Also erstmal etwas über Motion Sickness :
Motion Sickness wird auf eine Bewegungsexposition oder auf Aspekte einer sich bewegenden Umwelt
zurückgeführt, wobei allgemein akzeptiert wird, dass eine Stimulation des Vestibularapparates notwendig
ist, um Motion Sickness beim Menschen auszulösen. Tyler und Bard (1949; zitiert nach Casali,
1986) führen Bewegung als die Hauptursache der Motion Sickness an. Die „echte“ Bewegungskrankheit
setzt also physikalische Bewegung voraus, die in einem Simulator nicht zwangsläufig gegeben
sein muss. So treten z.B. auch in Simulatoren ohne Bewegungssystem Beschwerden auf2. Da diese
Simulatoren nur optisch Bewegungseindrücke vermitteln, sollten die Symptome, die sie verursachen,
nicht mit dem Begriff „Motion Sickness“ benannt werden (Casali, 1986).
Inzidenzen
Es ist schwierig, die Anfälligkeit für die Simulatorkrankheit zu schätzen. Inzidenzen variieren in Abhängigkeit
vom Stimulus (z.B. Häufigkeit, Dauer), der Person, die dem Stimulus ausgesetzt wird (z.B.
Anfälligkeit, Erfahrung), und den verwendeten Messkriterien (Lawson, Graeber, Mead & Muth,
2002). Es ist aber davon auszugehen, dass jeder, der über ein intaktes vestibuläres System verfügt,
bewegungskrank werden kann, wenn er der entsprechenden provokativen Situation ausgesetzt wird,
wobei es große individuelle Unterschiede im Ausmaß der Anfälligkeit gibt (Reason & Brand, 1975).
Ich Glaube nicht das man die Simulatorkrankheit zu 100% ausschließen konnte durch das Verbauen einiger Sensoren

Danke an den Publikationsservice der Universität Würzburg.
mfg.Harle