Thema der Woche: Spiele im Episoden-Format

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unknown_18
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Re: Thema der Woche: Spiele im Episoden-Format

Beitrag von unknown_18 »

Mein Problem mit dem Episoden ist das gleiche wie bei vielen hier. 2-3 Stunden zu spielen und dann Wochen zu warten ist nicht mein Ding, vor allem weil mir auch 2-3 Stunden zu wenig sind um mich wirklich erst mal satt spielen zu können. Da ist das Spiel vorbei ehe es richtig angefangen hat.

Und als ob das dann nicht reicht muss man auch noch Standhaft bleiben um nicht doch vorher einen Teil zu kaufen... gerade bei Life is Strange reizt es mich soooo sehr... ;) Nix, ich werde warten bis alle Episoden raus sind und dann das Komplett Pack kaufen, wie ich es bisher immer bei Episoden Spielen gemacht habe.

Auch ist mir das Risiko zu groß, dass bei Misserfolg nicht alle geplanten Episoden erscheinen. Da dann auf einem quasi unfertigen Spiel (weil für mich erst alle Episoden zusammen das Spiel sind) zu sitzen... nö, danke. Selbst eine Traumwertung der ersten Episode ist kein Garant dafür, dass die Reihe nicht mit jeder weiteren Episode immer mehr Abkackt und am Ende doch unvollendet bleibt.
johndoe1741084
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Re: Thema der Woche: Spiele im Episoden-Format

Beitrag von johndoe1741084 »

boah...ne danke...
finds schon schlimm genug auf die gotys warten zu müssen (als die OrangeBox rauskam, musste ich es einsehen :lol: ), um nicht zu der gemelkten Masse zu gehören. kommt mir jetzt nicht auch noch mit "cinematic episodes".
Aber gut, wer es so will, soll kaufen. Der Markt reguliert sich ja selber...
aber keine Beschwerden in 2017, wenn ich bitten darf-> Ich sag nur Kundenwünsche und Dead Space. Oder man denke an das regelmäßige Abflachen einer suuuper Serie nach spätestens der 3.Staffel, vor allem bei Erfolg (theBigBangTheory z.B.)
Dies ist nämlich das Tückische am EpisodenFormat. Es wird großflächig analysiert werden und das Produkt dann entsprechend angepasst um die NichtKäufer mit reinzuholen. Dann noch die Promo/PR und ich stell mir die Frage, wer Visionäre ...KÜNSTLER... dann noch braucht nach der Pilot-Episode. Dann gibts nur noch Spiele, die gut anfangen..... :evil:
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Nuoroda
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Re: Thema der Woche: Spiele im Episoden-Format

Beitrag von Nuoroda »

Ich störe mich schon genug an dem Kapitel-System der Spiele, welches einen nach jedem kurzen Abschnitt aus der Spielewelt raushaut, nur um einem Statistiken und einen Autospeicherpunkt um die Ohren zu hauen. Merk das jetzt erst wieder ganz deutlich am RE-Remake, wie wunderschön sich ein Spiel ohne Kapitel und Autosaves anfühlen kann.
Deshalb hab ich mir bisher auch nur TWD 1 und 2 geholt, komplett, um sie gleich durchzuspielen. Wobei es da ja gepasst hat, entsprechend dem Serienformat.
Aber einzelne Kapitel würd ich mir nie holen, bis es dann weitergeht, hat man ja das meiste vergessen - also ich zumindest.
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mr archer
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Re: Thema der Woche: Spiele im Episoden-Format

Beitrag von mr archer »

Raskir hat geschrieben: Man merkt leider, dass die Spiele dazu konzipiert sind, kein Ende zu haben. Bei Twau hatte ich lange Zeit die Hoffnung, dass man wenigstens eine in sich geschlossene Handlung hat (wobei eine unabhängige 2. Staffel gerne produziert hätte werden können). Leider wurde auch da nochmal am Ende noch etwas neues aufgerollt um das Interesse aufrechtzuerhalten und den Leuten zu sagen, "Hey da kommt noch was, verpasst nicht die nächste Season, erst da bekommt ihr alles mit".

Episodenformat gerne. Aber bitte auch mal in sich geschlossene Handlungen liebes Tell Tale.

Wie steht das Forum und die Redaktion dazu?
Ich "als Forum" unterschreib das so.
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mr archer
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Re: Thema der Woche: Spiele im Episoden-Format

Beitrag von mr archer »

dx1 hat geschrieben: Eine gut erzählte Serie — egal ob zusammengestoppelt aus werbepausenfixierten 22- oder 44-Minuten-Episoden (Privatfernsehen), abendfüllenden 90-minütigen (BBC-Miniserien, ARD-Tatort) oder ihre Geschichte lang dauernden (HBO-Serien wie Deadwood oder Sopranos) — bietet mehr Raum für Protagonisten/Antagonisten als ein zweistündiger Spielfilm und damit mehr Projektionsfäche und Identifikationsmöglichkeit für den Rezipienten. Das ist der Hauptgrund, weswegen Du manchen Figuren und Handlungsbögen (es gibt tatsächlich keinen deutschsprachigen Wikipedia-Eintrag zu "story arc") im Geiste so lange nachläufst. Bei einem längeren Kinofilm dauert der klassische erste Akt höchstens 30 Minuten. Bei einer von vorn herein über sechs Staffeln durchgeplanten Serie über 25 Stunden, wobei jede einzelne Staffel zu einem Viertel aus erstem Akt besteht und jede Folge eben so. Plusminus natürlich. :wink:
Das mag schon alles so sein. Ich kann dir hiermit trotzdem versichern, dass die Zahl der Filme, die sich mir für den Rest meines Lebens als Teil meiner Identität eingeprägt haben die Zahl der Serien, von denen sich das behaupten lässt um ein Vielfaches übersteigt. Ich persönlich halte es drehbuchseitig für eine viel größere Meisterschaft, im Zweistundenformat Figuren zu schaffen, die im Gedächtnis der Menschen für Generationen haften bleiben, als hierfür mehrere Stunden bis zum Teil Tage Zeit zu haben. Ich finde es toll, nach zwei Stunden an ein Ende zu kommen und trotzdem eine runde Geschichte erlebt zu haben, die mich berührt hat. Und ich liebe das Kino als Ort dies zu zelebrieren viel zu sehr.
Und ehrlich gesagt empfinde ich Serien-am-Block sehen ein bisschen als Beschiss. Ist so als ob man am 1. Dezember den kompletten Adventskalender leer frisst.
Turritom
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Re: Thema der Woche: Spiele im Episoden-Format

Beitrag von Turritom »

schönes Video mit unterschiedlichsten Meinungen ..finde ich super !!

habt ihr die Leute unabhängig voneinander vor die Camera gesetzt ohne das der eine von der Meinung des anderen wusste oder ?
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4P|Alice
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Re: Thema der Woche: Spiele im Episoden-Format

Beitrag von 4P|Alice »

Turritom hat geschrieben:schönes Video mit unterschiedlichsten Meinungen ..finde ich super !!

habt ihr die Leute unabhängig voneinander vor die Camera gesetzt ohne das der eine von der Meinung des anderen wusste oder ?
Danke! Und ja genau, so gehen wir immer bei den Thema der Woche Videos vor ;)
Slayer123
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Re: Thema der Woche: Spiele im Episoden-Format

Beitrag von Slayer123 »

mr archer hat geschrieben:
Slayer123 hat geschrieben:absoluter quatsch dieses serienformat. man stelle sich vor, bücher würden kapitelweise im wochenrhytmus erscheinen, völlig gaga.
Oh, das Format gab es in der Zeit der großen Tageszeitungen im 19. und frühen 20. Jhd. wirklich. Ganze Autorenbiografien beruhen auf dem Fortsetzungsroman oder der Kurzgeschichte als wiederkehrendem Format für die Zeitung. Sherlock Holmes ist als Figur in der Zeitung entstanden, Edgar Allan Poes Kurzgeschichten ebenso. Dickens und Balzac haben ihre Romane über Monate hinweg als Reihen für die Zeitung publiziert. Es gibt tausende Autoren, deren Werk einzig aus Fortsetzungsromanen bestand, die in ihrer Zeit in aller Munde waren und die heute völlig vergessen sind (und, meine Prognose: so wird es auch vielen heute kurz gefeierten Serien gehen).

Das Problem ist, dass man das vor allem den Romanen anmerkt, wenn man sie heute gebunden im Ganzen liest. Weil die Kapitel eben in der Regel in Cliffhangern enden. Und sie alle eine ähnliche Länge haben. Serielles Erzählen hat seine Berechtigung. Es hat aber auch seine Schwächen.
ok, das war mir neu, danke :)

mr archer hat geschrieben:Und ehrlich gesagt empfinde ich Serien-am-Block sehen ein bisschen als Beschiss. Ist so als ob man am 1. Dezember den kompletten Adventskalender leer frisst.
naja, eigentlich ist es ja so, dass man bis zum 24. wartet und dann das komplette ding reinhaut ;)
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an_druid
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Re: Thema der Woche: Spiele im Episoden-Format

Beitrag von an_druid »

Sir Richfield hat geschrieben:
an_druid hat geschrieben:Es ist wird definitiv ein Nachteil der kompletten Spielebranche. Lieber ganze abgeschlossene Spiele ohne dieses " wieder und immer wieder" . "Ne Danke"
Das Wort "wird" finde ich interessant.

Wenn ich Muße habe lese ich wohl nochmal den alten Half Life Episodes Thread. Ich habe das Gefühl, alles hier gesagte dort schon mal gelesen zu haben. ;)
Ja ja.. :roll:. HF ist ja auch so ein Thema für sich.
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DareDave
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Re: Thema der Woche: Spiele im Episoden-Format

Beitrag von DareDave »

Episodenspiele sind für mich wie eine Zugfahrt durchs Flachland. Hinsetzen, fest anschnallen. Und dann beginnt die Fahrt auf den freilich fest verlegten Schienen. Man darf zwar nach rechts und links schauen aber sich nicht wirklich hinbewegen. Nach den ersten Kilometern kommt das erste Ereignis, der Schaffner kontrolliert die Karten welche man mit einem Tastendruck zeigen kann (gähn) oder der Schaffner ist ein Zombie, welchen ich mit rumhämmern auf der Taste abwehren muss (gähn²). Mit einem weiteren Tastendruck fängt man den Kaffeebecher eines stolpernden Fahrgasts auf usw...

Für mich gibts nichts langweiligeres, auch wenn die Storys viel spannender und besser als ne Zugfahrt sind, so bleibt der Tenor doch derselbe. Da spare ich mir lieber die Zeit und gucke gleich ne gute TV Serie. Und wenn ich zocken will, dann hole ich einen "open world" Titel aus der Schublade, wo wirklich "ich entscheiden" kann. Und ja, ich habe einige solcher Games angespielt und den Kauf leider immer bereut, da meine Langeweile-Belastungsgrenze nach höchstens 2-5 Stunden erreicht war und die Spiele dann verstaubten.

Hoch leben Fallout, Skyrim, GTA und Co. :-)
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sphinx2k
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Re: Thema der Woche: Spiele im Episoden-Format

Beitrag von sphinx2k »

dare-Dave- hat geschrieben:Episodenspiele sind für mich wie eine Zugfahrt durchs Flachland. Hinsetzen, fest anschnallen. Und dann beginnt die Fahrt auf den freilich fest verlegten Schienen. Man darf zwar nach rechts und links schauen aber sich nicht wirklich hinbewegen. Nach den ersten Kilometern kommt das erste Ereignis, der Schaffner kontrolliert die Karten welche man mit einem Tastendruck zeigen kann (gähn) oder der Schaffner ist ein Zombie, welchen ich mit rumhämmern auf der Taste abwehren muss (gähn²). Mit einem weiteren Tastendruck fängt man den Kaffeebecher eines stolpernden Fahrgasts auf usw...
Na ja das hört sich für mich nach Telltale an. Das ganze nicht verallgemeinern, im Prinzip kann man jedes Spiel im Episoden Format veröffentlichen.
Und wenn ich zocken will, dann hole ich einen "open world" Titel aus der Schublade, wo wirklich "ich entscheiden" kann.
Ist ein anderes Thema. Aber viele Open World Spiele bestehen aus Füller Material und man hat viel langweiliges zu erledigen. Ein dicht gepackt enger abgestecktes Spiel hat auch etwas. Ich kann beidem etwas abgewinnen es muss nur gut gemacht sein.


Aber nehmen wir doch mal ein Open World Spiel im Episoden Format. Die Spieler spielen die Hauptstory die aber irgendwann Stopt. Man hat der Gegnerischen Armee den Pass blockiert mit einem Erdrutsch die Gefahr ist abgewendet. Episode zwei, tja der Gegner hat einen weg um die Berge herum gewählt und dafür 1 Monat gebraucht...die Hauptstory geht weiter.

Mögen muss ich so ein Konzept nicht, aber das heißt nicht das es nicht so umsetzbar sein kann.
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DareDave
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Re: Thema der Woche: Spiele im Episoden-Format

Beitrag von DareDave »

@sphinx2k,
richtig geraten :-) Telltale hat mich da negativ geprägt.
Und open world im Episodenformat könnte ich mir gut vorstellen. Dann steht das Wort Episodenformat für mich gleich in einem besseren Licht. Wenn es dann nicht in DLC Bezahl-Wahnsinn endet, sondern einem vollwertigen Spiel z.B. 6-12 Monate nach Release einen weiteren Bereich wie z.B. ein Stadtteil, ne Insel hinzufügt wo die Hauptstory weiter geht. Das wäre klasse. Leider werden in der Realität die fertigen Spiele einfach um einen Anteil beschnitten um es als DLC zu verkaufen, der bereits vier Wochen später erscheint. Und wenn es nach vier Wochen erscheint fehlt die Glaubwürdigkeit, dass es wirklich als Episode gemeint und geplant ist.

Dein Ansatz, finde ich klasse. Man stelle sich... Skyrim vor, wo nach einer gewissen Entwicklungszeit die Geschichte des mühsam entwickelten Charakters weiter geht, auf einer neuen angrezenden Karte mit neuen Hauptmissionen. Statt immer gleich ein neues Spiel zu entwickeln, könnte man die Spieler länger an Ihre Charakter binden mit denen schon so viel erlebt wurde.
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muecke-the-lietz
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Re: Thema der Woche: Spiele im Episoden-Format

Beitrag von muecke-the-lietz »

dare-Dave- hat geschrieben:@sphinx2k,
richtig geraten :-) Telltale hat mich da negativ geprägt.
Und open world im Episodenformat könnte ich mir gut vorstellen. Dann steht das Wort Episodenformat für mich gleich in einem besseren Licht. Wenn es dann nicht in DLC Bezahl-Wahnsinn endet, sondern einem vollwertigen Spiel z.B. 6-12 Monate nach Release einen weiteren Bereich wie z.B. ein Stadtteil, ne Insel hinzufügt wo die Hauptstory weiter geht. Das wäre klasse. Leider werden in der Realität die fertigen Spiele einfach um einen Anteil beschnitten um es als DLC zu verkaufen, der bereits vier Wochen später erscheint. Und wenn es nach vier Wochen erscheint fehlt die Glaubwürdigkeit, dass es wirklich als Episode gemeint und geplant ist.

Dein Ansatz, finde ich klasse. Man stelle sich... Skyrim vor, wo nach einer gewissen Entwicklungszeit die Geschichte des mühsam entwickelten Charakters weiter geht, auf einer neuen angrezenden Karte mit neuen Hauptmissionen. Statt immer gleich ein neues Spiel zu entwickeln, könnte man die Spieler länger an Ihre Charakter binden mit denen schon so viel erlebt wurde.
Das nennt man addon und das war früher ganz normal. Oblivion hatte so einige spannende Erweiterungen, genauso wie Fallout 3 und new Vegas. Das waren völlig neue Geschichten an völlig neuen orten. Das war allgemein mal son Trend. Auch half life 1 und 2 wurden mit addons weiter geführt bzw. erweitert. Da haben die Macher schon mal erwähnt, das Episoden eine interessante Art der Fortsetzung sind.
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sphinx2k
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Re: Thema der Woche: Spiele im Episoden-Format

Beitrag von sphinx2k »

muecke-the-lietz hat geschrieben: Das nennt man addon und das war früher ganz normal. Oblivion hatte so einige spannende Erweiterungen, genauso wie Fallout 3 und new Vegas. Das waren völlig neue Geschichten an völlig neuen orten. Das war allgemein mal son Trend. Auch half life 1 und 2 wurden mit addons weiter geführt bzw. erweitert. Da haben die Macher schon mal erwähnt, das Episoden eine interessante Art der Fortsetzung sind.
Jain. Von einem Addon erwarte ich mehr als das worum es IMO hier geht. Hier geht es um ein kleines Häppchen. Da würde ehr der Vergleich mit DLC hinhauen.

Im Endeffekt ist es natürlich erst einmal eine reine Definitionsfrage die man klären sollte. Eine Episode kann vom Umfang aktuell so ziemlich alles meinen. Von einem Addon bis zu nem DLC happen über alles mögliche dazwischen.
Evtl. kann man das Episoden Format erst einmal darauf herunter brechen das die Geschichte nicht abgeschlossen ist. Die Erweiterungen zu zu Oblivion und co. waren für sich ja abgeschlossen wenn man es durchgespielt hat, wie auch das Hauptspiel.
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Alter Sack
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Re: Thema der Woche: Spiele im Episoden-Format

Beitrag von Alter Sack »

Für mich ein ganz klares NEIN.
Für mich ist das ganz klar eine reine Marketingentscheidung und hat mit Dramaturgie überhaupt nichts zu tun. Es geht einzig und allein darum den Spieler durch einen niedrigeren Einstiegspreis bei der Stange zu halten.
Es gab ja auch schon bei "kompletten" Titeln ein Episodenformat oder von mir aus Kapitelformat das durchaus funktionieren kann ohne das man das Spiel dann Häppchenweise verabreicht (z.B. TLoU mit den vier Jahreszeiten). Welchen weiteren Sinn es machen soll dies dann zeitlich zu strecken erschließt sich mir nicht außer aus Marketingtechnischen Gründen. Die Form wie es so präsentiert wird hat ausschließlich wirtschaftliche Gründe.