Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
adventureFAN
Beiträge: 6985
Registriert: 13.04.2011 16:57
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von adventureFAN »

Zudem man bei EG ja immernoch die Empfehlungen/Hervorragend-Tags als Indikator für gute Spiele hat, den Rest muss man halt selbst lesen und dann entscheiden.

Alle anderen Spiele sind dann eben halt Grauzone bzw. Special-Interest-Titel die erst recht nicht jeden glücklich machen würden.
Benutzeravatar
DasGraueAuge
Beiträge: 1909
Registriert: 06.10.2009 12:08
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von DasGraueAuge »

Steffensteffen hat geschrieben: Ich sagte doch explizit, dass man daraus genau so gut ein Video machen könnte und dass es hierbei nicht um die Erziehung von Lesefaulen geht. Es ist wohl schon zu anstrengend den zweiten Absatz zu lesen.
Gut darauf hätte ich eingehen können. Das ist eine Idee, die bei vielen Portalen schon umgesetzt wird. Hier auf 4Players sehe ich derartige Inhalte in naher Zukunft nicht. Hier kämpft man ja schon, einmal die Woche Leute vor die Kamera zu bekommen. Ich sage auch nur, dass für mich persönlich die Wertung und ggfs. das Fazit zu den Inhalten gehört, die ich auf 4Players bei Spielbewertungen regelmäßig heranziehe.
Benutzeravatar
Balla-Balla
Beiträge: 2549
Registriert: 11.02.2013 13:49
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von Balla-Balla »

Meine Fresse, eine riesen Diskussion über so einen Scheiss! Habt Ihr echt nix besseres zu tun?

Müsst Ihr im Ernst tagelang darüber diskutieren, ob jetzt irgend jemand nen Stern wo ran pappt oder nur darüber schreibt?

Seid Ihr wirklich so entmündigt, dass Ihr wegen irgendeiner Wertung irgendein Produkt kauft oder nicht kauft? Seid Ihr volljährigen Zocker unfähig dazu verschiedene Tests zu lesen, Videos zu schauen, Foren zu checken und dann eine Entscheidung zu treffen? Sich unabhängig zu informieren ist so einfach wie nie zuvor im Kapitalismus, kostet halt etwas Mühe und Initiative.

Was ist los mit Euch? Hat Euch das Zocken zurückentwickelt zu greinenden Babys, die aus Enttäuschung und Wut auf dem Bauch liegend plärren weil 4P oder sonst wer ne Wertung abgab, die dann mit Euerem Empfinden nicht konform ging? Buhu, der Jörg L. hat 83% gegeben abba das Spiel ist doch in echt voll kacke!

Die Member der sogenannte Zocker Gemeinde, gerade auch die Schlauberger hier, kommen mir langsam schlicht als lebensunfähige Waschlappen vor, vom RL keine Ahnung, ausser Zocken nix auf die Reihe kriegen, wahrscheinlich kaum bis nix zum eigenen Unterhalt beitragen aber wegen jedem Dreck am Jammern und Lamentieren wenn der Brei, mit dem man gefüttert wird net so süß ist, der Löffel net aus Gold.
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von Kajetan »

Balla-Balla hat geschrieben:Meine Fresse, eine riesen Diskussion über so einen Scheiss! Habt Ihr echt nix besseres zu tun?
Du offenbar auch nicht. Willkommen im Club! :)
Benutzeravatar
Steffensteffen
Beiträge: 379
Registriert: 24.03.2011 17:14
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von Steffensteffen »

DasGraueAuge hat geschrieben:
Steffensteffen hat geschrieben: Ich sagte doch explizit, dass man daraus genau so gut ein Video machen könnte und dass es hierbei nicht um die Erziehung von Lesefaulen geht. Es ist wohl schon zu anstrengend den zweiten Absatz zu lesen.
Gut darauf hätte ich eingehen können. Das ist eine Idee, die bei vielen Portalen schon umgesetzt wird. Hier auf 4Players sehe ich derartige Inhalte in naher Zukunft nicht. Hier kämpft man ja schon, einmal die Woche Leute vor die Kamera zu bekommen. Ich sage auch nur, dass für mich persönlich die Wertung und ggfs. das Fazit zu den Inhalten gehört, die ich auf 4Players bei Spielbewertungen regelmäßig heranziehe.
Was ich persönlich schade finde. Man sieht doch, wie unfassbar gut sich Let's Plays und Video-Reviews vermarkten. Ich gucke natürlich auch auf die Wertung, denn man ist ja lange Jahre darauf getrimmt worden.

Wenn diese Wertung aber plötzlich wegfiele und man stattdessen andere und bessere Informationen hätte, dann wäre das für mich persönlich eine tolle Entwicklung.
Balla-Balla hat geschrieben:
Die Member der sogenannte Zocker Gemeinde, gerade auch die Schlauberger hier, kommen mir langsam schlicht als lebensunfähige Waschlappen vor...
Man sollte nicht von sich auf andere schließen.
Zuletzt geändert von Steffensteffen am 12.02.2015 13:05, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von Kajetan »

ronny_83 hat geschrieben:Und trotzdem kauf ich nicht einfach, was ich in der Werbung sehe oder mir ein Freund erzählt.
Du vielleicht nicht. Andere schon. Aber das ist nicht weiter wichtig :)
In anderen Bereichen, die teils auch subjektiv abhängig sind, hab ich immer eine Vergleichsgrundlage, um meinen Interessenbereich und deren Qualität einzugrenzen.
Ich suche derzeit einen Vinylplattenspieler. Auch wenn ich nicht mehr viel Ahnung von HiFi habe, so kann ich mir einen recht guten Überblick über den Markt verschaffen, weil man Plattenspieler ziemlich objektiv bewerten kann. Sogar Boxen kann man recht objektiv bewerten, auch wenn ich das Hörspektrum eines Flußkiesels habe. So weiß ich deswegen, dass ich mir keine Boxen für x hundert Euro samt vergoldeten Chinchbuchsen kaufen brauche, weil ich den Qualitätsunterschied nicht hören kann. Weil ich mich kenne und daher weiß, dass diese Boxen für x hundert Euro bestimmt supertolle Boxen sind, mit denen ich aber nix anfangen kann. Weil es IMMER nur auf mich ankommt. Brauche ich das, gefällt mir das? Und je teurer etwas ist, desto länger suche ich. Von daher ... Vergleichbarkeit ist durchaus sinnvoll, wenn es Produkte betrifft, deren Qualität man stark mit objektiven Kriterien messen kann. Da bin ich soweit ganz bei Dir.

Bei Spielen kann ich zwar objektive Aussagen über das technische Niveau, Präsentationsaufwand und die Relasequalität machen, aber das spielt keine Rolle bei "Spielen". Da kommt es darauf an, wie der Spieler das Spiel wahrnimmt. Rein subjektive Kriterien sind hier das entscheidende Kriterium. Deswegen erliegt man einer Illusion, wenn man glaubt Tests von verschiedenen Personen können eine vergleichbare Aussage über die Qualität eines Spieles zulassen.

Nö. Können eben nicht.
Benutzeravatar
adventureFAN
Beiträge: 6985
Registriert: 13.04.2011 16:57
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von adventureFAN »

An den Tags "Empfehlenwert" oder "Herrausragend".
Benutzeravatar
mr archer
Beiträge: 10329
Registriert: 07.08.2007 10:17
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von mr archer »

ronny_83 hat geschrieben: Da stimme ich dir durchaus zu. Letztendlich ist es das eigene Empfinden, dass über die positive oder negative Wahrnehmung von Spielen entscheidet. Ist ja bei Filmen und Musik auch so. Aber wenn alles rein subjektiv behandelt wird, auch Tests. Und dann eventuell noch Bewertungssysteme abgeschafft werden, wo bleibt dann das Auswahlkriterium, an dem vor allem uninformierte Kunden eine Vorab-Auswahl treffen?
Ich würde sagen, das wichtigste Auswahlkriterium ist dein persönlicher Geschmack. Und der formt sich mit der Herausbildung deiner sonstigen Persönlichkeit. Mit Erfahrungen, die man gemacht hat. Ästhetischen und erzählerischen Vorlieben. Politischer Weltsicht. Geschmackstriggern durch bestimmte Erinnerungen. Usw. usw.
Der Text des Kritikers funktioniert im Übrigen ganz genauso. Und auch ohne Zensur am Ende, weißt du nach der Lektüre der Kritik, warum der Verfasser auf welcher Grundlage zu seiner Meinung gekommen ist. Zumindest wenn er/sie als Kritiker was taugt. Was den Kritiker zum Kritiker macht, ist erst mal sein Status als professioneller Veröffentlicher seiner Kritik. Und dieser Status beruht auf Auskennerschaft - also einer langen Geschmacks- und Meinungsbildung im jeweiligen Genre.

Mir genügt das in der Regel.
Benutzeravatar
greenelve
Beiträge: 48763
Registriert: 07.04.2009 19:19
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von greenelve »

ronny_83 hat geschrieben:
adventureFAN hat geschrieben:An den Tags "Empfehlenwert" oder "Herrausragend".
Nun, aus meiner Vergangenheit weiß ich, dass ich ab und an auch Liebhaber-Titel gekauft habe, die im 70er/7er- Bereich lagen, also quasi da, wo Eurogamer in Zukunft keinerlei Benotung mehr abgeben wird. Vor allem dort musste ich erstmal objektiven eingrenzen, weil dort die Gefahr eines Fehlkaufs höher ist als in besser benoteten Bereichen. Nach dem ersten Eingrenzen hab ich dann auch Tests gelesen, um die Liebhaberstücke von den nur grad so guten Spielen zu trennen. Die Liste dieser "Grauzonen"-Kategorie wird in Zukunft wohl unüberschaubar lang werden, wenn man nicht mehr differenzieren kann.
Die "Grauzone" bedeutet nunmal, es handelt sich um Liebhaberspiele, die man nicht in ein Wertungssystem pressen kann. Wer sie lieb hat, wird seinen Spaß damit haben, wer nicht, der verpasst auch nichts. Die Negativseiten sind zu unterschiedlich, um sie zu anderen Spiele vergleichbar zu machen.

"Keine Wertung" steht dann für "Kann nicht bewertet werten, hängt zu sehr vom eigenem Geschmack ab". Eine 63% hingegen...warte...ich wiederhol grad die Erklärung von Eurogamer selber und von Kajetan zur objektiven Einteilung von Spielspaß. Das ist dann doch etwas überflüssig...
Zuletzt geändert von greenelve am 12.02.2015 14:37, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
adventureFAN
Beiträge: 6985
Registriert: 13.04.2011 16:57
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von adventureFAN »

Tja, dann muss man eben auch die Augen offen halten und kann ja auch immernoch die Fazits lesen.
Gerade bei solchen Liebhaber-Titeln ist ja so eine Wertung eh total Wumpe.
Benutzeravatar
greenelve
Beiträge: 48763
Registriert: 07.04.2009 19:19
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von greenelve »

ronny_83 hat geschrieben:Die Aufgabe eines Redakteurs ist ja schließlich auch, dass er bereits erhältliche Spiele miteinander vergleicht und bewertet oder Bewertungen in Bezug auf schon erschienene Spiele derselben Art aufzeigt.Es geht ja nicht darum, jedes Spiel zu behandeln, als wäre es das erste seiner Art, sonder auch erkenntlich/ sichtbar machen, warum es das nicht ist bzw. warum es etwas besser oder schlechter macht. Wenn jemand eine 6/10 vergibt oder eine 7/10, wird das schon Gründe haben und an Hand einer Auflistung solcher Resultate kann ein Kunde viel besser weitere Recherchen und Informationen verfolgen als wenn beide garnix hätten, und dann nicht nur zwei, sondern 20 Titel. Denn nach Eurogamer wären 5.5, 6, 6.5, 7 oder 7.5 alles dasselbe.
Dazu ist schon alles gesagt. Es gibt Spiele, die bekommen die gleiche Zahl, sind aber vom Spielspaß her weit auseinander. Earth Defense Force zum Beispiel, die Fans schwören drauf, alle anderen können damit nichts anfangen. Gibt man dem nun eine 6/10? Ist es damit genauso spaßig wie ein durchschnittliches Spiel?

Eurogamer wirft eben nicht 5.5, 6, 6.5, 7 oder 7.5 zusammen und sagt, alle dasselbe. Sie sagen: Die Spiele können gefallen, aber auch nicht, das liegt im Auge des Betrachters, also schau dir das Spiel genauer an, ob du über die Kontrapunkte hinwegsehen kannst.
Zuletzt geändert von greenelve am 12.02.2015 15:10, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von Kajetan »

ronny_83 hat geschrieben:Letztendlich ist es das eigene Empfinden, dass über die positive oder negative Wahrnehmung von Spielen entscheidet. Ist ja bei Filmen und Musik auch so. Aber wenn alles rein subjektiv behandelt wird, auch Tests. Und dann eventuell noch Bewertungssysteme abgeschafft werden, wo bleibt dann das Auswahlkriterium, an dem vor allem uninformierte Kunden eine Vorab-Auswahl treffen?
Bleiben wir beim Beispiel EG: Es gibt ja immer noch ein sehr schwaches System. Ausgezeichnet, Empfehlenswert, Fernbleiben und die große Masse der Spiele, die nicht schlecht sind, aber auch nichts Besonderes darstellen. Wenn man nicht viel von Spielen versteht und einfach nur was Geiles zocken will, dann hält man sich zuerst an die Spiele, welche als "Ausgezeichnet" gelten. Ob einem aber das Genre liegt, das kann Dir der Test auch nicht sagen. Das muss man mit der Zeit für sich selber herausfinden. Aber es gibt immer noch ein Schema, an dem man sich als Neuling orientieren kann. Und der erfahrene Altzocker kann auf die Frage eines Neulings dann einfach auf diese Titel verweisen: "Mir bringt das nix, aber vielleicht ist das was für Dich?".
Benutzeravatar
M_Coaster
Beiträge: 1056
Registriert: 15.12.2005 18:45
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von M_Coaster »

Was habt ihr eigentlich Anfang der 90iger gemacht? Ich vermute fast ein Großteil der Leute die hier rummotzen kennen das gar nicht oder? Stellt euch vor KEIN Internet. KEIN Metacritic. KEINE 150 Tests und 85 mal die 74,33%. Kein Forum.

Kurze Reflexionspause für euch.

Lieber noch eine...


...so, und nun ein Geheimnis, es haben wenige gedruckte Exemplare gereicht, mit ausführlichen Tests, von Redakteuren bei denen man als Leser eine Bindung hatte, um für sich abschätzen zu können, was taugt und warum, oder eben nicht.

Und noch besser wird es wenn man nun bedenkt das der heutige 18jährige Jason sich ohne zu lesen auf seine Metacritic Durschnittskacke berufen möchte. Da fließen dann Bewertungen aus aller Welt ein, ohne die Seiten und deren Philosophie zu kennen, beruft sich auf den Schnitt, obwohl Jason weiß das Bewertungen von Publishern beeinflusst werden, das es um Anzeigen und Werbeschaltungen geht, um Sonderprämien für die Entwickler, aber hey, Jason braucht auf seinem Smartphone am liebsten 200 Zahlen zwischen 0% und 100%, das ist ihm lieber als ein gut geschriebener Test. Warum? Weil Jason keine Zeit hat, er muss noch twittern, Facebook checken und "Whats-appen", er ist voll von Informationen und kommt nicht mal zur Ruhe um sich zu überlegen ob Spiel X was für ihn ist. Braucht er auch nicht. Jason hat seine Zahlen. Die sind für ihn so aussagekräftig.
Zuletzt geändert von M_Coaster am 12.02.2015 16:03, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
DasGraueAuge
Beiträge: 1909
Registriert: 06.10.2009 12:08
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von DasGraueAuge »

Oh, Anekdotenzeit. Damals™ habe ich 14:00 meine Tasche in die Ecke geschmissen und hatte so ziemlich keine Verpflichtungen mehr. Da hatte man genug Zeit die 2 oder 3 monatlichen Publikationen mehrmals durchzulesen. Zusätzlich gab es deutlich weniger Spiele und das Budget dafür war ziemlich klein. Damals™ lässt sich also nicht wirklich mit heute vergleichen.
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von Kajetan »

M_Coaster hat geschrieben:Was habt ihr eigentlich Anfang der 90iger gemacht? Ich vermute fast ein Großteil der Leute die hier rummotzen kennen das gar nicht oder? Stellt euch vor KEIN Internet. KEIN Metacritic. KEINE 150 Tests und 85 mal die 74,33%. Kein Forum.
Wenn Du weisst, wie es damals zugegangen ist, dann wirst Du auch mitbekommen haben, das diese unsäglichen Wertungsdiskussionen, die heute in den Foren toben, damals in Form von Leserbriefen in die Redaktionen schwappte.

"Wähhhh! ASM, ihr seid doof, weil das Spiel bei der Powerplay nämlich 89% bekommen hat. Voll viel mehr als wie bei Euch!!!!!"

"Pahhh, ihr Scheiss-Deppen von der Power-Play. Ihr mit Euren gekauften Wertungen. 89% für so einen Rotz?"

Nur, und das ist der einzige Unterschied zu früher, den ich wirklich vermisse, nahmen sich die Redakteure die Freiheit heraus, die dümmsten Leserbriefe hochkant in der Luft zu zerreisen und dem Leserbriefschreiber mehr oder minder deutlich klar zu machen, dass er keine Ahnung hat und einfach mal die Fresse halten soll. Hach, damals ...