4Players-Talk: Brauchen Spieletests eine Wertungszahl?
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Kroldor
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Re: 4Players-Talk: Brauchen Spieletests eine Wertungszahl?
Warum verleiht man nicht ganz viele Badges, ahnlich den Psychotests hier auf dieser Seite?
Also einen für
- Gute/Schlechte optische Technik
- Gutes/Schlechtes Art Design
- Gutes/Schlechtes Intro (Storytelling)
- Gute Aufrechterhaltung der Spannung
- Gute/Schlechte Story
- G/S Game play
- G/S Gameplayinnovation
- G/S Physik
- G/S Idee für die Ausgangslage der Welt
- Glaubwürdigkeit
- Technisches Disaster
usw.
Da fällt mir spontan so viel ein.
Gut/Schlecht ist in diesem Falle so zu sehen, dass den Badge/Award nur dann ein Spiel bekommt, wenn es dort herausragend ist.
Eine Wertung könnte man dann dadurch generieren, dass man die negativ Badges von den positiven abzieht wodurch eine Zahl entsteht. Zusätzlich mit dem Fazit und dem kleinen Text, den 4p eh schon unter der Wertung hat, hätte man denke ich ein gutes System.
Also einen für
- Gute/Schlechte optische Technik
- Gutes/Schlechtes Art Design
- Gutes/Schlechtes Intro (Storytelling)
- Gute Aufrechterhaltung der Spannung
- Gute/Schlechte Story
- G/S Game play
- G/S Gameplayinnovation
- G/S Physik
- G/S Idee für die Ausgangslage der Welt
- Glaubwürdigkeit
- Technisches Disaster
usw.
Da fällt mir spontan so viel ein.
Gut/Schlecht ist in diesem Falle so zu sehen, dass den Badge/Award nur dann ein Spiel bekommt, wenn es dort herausragend ist.
Eine Wertung könnte man dann dadurch generieren, dass man die negativ Badges von den positiven abzieht wodurch eine Zahl entsteht. Zusätzlich mit dem Fazit und dem kleinen Text, den 4p eh schon unter der Wertung hat, hätte man denke ich ein gutes System.
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djzaus
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Re: 4Players-Talk: Brauchen Spieletests eine Wertungszahl?
Als leidenschaftlicher Spieler habe ich mit großem Interesse euer Video angesehen, bei dem ihr über die Wertungszahl diskutiert.
Ich möchte euch auf diesem Weg mein Feedback geben.
Vorab ich bin ein Gegner der Wertungszahl (oder sonstigen Werrtungssystemen), wenngleich diese auch Vorteile haben, aus meiner Sicht zum großen Teil aber negative Aspekte, welche ich hier anführen will:
Ein Spieleredakteur, der sich die Mühe macht ein Spiel zu spielen, zu testen, es nach verschiedenen Gesichtspunkten kritisch zu betrachten und letztendlich je nach Größe
des Spiels einen 1-10 seitigen Bericht verfasst, samt Pro und Contra Liste, wertet mit der Wertungszahl seinen eigenen Bericht ab. Insbesonders da durch diese starke Vereinfachung
eines komplexen Sachverhalts der eigentliche Bericht zum grossen Teil gar nicht gelesen wird oder bestenfalls überflogen wird. Als Folge verliert der Rezensent die Bindung zum Großteil der "Leser".
Durch die Wertungszahl ist eine Vergleichbarkeit zwischen Spielen gegeben, welche in den meisten Fällen aber überhaupt keinen Sinn ergibt.
Selbst innerhalb eines Genres ist es oft schwierig einen Vergleich zu machen, zu unterschiedlich sind die Spiele im Detail. Über Hardwaregrenzen und verschiedenen Genres hinweg macht es gar keinen Sinn mehr.
Allerdings verleitet die Wertungszahl meist unsinnige Vergleiche anzustellen. Ich empfehle eine Blick in ein x-beliebiges Spieleforum und die Art und Weise wie auf Basis der Wertungszahl über Spiele diskutiert wird.
In der Regel steht die Wertungszahl im Fokus, während das Spiel selbst, dessen Mechanismen, Story etc... in den Hintergrund rückt.
Eine vorhandene Wertungszahl unterbindet das Bilden einer eigenen Meinung selbst nach dem vollständigen Lesen der Rezension. Hätte ich ausschließlich geschrieben Texte zur Verfügung müsste ich mir meine
Meinung nach dem Lesen selbst bilden, ähnlich wie bei einem Buch. Freilich bin ich in beiden Fällen potentiell vom Schreiber beeinflußt, muss mir aber über die Wertigkeiten bezüglich der einzelnen
Aspekte eines Spieles selbst Gedanken machen, während ich bei der Wertungszahl bereits ein vorgefertigtes Urteil erhalte.
Als wesentlichen Vorteil hingegen erachte ich die Tatsache, dass ich viele sogennante Indie-Spiele mit hoher Wertungszahl eine Chance gegeben habe. Dadurch habe ich viele tolle
"No-name-Spiele " gespielt, welche oftmals viel mehr Spielspaß gebracht haben als die namentlichen bekannten Triple-AAA-Spiele. Zudem kann die Wertung eine Zeitersparnis darstellen.
Als ein Unternehmen welches auch Geld verdienen will, um damit u.a. Gehälter und Kosten zu decken finde ich es aber legitim, an der Wertungszahl festzuhalten,
um nicht die Relevanz, und in weiterer Folge Aufmerksamkeit und in letzter Konsequenz Geld damit zu verlieren. Gegenüber Spielehersteller ist es wünschenswert eine unabhängige,
kritische Stimme zu haben. Allerdings bin ich der Meinung, dass die Beziehung zum Leser mehr Aufmerksamkeit bedarf, als jene Richtung Spielhersteller.
Ich möchte euch auf diesem Weg mein Feedback geben.
Vorab ich bin ein Gegner der Wertungszahl (oder sonstigen Werrtungssystemen), wenngleich diese auch Vorteile haben, aus meiner Sicht zum großen Teil aber negative Aspekte, welche ich hier anführen will:
Ein Spieleredakteur, der sich die Mühe macht ein Spiel zu spielen, zu testen, es nach verschiedenen Gesichtspunkten kritisch zu betrachten und letztendlich je nach Größe
des Spiels einen 1-10 seitigen Bericht verfasst, samt Pro und Contra Liste, wertet mit der Wertungszahl seinen eigenen Bericht ab. Insbesonders da durch diese starke Vereinfachung
eines komplexen Sachverhalts der eigentliche Bericht zum grossen Teil gar nicht gelesen wird oder bestenfalls überflogen wird. Als Folge verliert der Rezensent die Bindung zum Großteil der "Leser".
Durch die Wertungszahl ist eine Vergleichbarkeit zwischen Spielen gegeben, welche in den meisten Fällen aber überhaupt keinen Sinn ergibt.
Selbst innerhalb eines Genres ist es oft schwierig einen Vergleich zu machen, zu unterschiedlich sind die Spiele im Detail. Über Hardwaregrenzen und verschiedenen Genres hinweg macht es gar keinen Sinn mehr.
Allerdings verleitet die Wertungszahl meist unsinnige Vergleiche anzustellen. Ich empfehle eine Blick in ein x-beliebiges Spieleforum und die Art und Weise wie auf Basis der Wertungszahl über Spiele diskutiert wird.
In der Regel steht die Wertungszahl im Fokus, während das Spiel selbst, dessen Mechanismen, Story etc... in den Hintergrund rückt.
Eine vorhandene Wertungszahl unterbindet das Bilden einer eigenen Meinung selbst nach dem vollständigen Lesen der Rezension. Hätte ich ausschließlich geschrieben Texte zur Verfügung müsste ich mir meine
Meinung nach dem Lesen selbst bilden, ähnlich wie bei einem Buch. Freilich bin ich in beiden Fällen potentiell vom Schreiber beeinflußt, muss mir aber über die Wertigkeiten bezüglich der einzelnen
Aspekte eines Spieles selbst Gedanken machen, während ich bei der Wertungszahl bereits ein vorgefertigtes Urteil erhalte.
Als wesentlichen Vorteil hingegen erachte ich die Tatsache, dass ich viele sogennante Indie-Spiele mit hoher Wertungszahl eine Chance gegeben habe. Dadurch habe ich viele tolle
"No-name-Spiele " gespielt, welche oftmals viel mehr Spielspaß gebracht haben als die namentlichen bekannten Triple-AAA-Spiele. Zudem kann die Wertung eine Zeitersparnis darstellen.
Als ein Unternehmen welches auch Geld verdienen will, um damit u.a. Gehälter und Kosten zu decken finde ich es aber legitim, an der Wertungszahl festzuhalten,
um nicht die Relevanz, und in weiterer Folge Aufmerksamkeit und in letzter Konsequenz Geld damit zu verlieren. Gegenüber Spielehersteller ist es wünschenswert eine unabhängige,
kritische Stimme zu haben. Allerdings bin ich der Meinung, dass die Beziehung zum Leser mehr Aufmerksamkeit bedarf, als jene Richtung Spielhersteller.
- mr archer
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Re: 4Players-Talk: Brauchen Spieletests eine Wertungszahl?
Gratulation zu diesem gehaltvollen Erstlingspost! Danke.djzaus hat geschrieben:...
Und +1
- adventureFAN
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Re: 4Players-Talk: Brauchen Spieletests eine Wertungszahl?
Von mir das gleiche! +1
Besser kann man es nicht ausdrücken.
Aber viele Spieler sind halt zu sehr auf diese Zahlen geeicht... =/
Wenn man sich einen schnellen Überblick verschaffen will, liest man erstmal das Fazit, welches 1000mal mehr aussagt als so eine bescheuerte Zahl. Wenn einem das Fazit dann zusagt, kann man ja immernoch den gesamten Test lesen.
Besser kann man es nicht ausdrücken.
Aber viele Spieler sind halt zu sehr auf diese Zahlen geeicht... =/
Wenn man sich einen schnellen Überblick verschaffen will, liest man erstmal das Fazit, welches 1000mal mehr aussagt als so eine bescheuerte Zahl. Wenn einem das Fazit dann zusagt, kann man ja immernoch den gesamten Test lesen.
- MartinMachtMusik
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Re: 4Players-Talk: Brauchen Spieletests eine Wertungszahl?
Ja, das ließe sich super in meine neue "Pro"/"Contra"/"Das hat mir gefehlt"-Struktur einbauenKroldor hat geschrieben:Warum verleiht man nicht ganz viele Badges, ahnlich den Psychotests hier auf dieser Seite?
Also einen für
- Gute/Schlechte optische Technik
- Gutes/Schlechtes Art Design
- Gutes/Schlechtes Intro (Storytelling)
- Gute Aufrechterhaltung der Spannung
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Luststrolch
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Re: 4Players-Talk: Brauchen Spieletests eine Wertungszahl?
Die Begründung für so manche Wertung hat Jörg doch in seinem ersten Post hier selbst gegeben. :wink:nexttothemoon hat geschrieben:Sorry, typischer Troll-Kommentar hier, so von den Leuten, die immer noch glauben, 4P würde niedrige Wertungen wegen Click baits abgeben. So läuft das ja nun auch nicht.BfA DeaDxOlli hat geschrieben:Natürlich findet 4p ein "alternatives" System nicht so toll, da man ja nicht mehr so eindeutig die Skandal Wertungen rausknallen kann
Ansonsten wäre ich auch sehr erfreut, wenn es nur noch eine grobe Einstufung im Bereich 1/5 bis 5/5 geben würde. Damit würde die Wertung weider mehr in den Hingerung treten und es würde mehr um die Inhalte gehen.
Ich bin nämlich so selbstkritisch, dass ich bei so mancher Wertung den Test auch überhaupt nicht mehr lese.
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Phaon
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Re: 4Players-Talk: Brauchen Spieletests eine Wertungszahl?
Ich bin ein großer Befürworter der Wertungszahl. Warum? Ganz einfach aus dem Grund, dass ich keine Spieletests oder -reviews lese. Jeder sogenannte "Spieletest" hat einen ganz großen Kritikpunkt: es handelt sich dabei um eine Ansammlung von Spoilern, die das eigenständige Entdecken eines Spiels untergräbt. Wenn ich mich über ein Spiel informieren will, schaue ich meistens nur ganz kurz auf die Wertungszahl und die vergleichbaren Spiele, um einschätzen zu können, ob mir das Spiel gefallen könnte. Bei ganz großen Spielen greife ich auch mal zu, ohne irgendetwas über das Spiel zu wissen (Beispiel "The Last of Us", auch, wenn es sich als große Enttäuschung herausstellte).
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maho76
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Re: 4Players-Talk: Brauchen Spieletests eine Wertungszahl?
@phaon:
dann solltest du dich aber insgesamt von gamingseiten fernhalten, oder? da ist doch dann wirklich jede Meldung bis auf die ein oder andere Überschrift ein Spoiler.
dann solltest du dich aber insgesamt von gamingseiten fernhalten, oder? da ist doch dann wirklich jede Meldung bis auf die ein oder andere Überschrift ein Spoiler.
- adventureFAN
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Re: 4Players-Talk: Brauchen Spieletests eine Wertungszahl?
@Phaon
Gut geschriebene Tests sind sehr spoiler-arm. Da finde ich die ganzen Gameplay oder Lets Play-Videos weitaus schlimmer.
Und da eine Zahl eben einfach nichts aussagt, wie eben bei dir The Last of Us.
Du gibts dir damit doch selbst ein Beispiel, warum Zahlen-Wertungen einfach fürn Popo sind.
Gut geschriebene Tests sind sehr spoiler-arm. Da finde ich die ganzen Gameplay oder Lets Play-Videos weitaus schlimmer.
Und da eine Zahl eben einfach nichts aussagt, wie eben bei dir The Last of Us.
Du gibts dir damit doch selbst ein Beispiel, warum Zahlen-Wertungen einfach fürn Popo sind.
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Phaon
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Re: 4Players-Talk: Brauchen Spieletests eine Wertungszahl?
Das tu ich ja im Grunde auch. Es gibt entweder Spiele, die ich ohnehin spielen werde, egal, wie sie bewertet werden oder die unbekannten Überraschungshits, die hier dann 90er-Wertungen einfahren. Und in beiden Fällen will ich so wenig wie möglich über das Spiel wissen.dann solltest du dich aber insgesamt von gamingseiten fernhalten, oder? da ist doch dann wirklich jede Meldung bis auf die ein oder andere Überschrift ein Spoiler.
Leider gibt es nicht nur spoilerarme Tests. Und ob ein Test ein "guter" oder ein "spoilernder" ist, merkt man ja immer erst, wenn es zu spät ist. The Last of Us ist meiner Meinung nach auch eher ein Extrembeispiel, mit dem sich die ganze Spielebranche lächerlich gemacht hat (bzw. bei dem ich erstmals gemerkt habe, dass ich für Spiele mittlerweile zu alt bin). In den letzten Jahren bin ich ganz gut damit gefahren, mich bei 4p lediglich an den Wertungen orientiert zu haben.gut geschriebene Tests sind sehr spoiler-arm. Da finde ich die ganzen Gameplay oder Lets Play-Videos weitaus schlimmer.
Und da eine Zahl eben einfach nichts aussagt, wie eben bei dir The Last of Us.
Du gibts dir damit doch selbst ein Beispiel, warum Zahlen-Wertungen einfach fürn Popo sind.
- Kido
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- Registriert: 13.06.2006 11:45
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Re: 4Players-Talk: Brauchen Spieletests eine Wertungszahl?
@djazus: Ich denke der geschriebene Text kann auch einen gegenteiligen Effekt haben als du ihn beschreibst, da er dir argumentativ vorschreibt, was schlecht oder gut an dem Spiel war, immer aus der individuellen Sicht des Testers. Wie willst du dir da also eine eigene Meinung bilden? Eine eigene Meinung zum Spiel kannst du dir doch nur dann bilden, wenn du es selber gespielt hast, oder nicht?
Das ist ähnlich wie mit anderen Medien, die dir von Geschehnissen in der Welt berichten. Ob diese wahr sind oder nicht kannst du nur dann beurteilen, wenn du selber dort warst und es erlebt hast. Selbst wenn dir dein bester Freund erzählt was er erlebt hat, wird das immer nur eine Interpretation dessen sein, an was er sich erinnert und dann interpretierst du die Interpretation deines Freundes von dem, was er erlebt hat.
Also ich glaube man kann nur selbst Erlebtes bewerten.
Die Zahl am Ende ist einfach die gebündelte und totale Abstraktion der Bewertung eines Spieles. Nicht jeder hat die Zeit und das Bedürfnis jeden Text zu einem Spiel komplett durchzulesen. Und warum soll Mensch dazu gezwungen werden? Gerade im Bereich der Computerspieltexte, bei denen es ja nun nicht gerade um literarische/philosophische Inhalte geht, sondern lediglich um eine Empfehlung von einer anderen Person zu einem Computerspiel, der man vertrauen kann oder eben nicht. Da reicht es vielen Menschen die Abstraktion der Empfehlung zu sehen, was ich sehr gut nachvollziehen kann. Wenn man den Text lesen will, dann macht mans, wenn nicht, dann eben nicht. Dadurch wird die Welt nicht schlechter oder besser, auch nicht die Computerspielewelt
Ich gebe dir aber Recht, dass im Vergleich zu anderen Spielen die Zahl oft nicht wirklich Sinn machen kann, da sie jedes mal in einem anderen Kontext (immer wieder neues Spiel) verwendet wird. Deswegen bleibt sie aber innerhalb eines Testes sinnvoll, weil sie wie gesagt die perfekte Abstraktion der subjektiven Bewertung des Spieles ist und aus meiner Sicht daher volle Berechtigung hat.
@4players: Danke für das tolle Video, ich fand die Argumentation sehr gut und interessant anzuschauen.
Das ist ähnlich wie mit anderen Medien, die dir von Geschehnissen in der Welt berichten. Ob diese wahr sind oder nicht kannst du nur dann beurteilen, wenn du selber dort warst und es erlebt hast. Selbst wenn dir dein bester Freund erzählt was er erlebt hat, wird das immer nur eine Interpretation dessen sein, an was er sich erinnert und dann interpretierst du die Interpretation deines Freundes von dem, was er erlebt hat.
Also ich glaube man kann nur selbst Erlebtes bewerten.
Die Zahl am Ende ist einfach die gebündelte und totale Abstraktion der Bewertung eines Spieles. Nicht jeder hat die Zeit und das Bedürfnis jeden Text zu einem Spiel komplett durchzulesen. Und warum soll Mensch dazu gezwungen werden? Gerade im Bereich der Computerspieltexte, bei denen es ja nun nicht gerade um literarische/philosophische Inhalte geht, sondern lediglich um eine Empfehlung von einer anderen Person zu einem Computerspiel, der man vertrauen kann oder eben nicht. Da reicht es vielen Menschen die Abstraktion der Empfehlung zu sehen, was ich sehr gut nachvollziehen kann. Wenn man den Text lesen will, dann macht mans, wenn nicht, dann eben nicht. Dadurch wird die Welt nicht schlechter oder besser, auch nicht die Computerspielewelt
Ich gebe dir aber Recht, dass im Vergleich zu anderen Spielen die Zahl oft nicht wirklich Sinn machen kann, da sie jedes mal in einem anderen Kontext (immer wieder neues Spiel) verwendet wird. Deswegen bleibt sie aber innerhalb eines Testes sinnvoll, weil sie wie gesagt die perfekte Abstraktion der subjektiven Bewertung des Spieles ist und aus meiner Sicht daher volle Berechtigung hat.
@4players: Danke für das tolle Video, ich fand die Argumentation sehr gut und interessant anzuschauen.
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TheGamer-X
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Re: 4Players-Talk: Brauchen Spieletests eine Wertungszahl?
CJ-Kenny hat geschrieben:Spielspaß in Zahlen messen kann nicht funktionieren. Die Zahl ist und bleibt subjektiv und vor allem müsste sie eigentlich ständig angepasst werden, weil sie nur eine Momentaufnahme ist.
Hier nochmal mein Vorschlag den ich auch schon in einem anderen thread gegeben habe:
WEG MIT DER ZAHL!!! Als Wertung reicht das schriftliche Fazit und die bisherige Pro und Kontra-Liste erweitert durch eine dritte Spalte. Diese trägt dann den Namen "Das hat mir gefehlt/hätte ich anders gemacht".
Damit ist Raum für Objektivtät UND subjekte Anmerkungen gegeben, ihr gebt den Lesern die Möglichkeit sich wirklich mit dem Test/Spiel auseinander setzen zu müssen/können. Es gibt nur diese Möglichkeit wenn ihr den Anspruch eurer Leser fördern und fordern wollt.
auch du hast da Video nicht gesehen ...
die Option die Wertungszahl wegzulassen gibt es bereits. Nutzt nur niemand ...
- adventureFAN
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Re: 4Players-Talk: Brauchen Spieletests eine Wertungszahl?
Warum auch? Ergibt keinen Sinn sie weg zu schalten, sie ist ja trotzdem da und die Option ist eh sehr schwer zu finden.
Ich blende einfach die AfD aus... Mist, aber sie ist ja trotzdem noch da!
Ich blende einfach die AfD aus... Mist, aber sie ist ja trotzdem noch da!
- Nil0
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Re: 4Players-Talk: Brauchen Spieletests eine Wertungszahl?
Natürlich nicht Dann müsste man doch zunächst den Test lesen, um sich darüber aufzuregen.TheGamer-X hat geschrieben: ...
die Option die Wertungszahl wegzulassen gibt es bereits. Nutzt nur niemand ...
Bezüglich der o.a. Spoilerdiskussion: Es gibt in dieser Hinsicht keine schlimmeren Medien als 4P. Deshalb lese ich hier auch keine Tests mehr.
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otothegoglu
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