Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeitsgrad lässt Entwickler hadern

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Granfaloon
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von Granfaloon »

Ach Mensch ... das wird ja ganz herrlich!

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breakibuu
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von breakibuu »

Vorneweg: Ich hatte mit Dark Souls nen echt schweren start, mittlerweile befinden wir uns allerdings in einer heißen Liebesbeziehung. Trotzdem sind die Souls Spiele so voller fragwürdiger Designentscheidungen, die man sich eigentlich nur mit purem Fanboy\-girl-tum schönreden kann.
Mr. Malf hat geschrieben: das stimmt leider nicht...gerade DkS1 glänzt gerade in diesem punkt...ich kenne kein spiel mit einer derartigen kollisionsabfrage....ausser vllt bei dem einen oder anderen endboss
Sobald man mal Pfeil und Bogen in der Hand hat, ändert sich das aber ganz schnell. Die Brücke in Anor Londo mit den beiden Silver Knights. Wie viele Pfeile bleiben da zwischen den Brückenpfosten(?) in der Luft stecken? Mit ner sauberen Kollisionsabfrage, wäre die Stelle gleich 4 mal so nervig. Wobei man mit der Kollisionsabfrage eigentlich ganz gut leben kann. Der unglaublich schlechte Netcode is da nen größere Spaßkiller. Ich frag mich ernsthaft warum die Leute den PVP so abfeiern. Bei dem Netcode ist es reine Glückssache ob man trifft, oder ob das ausweichen funktioniert. Selbst der Coop ist manchmal unspielbar.

das ist einfach eine neue und innovative art und weise seine lore zu präsentierten....das habe ich viel lieber als die grottenschlechte dialoge und die furchtbare story eines diablo
"neu und innovativ"... genau so würde auch die EA Presseabteilung diesen Mist schönreden. War Final Fantasy XIII innovativ, weil man 3/4 der Story in irgendwelchen Datalogs nachlesen muss? Nein. Es wurde zurecht als totaler Müll abgetan.

Die Souls Serie ist das Paradebeispiel dafür, wie ein Entwickler eine gute Story ausarbeitet, dann aber keinen Plan hat wie man sie ins Spiel bringt. Wenn irgendwelcher unwichtiger Kram separat nachgelesen werden muss, find ich das okay. Der Kodex in Mass Effect und Dragon Age is in der Beziehung vorbildlich. Aber elementare Storyelemente einfach in x beliebige Beschreibungen zu packen is von zehn Möglichkeiten die elfte.
Generell ist die Präsentation der Souls Reihe irgendwie totaler Mist. Irgendwo stehen NPC rum, die irgendnen Kram ohne Kontext erzählen und wenn sich der Dialog wiederholt is man fertig. Ausnahmsweise könnte in der Beziehung mal was von Lords of the Fallen klauen. Deren Dialogsystem gibt zwar im Prinzip nicht mehr her als das von Souls, wirkt aber einfach einladender.
das liegt daran das jeder souls spieler die welt so geil geheimnisvoll findet und die wikis quasi nutzt wie eine art "portal" in diese welt oder eine art "gefährten"
:lol:
Das liegt nicht daran dass die Welt so mysteriös und geheimnisvoll is, sondern weil die Souls Serie einfach nichts erklärt. Und das was sie erklärt, erklärt sie grottenschlecht. Beispiel? Die Skelette am Friedhof direkt am Firelink. Niemand im ganzen Spiel erklärt dir, dass man Skelette nur töten kann, indem man ne Divine Waffe hat oder wenn man den Zauberer killt. Wie kommt man darauf ohne Wiki? Als Strength oder Dex Build hat man keinen Grund eine Divine Waffe zu benutzen. Der erste Necromancer kommt auch erst viel zu spät, als dass man da drauf kommen könnte. Würde der Necromancer einfach aufm Friedhof stehen, würde man ja schnell merken wie der Hase läuft. Aber nein, der erste Necro steht erst hinter dem Friedhof, in einer Höhle im 3 Raum.
Oder die Covenants. Ganz am Anfang steht da irgendnen Typ -den man nich kennt-, mit einer Agenda -die man nicht kennt- und redet von Leuten -die man nicht kennt-. Daraufhin fragt er einen, ob man in seinem Club mitmachen will. Soll ich? Ja? Nein? Keine Ahnung. Was sind die Vorteile? Was sind die Nachteile? Wo mach ich überhaupt mit? Was will der Club dem ich beitreten soll? Warum erklärt mir keiner was?

Wie funktioniert das mit den Zaubern? Welchen Vorteil bringt es mir wieder Mensch zu werden? Warum kann ich Monster XY nicht besiegen, bin ich zu schwach oder brauch ich wieder ne bescheuerte Verzauberung auf meiner Waffe? Wo soll ich eigentlich hin?

Das is keine Neugier auf die ach so geheimnisvolle Welt von Dark Souls, sondern "ich hab kein Bock 3 Stunden blöd rumzuraten". Und wenn man es nicht schafft dem Spieler in irgendeiner Form zu zeigen was er falsch\richtig macht, dann ist das einfach kein gutes Gamedesign. Ich will keinen goldenen Pfeil der mir den Weg zeigt und keine Fee, die sofort die Schwachstellen des Gegners analysiert, aber nen kleiner Schubser in die richtige Richtung kann und muss drin sein - auch ohne Wiki.
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Imperator Palpatine
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von Imperator Palpatine »

breakibuu hat geschrieben:Vorneweg: Ich hatte mit Dark Souls nen echt schweren start, mittlerweile befinden wir uns allerdings in einer heißen Liebesbeziehung. Trotzdem sind die Souls Spiele so voller fragwürdiger Designentscheidungen, die man sich eigentlich nur mit purem Fanboy\-girl-tum schönreden kann.
Mr. Malf hat geschrieben: das stimmt leider nicht...gerade DkS1 glänzt gerade in diesem punkt...ich kenne kein spiel mit einer derartigen kollisionsabfrage....ausser vllt bei dem einen oder anderen endboss
Sobald man mal Pfeil und Bogen in der Hand hat, ändert sich das aber ganz schnell. Die Brücke in Anor Londo mit den beiden Silver Knights. Wie viele Pfeile bleiben da zwischen den Brückenpfosten(?) in der Luft stecken? Mit ner sauberen Kollisionsabfrage, wäre die Stelle gleich 4 mal so nervig. Wobei man mit der Kollisionsabfrage eigentlich ganz gut leben kann. Der unglaublich schlechte Netcode is da nen größere Spaßkiller. Ich frag mich ernsthaft warum die Leute den PVP so abfeiern. Bei dem Netcode ist es reine Glückssache ob man trifft, oder ob das ausweichen funktioniert. Selbst der Coop ist manchmal unspielbar.

das ist einfach eine neue und innovative art und weise seine lore zu präsentierten....das habe ich viel lieber als die grottenschlechte dialoge und die furchtbare story eines diablo
"neu und innovativ"... genau so würde auch die EA Presseabteilung diesen Mist schönreden. War Final Fantasy XIII innovativ, weil man 3/4 der Story in irgendwelchen Datalogs nachlesen muss? Nein. Es wurde zurecht als totaler Müll abgetan.

Die Souls Serie ist das Paradebeispiel dafür, wie ein Entwickler eine gute Story ausarbeitet, dann aber keinen Plan hat wie man sie ins Spiel bringt. Wenn irgendwelcher unwichtiger Kram separat nachgelesen werden muss, find ich das okay. Der Kodex in Mass Effect und Dragon Age is in der Beziehung vorbildlich. Aber elementare Storyelemente einfach in x beliebige Beschreibungen zu packen is von zehn Möglichkeiten die elfte.
Generell ist die Präsentation der Souls Reihe irgendwie totaler Mist. Irgendwo stehen NPC rum, die irgendnen Kram ohne Kontext erzählen und wenn sich der Dialog wiederholt is man fertig. Ausnahmsweise könnte in der Beziehung mal was von Lords of the Fallen klauen. Deren Dialogsystem gibt zwar im Prinzip nicht mehr her als das von Souls, wirkt aber einfach einladender.
das liegt daran das jeder souls spieler die welt so geil geheimnisvoll findet und die wikis quasi nutzt wie eine art "portal" in diese welt oder eine art "gefährten"
:lol:
Das liegt nicht daran dass die Welt so mysteriös und geheimnisvoll is, sondern weil die Souls Serie einfach nichts erklärt. Und das was sie erklärt, erklärt sie grottenschlecht. Beispiel? Die Skelette am Friedhof direkt am Firelink. Niemand im ganzen Spiel erklärt dir, dass man Skelette nur töten kann, indem man ne Divine Waffe hat oder wenn man den Zauberer killt. Wie kommt man darauf ohne Wiki? Als Strength oder Dex Build hat man keinen Grund eine Divine Waffe zu benutzen. Der erste Necromancer kommt auch erst viel zu spät, als dass man da drauf kommen könnte. Würde der Necromancer einfach aufm Friedhof stehen, würde man ja schnell merken wie der Hase läuft. Aber nein, der erste Necro steht erst hinter dem Friedhof, in einer Höhle im 3 Raum.
Oder die Covenants. Ganz am Anfang steht da irgendnen Typ -den man nich kennt-, mit einer Agenda -die man nicht kennt- und redet von Leuten -die man nicht kennt-. Daraufhin fragt er einen, ob man in seinem Club mitmachen will. Soll ich? Ja? Nein? Keine Ahnung. Was sind die Vorteile? Was sind die Nachteile? Wo mach ich überhaupt mit? Was will der Club dem ich beitreten soll? Warum erklärt mir keiner was?

Wie funktioniert das mit den Zaubern? Welchen Vorteil bringt es mir wieder Mensch zu werden? Warum kann ich Monster XY nicht besiegen, bin ich zu schwach oder brauch ich wieder ne bescheuerte Verzauberung auf meiner Waffe? Wo soll ich eigentlich hin?

Das is keine Neugier auf die ach so geheimnisvolle Welt von Dark Souls, sondern "ich hab kein Bock 3 Stunden blöd rumzuraten". Und wenn man es nicht schafft dem Spieler in irgendeiner Form zu zeigen was er falsch\richtig macht, dann ist das einfach kein gutes Gamedesign. Ich will keinen goldenen Pfeil der mir den Weg zeigt und keine Fee, die sofort die Schwachstellen des Gegners analysiert, aber nen kleiner Schubser in die richtige Richtung kann und muss drin sein - auch ohne Wiki.
Vielen Dank für diesen Beitrag, exakt so empfand ich auch als ich mir die " Dark Souls: Prepare to Die " Edition nach langer Überlegungszeit gekauft habe. Der Hype, der insbesondere auf 4players vollzogen wurde, war für mich , ich betone noch einmal: für mich, in vielerlei Hinsicht in keinster Weise gerechtfertigt.
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 16.03.2015 14:55, insgesamt 1-mal geändert.
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HerrRosa
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von HerrRosa »

Ein Problem der Souls Fanschar ist, dass sie dazu tendiert alles binär zu betrachten.
Ist etwas nicht kryptisch wird es gleich als "am Händchen halten" interpretiert.

Das selbe Verfahren mit Leuten, die die Souls spiele für nur okay halten.
Das sind dann gleich alles Hater(Hasser?) allesamt, die selbstverständlich das Spiel nicht begriffen haben.
Zuletzt geändert von HerrRosa am 16.03.2015 11:41, insgesamt 1-mal geändert.
Chris Dee
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Beitrag von Chris Dee »

Wer's braucht ...
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Steppenwaelder
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von Steppenwaelder »

MrPink hat geschrieben:Ein Problem der Souls Fanschar ist, dass sie dazu tendiert alles binär zu betrachten.
Ist etwas nicht kryptisch wird es gleich als "am Händchen halten" interpretiert.

Das selbe Verfahren mit Leuten, die die Souls spiele für nur okay halten.
Das sind dann gleich alles Hater(Hasser?) allesamt, die selbstverständlich das Spiel nicht begriffen haben.
das nervt mich sowieso am meisten.

Bei allen anderen Spielen gibt es leute denen es gefällt und denen es nicht gefällt.

Nur bei Dark Souls gibt es Leute, die das Spiel verstehen und die es nicht verstehen... :roll:
Kris1980
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von Kris1980 »

Das liegt nicht daran dass die Welt so mysteriös und geheimnisvoll is, sondern weil die Souls Serie einfach nichts erklärt. Und das was sie erklärt, erklärt sie grottenschlecht. Beispiel? Die Skelette am Friedhof direkt am Firelink. Niemand im ganzen Spiel erklärt dir, dass man Skelette nur töten kann, indem man ne Divine Waffe hat oder wenn man den Zauberer killt. Wie kommt man darauf ohne Wiki?
Nur mal als Beispiel. Dies wird dir sehr wohl erklärt. Der Händler den man in den Tiefen zum ersten mal trifft, Domhnall oder so ähnlich, erzählt dir wenn du mit ihm Handelst davon das man die Skelette nur mit einer heiligen Waffen töten kann.

Aber um das her raus zu bekommen muss man zu diesem Zeitpunkt erst einmal den Bedarf haben mit ihm zu handeln. Außer dem Crystal Sword hat er dann eigentlich nur das Adventure Set im Angebot welches vielleicht interessant ist.

Von daher hat man manche Sachen vielleicht einfach nur nicht entdeckt. Aber es stimmt einige Sachen könnten definitiv besser erklärt werden. Aber mir persönlich muss nicht alles auf die Nase gebunden werden.

Gruß
Kris
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KING_BAZONG
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von KING_BAZONG »

Ich glaube eh nicht, dass Bloodborne an die Souls-Reihe anknüpfen kann. Zu anders scheint mir das Konzept zu sein und ehrlich gesagt hätte ich viel lieber ein DEMONS SOULS 2 gehabt.

Ich war damals mit einer der Ersten überhaupt, der DEMONS SOULS hierzulande gespielt hat (März 2009, Asia-Version) und war vom Konzept absolut begeistert. Ich mochte das sehr, das Grinden, immer wieder und wieder, bis man mal nach Stunden dahintersteigt, wie und was und wo. Die vielen Verbindungen zwischen den Levels. Brücken, Tore, Gänge. Wie bei einem Escher-Bild. Das war genau für mich gemacht.

Dark Souls hatte da schon etwas an Faszination eingebüßt, das Exotische, das Neue war irgendwie weg. Logisch.
Mit dem erneuten Nachfolger schwand das nochmals ein wenig.

Mittlerweile spielt ja "jeder Depp" Souls und da geht bei mir der Reiz flöten ;)
Da werden schon Stories dahinter erfunden/zusammengestrickt, ein regelrechter Hype findet statt.

Und bei BLOODBORNE fehlen mir die offenen und sonnigen Abschnitte. Die, bei denen man verweilen kann und die Blicke schweifen lassen. Der Variantenreichtum der Umgebungen scheint stark eingegrenzt zu sein. Die Athmo ist eine andere und in der Beziehung konnte die SOULS-Reihe wirklich stark punkten.

DEMONS SOULS war geil, der Rest fiel ab und BLOODBORNE reizt mich deutlich weniger, da es sich eigentlich um kein SOULS-Spiel handelt, obwohl man die Parallelen noch erkennen kann.
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TheLaughingMan
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von TheLaughingMan »

Kris1980 hat geschrieben:
Das liegt nicht daran dass die Welt so mysteriös und geheimnisvoll is, sondern weil die Souls Serie einfach nichts erklärt. Und das was sie erklärt, erklärt sie grottenschlecht. Beispiel? Die Skelette am Friedhof direkt am Firelink. Niemand im ganzen Spiel erklärt dir, dass man Skelette nur töten kann, indem man ne Divine Waffe hat oder wenn man den Zauberer killt. Wie kommt man darauf ohne Wiki?
Nur mal als Beispiel. Dies wird dir sehr wohl erklärt. Der Händler den man in den Tiefen zum ersten mal trifft, Domhnall oder so ähnlich, erzählt dir wenn du mit ihm Handelst davon das man die Skelette nur mit einer heiligen Waffen töten kann.

Aber um das her raus zu bekommen muss man zu diesem Zeitpunkt erst einmal den Bedarf haben mit ihm zu handeln. Außer dem Crystal Sword hat er dann eigentlich nur das Adventure Set im Angebot welches vielleicht interessant ist.

Von daher hat man manche Sachen vielleicht einfach nur nicht entdeckt. Aber es stimmt einige Sachen könnten definitiv besser erklärt werden. Aber mir persönlich muss nicht alles auf die Nase gebunden werden.

Gruß
Kris
Das mit den Skeletten ist aber auch nicht optimal gelöst. Für diese Erklärung hätte man z.B. Petrus wesentlich besser nehmen können. Der steht in der Nähe und ist noch dazu ein Kleriker, da würde es viel besser passen wenn man von ihm erfährt wie man mit Untoten fertig wird. Ein Händler in einem optionalen Gebiet war IMO nicht die beste Idee.
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von Philips G7000 »

Den Kritikpunkt die Soulsspiele erklären sich nicht, bzw. haben kaum "echte Story" kann ich nachvollziehen, mMn. macht das aber einen großen Teil des Spielspaßes aus. Es macht das Ganze einfach geheimnisvoller und (soweit mit etwas Fantasie gesegnet) regt es meinen Kopf zum spekulieren an. Ich finde es gibt viel zu wenige Spiele die das machen.

Ich glaube etwas ältere Spieler sind das zum Teil aus alten Zeiten so gewohnt und genießen das bei den Soulsspielen (was, ich muss hier selbst was rausfinden? kewl!)

Beispiele?

- Zelda (8bit)
- the Bards Tale
- Dungeon Master



Diese drei (fallen mir spontan ein) waren damals echte Brocken und genießen zu Recht Kultstatus. Und zu dieser Zeit gab es kein Internet um mal nachzuschlagen. Man hat sich durchgebissen und war wirklich zufrieden wenn man weiterkam. Genau dieses Prinzip verfolgen die Soulsspiele.

Ich sage nicht das das besser ist, aber man hat doch eher mal das Gefühl als Spieler wieder ernster genommen zu werden.

Und ansonsten gibt es das Netz, da wird man (auf Wunsch) vollgeballert mit Tips, Guides und Videos.
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breakibuu
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von breakibuu »

Kris1980 hat geschrieben: Nur mal als Beispiel. Dies wird dir sehr wohl erklärt. Der Händler den man in den Tiefen zum ersten mal trifft, Domhnall oder so ähnlich, erzählt dir wenn du mit ihm Handelst davon das man die Skelette nur mit einer heiligen Waffen töten kann.
Habs grad im Wiki nachgeguckt. ^^
Er sagt dir das, nachdem du eine Rüstung bei ihm gekauft hast und dann mit ihm sprichst. Sorry, aber darauf zu kommen is genauso kryptisch, wie die Skelettgeschichte selber.
Warum sagt einem das ein Händler, der nichtmal anähernd in der Nähe von irgendwelchen Skeletten is? Am Firelink stehen etliche NPC rum von denen keiner seinen Mund aufbekommt. Ein paar von denen gehen sogar selbst in die Katakomben... Bzw, selbst wenn sie das sagen würden, würde man es in der Regel nicht mitbekommen. Im Prinzip kannst du bei Dark Souls nach jedem Boss nochmal alle NPC anquatschen, weil dann evtl ein neuer Dialog zur Verfügung steht... aber das is wieder ne andere Geschichte ^^
Und warum rückt der nich von sich mit der Sprache raus? Nen simples, "hey, wenn du mir ne Rüstung abkaufst, geb ich dir nen Tip zu den Skeletten" würde ja schon reichen. Aber nein, einfach nur reden geht nich. Irgendwas kaufen geht nich. Es muss schon die Rüstung sein, die er verkauft und selbst dann muss man ihn nochma separat anlabern, bis er mit dem Tip rausrückt.

Ich mein, ob man den Tip bekommt oder nich is doch kompletter Zufall. Nich nur, dass ein wichtiger Hinweis von einem Charakter kommt, an dem man im Spiel höchstens 2 mal vorbei kommt und in überhaupt keiner Verbinden mit den Katakomben steht - nein, es ist auch noch an eine unbekannte und komplett zusammenhangslose Bedingung geknüpft.

Das is nich schwer, das is nich retro, das is einfach nur Mist.
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Stalkingwolf
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von Stalkingwolf »

Oder man hatte das Glück das man genau die Computerzeitschrift gekauft hat wo ein Tipp genau zu seinem Problem abgedruckt war. Danach hätte man aber auch direkt Lotto spielen müssen :mrgreen:

Bei Dungeon Master hatte ich das Glück das noch ein Kumpel es auch gespielt hatte und wir uns gegenseitig geholfen haben. Karten ausgetauscht, Zaubersprüche usw.

Und ja genau das ist der Reiz an Dark Souls (1).
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von JCD_Bionicman »

Ich fand Demons Souls dahingehend eigentlich noch viel schlimmer. Die Funktionsweise der "World Tendency" im Online-Modus habe ich z.B. bis heute nicht komplett begriffen. Überhaupt durchblickt ohne Guide kein Schwanz die Tendency-Events, Primeval Demons, etc. Nicht zu vergessen das ekelhafte Upgrade-System mit gefühlt 25 verschiedenen Ores für jeden Mumpitz.
Granfaloon
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von Granfaloon »

Mr.Sie hat geschrieben:Irgendwann wird ein Spiel erschaffen, welches keiner mehr durchspielen kann, weil es so schwer ist :D
Zumindest ein Spiel, wo einfache Skelette und HuiBuih-Gespenster mehr Respekt einfordern als
in so manch einem Casual-Game ein läppischer Endgegner mit zwei drei Angriffsmustern. So weit ich mich
erinnere hatte Aschefürst Gwyn in DS 1 sechs Angriffsmuster.

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Stalkingwolf
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Re: Bloodborne: New-Game-Plus-Modus bestätigt; Schwierigkeit

Beitrag von Stalkingwolf »

Glaub Gwyn sollte nicht schwer sein. Zum einen hat er seine Kraft verloren zum anderen war mehr der Weg das Ziel.
In DKS2 haben sie dem Spiel sogar einen noch einfacheren Endgegner spendiert.
Nachdem der Boss in DKS2 tot war, hätte ich dir ihn nicht mal erklären können.