Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen"

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xAvalanchEx
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von xAvalanchEx »

Dann sollen sie aber auch bitte so ehrlich zu ihrer Kundschaft sein und allen Spielen in Zukunft folgendes beilegen

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Newo
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Newo »

Recht hat der Mann! Am besten nur einen Stick und 2 Knöpfe pro Controller, um ja keinen zu überfordern und dann wird alles mit QTEs gemacht :P
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Sui7
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Sui7 »

Newo hat geschrieben:Recht hat der Mann! Am besten nur einen Stick und 2 Knöpfe pro Controller, um ja keinen zu überfordern und dann wird alles mit QTEs gemacht :P
Ja ja die alten Zeiten damals! :lol: :lol: :lol:
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maho76
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von maho76 »

Recht hat der Mann! Am besten nur einen Stick und 2 Knöpfe pro Controller, um ja keinen zu überfordern
ein stick, 2 knöpfe:
https://www.youtube.com/watch?v=s8AIs9i03aw

:lol:
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Sui7
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Sui7 »

maho76 hat geschrieben:
Recht hat der Mann! Am besten nur einen Stick und 2 Knöpfe pro Controller, um ja keinen zu überfordern
ein stick, 2 knöpfe:
https://www.youtube.com/watch?v=s8AIs9i03aw

:lol:
Sieht einfach aus... *hust* 8O
maho76
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von maho76 »

Sieht einfach aus... *hust*
ein paar mehr knöpfe, aber kein stick, sollte also auch nicht schwer sein ;)

Pop´n Music (Arcade):
https://www.youtube.com/watch?v=VxTZ9XupI8Y

:Häschen:
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breakibuu
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von breakibuu »

Vinterblot hat geschrieben: Ich verstehe dieses "Ich hab keine Zeit für anspruchsvolle Titel" und ähnliche Argumente nicht. Beim spielen ist der Weg das Ziel. Solange noch guter Content vorhanden ist: Wo ist das Problem, dass du die 70 Stunden für Spiel xy über 3 Monate anstatt über 3 Wochen verteilst?
Also ich weiß nich wie es anderen geht, aber ich kann bei den wenigsten Spielen die Motivation aufbringen mich da 3 Monate dran zu setzen. Mich verlieren sehr viele Spiele mittlerweile unterwegs. Nicht weil das Spiel schlecht wäre, sondern weil der Reiz weg is sobald der "Neu"-Faktor nicht mehr da is.
Gerade bei RPGs hält mich (in der Regel) nur die Story am Spielen. Wenn ich da ständig Unterbrechungen drin hab, bin ich einfach irgendwann raus aus dem Spiel und find auch nur noch schwer wieder rein.
Mit der Argumentation ist ein Skyrim schlechter als ein Dark Souls
Egal mit welcher Argumentation, Skyrim ist immer schlechter als Dark Souls :Quetsch:

Und definiere "weiter kommen": Es gibt bei Dark Souls sicher Bosse, an denen man - inklusive immer wieder hinrennen - auch mal mehr als 2 Stunden hängt. Aber in diesem Zeitraum kommt man ja trotzdem weiter: Man trainiert den Boss, sieht Fortschritte, verfeinert seine Taktik.
Das is kein "weiter kommen", das is imo die Definition von stecken bleiben...
Wenn ich 2 Stunden nich weiß was ich falsch mach, dann verliert mich ein Spiel. Ich brauche irgendeinen Indikator, warum ich an einer Stelle nicht weiterkomm. Übrigens hat From das mit der Souls Serie echt sehr elegant gelöst. Die sagen einem zwar nich was man falsch macht, aber dank der Summon Signs kann man sich jederzeit Hilfe herbeiholen und so trotzdem gewinnen - und zwar ohne sich wie der totale Loser vorzukommen.
"Weiter kommen" kann ja nicht nur lauten, dass man den Boss besiegt oder das Level schafft


"Weiter kommen" bedeutet aber auch nicht, "trainieren" und "Taktik verfeinern"... dass is nur ne schöne Umschreibung für stumpfes grinden und/oder rumprobieren.
und dafür ist Dark Souls ja gerade die Antithese, genauso wie die von mir erwähnte Biologie des Menschen, die einen ja gerade dafür belohnt, Hürden zu überwinden.
Für einen kleinen Teil der Community ist Dark Souls das - für, ich werfs jetzt einfach mal in den Raum, 80% der Community ist die Souls Reihe nen reines Guide Spiel. Die Souls Spiele machen dann spaß, wenn man weiß wie es funktioniert und wo ich wann hin muss. Sobald man das weiß, verliert die Souls Reihe aber auch massiv an Härte. Imo is gerade deswegen die Souls Reihe der perfekte Beweis dafür, echte Hürden garnich da sein müssen. Es reicht völlig aus dem Spieler eine Hürde vorzugaukeln, damit er sich belohnt fühlt.

Ich mein, im Prinzip fährt Nintendo die Methode schon seit Jahrzehnten erfolgreich bei Zelda. Gerade bei Ocarina of Time hat man am Anfang das Gefühl erschlagen zu werden, weil alles so groß, unübersichtlich und mitunter auch schwer wirkt. Dabei ist Hyrule eigentlich echt klein und schwer isses eigentlich auch nich. Aber Nintendo hats da perfekt geschafft die Illusion von vielen Hürden zu erschaffen. Deswegen machen die Zeldas auch immer spaß, egal ob man mit Unterbrechungen spielt oder nicht. Man hat oft kleine Erfolgserlebnisse, obwohl man eigentlich garnich so viel gemacht hat - aber es kommt einem so vor als wenn jedes gelöste Rätsel ne Heldentat gewesen wäre. Das is einfach perfektes Gamedesign - zumindest wenn man nicht viel Zeit investieren kann oder investieren will.
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Knarfe1000
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Knarfe1000 »

Sui7 hat geschrieben:
Newo hat geschrieben:Recht hat der Mann! Am besten nur einen Stick und 2 Knöpfe pro Controller, um ja keinen zu überfordern und dann wird alles mit QTEs gemacht :P
Ja ja die alten Zeiten damals! :lol: :lol: :lol:
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Decathlon ist das aber nicht. Das war um ein Vielfaches heftiger.

3 oder 4 Joysticks habe ich damit zerbröselt. :lol:
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ZackeZells
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von ZackeZells »

Ist die Entwicklung von "einfacheren" Spielen, bei denen komplexe Gameplaymechaniken weggelassen werden, bzw. die mit wenig Eingaben bedienbar sind nicht auch gleichzeitig günstiger in der Entwicklung?

Wenn die "leichten" Spiele dennoch mio. an Absatzzahlen generieren, bei geringerem herstellungs Aufwand, lohnt sich das doch für den Entwickler.

Errinere mich noch an eine Diskussion vor einigen Jahren, bei der ein CEO rumheulte, das mit neuen Generationen an Grafikengines der Grad an Arbeitsintensivität enorm zulegt, welches die Kosten in die Höhe treibt.
Gewinn und Profit vor allem anderen.
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Knarfe1000
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Knarfe1000 »

Zum eigentlichen Thema:

EA hält den Durchschnittskunden offenbar für extrem unterbelichtet. Ob das stimmt, sei mal dahingestellt.

Jedenfalls darf man sich nach so einer Aussage schon mal gehörig auf Mass Effect 4 freuen :lol:
Cp6uH
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Cp6uH »

Die Wahrheit ist eine ganz simple:

Spiele die "schwerer" zu erlernen sind, sind es deshalb, weil sie komplexer sind.

Komplexer bedeutet mehr Inhalt. Mehr Zusammenhänge.

Komplexerer Inhalt und mehr Zusammenhänge bedeuten wiederum längere = teurere Entwicklung bei kleinerer Zielgruppe.

Antwort auf das Ganze:

"Lieber Spieler, ich will doch nur Dein Bestes!! Seien wir doch einmal ganz "ehrlich" zu einander: Die bisherigen Spiele sind bei Deiner wertvollen Zeit doch eine Zumutung!"

Resultat wird eine zunehmende Simplifizierung und Massenmarkttauglichkeit der Produkte sein bei gleichzeitiger Beschneidung der Rechte des Konsumenten. Der Gesetzgeber kann sich immer noch nicht dazu bequemen, sich doch endlich mit so etwas banalem wie Spielen zu beschäftigen. Die Steuern dazu werden hingegen wohlwollen angenommen.
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Sir Richfield
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Sir Richfield »

Vinterblot hat geschrieben:Ich verstehe dieses "Ich hab keine Zeit für anspruchsvolle Titel" und ähnliche Argumente nicht. Beim spielen ist der Weg das Ziel. Solange noch guter Content vorhanden ist: Wo ist das Problem, dass du die 70 Stunden für Spiel xy über 3 Monate anstatt über 3 Wochen verteilst?
Kauf dir Planescape Torment, strecke deine Spielzeit wie angeführt, melde dich dann noch mal.

Die Herausforderung "anspruchsvoller" Spiele liegt darin, dass man sie gerne "richtig" spielen möchte, d.h. mit voller Immersion und so. Und die baust du halt nicht wirklich auf, wenn du genau weißt, dass du *jetzt* gerade mal eine Stunde hast.

Schlimmer noch, wenn du eine längere Zeit Pause machst, dann brauchst du um so länger, überhaupt wieder in das Spiel zu finden und damit ist nicht nur die Story gemeint.
Das kann ja kein Argument dafür sein, weniger guten Content in die Spiele zu packen, damit auch Leute mit wenig Zeit schnell durch sind.
Ist es auch nicht, danach fragt ja auch keiner.
Mit der Argumentation ist ein Skyrim schlechter als ein Dark Souls, weil Skyrim noch mehr Content bietet.
In dem man ersäuft, das ist ein völlig anderes Problem von Skyrim.
Skyrim ist für die von dir nicht so richtig erkannte Gruppe deutlich BESSER als Dark Souls, weil es eigentlich nur ein Wandersimulator ist. Da kannste jederzeit einsteigen und gucken, wo du hingehen möchtest.
Aber in diesem Zeitraum kommt man ja trotzdem weiter: Man trainiert den Boss, sieht Fortschritte, verfeinert seine Taktik.
Ja, genau. In mehreren, UNGESTÖRT ZUSAMMENHÄNGENDEN Stunden!
Zwei Mal die Woche ne halbe Stunde bringt deutlich weniger "Fortschritt".
dafür ist Dark Souls ja gerade die Antithese, genauso wie die von mir erwähnte Biologie des Menschen, die einen ja gerade dafür belohnt, Hürden zu überwinden.
Jaja, alles richtig - aber die Leute mit richtig Zeit stecken die in CoD, wo man für's Atmen belohnt wird. :twisted:
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Sir Richfield
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Sir Richfield »

Cp6uH hat geschrieben:Die Wahrheit ist eine ganz simple:
Nö, leider nicht
Spiele die "schwerer" zu erlernen sind, sind es deshalb, weil sie komplexer sind.
Vor solch simplen Zusammenhängen muss erst einmal geklärt werden, was man unter "erlernen" versteht, sonst verrennt man sich und ich komme dann mit Beispielen wie Myst, dessen Bedienung man schon gelernt hat, bevor man das Spiel startet.
johndoe1770423
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von johndoe1770423 »

Nero Angelo hat geschrieben:Wisst ihr, dank Electronic Arts hab ich wieder meine liebe zum Schach zurückgefunden... Ihre Spiele waren so schwer, das ich mich an was einfachem ranmachen musste...
Interessanter Einwurf.
Schachregeln sind relativ einfach zu lernen und trotzdem ist es eines der komplexesten, herausfordernsten Spiele überhaupt.
Wäre das Spielerlebnis besser wenn ich mir die Figuren erst im nächstgelegenen Steinbruch aus dem Fels klöppeln müsste?

Andererseits: Ich hab beste Hardware (neues Modell von Ray Ban) und die 3D-Grafik ist überragend, aber meine CPU ist wohl dafür zu schwach und mir fehlt etwas die Action.
maho76
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von maho76 »

Ja, genau. In mehreren, UNGESTÖRT ZUSAMMENHÄNGENDEN Stunden!
Zwei Mal die Woche ne halbe Stunde bringt deutlich weniger "Fortschritt".
sorry aber wer für (JEDWEDES) Hobby pro Woche nur 1-2 stunden hat, der muss sich halt damit abfinden dass er viele dinge nicht oder nur schlecht betreiben kann, das gilt insbesondere für vereins- und team-organisierte Hobbys (bspw. Bereich Sport) als auch sonstige Freizeitbeschäftigungen wo es überhaupt darauf ankommt einen gewissen fortschritt zu erreichen (vor allem in gruppe). ist nunmal leider überall so, ob ich jetzt schwimme, fussball spiele oder zocke.
dann muss ich mich halt damit abfinden dass ich von gewissen (komplexen) dingen die finger lasse oder ich muss mir zeit freimachen und andere dinge einschränken, wenn mir etwas daran liegt. die meisten wollen halt viel zu viel (hab auch 7 jahre nullkommanull gezockt weil andere Sachen im kopf und zu tun, who cares, gibt ja auch definitiv wichtigeres). wer das Bedürfnis hat etwas zu intensivieren (ein Rollenspiel spielen gehört für mich da definitiv dazu) der nimmt sich die zeit oder lässt es eben, Vereinfachung ist da kein weg.