Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
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___gollum___
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Rock Paper Shotgun macht das schon seit Jahren so und ist sicherlich nicht bedeutungslos. Dort lässt sich in den Kommentaren wenigstens auch halbwegs interessant über das Spiel diskutieren (wenn man die Wortspielbeiträge überliest).
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Gast
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Okay, das war von meiner Seite - wieder einmal - etwas zu überspitzt formuliert. Ich hoffe einfach, dass ihre Haupt- wie auch die deutsche Schwesterseite durch diesen Schritt keine zu deutlichen Einbußen hinnehmen müssen.
- mr archer
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Yep. Ich lese sie nicht nur deswegen gern. Allerdings sind die Jungs von vornherein mit einem anderen Anspruch als 4p am Start. RPS war immer viel mehr Nische als 4p. Aber sie sind aus ihrer Nische heraus mit prägnant eigenem Stil ein Name in der Szene geworden. Trotzdem ist der Vergleich schwierig, da sie einfach kein "Rundum-Magazin" sind.___gollum___ hat geschrieben:Rock Paper Shotgun macht das schon seit Jahren so und ist sicherlich nicht bedeutungslos. Dort lässt sich in den Kommentaren wenigstens auch halbwegs interessant über das Spiel diskutieren (wenn man die Wortspielbeiträge überliest).
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unknown_18
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Nun, wenn man dort gut in den Kommentaren immer diskutieren kann, ist das eigentlich schon ein Beweis für ihre Bedeutungslosigkeit. Wäre sie wichtig, wären mehr Trolle unterwegs.___gollum___ hat geschrieben:Rock Paper Shotgun macht das schon seit Jahren so und ist sicherlich nicht bedeutungslos. Dort lässt sich in den Kommentaren wenigstens auch halbwegs interessant über das Spiel diskutieren (wenn man die Wortspielbeiträge überliest).
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Chaftain
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
So ein schmarn.....
Da finde ich das Wertungssystem von Gamesstar am besten.
Sound 7 von 10 punkten,Multiplayer 6 von 10 punkten u.s.w
Wenn man nicht schreibfaul ist kann man jeden Aspekt einzelnd bewerten.4Players tut das ja im Prinzip auch....letztlich wird das aber bei pro und contras nur kurz angerissen b.z.w im Test erläutert
Geht man jetzt davon aus das jede Sparte von Sound über grafik bis zum Multiplayer u.s.w eine eigene Skala bekommt...ist das leicht zusammen zu rechnen. Z.B 60 von insgesamt 100 zu erreichenden Punkten.
Sollte durch irgendwelche besonderen Umstände ein Punkt hinzu kommt ...macht man daraus 60 von 110 möglichen Punkten.Alles ist nachvollziehbarer und schon gibts auch ein paar Mecker Köpfe weniger.
Bei 4Players ist das Problem das immer wieder dieses "Innovationslose" so doll in die Wertung reingerechnet wird das, und es tut mir auch leid das zu schreiben, total bescheuerte Wertungen entstehen.
Ich kann mich daran errinern das hier ein paar spiele unter einer 60er Wertung geblieben sind weil ein Ego Shooter sich spielt wie ein Ego Shooter u.s.w.Klar kriegen dann indi Games eine bessere Wertung weil dort mit einfachen Mitteln Innovation geheuchelt wird.Und gerade solche Missverständnisse lassen sich durch so eine Wertung vermeiden.
Letztendlich will man wissen ob oder wem dieses Spiel Spass macht.Und nix anderes.
Ich mag an 4 Players aufjedenfall das die verschiedenen Tester nicht zu objektiv denken,so ist alles viel persönlicher und es macht mehr Spass zu lesen...aber ich denke so lässt sich beides verbinden...Textlich kann er seine persönliche Meinung wiedergeben...und durch diese Skala trotzdem sagen ob das Spiel an und für sich Technisch und Mechanisch gut umgesetzt wurde...auch wenn es dem jeweiligem Tester nicht so zusagt...
Ich finde halt nicht das ein Test möglichst neutral geschrieben werden muss...
Trotzdem muss die Wertung stimmen.
Und mal an die Meckerköpfe die hier nur am rum Stänkern sind...ich vergleiche die Wertungen von 4 Magazinen bevor ich mir ein Spiel zulege...anstatt mit jedem Post die Tester zu kritisieren...^^ Wenn mir auch nur 2 davon sagen das ein bestimmtes Spiel mir zusagt dann ist es meisstens schon gekauft.
Spielspass 6 von 10 Punkten,Multiplayer 6 von 10 Punkten, Singleplayer 4 von 10 Punkten, Grafik 5 von 10 Punkten...und schon haben wir ein Call of Duty...
Da finde ich das Wertungssystem von Gamesstar am besten.
Sound 7 von 10 punkten,Multiplayer 6 von 10 punkten u.s.w
Wenn man nicht schreibfaul ist kann man jeden Aspekt einzelnd bewerten.4Players tut das ja im Prinzip auch....letztlich wird das aber bei pro und contras nur kurz angerissen b.z.w im Test erläutert
Geht man jetzt davon aus das jede Sparte von Sound über grafik bis zum Multiplayer u.s.w eine eigene Skala bekommt...ist das leicht zusammen zu rechnen. Z.B 60 von insgesamt 100 zu erreichenden Punkten.
Sollte durch irgendwelche besonderen Umstände ein Punkt hinzu kommt ...macht man daraus 60 von 110 möglichen Punkten.Alles ist nachvollziehbarer und schon gibts auch ein paar Mecker Köpfe weniger.
Bei 4Players ist das Problem das immer wieder dieses "Innovationslose" so doll in die Wertung reingerechnet wird das, und es tut mir auch leid das zu schreiben, total bescheuerte Wertungen entstehen.
Ich kann mich daran errinern das hier ein paar spiele unter einer 60er Wertung geblieben sind weil ein Ego Shooter sich spielt wie ein Ego Shooter u.s.w.Klar kriegen dann indi Games eine bessere Wertung weil dort mit einfachen Mitteln Innovation geheuchelt wird.Und gerade solche Missverständnisse lassen sich durch so eine Wertung vermeiden.
Letztendlich will man wissen ob oder wem dieses Spiel Spass macht.Und nix anderes.
Ich mag an 4 Players aufjedenfall das die verschiedenen Tester nicht zu objektiv denken,so ist alles viel persönlicher und es macht mehr Spass zu lesen...aber ich denke so lässt sich beides verbinden...Textlich kann er seine persönliche Meinung wiedergeben...und durch diese Skala trotzdem sagen ob das Spiel an und für sich Technisch und Mechanisch gut umgesetzt wurde...auch wenn es dem jeweiligem Tester nicht so zusagt...
Ich finde halt nicht das ein Test möglichst neutral geschrieben werden muss...
Trotzdem muss die Wertung stimmen.
Und mal an die Meckerköpfe die hier nur am rum Stänkern sind...ich vergleiche die Wertungen von 4 Magazinen bevor ich mir ein Spiel zulege...anstatt mit jedem Post die Tester zu kritisieren...^^ Wenn mir auch nur 2 davon sagen das ein bestimmtes Spiel mir zusagt dann ist es meisstens schon gekauft.
Spielspass 6 von 10 Punkten,Multiplayer 6 von 10 Punkten, Singleplayer 4 von 10 Punkten, Grafik 5 von 10 Punkten...und schon haben wir ein Call of Duty...
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unknown_18
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Ja, super, will man heute alle Aspekte Bewerten sind wir am Ende bei 20 Einzelnoten und Testern, die nach einem Review reif für den nächsten Urlaub sind. ^^
Ich hatte mir mal bei meiner Nintendo Seite damals überlegt einen reine Temperaturfarbskala zu verwenden:
rot = Top Spiel
orange = sehr gut
gelb = gut
grün = Durchschnitt
türkis = schlecht
blau = absoluter Schrott
Schön mit Farbverlauf wie hier: 2. Bild auf der Seite
Angezeigt wird dann bei einem Test nur eine einzige Farbe aus dem Farbverlauf.
Hat mir am Ende aber dann doch nicht so gut gefallen, weil am Ende könnte man auch das wieder auslesen und zu einer Zahl umwandeln > sinnlos. Wollte von der Zahl als Wertung weg. ^^
Ich hatte mir mal bei meiner Nintendo Seite damals überlegt einen reine Temperaturfarbskala zu verwenden:
rot = Top Spiel
orange = sehr gut
gelb = gut
grün = Durchschnitt
türkis = schlecht
blau = absoluter Schrott
Schön mit Farbverlauf wie hier: 2. Bild auf der Seite
Angezeigt wird dann bei einem Test nur eine einzige Farbe aus dem Farbverlauf.
Hat mir am Ende aber dann doch nicht so gut gefallen, weil am Ende könnte man auch das wieder auslesen und zu einer Zahl umwandeln > sinnlos. Wollte von der Zahl als Wertung weg. ^^
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___gollum___
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Stimmt, sie fassen das eher als Blog auf und es ist irgendwie klar, dass sie nur über die Dinge berichten, die sie irgendwie interessieren - und nicht den Anspruch haben über alles zu berichten.mr archer hat geschrieben:Trotzdem ist der Vergleich schwierig, da sie einfach kein "Rundum-Magazin" sind.
Trolle gibt's bei denen bei allen Artikeln, die sich mit Frauen und Games beschäftigen zur Genüge.Balmung hat geschrieben:Nun, wenn man dort gut in den Kommentaren immer diskutieren kann, ist das eigentlich schon ein Beweis für ihre Bedeutungslosigkeit. Wäre sie wichtig, wären mehr Trolle unterwegs.
Das wurde doch zur Genüge durchgekaut:Chaftain hat geschrieben:Geht man jetzt davon aus das jede Sparte von Sound über grafik bis zum Multiplayer u.s.w eine eigene Skala bekommt...ist das leicht zusammen zu rechnen. Z.B 60 von insgesamt 100 zu erreichenden Punkten.
- Spielekritiken (genauso wie Buch- und Filmkritiken) waren noch nie objektiv und können es auch in allem nicht sein, das über das reine Faktenabklopfen hinausgeht.
- Prozentwertungen gaukeln nur eine detaillierte Vergleichbarkeit vor
- Und schlussendlich zum Zusammenrechnen von Wertungen mittels Mittelwert wie bei Metacritic: nö, das ist keine gute Idee, bzw. totaler Unsinn. Kurz: der Unterschied im Spielspaß zwischen den einzelnen Zahlen ist nicht gleich groß und damit das Verrechnen mittels Mittelwert mathematisch ziemlicher Quatsch (Schulnoten so zu Verrechnen ist auch nicht toll - der Qualitätsunterschied von 1,5 auf 1 ist deutlich größer als von 5,5 auf 6).
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Chaftain
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Dann lees dir bitte nochmal durch was ich geschrieben hab..Balmung hat geschrieben:Ja, super, will man heute alle Aspekte Bewerten sind wir am Ende bei 20 Einzelnoten und Testern, die nach einem Review reif für den nächsten Urlaub sind. ^^
Und wie bereits erwähnt, Gamestar macht es genauso...
Dazu kann ich nur sagen...___gollum___ hat geschrieben:Das wurde doch zur Genüge durchgekaut:
- Spielekritiken (genauso wie Buch- und Filmkritiken) waren noch nie objektiv und können es auch in allem nicht sein, das über das reine Faktenabklopfen hinausgeht.
- Prozentwertungen gaukeln nur eine detaillierte Vergleichbarkeit vor
- Und schlussendlich zum Zusammenrechnen von Wertungen mittels Mittelwert wie bei Metacritic: nö, das ist keine gute Idee, bzw. totaler Unsinn. Kurz: der Unterschied im Spielspaß zwischen den einzelnen Zahlen ist nicht gleich groß und damit das Verrechnen mittels Mittelwert mathematisch ziemlicher Quatsch (Schulnoten so zu Verrechnen ist auch nicht toll - der Qualitätsunterschied von 1,5 auf 1 ist deutlich größer als von 5,5 auf 6).
Prozente????Und wer hat hier was von schulbenotungssystem gesagt???
1-10 Punkte für jedes Detail..
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Igorsam
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Tut mir leid aber dieses "try-hard-intelekutell-sein" mit möglichst vielen eingeworfenen Fremdwörtern hat einfach immer den gegenteiligen Effekt.Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben:Na, deswegen gibt es ja auch haufenweise Magazine, Blogs, Zeitungsfeuilletons usw. in denen Spiele mal mit Zahl, mal ohne Zahl, mit „arithmetisch korrekten“ Wertungskästen oder ohne, mit Awards, Farbskalen, Sternchen, Smileys oder sonstigem Bling-Bling, mit ellenlangen, elaborierten Abhandlungen im Kulturmenschen-Duktus, die den Leser fordern, oder in wenigen simpel gestrickten Sätzen als stumpfe Kaufempfehlung verwurstet werden. Was auch der extremen Heterogenität von Computerspielen zwischen Hardcore-Kommerz und Kellerkunst vollauf gerecht wird. Wo wäre also das Problem? Doch wohl kaum, dass ein Magazin unter Hunderten sich nun dafür entschieden hat, statt einer 10er Zahlenskala nun ein vierstufiges Award-System zu verwenden. Wer die schnellen Zahlen braucht und an ihren angenehmen Vergleichbarkeitszauber glaubt, der findet sie immer noch im Überfluss. Informationstechnisch leben wir alle nach wie vor im El Dorado. Auch nach der Eurogamer-Entscheidung.8BitLegend hat geschrieben:Metacritics ist das einzige Kontra-Argument das ich gelten lasse. Als Traditionalist der Games-Kultur liebe ich Wertungen und will diese auch nicht verschwinden sehen.
Mensch, immer diese Entwurzelungsängste bei partieller Medien-Weiterentwicklung...
Auch du hast nicht erklärt wo das Problem ist, für mich wirkt es so, als würden einige - wie du - denken, durch die Punkteskala würde das ganze Review sinnlos, für viele - zB mich - ist die Punkteskala aber einfach soetwas wie in grob-filter anhand dem ich entscheide ob ich mehr Zeit investiere mich genauer zu informierne oder eben nicht. Das ist gerade in unserer heutigen Zeit etwas relativ wichtiges da viele Menschen nur ein wirklich wichtiges begrenztes Gut haben - Zeit.
Ich habe früher auch Stunden damit verbraucht Reviews zu lesen und zu Spielen etc. Das hat sich allerdings irgendwann geändert beim Übergang ins Berufsleben, ich bin jetzt schon froh wenn ich in einer ganzen Woche ein paar Stunden Spielen kann, wenn ich diese Zeit dann fürs Review-Lesen verbrauche kann ich mir das Review lesen eigentlich auch gleich sparen weil ich das Spiel nichtmehr spielen kann.
Abgesehen davon sind viele Reviews grausam zu lesen, erstens sind viele Reviews nicht halb so objektiv wie der Ersteller denkt, zweitens halb so "lustig" wie der Ersteller denkt und drittens nicht annähernd so gut geschrieben wie der Reviewer denkt ...
Letztlich kann ein Review sowieso nur ein grober Filter sein, Geschmack ist immer sehr subjektiv, was dem Tester vielleicht sehr gut gefällt ist für mich unter Umständen ein Spiel das ich nach 5 min nichtmehr Spiele etc.
Also nocheinmal wo ist das Problem für leute die so einen emotionalen Hass auf Wertungen haben einfach die Reviews zu lesen und anderen ihre Wertungen zu lassen?
Für mich klingt das eher wie eine kleine vermeintlich elitäre Gruppe die meint anderen diktieren zu müssen wie man nun mit Reviews umgeht um das Niveau des Pöbels zu heben (überzogen ausgedrückt). Für Reviewer ists vermutlich zusätzlich eine Ego-Frage, wenn ich schon 10 Seiten schreibe, dann sollen die auch gelesen werden etc.
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Vernon
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Es sei denn, der Redakteur scheucht dadurch den einen oder anderen Leser versehentlich gen Youtube.Igorsam hat geschrieben: Für mich klingt das eher wie eine kleine vermeintlich elitäre Gruppe die meint anderen diktieren zu müssen wie man nun mit Reviews umgeht um das Niveau des Pöbels zu heben (überzogen ausgedrückt). Für Reviewer ists vermutlich zusätzlich eine Ego-Frage, wenn ich schon 10 Seiten schreibe, dann sollen die auch gelesen werden etc.
- Lord Hesketh-Fortescue
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Nö, das denke ich nicht. Ich störe mich nicht an der Zahl, halte sie in Kombination mit dem Text häufig sogar für ganz hilfreich. Außerdem mag ich manchmal das Unausweichliche, Verbindliche und Punktuelle einer schnöden Zahlenwertung nach einer Menge "Text-Palaver". Ich lese aber auch gerne Kritiken ohne Zahl, keine Frage. Für mich steigt dadurch nochmal der Anspruch an den Text, weil er das, was sonst die Zahl noch zur Präzisierung der Meinung und der emotionalen Empfindungen (im Kopf des Lesers) beiteuern könnte, nun alleine leisten muss.Igorsam hat geschrieben:Auch du hast nicht erklärt wo das Problem ist, für mich wirkt es so, als würden einige - wie du - denken, durch die Punkteskala würde das ganze Review sinnlos [...]
Das musst du die Leute fragen, die einen solchen Hass auf Wertungen schieben. Sofern es sie denn gibt. Ich zähle mich da jedenfalls ausdrücklich nicht zu und fragte mich zudem, wie du aus meinem Text überhaupt darauf kommst. Das war doch eigentlich ein ziemlich unmissverständliches Plädoyer für möglichst unterschiedliche Besprechungs-Arten, die ohne Probleme koexisieren und verschiedene Geschmäcker abdecken können. Und die eben auch wunderbar zum bunt gemixten, wilden Haufen passen, als der die Welt der Videospiele sich nun mal darstellt. Also, um das klar zu sagen: NEIN, ich finde nicht, dass nun alle Magazine geschlossen ihre Zahlenwertungen über Bord schmeißen und nur noch 15seitige Rotweintrinker-Rezensionen verfassen sollten.Also nocheinmal wo ist das Problem für leute die so einen emotionalen Hass auf Wertungen haben einfach die Reviews zu lesen und anderen ihre Wertungen zu lassen?
Auch hier: Für mich bitte ein Nein. Diesen "Erziehungs-Gedanken" hatten hier andere vorgetragen.Für mich klingt das eher wie eine kleine vermeintlich elitäre Gruppe die meint anderen diktieren zu müssen wie man nun mit Reviews umgeht um das Niveau des Pöbels zu heben (überzogen ausgedrückt).
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Gast
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Bei solch pseudoobjektiven Wertungssystemen (am besten noch mit Spielspaß-Zeit-Kurve o.ä.), bei dem Kulturgüter abgeurteilt werden wie Geschirrspülmaschinen in der aktuellen Stiftung Warentest, kann ich nur den Kopf schütteln.Chaftain hat geschrieben:Da finde ich das Wertungssystem von Gamesstar am besten.
Sound 7 von 10 punkten,Multiplayer 6 von 10 punkten u.s.w
Denn ein Spiel setzt sich aus mehr Zusammen als nur die Summe seiner einzelnen Teile - das merkt man jedes Mal, wenn man wieder auf einen Titel stößt, der aus dem üblichen Raster ausbricht (z.B. Sunless Sea, Gone Home, Killer is Dead). Bei Gone Home und Dear Esther hat GS sogar auf ihren klassischen Test verzichtet, weil sie einsehen mussten, dass Titel dieser Art ihr steifes Wertungssystem ad absurdum führten.
Zuletzt geändert von Gast am 15.02.2015 13:44, insgesamt 3-mal geändert.
- Temeter
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Das Problem mit der Wertung sind Spieler, Industrie und Metacritic. Zu viele Leute können einfach nicht mit Nummern umgehen. Als Zusammenfassung der Perspektive ist nach dem Lesen eine Zahl durchaus nett, nur muss man sich einfach mal die Wertungsdiskussionen hier anschauen, um das Problem zu sehen. Gleichzeitig ist die Industrie bescheuert genug, die nichtssagenden Bewertungen bei Metacritic als Erfolgsstandard zu nutzen. Das schadet aktiv Spielen, wie man bereits bei Rome sehen konnte.ronny_83 hat geschrieben:Ich erinnere mich noch gern zurück als ich als Jugendlicher Fachmagazine wie PlayPlaystation gelesen habe. Die Reviews waren toll geschrieben, man bekam alle Infos zum Spiel, als Abschluss ein Fazit und ne Punktewertung. Hat klasse funktioniert. Also was soll falsch daran sein? Die Zahl ist für mich einfach nochmal die kürzeste Zusammenfassung und knackige Einordnung dessen, was der Redakteur geschrieben hat. Ich würde darauf nicht verzichten wollen.
Ansonsten schafft Eurogamer sein Wertungssystem ja nicht ab. Es ersetzt es im Grunde nur durch eine 4 Punkte Skala. Bei anderen Medien, wie z.B. Filmen, scheint die ganz gut zu funktionieren.
- AkaSuzaku
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Ganz genau. Die Einordnung nach dem Motto "gefällt mir/gefällt mir nicht" findet ja immer noch statt. In meinen Augen ist es auch sehr wohl machbar die Eindrücke, die man von einem Spiel hat in ein grobes Raster einzuordnen. Umso länger die Skala, umso willkürlicher wird nur eben das Endergebnis. Dem ist man hier nun entgegengetreten.Temeter hat geschrieben:Das Problem mit der Wertung sind Spieler, Industrie und Metacritic. Zu viele Leute können einfach nicht mit Nummern umgehen. Als Zusammenfassung der Perspektive ist nach dem Lesen eine Zahl durchaus nett, nur muss man sich einfach mal die Wertungsdiskussionen hier anschauen, um das Problem zu sehen. [...]ronny_83 hat geschrieben:[...] Also was soll falsch daran sein? Die Zahl ist für mich einfach nochmal die kürzeste Zusammenfassung und knackige Einordnung dessen, was der Redakteur geschrieben hat. Ich würde darauf nicht verzichten wollen.
Ansonsten schafft Eurogamer sein Wertungssystem ja nicht ab. Es ersetzt es im Grunde nur durch eine 4 Punkte Skala. Bei anderen Medien, wie z.B. Filmen, scheint die ganz gut zu funktionieren.
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unknown_18
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Hätten sich gleich auf das übliche 5er System setzen können. Da bedeutet ein 5/5 auch nur etwas zwischen 80-100%. ^^
