Du verwendest die Formulierung "es ist sein gutes Recht" in dem Wissen, dass es eben genau das nicht ist? Er beugt das Recht und wird nur deswegen nicht zur Rechenschaft gezogen, weil es bislang keine Klage am Arbeitsgericht gegeben hat, in der er seine wahren Beweggründe an Eides statt versichern musste.Lykaner77 hat geschrieben:Wenn er bestimmte Bewerber aus Erfahrung ablehnt, ist das sein gutes Recht, denn er alleine hat die Folgen zu tragen. Das er die Religionszugehörigkeit nicht als Grund für die Bewerbungsablehnung nennt ist nicht feige, sondern schlau.
Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schwarzen und Stereotypen in der Videospiele-Branche
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
-
Nanimonai
- Beiträge: 5637
- Registriert: 10.11.2007 01:02
- Persönliche Nachricht:
Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
- KING_BAZONG
- Beiträge: 2435
- Registriert: 05.12.2005 00:46
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
Bestätigst Silbe für Silbe, was ich geschrieben habeKajetan hat geschrieben: Auch für Dich dies hier ...
http://www.stupidedia.org/stupi/Das_wir ... %C3%BCrfen
- Kajetan
- Beiträge: 27139
- Registriert: 13.04.2004 10:26
- Persönliche Nachricht:
Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
Nö. Nicht einmal ansatzweise. Wer so rumjammert wie der Herr Bolz, der möchte zwar austeilen können, ist aber zu feige dementsprechend einzustecken. Sprich, wer rassistischen und diskriminierenden Quark von sich gibt, der muss es sich einfach gefallen lassen, dass man ihn als Rassisten bezeichnet.KING_BAZONG hat geschrieben:Bestätigt Silbe für Silbe, was ich geschrieben habeKajetan hat geschrieben: Auch für Dich dies hier ...
http://www.stupidedia.org/stupi/Das_wir ... %C3%BCrfen
- Lykaner77
- Beiträge: 96
- Registriert: 17.09.2013 23:02
- Persönliche Nachricht:
Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
Lies was ich geschrieben habe bitte noch mal. Ich sagte nicht, dass es das nicht gibt, sondern das es nicht davor wimmelt, wie immer getan wird. Und das Kleinigkeiten wie das Haar in der Suppe gesucht und aufgebauscht werden, weil eben eine ganze Heerschar von Menschen davon lebt.sarnokh hat geschrieben:Lykaner77 hat geschrieben:Richtig, nur wimmelt es halt dummerweise nicht vor Sexisten, Rassisten und Nazis, weshalb man jede Mücke an den Haaren herbeizerren und einen Elefanten daraus machen muss, um seine Existenzberechtigung als Soziologin und Genderwissenschaftlerin zu sichern. Dazu werden dann noch neue Feindbilder wie der "böse weiße Mann" erfunden, obwohl doch der eigene Chauvinismus und Seximus dieser Dummschwätzerinnen über Jahre hinaus Studienziel per Selbstreflexion sein könnte.BattleIsle hat geschrieben:Die Schwafler sollen doch froh sein, daß es überall vor Sexisten, Rassisten und Nazis nur so wimmelt. Sonst wären solche Migrationsinstitute, Verbände im Kampf gegen ...ismus und andere gewichtige öffentliche Einrichtungen obsolet. Heerscharen von Soziologen mit ihren Studien müssten stempeln gehen.
Weil es gerade so gut zum Thema passt und Futter für beide Seiten bietet :wink: :
http://www.focus.de/regional/leipzig/ra ... 31451.html
Die Professorin sitzt übrigens an der Genderisten- und Feministenuni schlechthin in Leipzig.
Sorry aber das ist jetzt von einem Extrem ins Andere gedacht.
Klar, manche Linken sehen leider überall gleich Nazis. Das heißt nicht, dass es keine gibt.
Manche Gutmenschen sehen überall Rassismus, das bedeutet nicht, dass es keinen gibt.
Und etliche Gender-Frauen haben ziemlich absurde Ideen; das bedeutet nicht, dass es keine Benachteiligung der Frauen gibt.
Mich nervt etliches der Gutmenschen auch. Aber hieraus einfach zu schließen, es gibt keine Benachteiligung, ist doch reichlich lächerlich.
Nimm z.B. den lächerlichen "Aufschrei" als Brüderle einer Journalistin an einer Bar ein Kompliment (zugegebenermaßen ein plumpes Kompliment) gemacht hat, wohlgemerkt als Reaktion darauf, dass sie ihn vorher mehr oder weniger charmant als alten Sack bezeichnet hat. Das war z.B. eine solche Mücke, die zu einem Megaelefanten aufgeblasen wurde. Und davon gibt es unzählige Beispiele ... Das ganze hat System und man muss schon sehr naiv oder ignorant sein, um das nicht zu erkennen.
- Kajetan
- Beiträge: 27139
- Registriert: 13.04.2004 10:26
- Persönliche Nachricht:
Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
Und genau das tust Du hier. Du nimmst wenige Extrembeispiele, bauscht diese auf und benutzt diese dann, um die Existenz von großflächiger Benachteiligung einfach zu negieren oder kleinzureden.Lykaner77 hat geschrieben:Und das Kleinigkeiten wie das Haar in der Suppe gesucht und aufgebauscht werden, weil eben eine ganze Heerschar von Menschen davon lebt.
Frauen werden z.B. im Job IMMER NOCH benachteiligt. Für die gleiche Arbeit bekommen Frauen weniger Geld. Das ist leider die Regel, nicht die Ausnahme. Sogar in der Konzernspitze von Sony ist das so, wie man aus den berüchtigten geleakten Mails entnehmen konnte. Menschen werden auf Grund ihrer Herkunft, ihres Geschlechts bei Bewerbungen aussortiert und nicht auf Grund mangelnder Qualifikationen oder persönlicher, individueller Nicht-Eignung. Das kannst Du nicht einfach wegrelativieren, nur weil es auch eine kleine Gruppe durchgeknallter Gender-Faschisten gibt.
-
Easy Lee
- Beiträge: 5375
- Registriert: 06.08.2008 17:03
- Persönliche Nachricht:
Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
Sind das wirklich die Themen die heute in der Spielekultur breit diskutiert werden? Ich unterstellte 4Players auf Seite 1 ja Clickbaiting und es scheint wieder mal wunderbar funktioniert zu haben.
Was vermisse ich die Zeiten, als man sich darüber stritt ob die komplexe Hardware-Architektur des Sega Saturns der Playstation überlegen sein und ob Spiele für letztere nur deswegen besser aussahen, weil sie leichter zu programmieren waren.
Was vermisse ich die Zeiten, als man sich darüber stritt ob die komplexe Hardware-Architektur des Sega Saturns der Playstation überlegen sein und ob Spiele für letztere nur deswegen besser aussahen, weil sie leichter zu programmieren waren.
-
johndoe824834
- Beiträge: 3685
- Registriert: 05.03.2009 23:07
- Persönliche Nachricht:
Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
Wisst ihr was noch wichtiger ist? In der schlechtesten Videospiel Ära aller Zeiten mal wieder gute Spiele
zu entwickeln aber davon sind wir momentan weit entfernt.
zu entwickeln aber davon sind wir momentan weit entfernt.
- Kajetan
- Beiträge: 27139
- Registriert: 13.04.2004 10:26
- Persönliche Nachricht:
Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
Dann geh doch ins entsprechende Sub-Forum und jammer hier nicht rum, nur weil Du nicht fähig bist etwas zu ignorieren, was Dich nicht interessiertKackzwerg von Backwerk hat geschrieben:Was vermisse ich die Zeiten, als man sich darüber stritt ob die komplexe Hardware-Architektur des Sega Saturns der Playstation überlegen sein und ob Spiele für letztere nur deswegen besser aussahen, weil sie leichter zu programmieren waren.
- Lykaner77
- Beiträge: 96
- Registriert: 17.09.2013 23:02
- Persönliche Nachricht:
Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
Ach hör doch auf mit Deiner Wortklauberei! Er macht das, was er für seine Firma für das Beste hält und zwar aus eigener Erfahrung. Es ist seine Firma und er stellt ein, wen er für geeignet hält und lehnt ab, wen er für nicht geeignet hält. Und ja, dass ist sein gutes RECHT, denn am Ende des Tages steht er mit allen Problemen alleine da. Da kommt nämlich keiner dieser Theoretiker und hilft!Nanimonai hat geschrieben:Du verwendest die Formulierung "es ist sein gutes Recht" in dem Wissen, dass es eben genau das nicht ist? Er beugt das Recht und wird nur deswegen nicht zur Rechenschaft gezogen, weil es bislang keine Klage am Arbeitsgericht gegeben hat, in der er seine wahren Beweggründe an Eides statt versichern musste.Lykaner77 hat geschrieben:Wenn er bestimmte Bewerber aus Erfahrung ablehnt, ist das sein gutes Recht, denn er alleine hat die Folgen zu tragen. Das er die Religionszugehörigkeit nicht als Grund für die Bewerbungsablehnung nennt ist nicht feige, sondern schlau.
Ist es diskriminierend, wenn christliche Verbände (Malteser, Caritas, etc.) Bewerber ablehnen, die aus der Kirche ausgetreten sind? Ja! Ist es diskriminierend, wenn keine Männer in Frauenhäusern eingestellt werden? Ja! ... Rechtens vor dem Gesetz ist das alles nicht, aber nachvollziehbar. Das passiert halt, wenn Ponyhof-Theorie auf die Praxis trifft.
-
Nanimonai
- Beiträge: 5637
- Registriert: 10.11.2007 01:02
- Persönliche Nachricht:
Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
Es ist sein gutes Recht, Leute einzustellen und abzulehnen. Selbstverständlich. Es wäre ja auch irgendwie sinnfrei, wenn er jeden Bewerber einstellen müsste. Darüber müssen wir doch wohl nicht reden.Lykaner77 hat geschrieben:Ach hör doch auf mit Deiner Wortklauberei! Er macht das, was er für seine Firma für das Beste hält und zwar aus eigener Erfahrung. Es ist seine Firma und er stellt ein, wen er für geeignet hält und lehnt ab, wen er für nicht geeignet hält. Und ja, dass ist sein gutes RECHT, denn am Ende des Tages steht er mit allen Problemen alleine da.
Es ist nicht sein gutes Recht, die Ablehnung eines Bewerbers mit Religionszugehörigkeit zu begründen. Es ist auch nicht sein gutes Recht, diesen wahren Grund der Ablehnung im Klagefall für sich zu behalten. Es gibt nur ein Aussageverweigerungsrecht, kein Recht auf Lüge. Ein Recht auf Lüge gibt es nur für Arbeitsuchende, nicht für Arbeitgeber.
Das ist keine Wortklauberei, es ist einfach eine falsche Formulierung von dir. Irreführend und manipulierend ist sie noch zudem, weil du damit suggerierst, dass er mit dieser Einstellungspraxis nichts falsch macht.
- Kajetan
- Beiträge: 27139
- Registriert: 13.04.2004 10:26
- Persönliche Nachricht:
Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
Ist das nicht Sinn und Zweck dieser Argumentationsführung? Rassismus und Standesdünkel zu rechtfertigen?Nanimonai hat geschrieben: Das ist keine Wortklauberei, es ist einfach eine falsche Formulierung von dir. Irreführend und manipulierend ist sie noch zudem, weil du damit suggerierst, dass er mit dieser Einstellungspraxis nichts falsch macht.
- Wulgaru
- Beiträge: 29391
- Registriert: 18.03.2009 12:51
- Persönliche Nachricht:
Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
Also soweit ich weiß ist das nicht ganz wahr und das was uns von US-Gerichtsbarkeit unterscheidet. Du bist nicht verpflichtet vor einem deutschem Gericht die Wahrheit zu sagen, was natürlich indirekt auch heißt das du lügen darfst. Ist natürlich dein eigenes Risiko soweit man dir was nachweisen kann und wird dann sicher auch nicht positiv angerechnet. Wiggenz kann dazu aber sicher mehr sagen wenn er das liest, da er bei so einem Gestammel meinerseits dann immer den passenden Paragraphen nennen kann. :wink:Nanimonai hat geschrieben:Es gibt nur ein Aussageverweigerungsrecht, kein Recht auf Lüge. Ein Recht auf Lüge gibt es nur für Arbeitsuchende, nicht für Arbeitgeber.Lykaner77 hat geschrieben:Ach hör doch auf mit Deiner Wortklauberei! Er macht das, was er für seine Firma für das Beste hält und zwar aus eigener Erfahrung. Es ist seine Firma und er stellt ein, wen er für geeignet hält und lehnt ab, wen er für nicht geeignet hält. Und ja, dass ist sein gutes RECHT, denn am Ende des Tages steht er mit allen Problemen alleine da.
-
Nanimonai
- Beiträge: 5637
- Registriert: 10.11.2007 01:02
- Persönliche Nachricht:
Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
Selbstverständlich ist es rechtens vor Gericht. Lüge hier nicht rum.Lykaner77 hat geschrieben:Ist es diskriminierend, wenn christliche Verbände (Malteser, Caritas, etc.) Bewerber ablehnen, die aus der Kirche ausgetreten sind? Ja! Ist es diskriminierend, wenn keine Männer in Frauenhäusern eingestellt werden? Ja! ... Rechtens vor dem Gesetz ist das alles nicht, aber nachvollziehbar.
-
Nanimonai
- Beiträge: 5637
- Registriert: 10.11.2007 01:02
- Persönliche Nachricht:
Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
Ein "Recht zur Lüge" gibt es nicht. Es gibt nur keine "Pflicht zur Wahrheit", das ist im Umkehrschluss nicht dasselbe.Wulgaru hat geschrieben:Du bist nicht verpflichtet vor einem deutschem Gericht die Wahrheit zu sagen, was natürlich indirekt auch heißt das du lügen darfst.
- Wulgaru
- Beiträge: 29391
- Registriert: 18.03.2009 12:51
- Persönliche Nachricht:
Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
Klar ist es das streng genommen. Du musst nicht die Wahrheit sagen, was nicht identisch damit ist die Aussage zu verweigern, man kann eine Aussage machen und sie muss nicht der Wahrheit entsprechen. Das ist "lügen". Man sollte sich natürlich des Risikos bewusst sein was damit einhergeht. Es drohen einem zwar speziell daraus keine weiteren Konsequenzen, aber glaubwürdig wäre man nicht mehr wenn es rauskäme. :wink:Nanimonai hat geschrieben:Ein "Recht zur Lüge" gibt es nicht. Es gibt nur keine "Pflicht zur Wahrheit", das ist im Umkehrschluss nicht dasselbe.Wulgaru hat geschrieben:Du bist nicht verpflichtet vor einem deutschem Gericht die Wahrheit zu sagen, was natürlich indirekt auch heißt das du lügen darfst.
