Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schwarzen und Stereotypen in der Videospiele-Branche

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johndoe1044785
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von johndoe1044785 »

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James Dean
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von James Dean »

Nanimonai hat geschrieben:
Yui-chan hat geschrieben: Jedes gesunde Verhältnis von Mensch zu Mensch wird doch gestört, wenn eine Gruppe oder Rasse von Menschen zu einer schützenswerten Minderheit, etwa wie ein vom Aussterben bedrohtes Tier, erhoben wird.
Dir ist doch hoffentlich klar, dass die Welt nach dieser Logik aus weißen, herrschenden Menschen, schwarzen Sklaven und gar keinen Juden bestehen würde, oder?
Würde es nicht. Aber treten wir das Thema erst gar nicht großartig breit, da Diskussionen um Spekulationen und Theorien immer mühselig und vor allem langwierig sind.
Nanimonai
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Nanimonai »

James Dean hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:
Yui-chan hat geschrieben: Jedes gesunde Verhältnis von Mensch zu Mensch wird doch gestört, wenn eine Gruppe oder Rasse von Menschen zu einer schützenswerten Minderheit, etwa wie ein vom Aussterben bedrohtes Tier, erhoben wird.
Dir ist doch hoffentlich klar, dass die Welt nach dieser Logik aus weißen, herrschenden Menschen, schwarzen Sklaven und gar keinen Juden bestehen würde, oder?
Würde es nicht. Aber treten wir das Thema erst gar nicht großartig breit, da Diskussionen um Spekulationen und Theorien immer mühselig und vor allem langwierig sind.
Weil sich Sklaven und Juden schon irgendwie selbst zu helfen gewusst hätten, oder was willst du damit sagen?
Easy Lee
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Easy Lee »

Kajetan hat geschrieben:
Kackzwerg von Backwerk hat geschrieben:Was vermisse ich die Zeiten, als man sich darüber stritt ob die komplexe Hardware-Architektur des Sega Saturns der Playstation überlegen sein und ob Spiele für letztere nur deswegen besser aussahen, weil sie leichter zu programmieren waren.
Dann geh doch ins entsprechende Sub-Forum und jammer hier nicht rum, nur weil Du nicht fähig bist etwas zu ignorieren, was Dich nicht interessiert :)
Weils halt auch ein "Bigger Picture" gibt - die Tatsache, dass sich in über 22 Seiten über solche Aufreger ausgelassen werden, während in den entsprechenden Sub-Foren nichts los ist, spricht Bände über den Zustand der Spielekultur.

Ich habe ja nichts dagegen wenn magere Männchen mit Vollbart, Jutebeutel und knöchelfreien Röhrenjeans die Welt retten wollen. Der Planet braucht ethisch korrekte, bewußt konsumierende Menschen mit gesunder Moral. Die Spielekultur hingegen braucht NERDTUM! :mrgreen:

Also haut endlich ab mit eurem Weltverbesserungsgeschwafel und sucht euch entsprechende "Unfuck The World" Facebook-Gruppen für sowas. Und lasst euch in Gottes Namen nicht immer von jedem Clickbait-Beitrag instrumentalisieren. Die Kacke steht hier eh nur weil 4P mehr Traffic braucht.
Nanimonai
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Nanimonai »

Kackzwerg von Backwerk hat geschrieben:Weils halt auch ein "Bigger Picture" gibt - die Tatsache, dass sich in über 22 Seiten über solche Aufreger ausgelassen werden, während in den entsprechenden Sub-Foren nichts los ist, spricht Bände über den Zustand der Spielekultur.
Hast du echt ernsthaft den Eindruck, dass im 4Players Forum zu wenig über Hardwarevergleiche (PS4 ist viel geiler als X1! PC ist das geilste! Nintendo! Nintendo!) gesprochen wird?
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3nfant 7errible
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von 3nfant 7errible »

Nanimonai hat geschrieben:
Yui-chan hat geschrieben: Jedes gesunde Verhältnis von Mensch zu Mensch wird doch gestört, wenn eine Gruppe oder Rasse von Menschen zu einer schützenswerten Minderheit, etwa wie ein vom Aussterben bedrohtes Tier, erhoben wird.
Dir ist doch hoffentlich klar, dass die Welt nach dieser Logik aus weißen, herrschenden Menschen, schwarzen Sklaven und gar keinen Juden bestehen würde, oder?
sei einfach froh, dass du diesen Vergleich, so unpassend er auch ist, bringen kannst, weil die Juden den Holocaust nicht mit "triggered" & "i feel offended" totschweigen wollen
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Wigggenz
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Wigggenz »

Kurz zum "Recht auf Lüge":

Nein, gibt es so vor Gericht nicht. Zwar steht das Lügen vor Gericht, wenn man, wie ein hier angesprochener Arbeitgeber, Beklagter im Zivilprozess ist, als Handlung nicht direkt unter Strafe, ist aber trotzdem gem. § 138 ZPO verboten und i.V.m. § 263 StGB letzlich doch als (ggf. versuchter) Prozessbetrug strafbar.

Allerdings ist das leider für Bewerber auch nicht besonders hilfreich, wenn der AG halbwegs gewieft ist und sich entsprechend plausible Vorwände für seine in Wahrheit einfach nur diskriminierende Ablehnung ausgedacht hat. Richter können leider auch nicht in Köpfe gucken. Immerhin hilft gegen nicht ganz so durchtriebene AG die Beweislastumkehr des AGG.
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James Dean
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von James Dean »

Nanimonai hat geschrieben:
James Dean hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben: Dir ist doch hoffentlich klar, dass die Welt nach dieser Logik aus weißen, herrschenden Menschen, schwarzen Sklaven und gar keinen Juden bestehen würde, oder?
Würde es nicht. Aber treten wir das Thema erst gar nicht großartig breit, da Diskussionen um Spekulationen und Theorien immer mühselig und vor allem langwierig sind.
Weil sich Sklaven und Juden schon irgendwie selbst zu helfen gewusst hätten, oder was willst du damit sagen?
Weil's erst gar keine Sklaven gegeben hätte, will ich damit sagen.
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Sharkie
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Sharkie »

Scipione hat geschrieben:Überhaupt ist es ein Witz, wie sich jetzt einige wieder als die grossen Anti-Rassisten darstellen wollen, die an anderer Stelle eine Art von Feminismus unterstützen, der selber in höchstem Masse rassistisch ist. Der schwarze Mann ist schliesslich nicht nur schwarz, er ist vor allem auch ein Mann. Und dieses wilde Rape & Harassment Gejaule trifft ihn härter als alle anderen. Der böse Neger stiehlt, mordet, verkauft Drogen und vergewaltigt unsere Frauen. Dieses Einsteiger-Set für angehende Rassisten gibt es nur als Gesamtpaket. Hier spielen sich Rassisten und Feministinnen gegenseitig die Bälle zu. Tatsächlich gibt es genau das Vorurteil, dass Schwarze ihren sexuellen Trieb nicht unter Kontrolle halten könnten, was natürlich gerne aus beiden Lagern angenommen wird.
Du versuchst hier schon zum wiederholten Male, Feminismus und Antirassismus gegeneinander auszuspielen. Das Stereotyp vom Schwarzen, der seinen Sexualtrieb nicht unter Kontrolle hat, ist mindestens so alt, wie die amerikanische Sklaverei. Erfunden wurde es von Rassisten, nicht von Feministen. Mir sind weder "Arten von Feminismus" bekannt, die dieses rassistische Klischee systematisch für ihre eigene Ideologie instrumentalisieren würden, noch habe ich hier im Forum Leute gesehen, die mit einem rassistischen Feminismus sympathisieren. Deshalb drei Fragen zur Klärung:

1. Wer sind überhaupt die Vertreter dieser rassistischen Spielart des Feminismus? Welche Blogger, Autoren, Journalisten, Genderwissenschaftler oder was-auch-immer meinst Du und an welcher Stelle verbreiten sie rassistische Stereotype?

2. Wer konkret sind diese Leute, die sich hier im Forum "als die großen Antirassisten darstellen wollen", bzw. an welcher Stelle bekunden sie, dass sie "eine Art von Feminismus unterstützen, der selber in höchstem Masse rassistisch ist"?

3. Sind wir uns einig darin, dass die überwältigende Mehrheit der Feministinnen wohl eher keine rassistischen Stereotype nutzt?
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BigEl_nobody
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von BigEl_nobody »

Flextastic hat geschrieben:homosexualität fehlt zb. noch...nur so, falls du noch was gesucht hast.
Sehr gut! Man sollte vielleicht ne Gesprächsrunde zur Diskriminierung und Verestereotypung von Schwulen in der Videospielbranche machen, z.B. am Beispiel der negativen Haltung der Spieler gegenüber DA: Inquisiton weil man eine schwule Romanze eingebaut hat :Hüpf: :Hüpf:
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Sindri
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Sindri »

Flextastic hat geschrieben:Bild
Ja aber nein aber ja xD
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BigEl_nobody
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von BigEl_nobody »

Ouchiewowchie hat geschrieben:Wenn man sonst nichts zu berichten hat und Sarkeesian mal ein paar Wochen nichts von sich hören lässt, klatscht man eben so einen unbedeutenden Mist auf die Titelseite. 4P wie es mittlerweile (leider) leibt und lebt.
In dem Zusammenhang fragt man sich wirklich was das Newsbild zu bedeuten hat und warum ausgerechnet Sarkeesian drauf sein muss. Wird sie jetzt zur Pionierin der Gleichberechtigung in der Videospielbranche erhoben? Wirkt auf mich doch arg forciert :mrgreen:
johndoe527990
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von johndoe527990 »

Alter Sack hat geschrieben:
Lykaner77 hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben:Das stimmt nicht. Er darf nicht einstellen wen er will. Sollte Firma XY einen BR haben hat eben dieser darauf zu achten das unter anderem das AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) eingehalten wird. Wird dies nicht eingehalten kann der BR die Einstellung verhindern. Das ist natürlich in der Praxis schwierig geht aber.

Und Kirchen, Parteien, Gewerkschaften, ... unterliegen nicht dem allgemeinen Arbeitsrecht in großen Teilen. Die Kirchen z.B. haben auf Grund des Selbstordnungs- und Selbstverwaltungsrecht ein eigenes Arbeitsrecht und dürfen natürlich darauf achten ob ihre Mitarbeiter bestimmte Vorgaben erfüllen genau wie bei Parteien, Gewerkschaften etc. etc.
Es ist absolut Rechtens wenn die genannten Organisationen bestimmte Bewerber ablehnen die bei "normalen" Firmen so niemals abgelehnt werden dürften, also mit einer Begründung die gegen das AGG verstoßen würde.
Richtig, wenn es einen BR gibt. Auch Gleichstellungsbeauftragtinnen können natürlich bei Bewerbungen dazwischenfunken. Bei Palpatine bin ich allerdings von einem Alleinentscheider ausgegangen, so wie er seinen Fall dargestellt hat und der entscheidet eben selbst.

Dein letzter Satz ist genau das, worauf ich hier hinauswollte: Diskriminierung ist mal rechtens und mal nicht, weshalb das mit dem "Recht" so eine Sache ist. Ich empfinde das als Willkür und ist mit meinem Rechtsverständnis nicht in Einklang zu bringen, genausowenig wie die zunehmende Einmischung des Staates in die Privatwirtschaft. Ich sehe es als rechtens an, wenn Palpatine als Unternehmer ganz selbstverständlich selbst entscheidet, wen er einstellt und wen nicht. Denn er trägt das unternehmerische Risiko. Und da eine Begründung einer Ablehnung gar nicht zwingend ist, braucht er auch gar keine "falsche" Begründung anzugeben. Er bewegt sich völlig im Rahmen der Gesetze. Hier ist das ganz gut zusammengefasst: http://www.suedwesttextil.de/nachrichte ... det-werden
Als Personaler weißt Du das natürlich. Ist nur zur Info für andere gedacht, die es vielleicht interessiert.
Das sehe ich vollkommen anders.
Erstens sehe ich das nicht als Diskriminierung an wenn solche Unternehmen/Institutionen auf Grund bestimmter Voraussetzungen natürlich eine andere Einstellungspolitik haben und auch haben dürfen.
Zweitens sehe ich die Einmischung des Staates in die Wirtschaft als durchaus gerechtfertigt an. Sämtliche Unternehmen in Deutschland sind Teil dieser Gesellschaft. Die Unternehmen profitieren von dieser Gesellschaft und haben dem zufolge auch ihren Anteil zu leisten sowohl rechtlich wie auch gesellschaftlich.
Drittens ... das unternehmerische Risiko ... das sehe ich noch bei einer GbR oder Unternehmen kleiner 5 Mitarbeiter aber die haben eh Sonderrechte. Ab einer GmbH aufwärts ist das Risiko verschwindend gering für einen Privatmann außer man bewegt sich außerhalb des Gesetzes.

Und ja ich weiß das, deshalb schrieb ich ja auch "Das ist natürlich in der Praxis schwierig, geht aber."
Bei den "kirchlichen Institutionen" sollte man die Entwicklung mit Argwohn betrachten. Die übernehmen öffentliche Aufgaben und diktieren dann die Kriterien. Da hast du als nichtgläubige Erzieherin ganz schlechte Karten.
Besonders da die kirchlichen Träger auch von Steuergeldern finanziert werden (damit meine ich nicht die Ausgleichszahlungen der Länder mit den Kirchen, das Thema ist noch trauriger).
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Kajetan »

Ouchiewowchie hat geschrieben:Wenn man sonst nichts zu berichten hat und Sarkeesian mal ein paar Wochen nichts von sich hören lässt, klatscht man eben so einen unbedeutenden Mist auf die Titelseite. 4P wie es mittlerweile (leider) leibt und lebt.
Du klatscht ja auch Dein unbedeutendes Posting in diesen Thread. Leben und leben lassen :)
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Skabus
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Skabus »

Ich find es einfach lächerlich wie hier von "Vielfalt" geredet wird.

Der Grund warum 90% der Spieleehelden männlich und weiß sind und nach typischem Adonis-Schema konzipiert werden, hat doch nichts mir Diskriminierung oder Rassismus zu tun. Das ist pures Kalkül. Die Zielgruppe ist eben genau das: männlich, weiß, 16-20 Jahre alt. Und daran richten sich doch die meisten Spiele-Entwickler aus. Selbst Altair aus Assassins Creed 1 hat typisch europäisch-weiße Gesichtszüge. In wievielen Spielen spielt man einen weißen, kahlgeschorenen Militär-Typen?

Bild

:roll:

Vielfalt hieße für mich generell, dass Spiele endlich mal wieder nach Ideen, Visionen und interessanten Geschichten entwickelt werden und nicht nach martkanalystischer Glaskugelraterei, die behauptet, dass der Hauptchara so oder so aussehen muss, damit man X Mio. Verkäufe erreicht. Das hemmt die Vielfalt tatsächlich. Aber klar, nehmen wir wieder irgendein Thema raus und projezieren das Problem einer Branche auf ein moralisches Thema, damit bloß keiner ernsthaft versucht dagegen zu reden. Zum Glück gibt es mittlerweile auch ein paar mehr Leute, die ihre Stimme auch mal gegen eine Überdiskriminerungshaltung erheben, auch wenn man natürlich damit sofort Gefahr läuft als Rassist bezeichnet zu werden.

Ich durfte mich ja z.B. auch schon als Rassist beleidigen lassen, weil mir in GTA San Andreas der schwarze Protagonist auf den Keks ging. Das mich der Typ eigtl. wegen seiner peinlichen und kindischen Rapper-Gangsta-Attitüde genervt hat, ist ja egal. Kann ja nur deswegen gewesen sein, weil er schwarz ist. :roll:

Also genau...warum entwickeln wir nicht gleich Spiele die zu 100% politisch korrekt sind und garantiert niemanden auf den Schlip tritt? Ich kann mir gut vorstellen wie die Zukunft für die Vertreter des moralisch und politisch korrekten Videospiel aussieht:

In Zukunft enthält jedes Spiel mind. 2 Schwule, 2 Lesben, einen männlichen Schwarzen, eine schwarze Frau, eine jüdische Frau und einen jüdischen Mann, eine muslimische Frau, einen christlichen Mann und eine christliche Frau. Zusätzlich muss es verschiedene Vertreter von mind. 2-3 Randgruppen-Religionen geben, wie etwa ein Mormonen oder einen Jünger des fliegenden Spagetthimonsters, damit auch diese kleinen Religion sich nicht diskriminiert fühlen. Dazu kommt, dass das Spiel mind. 1 relevanten Charakter pro Volk auf dieser Erde vorkommen, alles andere wäre ja Rassismus. Zudem darf kein Charakter besonders wichtig sein, da er ja sonst als "bessere Rasse" herausgestellt wird und soetwas ebenfalls eindeutig rassistisch wäre. Fleischkonsum wird in Spielen maximal auf Gefügel reduziert um die religösen Gefühle von Moslems nicht zu verletzen, koscher muss das Fleisch auch sein, damit jüdische Spieler sich nicht diskriminiert fühlen. Allerdings sollte man eigtl. gleich das gesamte Fleisch komplett entfernen, da das evtl. Vegetarier und Veganer diskriminieren würde. Wo wir beim Thema sind: Frutarier haben ein Recht darauf, dass keine Pflanze für menschliche Ernährung oder Belustigung getötet werden. Alchemie fällt also schonmal aus, Pflanzen in Zelda zerhacken um Rubine zu bekommen, fällt somit auch flach. Tiere dürfen im Spiel zudem nicht mehr getötet werden, da sich Peta oder generell Tierschützer aufregt. Tragen von Pelzen, etc. selbst in einem nordischen Mittelalterszenario ala Skyrim kann somit auch nicht mehr toleriert werden, da dies ja bereits virtuell Spieler darauf vorbereitet Tiere für Pelz abzuschlachten. Was direkt auch Crafting mit Tierfellen, Leder o.Ä. ausschließt. Spiele wie Super Mario indem man ein Dachsfell trägt wird es Gott sei Dank somit also auch nie wieder gehen. Kommen wir zum Thema Erotik bzw. sexuell aufreizendes Aussehen. Nippel, Busen oder sonstige Körperteile von Frauen sind unter mind. 2 Lagen Kleidung zu verstecken. Zum einen um auch hier wieder muslimische Relgiöse nicht zu verstören, zum anderen um die amerikanische Prüderie zu bedienen und Frauen auf gar keinen Fall zu Sexobjekten zu degradieren! An die Kinder muss man zudem auch denken. Geht ja nicht anders. Gleichzeitig sollte man aber natürlich eine offene Sexualität darstellen. So sollte Homosexualität generell in ein positives Licht gerückt werden, ebenso sollte mit Transgender, Transexuelle, Androgynen und auch mit "Es"-Menschen(Menschen die das Geschlecht "Sonstige" haben) verantwortungsvoll umgegangen werden. Es kann ja nicht sein, dass diese Menschen aus der Videospielöffentlichkeit ferngehalten werden. Zudem darf es auch keine Mehrheit an heterosexuellen Paaren geben, da dies selbstverständlich alle Homosexuellen diskriminiert und als Minderheit abstempelt. Auch das wäre NATÜRLICH Diskriminierung, selbst wenn dies rein faktisch die Realität darstellt und es eben mehr heterosexuelle Paare als homosexuelle Paare gibt. Fluchen, schimpfen oder generell Kraftausdrücke sind ebenso zu entfernen, da sie die Jugend verrohen könnte oder Sätze wie "Jesus fucking christ" sind erst recht zu entfernen, da sie z.B. Christen bzw. Jesuiten diskrimieren. Wo wir beim Punkt verrohen sind: Um die Europäer davon abzuhalten aufgrund von Gewaltinhalten Amok zu laufen, werden natürlich jegliche Gewaltszenarien in Spielen entfernt. Erschießen von Menschen, Blut, Folterung oder sonstige Dinge sind vollständig zu entfernen oder durch Roboter bzw. Servoöl zu ersetzen. Appropos "ersetzen": Sämtliche rein männliche Führungskräfte in Videospielen sind durch eine frauenfreundliche Variante zu ersetzen. Mind. sollte der Anteil von z.B. Soldaten und Soldatinnen, Wächter und Wächterinnen, Gardisten und Gardistinnen, mind. 50% betragen. Die Verteilung der versch. Volkszugehörigkeiten und Religionen sollten selbstverständlich auch hier eingerechnet werden! Ebenso sollte mind. ein Rollstuhlfahrer, ein Mensch mit Trisomie21, ein Blinder, ein Tauber, sowie sonstige Behinderung eingebaut werden und sichergestellt werden, dass diese als normaler Teil der Bevölkerung dargestellt werden und nicht wegen ihrer Behinderung diskriminiert werden. Abschließend sollte man evtl. auch in Erwägung ziehen wenigstens 2 rothaarige Personen(1 Man und eine Frau) in das Spiel einzubauen, da diese ja praktisch am Aussterben sind und somit sogar zu einer gefährdeten Minderheit gehören.

So, nur wenn ALLE diese Regeln gleichzeitig und vor allem korrekt angewendet werden, sollte ein Spiel überhaupt noch auf den Markt kommen. Nach einer sorgfältigen Prüfung mehrere Moral- und Ethikkomissionen versteht sich. Erst wenn dann auch noch der Verband der Muslime, Christen, Juden, der Verband der Schwulen und Lesben und allen anderen Gruppen ihr Einverständnis geben, sollte das Spiel auf den Markt kommen. Sollte bereits einer dieser Verbände sein Veto einlegen, wird das Spiel automatisch weltweit verboten, die Spiele konfiziert, verbrannt und die Entwickler zu Sozialstunden in religösen Einrichtungen gewzwungen. Denn nur so wird sichergestellt, dass sich garantiert NIEMAND mehr aufregen kann oder sich diskriminiert fühlt.

Hach....schöne neue "Spiele"-Welt :)

MfG Ska