Das abschließende Plädoyer der Runde richtete sich an die Firmen, mehr schwarzen Entwicklern eine Chance zu geben und mehr Vielfalt in der Entwicklung zuzulassen. "Wenn du ein Personaler bist, komm zu Events wie diesem und wenn jemand etwas sagt was dich beeindruckt, dann gib ihm deine Karte", so eine Teilnehmerin. "Du musst einsehen, dass du dazu tendierst mit Leuten herzumzuhängen die sind wie du, also musst du aktiv gegen diesen Bias ankämpfen."
Denjenigen, der sowas zu mir gesagt hätte, hätt ich erstmal übers Knie gelegt
Wie unverschämt, kackfrech und
biased kann man überhaupt sein? ^^
Dennis Mathews unterstrich, dass Vielfalt in der Entwicklung unheimlich wichtig sei. Wenn man keine schwarzen Kollegen hätte die einen darauf hinwiesen sei man schnell unbewusst dabei, Stereotypen zu verstärken. Zudem sei es schwierig realistische Charaktere zu entwerfen, die wenig mit der eigenen Lebenswelt zu tun hätten.
Im Anschluss habe das Publikum über die Frage diskutiert ob es sinnvoll sei, wenn Entwickler versuchen würden Figuren zu entwerfen, die weit weg von der eigenen Lebensrealität seien. Dabei kam vor allem die Frage auf ob man "sich selbst vertrauen könnte, eine Person zu erschaffen, mit der man nicht vertraut ist?". Dies sei möglich - allerdings müsse man sich dafür stark in die Materie einarbeiten. Ein anderer Teilnehmer unterstrich, dass man "die Fähigkeit habe, etwas zu entwerfen, was nicht die eigene Kultur ist - man müsse sich nur bewusst werden, dass es nicht die eigene Kultur ist."
Es würde mich net wundern, wenn die meisten, die sich da "so engagiert" geäussert haben, selber white middle class hipsters aus der San Francisco Bay Area wären, die alle gleich wie aus der Retorte aussehen, zum selben Friseur gehen und den gleichen Optiker haben, gemeinsam ihrem Weltschmerz frönen, immer nur unter sich bleiben, und einfach mal frech annehmen, dass alle anderen das genauso machen würden und auch alle so fantasielose, blutleere, realitätsfremde Gestalten wie sie selbst wären, die die Welt nur aus Büchern und Klassenraum-Diskussionen mit Gleichgesinnten kennen, in denen man aber nicht ganz normal aufm Stuhl, sondern aufm Boden sitzt
