Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
adventureFAN
Beiträge: 6985
Registriert: 13.04.2011 16:57
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von adventureFAN »

EG.de testet übrigens weiterhin auch VOR Release.
Das betrifft nur die Mutterseite.
Benutzeravatar
NotSo_Sunny
Beiträge: 5709
Registriert: 09.03.2009 20:53
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von NotSo_Sunny »

maho76 hat geschrieben:
Großartige und auch mutige Entscheidung in diese Richtung zu gehen.
der Zusatz "wir testen erst wenn das spiel erschienen ist" ist sehr fragwürdig. einerseits verleitet es die stammleser EVENTUELL sich von day1-käufen zu verabschieden und den test abzuwarten (extrem unwahrscheinlich wenn ich mir die vielen gegenläufigen Kommentare hier anschaue), andererseits ist das genau das was sich die Industrie wünscht um schrott an den mann zu bringen bevor "objektive abwatschen" in der presse zu finden sind. am liebsten wäre es den Herstellern nunmal wenn Pressestimmen zu ihren Produkten erst nach dem ersten Quartal (oder zumindest nach der ersten verkaufswoche) kommen würden, denn das ist der Zeitraum in dem das spiel von den Geldgebern bewertet wird, alles danach ist nur sahnehäubchen.
ist halt fraglich: ist es mutig? ich denke eher es ist bezahlt. ;)
Glaube ich nicht. Grade weil Metacritic momentan so bedeutsam ist, muss man davon ausgehen, dass ein nicht unerheblicher Teil der Käuferschicht nicht in der Lage ist, sich für einen Titel zu entscheiden, ohne vorher Wertungen eingeholt zu haben. Klar, etablierte Marken werden sich auch blind verkaufen, aber das ist jetzt bereits nicht anders und auch da brauchst du nur einmal "echten" Schrott (für Fanboys sind ein Dutzend bugs und Lags noch kein Schrott) rauszubringen und schon hast du einen Großteil dieser Blindkäufer verloren.
Benutzeravatar
Sui7
Beiträge: 1235
Registriert: 09.09.2010 14:00
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von Sui7 »

D_Radical hat geschrieben:
maho76 hat geschrieben:
Großartige und auch mutige Entscheidung in diese Richtung zu gehen.
der Zusatz "wir testen erst wenn das spiel erschienen ist" ist sehr fragwürdig. einerseits verleitet es die stammleser EVENTUELL sich von day1-käufen zu verabschieden und den test abzuwarten (extrem unwahrscheinlich wenn ich mir die vielen gegenläufigen Kommentare hier anschaue), andererseits ist das genau das was sich die Industrie wünscht um schrott an den mann zu bringen bevor "objektive abwatschen" in der presse zu finden sind. am liebsten wäre es den Herstellern nunmal wenn Pressestimmen zu ihren Produkten erst nach dem ersten Quartal (oder zumindest nach der ersten verkaufswoche) kommen würden, denn das ist der Zeitraum in dem das spiel von den Geldgebern bewertet wird, alles danach ist nur sahnehäubchen.
ist halt fraglich: ist es mutig? ich denke eher es ist bezahlt. ;)
Glaube ich nicht. Grade weil Metacritic momentan so bedeutsam ist, muss man davon ausgehen, dass ein nicht unerheblicher Teil der Käuferschicht nicht in der Lage ist, sich für einen Titel zu entscheiden, ohne vorher Wertungen eingeholt zu haben. Klar, etablierte Marken werden sich auch blind verkaufen, aber das ist jetzt bereits nicht anders und auch da brauchst du nur einmal "echten" Schrott (für Fanboys sind ein Dutzend bugs und Lags noch kein Schrott) rauszubringen und schon hast du einen Großteil dieser Blindkäufer verloren.
Oder nehmen wir das Beispiel Destiny, dort war es untersagt eine Wertung abzugeben vor dem Release, man deutete sogar darauf extra hin, dass frühe Tests nicht berücksichtigt werden sollen. Und was war, die extreme Werbemaschine natürlich schnappte zu und massig Leute kauften sich dieses Spiel, obwohl es vom Content sehr beschnitten wurde, aber konnten sie ja nicht ahnen, da es keine entsprechenden Tests gab. Erst Tage später kam dann die Empörung über dieses Spiel, da es die Erwartungen nicht einhalten konnte, die Story nicht existent war und der Content extrem gering ausfiel. Dann kamen so tolle Sätze vom Entwickler wie "Das Spiel entfaltet erst nach 20 Stunden dessen volle Wirkung", was natürlich eine Farce war. Jetzt wird natürlich der mangelhafte Content kostenpflichtig nachgereicht. Dennoch verheimlichen sie strikt die Verkaufszahlen von Destiny, was schon für sich spricht. Apropo gab es eine Vertragsklausel zwischen Bungie und Activision mit Bonuszahlungen, wenn sie eine bestimmte Metacriticwertung erhalten, auch interessant, da Metacritic sehr wohl ein Werkzeug ist und zwar für die Publisher.

Aber diese Geschichte zeigt ein gutes Beispiel wie Publisher mittlerweile das Instrument der Wertungen und Werbung nutzen um First-Day Käufer und Blindkäufer zu mobilisieren fernab von der Qualität des Spiels. Und andere nutzen mittlerweile auch solche Praktiken, wie man es in letzter Zeit öfters bemerkt.
Nanimonai
Beiträge: 5637
Registriert: 10.11.2007 01:02
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von Nanimonai »

Christoph W. hat geschrieben:Eine kategorische Bewertung ist sinnvoll und aussagekräftig, wenn sie nicht vordefiniert ist (Und Zahlen sind da nunmal der Teufel in Person) und in so wenigen Kategorien wie möglich vorgenommen wird (Je mehr davon und desto verwässerter und nutzloser werden die einzelnen Kategorien für sich).
Dadurch verlässt man aber dennoch nicht die Gefilde der "Stiftung Warentest" und schafft weiterhin Vergleichbarkeit. Völlig egal, wie man das Kind dann nennt.
Es ist ein guter Schritt, Metacritic so weit wie möglich auszugrenzen und in eigenen Kategorien zu bewerten, letztlich bleibt es aber eben bei dem Runterbrechen einer Einschätzung in eigene Schubladen.
Eine Spielekritik sollte nicht den Nutzen haben, auf den ersten Blick erkennen zu können, ob es sich um eine Kaufempfehlung handelt oder nicht. Diese soll sich aus dem Text ergeben, aus dem Erfahrungsbericht des Kritikers, aus der Besprechung des Werks und nicht als schnödes tl;dr am Ende eines "Tests" stehen, nur damit man im Wettbewerb mithalten kann.

Ich verstehe ja auch die finanzielle Notwendigkeit dahinter und meine Vorstellung mag auch etwas romantisiert sein, aber mir missfällt einfach der Gedanke, dass Videospiele durch diese Bewertungskästen mehr als Konsumgut denn als Kulturgut angesehen werden.
Musik, Buch und Film müssen sich diesen Kriterien leider auch unterwerfen, aber bei diesen Medien ist es nicht ganz so dramatisch, weil sie ihr Standing in der Gesellschaft schon lange innehaben.
Niemand würde auf die Idee kommen, der Mona Lisa eine "acht von zehn" unter die Werkbesprechung zu pinseln.

Auch muss man als potentieller Käufer nicht immer alles sofort und auf den ersten Blick erfahren. Warum die Eile? Erzieht die Menschen doch einfach in die Richtung, sich einfach mal wieder etwas mehr Zeit zu nehmen, um sich zu informieren und eine Entscheidung zu treffen und dazu sollte auch gehören, sich die Kritik zu einem Spiel durchzulesen.
Wird nicht passieren... ist mir klar... aber der Gedanke ist doch immerhin nett.
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von Kajetan »

Nanimonai hat geschrieben: Niemand würde auf die Idee kommen, der Mona Lisa eine "acht von zehn" unter die Werkbesprechung zu pinseln.
Ganz ehrlich ... ich würde dem Gemälde lediglich 4 von 10 geben. Ich kann den Hype darum nicht nachvollziehen. Finde den "Röhrenden Hirsch auf Hügel vor Sonnenuntergang" von Hans Müller-Ochtendonk viel besser. Schönere Farben und so.

Na, wie wirkt das? 4P-Shitstorm-Charakter? Jemand findet die Mona Lisa nicht toll, wo doch alle im Kunsthistoriker-Metascore die Mona total geil finden? Würde man Kunst zumindest halbwegs Ernst nehmen wollen, die sich selbst so präsentiert? Von daher ... ja, ich stimme Dir vollumfänglich zu :)
maho76
Beiträge: 2336
Registriert: 13.09.2012 13:51
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von maho76 »

Erzieht die Menschen doch einfach in die Richtung, sich einfach mal wieder etwas mehr Zeit zu nehmen, um sich zu informieren und eine Entscheidung zu treffen und dazu sollte auch gehören, sich die Kritik zu einem Spiel durchzulesen.
ist das letzte was die Hersteller wollen, einen mündigen kunden der sich informiert? dem kann man keinen schund verkaufen. geht dabei nicht nur um games, auch um alle anderen konsum- und auch gedankengüter. auch Politiker wollen keinen mündigen bürger, auch wenn sie das immer behaupten. konsumschafe sind viel besser für den Umsatz und die meinungsmache.

p.s.: mona lisa 4/10? jop, vom reinen Erscheinungsbild und Geschmack her stimme ich dir da zu. als mensch der mal kunsthistorik belegt hatte und die Technik dahinter kennt (und weiss wie schwer es ist so einen dezenten ausdruck im bild hinzubekommen) 7/10. sie ist aber ohne frage overhyped, klar, gibt weit besseres von Leo.
Benutzeravatar
adventureFAN
Beiträge: 6985
Registriert: 13.04.2011 16:57
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von adventureFAN »

Und eben deswegen ist es gut, dass sich EG wenigstens schon mal von Metacritic verabschiedet.
DIE Plattform für eben diese Konsumschaafe.

Leider ein großer Schritt für EG, aber ein kleiner Schritt für die gesamte Gaming-Wirtschaft.
Darum ist es so wichtig das da noch mehr mitmachen... die "Wertungen" auf das mindeste reduzieren, so das Metacritic da nicht mehr mitmischen kann.
Benutzeravatar
3nfant 7errible
Beiträge: 5160
Registriert: 19.09.2007 12:45
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von 3nfant 7errible »

Naja, bissel inkonsequent. Man hat das vorige praktisch durch ein 3 oder 4 Sterne-System ersetzt, und selbst das ist nichtmal neu. 3 oder 5 Sterne Systeme gibts ja eigentlich viele. Metacritic könnte das auch kackfrech weiterhin für sich umrechnen, machen die ja sowieso mit allen Wertungen und geben dem ganzen sogar noch eine willkürliche Gewichtung, wie stark eine einzelne Wertung in den Durchschnitt einfliesst.

Und die Beispiel-Erklärungen, wann und wieso ein Spiel diese oder jene Einstufung bekommt, sind nicht weniger hanebüchen als wenn man den Unterschied zwischen einer 82% und einer 85% Wertung erklären möchte. So richtig haben die die Sache mit dem Spielspass und der Subjektivität doch noch nicht gerafft.

Ich winke ihnen einmal zu und sage augenzwinkernd Chapeau! für ihren ausserordentlichen Mut im Kampf gegen die Zahlen-Mafia, aber letztlich bringt das gar nichts. Die Leute, die nicht auf ihre geliebten Zahlen verzichten können, werden sich ihren Fix eben bei der reichlich vorhandenen Konkurrenz holen.
Und für die Leute, die Reviews wirklich lesen, ändert sich auch nix. Die Tests werden ja dadurch nicht automatisch besser. Wenn ich den Testern bislang nicht vertraut habe, weil sie ihre Meinung über ein Spiel nicht schlüssig erklären können, dann werde ich das jetzt immer noch nicht, egal ob mit oder ohne Zahl.
Benutzeravatar
Sui7
Beiträge: 1235
Registriert: 09.09.2010 14:00
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von Sui7 »

adventureFAN hat geschrieben:Und eben deswegen ist es gut, dass sich EG wenigstens schon mal von Metacritic verabschiedet.
DIE Plattform für eben diese Konsumschaafe.

Leider ein großer Schritt für EG, aber ein kleiner Schritt für die gesamte Gaming-Wirtschaft.
Darum ist es so wichtig das da noch mehr mitmachen... die "Wertungen" auf das mindeste reduzieren, so das Metacritic da nicht mehr mitmischen kann.
Es bleibt aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nur ein kleines Lüftchen und verschwindet in Vergessenheit. Klar wünschen sich viele eine Änderung, eine Revolution in den Wertungswahn, erst recht seit es Metacritic gibt und die Publisher dieses Werkzeug nutzen. Aber es wird dennoch kein Ruck passieren, es ist zu global, zu alteingesessen und für die ersten Fahnenschwenker ein zu hohes wirtschaftliches Risiko.

Es ist ein lobenswerter Gedanke, Bewertungen wieder textlich in den Mittelpunkt rücken zu wollen, aber ich glaube kaum dass dieser Wandel in den Köpfen passieren wird, sei es Presse oder Kundschaft.

Scipione hat geschrieben:Die Leute, die nicht auf ihre geliebten Zahlen verzichten können, werden sich ihren Fix eben bei der reichlich vorhandenen Konkurrenz holen.
Und für die Leute, die Reviews wirklich lesen, ändert sich auch nix. Die Tests werden ja dadurch nicht automatisch besser. Wenn ich den Testern bislang nicht vertraut habe, weil sie ihre Meinung über ein Spiel nicht schlüssig erklären können, dann werde ich das jetzt immer noch nicht, egal ob mit oder ohne Zahl.
Exakt.
Zuletzt geändert von Sui7 am 11.02.2015 13:38, insgesamt 2-mal geändert.
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von Kajetan »

Scipione hat geschrieben:Naja, bissel inkonsequent. Man hat das vorige praktisch durch ein 3 oder 4 Sterne-System ersetzt, und selbst das ist nichtmal neu. 3 oder 5 Sterne Systeme gibts ja eigentlich viele.
Nur, dass es das nicht ist. Solche einfachen Sternsysteme suggerieren ja immer noch eine einheitliche Werteskala, nach der sich alles ausrichtet. Mit dem, was Eurogamer hier ab sofort tun, gibt es diese Objektivitätsillusion aber nicht mehr. Ein Spiel, welches als "Recommended" bezeichnet wird, ist nicht XYZ schlechter, also pseudo-meßbar schlechter oder besser als ein Spiel mit einem anderen Label, sondern hier steht das Label für sich selbst. Man kann dem Label "Recommended" nicht entnehmen, um wieviel schlechter es gegenüber einem Spiel ist, das als "Essential" bezeichnet wird. Es verschiebt den Blick hier mehr auf den Kritiker, der auf Basis seiner Erfahrung und seines subjektiven Empfindens bestimmte Schwerpunkte setzt, anstatt dass der Eindruck entsteht, hier würden austauschbare Schreiberlinge sich an irgendeinem Redaktionswertungsmaßstab abarbeiten, wo im Labor gemessen und geprüft wird.

Natürlich kann man daraus mit Gewalt wieder die übliche "Mimimi, warum hat das kein "Essential" bekommen. Ihr habt doch keine Ahnung von Spielen! Wähhh, Mami!" machen. Aber es gibt keine Objektivitätsillusion mehr, weil es keine einheitliche Werteskala mehr gibt.
Metacritic könnte das auch kackfrech weiterhin für sich umrechnen, machen die ja sowieso mit allen Wertungen und geben dem ganzen sogar noch eine willkürliche Gewichtung, wie stark eine einzelne Wertung in den Durchschnitt einfliesst.
Richtig. Ich gehe davon aus, dass genau dies passieren wird. Dennoch, je mehr Magazine das so handhaben wie Eurogamer, je wertloser wird der Metascore. Wenn man Spiele nicht mehr in dieses 100-Punkte-Muster pressen kann, wo man detailliert auch 100 Abstufungen hat, sondern maximal nur noch 4, dann ist der Metascore als Kontrollinstrument für die Publisher ziemlich wertlos geworden. Das ist definitiv gut für die Entwickler und vielleicht langfristig auch gut für die Kunden.
Benutzeravatar
StandAloneComplex
Beiträge: 597
Registriert: 21.06.2013 13:31
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von StandAloneComplex »

Kajetan hat geschrieben:
Metacritic könnte das auch kackfrech weiterhin für sich umrechnen, machen die ja sowieso mit allen Wertungen und geben dem ganzen sogar noch eine willkürliche Gewichtung, wie stark eine einzelne Wertung in den Durchschnitt einfliesst.
Richtig. Ich gehe davon aus, dass genau dies passieren wird.
Darf Metacritik denn eine Wertung ohne Zustimmung der Redaktion einfach umrechnen? Habe nämlich das hier bei Eurogamer gelesen:
eurogamer hat geschrieben: Das Angebot, dass Metacritic unsere Tests eigenständig in Nummern umrechnet, konnten wir auch nicht annehmen, da wir plötzlich essentielle redaktionelle Entscheidungen in die Hände einer ganz anderen Seite geben würden, was natürlich überhaupt nicht geht.
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von Kajetan »

StandAloneComplex hat geschrieben:Darf Metacritik denn eine Wertung ohne Zustimmung der Redaktion einfach umrechnen? Habe nämlich das hier bei Eurogamer gelesen:
eurogamer hat geschrieben: Das Angebot, dass Metacritic unsere Tests eigenständig in Nummern umrechnet, konnten wir auch nicht annehmen, da wir plötzlich essentielle redaktionelle Entscheidungen in die Hände einer ganz anderen Seite geben würden, was natürlich überhaupt nicht geht.
Oh, muss Metascore hier extra um Erlaubnis fragen? Cool! Habe ich übersehen. Danke für den Hinweis.
Benutzeravatar
an_druid
Beiträge: 2381
Registriert: 12.10.2010 00:34
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von an_druid »

Wirst schon sehen, sobald dan einer merkt, das Heißgeliebter AAA kein Hervoragend-Stempel bekommt, ist die Diskussion über die Objektivität rasch wieder da. Mit manchen Dingen muss man sich eben immer und immerwieder konstant auseinandersetzen so wie Staubsaugen, Aufräumen.

Ich hab da bedenken das Mittelmaß sowie halfertiges Zeug besser abschneidet als es ankommt und das wird die Nebenwirkung von dieser änderung sein. Ob das dann der Spielewelt gut oder weniger gut tut, steht noch in den Sternchen. Einen Positiven Aspect der von Eurogamer geliefert wurde muss ich eingestehen. Nämlich das es gute Games geben wird die durch das neue Wertungssystem mehr Beachtung bekommen.
Zuletzt geändert von an_druid am 11.02.2015 14:06, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
an_druid
Beiträge: 2381
Registriert: 12.10.2010 00:34
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von an_druid »

ronny_83 hat geschrieben:Ich hab das Gefühl, die meisten Leute hier, die die Abschaffung der Wertungin Zahlen begrüßen, haben einfach nur Hass auf Metacritics und freuen sich, dass denen vor den Kopf gestoßen wird. Wen bitte interessiert Metacritics? Ich hab noch nie auf deren Homepage geschaut.
Leider hängen sich nunmal zu viele dran auf, auch wenns kein sinn macht. Das kann man allein durch die Posts über die Wertungen von AAA-Titeln schon seid langen verfolgen.
Zuletzt geändert von an_druid am 11.02.2015 14:10, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Sir Richfield
Beiträge: 17249
Registriert: 24.09.2007 10:02
Persönliche Nachricht:

Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab

Beitrag von Sir Richfield »

ronny_83 hat geschrieben:Wen bitte interessiert Metacritics?
Die Publisher und Entwickler, die Metacritics Klauseln im Vertrag stehen haben, wie z.B. Bioware und ich glaub bei Titanfall war das auch so..
Ich hab noch nie auf deren Homepage geschaut.
Du als einzelne Person interessierst die o.a. Gruppen ja auch nicht. ;)