich, dass man eine Attacke mit der Waffe blockt/ableitet wie auch immer, und da man die Waffen hier auch beidhändig führen kann, bot sich mir dieser Gedanke an.
johndoe730744
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von johndoe730744 »

Vinterblot hat geschrieben:Warum DS so gefeiert wird? Weil ich mich beim Spielen fühlte wie als 8-jähriger, der zum ersten Mal Zelda auf dem Gameboy spielte. Allein dieses Kribbeln im Bauch, weil ich mich ins Unbekannte vorwagte. Keine Ahnung wo ich bin, keine Ahnung wo ich hin muss, ich weiß nur, dass hinter jeder Abbiegung der Tod lauert und das einzige Ziel ist es, möglichst weit zu kommen, bevor er dich erwischt. Und dann das Verstehen, wenn du plötzlich ein Tor öffnest, hindurchschreitest und feststellst, dass du wieder dort bist, wo du zwei Stunden vorher losgelaufen bist - plötzlich bildet sich in deinem Kopf eine Karte, du beginnst, dich in der Fremde Orientieren zu können und dies bringt dir die Erkenntnis, dass du Fortschritte machst in dieser Welt, die dir nichts schenkt, sondern erobert werden muss.

DS gehört wirklich zu den ganz wenigen Spielen, die mich seit meinen ersten Schritten in virtuellen Welten nachhaltig beeindruckt haben - während sich gleichzeitig der Kreis schloss, denn es vermittelte zum ersten Mal seit vielen, vielen Jahren genau jenes Gefühl, weswegen ich eigentlich angefangen hatte, Videospiele zu spielen und was ich - mit den Jahren un der Erfahrung - verloren geglaubt hatte.
absolut wunderschön geschrieben...exakt das ist es
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Koarl
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von Koarl »

ich fand, dass in DS1 das Design der Rüstungen + Waffen sehr gelungen war, zusätzlich der Ton beim Gehen und Kämpfen mit unterschiedlichem Equipment, einfach diese kleinen Details wie z.B. die Sonne im Hintergrund beim Krieger der Sonne welche ein sehr angenehmes Gefühl, trotz der verdorbenen Welt vermittelten, quasi ein kleiner Ruhe-/Rastplatz (von diesen gibt es einige in DS1+DS2 wenn man darauf achtet).

Die unterschiedlichen Ausrüstungen mit ihren Auswirkungen auf die Spielweise ist einfach hervorragend, warum? Es gibt keine optimale Ausrüstung, jedes Teil hat Vor-und Nachteile sowie auch die Spielweise.

Was hab ich die Lederrüstung geliebt, ich schätze es bei spielen sehr wenn die Ausrüstungen detailliert ausgearbeitet werden und nicht überprotzig aussehen.

Freitag gehts los, ich bin sehr davon überzeugt, dass Bloodborne all die positiven Aspekte der Vorgänger verbessert und verfeinern wird.
cHL
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von cHL »

Vernon hat geschrieben:Sie hätten es vielleicht direkt "Konter" nennen sollen. Unter einer Parade verstehe ich, dass man eine Attacke mit der Waffe blockt/ableitet wie auch immer, und da man die Waffen hier auch beidhändig führen kann, bot sich mir dieser Gedanke an.
der konter ergivt sich ja erst aus der parade, die du mit L2 auslöst. ;)
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Sirgio
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von Sirgio »

Das mit dem Parieren war eigentlich im Demon's Souls Tutorial ganz gut gelöst. Da stand dann einfach mal ein Ritter da, der einfach mal partout sein Schild nicht runter nehmen wollte. Einfach auf ihn einschlagen war also nicht. Was steht da auf dem Boden? "L2 für Parieren"? Mal Austesten und Zack! Weg war er.

Ich hab bestimmt hunderte Stunden in den Souls Spielen versenkt, aber bestimmte Kritikpunkte kann man auch da nicht schön reden. Ewiges Backtracking in DkS1 ist garantiert einer davon. Im Zweiten hat From dann zwar das Hub aus Demon's Souls mehr oder weniger wiederbelebt aber wo's da mal weiterging, wenn man einen Pfad abgeschlossen hatte, war teilweise einfach völlig unintuitiv.

Bin unendlich gespannt, wie sich Bloodborne spielen wird, wenn man nicht mehr mit gezücktem Schild langsam um jede Ecke schleichen kann. Ausweichweltmeister war ich auf jeden Fall in Dark Souls nie.
Vinterblot
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von Vinterblot »

Ich weiß nicht, ich finde gerade Backtracking in Spielen absolut super - wenn es sinnvoll eingesetzt ist. Ich hab es schon immer gemocht, an Orte zurückzugehen, die ich kenne, stärker zu sein als vorher, neue Pfade zu öffnen, vorher unerreichbare Sachen zu erreichen. Es fühlt sich auch immer wie ein "Heimkommen" an, nach dem man lange in der Fremde war, mal wieder ein paar Minuten in alten Gefilden zu verbringen. Ich finde es eher schade, wenn all die mühevoll designte Welt nur linear abgespult wird und so schnell vergessen ist, wie man sie entdeckt hat, weil man schon weiter gezogen ist. Das hat alles auch schon super funktioniert in den alten SNES-Klassikern wie SoM, Zelda, Terranigma oder auch Super Metroid.

Ich fand da die DS2 Lösung mit dem Teleportieren deutlich(!) schlechter, weils ein absoluter Atmosphärenkiller war. In DS1 war jeder Schritt ins Unbekannte auch gleichzeitig ein Schritt, den man im Zweifelsfall zurück machen musste, wenn man scheiterte. Und ich weiß wovon ich rede, ich war nach den Gargolyes in den Katakomben bis ganz unten zu den Skeletten auf Wagenrädern, bis ich umgekehrt bin... (Soviel zu deinem anderen Kritikpunkt mit den übersehbaren Pfaden: Ja, die Tür runter zur unteren Burg/Kanalisation war echt mal nicht besonders geschickt aufgestellt....)

In Dark Souls 2 hingegen: Ach komm, ich spring mal in dieses tiefe Loch in Majula, wenn's da zu schwer ist teleportiere ich halt zurück.... :roll: Ich fand es sogar im Gegenteil belohnend in DS1, wenn sich irgendwann in deinem Kopf eine Karte gebildet hatte und du dir überlegen konntest, wie du nun am besten irgendwo hin kommst - hier spielte Backtracking in das geniale Weltdesign von DS1 seine volle Stärke aus: War man vorher verloren in der Fremde erreichte man irgendwann einen Punkt, an dem man sich die Welt zu eigen gemacht hatte. Man hatte sie quasi erobert - auf diesem Wege muss ein Spiel den Spieler belohnen und nicht mit irgendwelchen dümmlichen Achievments.
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Rooster
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von Rooster »

ach gerade diese kryptischen andeutungen und bewussten auslassungen sind doch das salz in der suppe von dark souls. jahrelang habe ich mich guides verweigert, bin ja schliesslich ein erwachsener mensch mit jahrelanger spielerfahrung. wer so etwas baucht kann nur ein noob sein. dann der dark souls release und ich war doch wieder 10 Jahre alt, habe karten gemalt, mich in foren ausgetauscht und in wikis nachgelesen. nur diesesmal alles online und nicht in nintendo magazinen oder auf dem schulhof. keine ahnung wie genial miyazaki wirklich ist aber wenn das als teil der spielerfahrung miteingeplant war... hut ab und danke für ein paar stunden kindliche faszination...

mich hat es auch genervt. sehr oft: wo muss ich als nächstes hin? hab ich irgendwas verpasst weil ich die skelette in tomb of giants immer noch nicht töten kann? welcher verdammte npc triggert den nächsten bereich frei? oder der klassiker... was zum teufel soll diese meschlichkeit eigentlich usw. meine intensivste erfahrung versursacht durch meine eigene unzulänglichkeit war das durchwandern der katakomben/tomb of giants in absoluter dunkelheit weil ich es nicht gerafft habe die schädellaterne zum leuchten zu bringen :lol: wollte halt nur in der schildhand funktionieren... stundenlang mit leuchtkugeln und markierungsnachrichten durchgetastet. bescheuert, nervig, irgendwie geil. vielleicht hat miyazaki auch einfach nur verdammt guten humor...

der ständige balanceakt zwischen frust und freude macht das ding halt einfach so intensiv und aufregend. dazu gehört auch das nicht erklären und schwammig andeuten. wem das zu blöde ist hat ja auch irgendwie recht ;) was aber schon eine grundvoraussetzung für den genuss der souls spiele ist das man sich zu 100% damit beschäftigt und darauf einlässt. darks souls 2 hat es nicht geschafft diese hingabe zum spiel bei mir auszulösen. bin mal auf bloodborne vorsichtig gespannt.