Oculus Rift: Übelkeit ist laut Carmack ein "echtes Problem", aber nicht so schwerwiegend wie befürchtet
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Highnrich
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Re: Oculus Rift: Übelkeit ist laut Carmack ein "echtes Probl
Es gibt VR Programme, bei denen ich garkeine Übelkeit verspürte und bei anderen ist mir nach 10 Minuten den ganzen restlichen Tag schlecht zb bei Half Life 2. Dann hab ich über die Konsole die Bewegungsgeschwindigkeit reduziert und mir wurde mir dabei nicht mehr schlecht! Was auch wichtig ist, ist dass man immer auf 70fps kommt, weil das Display auch 70 hz hat! Besser wären 90 oder mehr ! 60 reichen auf jeden Fall nicht.
Lustig: vor ein paar Monaten hieß es noch von Konsoleros das menschliche Auge könne nicht mehr als 24 oder 30 FPS wahrnehmen, heute sehen immer mehr, dass selbst bei 60 noch lange nicht ende ist.
Lustig: vor ein paar Monaten hieß es noch von Konsoleros das menschliche Auge könne nicht mehr als 24 oder 30 FPS wahrnehmen, heute sehen immer mehr, dass selbst bei 60 noch lange nicht ende ist.
- Sir Richfield
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Re: Oculus Rift: Übelkeit ist laut Carmack ein "echtes Probl
Im Übrigen bin ich durchaus bereit, wie dereinst Harald Schmidt in einem seiner Programme, zur Wahrheit zu stehen.
Ich gehe fest davon aus, dass ich VR auch zu diesem Zwecke nutzen werde.
Mal abgesehen davon, ich denke da ja schon weiter: VR + AR!
Beide ziehen einen Helm auf und die Software rechnet dann den Träger des anderen Helmes in das Model X/Y um.
Wobei hier die Herausforderung ist, dass sich damit nur begrenzt Geld machen läßt.
Ich gehe fest davon aus, dass ich VR auch zu diesem Zwecke nutzen werde.
Mal abgesehen davon, ich denke da ja schon weiter: VR + AR!
Beide ziehen einen Helm auf und die Software rechnet dann den Träger des anderen Helmes in das Model X/Y um.
Wobei hier die Herausforderung ist, dass sich damit nur begrenzt Geld machen läßt.
- ZackeZells
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Re: Oculus Rift: Übelkeit ist laut Carmack ein "echtes Probl
Im wiefern nur begrenzt?Wobei hier die Herausforderung ist, dass sich damit nur begrenzt Geld machen läßt.
Gibt doch diesen Minuten oder Sekunden Takt. Damals bei Telefonen oder auch den Handy Tarifen Ende des letzten Jahrtausends.
Die Flatrate wird natürlich anders verrechnet^^.
- Sir Richfield
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Re: Oculus Rift: Übelkeit ist laut Carmack ein "echtes Probl
Das musst du differenzieren! Das eine ist ja auf einer großen Leinwand/Bildschirm und statisch und das andere ist ja direkt vor dem Auge.Highnrich hat geschrieben:Lustig: vor ein paar Monaten hieß es noch von Konsoleros das menschliche Auge könne nicht mehr als 24 oder 30 FPS wahrnehmen, heute sehen immer mehr, dass selbst bei 60 noch lange nicht ende ist.
Denk doch mal nach: Bei den Abständen im Kino und dem 64" 4K TV werden die Bilder ja mit Lichtgeschwindigkeit durch den Raum geschickt. In dem Raum ist aber auch viel Luft, die bremst - weiss man von der Zeit, als man noch Fahrrad gefahren ist.
D.h. wenn die ersten der 24 Bilder endlich mal in deinem Auge ankommen, dann stehen die nächsten quasi schon Schlange, da sie ja schneller waren als die ersten.
Nur darum reichen 24 Bilder.
So, bei Oculus ist der Bildschirm aber direkt vor deinem Auge, d.h. der Luftwiderstand gegen die Photonen kann ignoriert werden, die Bilder kommen also quasi "in Echtzeit" an und DANN sind 24 FPS halt doch zu langsam.
Genau deshalb meckern ja auch nur die PCler und von denen eher die altgedienten über <60FPS:
- Die sitzen irgendwo zwischen der idealen Entfernung und der ungünstigsten.
- Ihre Augen sind durch die alten CRTs anders trainiert, da die CRT zu den Photonen noch Kathoden gesendet haben. Kathoden haben einen besseren Cw-Wert, konnten die Photonen also schneller ans Ziel bringen.
Also Entfernung + Geschwindigkeit haben den PC Nutzer quasi permanent in den ungünstigen VR-Brille Zustand versetzt.
Edit: wieder mal wider das e...
Zuletzt geändert von Sir Richfield am 06.03.2015 12:47, insgesamt 1-mal geändert.
- Sir Richfield
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Re: Oculus Rift: Übelkeit ist laut Carmack ein "echtes Probl
Du, heute geht doch schon kaum noch einer ins Pornokino oder in die Videothek allgemein.ZackeZells hat geschrieben:Im wiefern nur begrenzt?Wobei hier die Herausforderung ist, dass sich damit nur begrenzt Geld machen läßt.
Gibt doch diesen Minuten oder Sekunden Takt. Damals bei Telefonen oder auch den Handy Tarifen Ende des letzten Jahrtausends.
Die Flatrate wird natürlich anders verrechnet^^.
Zur Miete hast du natürlich recht, aber bei meiner Vision kaufst du halt die Daten für ein Modell (bzw. zwei - Ich muss an der Stelle dazu sagen, ich hätte Stand jetzt weniger Probleme damit, Hugh Jackman zu sein als die Signifikante Andere damit, sich Klopfer nennen lassen zu müssen...)...
Äh, also dieses Modell kannst du dann ja pro Kunde nur einmal verkaufen, während du jetzt aus einem Modell so lange Filme holen kannst, bis es Allüren bekommt und sich hinter die Kamera stellt...
- chrisspeed
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Re: Oculus Rift: Übelkeit ist laut Carmack ein "echtes Probl
Ist doch ganz einfach:
Wem beim Lesen während einer Autofahrt schlecht wird, der wird wahrscheinlich auch Probleme mit VR haben.
Ist aber eine Frage des Trainings, wenn sich das Gehirn dran gewöhnt hat, wird es keine Schwierigkeiten mehr machen.
Wem beim Lesen während einer Autofahrt schlecht wird, der wird wahrscheinlich auch Probleme mit VR haben.
Ist aber eine Frage des Trainings, wenn sich das Gehirn dran gewöhnt hat, wird es keine Schwierigkeiten mehr machen.
- ZackeZells
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Re: Oculus Rift: Übelkeit ist laut Carmack ein "echtes Probl
Wie?Wobei hier die Herausforderung ist, dass sich damit nur begrenzt Geld machen läßt.
Man verkauft dem Kunden die HArdware 1x, oder auch 2x als päärchen Edition und berechnet die Benutzung, bzw. vielmehr die Verbindungsdauer, wie lange sich connectet bzw. wie oft connectet wurde.
Gab doch damals zu alten BaudModem-Zeiten dieses einmallige Verbindungsentgelt + die verbundenen Minuten.
- Sir Richfield
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Re: Oculus Rift: Übelkeit ist laut Carmack ein "echtes Probl
Nein, ist es nicht. Es geht um das Hirn und das teilt seiner Umgebung zwar gerne mal eher simple Dinge mit, ist aber ein komplexer Mechanismus.chrisspeed hat geschrieben:Ist doch ganz einfach:
Wahrscheinlich, ja.Wem beim Lesen während einer Autofahrt schlecht wird, der wird wahrscheinlich auch Probleme mit VR haben.
Völliger Quark, denn dann gäbe es das Problem ja nicht mehr, dass Leuten beim Autofahren schlecht wird.Ist aber eine Frage des Trainings, wenn sich das Gehirn dran gewöhnt hat, wird es keine Schwierigkeiten mehr machen.
Aus Erfahrung kann ich nur beisteuern:
Beifahren: Kein Problem
95% Aller Egoshooter OHNE Motion Blur: Kein Problem.
100%% Aller Egoshooter MIT Motion Blur: Je nach Stärke des Effekts Stärke des Problems.
Egoshooter mit Wolfenstein Engine: Gib mir einen Löffel, ich will mir die Augen rausholen, damit die Schmerzen ein Ende haben.*
Selbstdenkende Kamera bei Sacred 2 (Pre-Release): Anfangs gigantisches Problem, dann herausgefunden, DASS die Kamera was tut und dann weniger starke Symptome.
*Ernsthaft von Wolfenstein bekomme ich Migräne der mittleren Stufe. Also noch keine Sehstörungen, aber Schmerzen bis zum Brechreiz.
Und man kann mir in dieser Disziplin viel vorwerfen, aber nicht mangelndes Training! Dafür habe ich das zu oft durchgespielt, damals.
- Sir Richfield
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Re: Oculus Rift: Übelkeit ist laut Carmack ein "echtes Probl
Ach, stimmt. Ich vergass, dass sich das Modell "Elektroauto" durchsetzen kann.ZackeZells hat geschrieben:Wie?Wobei hier die Herausforderung ist, dass sich damit nur begrenzt Geld machen läßt.
Man verkauft dem Kunden die HArdware 1x, oder auch 2x als päärchen Edition und berechnet die Benutzung, bzw. vielmehr die Verbindungsdauer, wie lange sich connectet bzw. wie oft connectet wurde.
Gab doch damals zu alten BaudModem-Zeiten dieses einmallige Verbindungsentgelt + die verbundenen Minuten.
Denn dank GPS und anderen "tollen" Erfindungen ist dort heute auch kein Verkehr möglich, wenn du nicht bezahlst.
(Eine der französischen Marken stand mal in einer Nachricht und von einem Hersteller von Baggern habe ich das bestätigt bekommen - auch wenn die mit Diesel laufen.
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Kroldor
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Re: Oculus Rift: Übelkeit ist laut Carmack ein "echtes Probl
Also ich hatte durfte es bei einer Studie mal mit Team Fortress 2 (andere mit Half Life 2) 30min antesten und ich muss eines sagen:Batistuta hat geschrieben:Was Motion Sickness angeht habe ich beim DK 2 jedenfalls nichts gespürt, als ich es eine halbe Stunde testen konnte. Vielleicht betrifft das nur bestimmte Personengruppen oder erst wenn man länger zockt.
Man braucht echt einen starken Magen bzw. Eingewöhnungszeit.
Die ersten Minuten waren awesome, dann wurde mir schlecht und ich bin ein paar Gänge runter gefahren. Als ich mich dann nach nach geschätzten 10min dran gewohnt hatte war es mit eines der besten Spielergebnisse die ich jemals hatte, auch wenn dieses flaues Gefühl im Magen nie ganz verschwinden wollte.
Ich hatte von dem Studienleiter aber durchaus erfahren, dass bereits drei Teilnehmer (ich sei irgendeiner zwischen dem 10. und dem 20.) abbrechen mussten weil ihnen sehr übel geworden ist.
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Kroldor
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Re: Oculus Rift: Übelkeit ist laut Carmack ein "echtes Probl
Das ist falsch.chrisspeed hat geschrieben:Ist doch ganz einfach:
Wem beim Lesen während einer Autofahrt schlecht wird, der wird wahrscheinlich auch Probleme mit VR haben.
Wenn du im Auto sitzt oder ein Spiel spielst, hast du immer noch deine feste, sich nicht bewegende Umgebung im Blickwinkel. Wenn nicht bewusst wie das ja immer ist nach einer weile, dann unterbewusst.
Bei Oculus Rift ist dies nicht der Fall. Hier wird die Brille vorher extra so eingestellt, dass sie wirklich 100% deines Blickfeld einnimmt, also auch wenn du volle Pulle nach links oder rechts schielst.
Das macht einen enormen Unterschied aus!
- beatnicker
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Re: Oculus Rift: Übelkeit ist laut Carmack ein "echtes Probl
Man hat aber schon von Leuten gelesen - auch hier im Forum - welche nach einiger Zeit tatsächlich länger ausgehalten bzw. teilweise sogar völlig resistent geworden sind. Ich selbst hab VR noch nicht ausprobiert und hab daher keine Ahnung, wie das bei mir anschlagen wird, doch dass sich mit der Zeit eine gewisse Abhärtung einstellt, kann ich mir schon vorstellen.Sir Richfield hat geschrieben:Völliger Quark, denn dann gäbe es das Problem ja nicht mehr, dass Leuten beim Autofahren schlecht wird.Ist aber eine Frage des Trainings, wenn sich das Gehirn dran gewöhnt hat, wird es keine Schwierigkeiten mehr machen.
Aus jeden Fall hoffe ich es...
Zuletzt geändert von beatnicker am 05.03.2015 16:17, insgesamt 1-mal geändert.
- Aryko
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Re: Oculus Rift: Übelkeit ist laut Carmack ein "echtes Probl
Wenn das zutrifft , muß ich mir das Teil wohl abschminken ......schade !chrisspeed hat geschrieben:Ist doch ganz einfach:
Wem beim Lesen während einer Autofahrt schlecht wird, der wird wahrscheinlich auch Probleme mit VR haben.
Ist aber eine Frage des Trainings, wenn sich das Gehirn dran gewöhnt hat, wird es keine Schwierigkeiten mehr machen.
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Liesel Weppen
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Re: Oculus Rift: Übelkeit ist laut Carmack ein "echtes Probl
Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Auf Schiffen ist mir auch bei starkem Wellengang noch nie schlecht geworden. Beim Lesen im Auto wird mir grundsätzlich schlecht, in einem Bus/Bahn/Flugzeug jedoch nicht.chrisspeed hat geschrieben: Wem beim Lesen während einer Autofahrt schlecht wird, der wird wahrscheinlich auch Probleme mit VR haben.
Wenn ich aber zum Beispiel in einem Zug auf gerader Strecke durch die Wagen weit nach vorne sehen kann und die vorne auf einmal wegknicken, weil der Zug in eine Kurve fährt, wird mir sofort übel.
Bei der Oculus DK1 wurde mir allerdings bisher noch nie übel.
Also am besten einfach mal ausprobieren, im schlimmsten Fall wird einem halt mal übel.
