
Hatte den Trailer schon vor einigen Monaten mal gesehen und habe mir wohl ein bisschen zuviel erhofft, weil ich dabei richtig abgelacht habe. Basiert auf der wahren Story einer Black-Theme-Party an einer amerikanischen Uni, wo weiße rich-kids sich wie schwarze aufgeführt, bis hin zur schwarzen Schminke, was natürlich ein ziemlicher Skandal war.
Der Film selbst greift die Rassismusproblematik zwischen schwarz und weiß an einem eigentlich progressivem Ort wie der Uni ziemlich clever auf, aber leider bleiben mir die Charas allesamt zu sehr Karikaturen und ihre Storys sind mir daher auch beinahe egal. Vielleicht war es mir dann doch zu brav. Was ich aber interessant fand, war die Perspektive der Afro-Amerikaner die eine derartigem sozialem Druck ausgesetzt scheinen sich nicht zu schwarz aber auch nicht zu weiß aufzuführen, den man wohl nur mit der Karrierfrau vergleichen kann die alles unter einen Hut bringen soll. Es ist relativ selten das mal ohne eine Armuts/Ghetto-Problematik zu sehen, wie sonst im amerikanischen Kino.
Naja...ich würde ihn schon empfehlen. Der ist lustig, clever, hat ein paar ganz interessante Aussagen und niemand wird damit überhaupt nichts anfangen können, aber die Satire des Jahres isses für mich jetzt auch nicht.











