Shuhei Yoshida und sein Hass auf jährlich erscheinende Spiele

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KING_BAZONG
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Re: Shuhei Yoshida und sein Hass auf jährlich erscheinende S

Beitrag von KING_BAZONG »

Temeter  hat geschrieben: Jetzt fangt doch nicht wieder an, in eure dümmlichen Verteidigungsreflexe zu verfallen, nur weil jemand die Perfektion eures Lieblings angezweifelt hat. Das ist ja schon wieder peinlich.

Reihen wie Uncharted, Gran Turismo, Resistance, Infamous, Killzone, LittleBigPlanet, etc waren alles große Spiele, die mit extrem iterativ fortgeführt worden sind.

Und nein, 'aber andere sind schlimmer' war noch nie eine gute Verteidigung.
"Extrem iterativ" ist eine Frage der subjektiven Sichtweise. Ich sehe das ganz und gar nicht so und daher ist das für mich diese Bezeichnung auch Blödsinn, gerade im Falle von Sony.
Fortsetzungen sind so nötig und so normal wie das Atmen. Und sind vom wirtschaftlichen Standpunkt absolut einleuchtend. Es macht Sinn, IP's, die man etabliert und groß gemacht hat (hat SONY mit dem PS3-Line up, welches nahezu vollständig aus neuen IP's bestand, augenscheinlich vorgeführt), weiter fortzuführen.
Ein Problem wird es, wenn überhaupt nichts Neues mehr nachkommt, dann hat man das Gefühl eines kreativen Offenbarungseides (habe ich z.B. bei Nintendo).

Und ob ein Uncharted 4 nun "das große Zugpferd der PS4" werden soll, das ist doch aus der Luft gegriffen. Das kann man nach läppischen zwei Jahren Konsolendasein (wenn UC4 rauskommt) doch noch gar nicht sagen. Man weiß noch nicht, was nachkommen wird in den Folgejahren.

Darüberhinaus führst Du MASS EFFECT als positives Beispiel auf (3 Teile in 5 Jahren, aufeinander aufbauend), die Reihen Infamous (3 Teile in 5 Jahren, aufeinander aufbauend), Killzone (4 Teile in 9 Jahren, aufeinander aufbauend) oder Resistance (3 Teile in 5 Jahren, aufeinander aufbauend) jedoch als Negativbeispiele von "extrem iterativ". Warum Messen mit zweierlei Maß ?
Zuletzt geändert von KING_BAZONG am 08.02.2015 09:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Raskir
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Re: Shuhei Yoshida und sein Hass auf jährlich erscheinende S

Beitrag von Raskir »

KING_BAZONG hat geschrieben:
Temeter  hat geschrieben: Jetzt fangt doch nicht wieder an, in eure dümmlichen Verteidigungsreflexe zu verfallen, nur weil jemand die Perfektion eures Lieblings angezweifelt hat. Das ist ja schon wieder peinlich.

Reihen wie Uncharted, Gran Turismo, Resistance, Infamous, Killzone, LittleBigPlanet, etc waren alles große Spiele, die mit extrem iterativ fortgeführt worden sind.

Und nein, 'aber andere sind schlimmer' war noch nie eine gute Verteidigung.
"Extrem iterativ" ist eine Frage der subjektiven Sichtweise. Ich sehe das ganz und gar nicht so und daher ist das für mich diese Bezeichnung auch Blödsinn, gerade im Falle von Sony.
Fortsetzungen sind so nötig und so normal wie das Atmen. Und sind vom wirtschaftlichen Standpunkt absolut einleuchtend. Es macht Sinn, IP's, die man etabliert und groß gemacht hat (hat SONY mit dem PS3-Line up, welches nahezu vollständig aus neuen IP's bestand, augenscheinlich vorgeführt), weiter fortzuführen.
Ein Problem wird es, wenn überhaupt nichts Neues mehr nachkommt, dann hat man das Gefühl eines kreativen Offenbarungseides (habe ich z.B. bei Nintendo).

Und ob ein Uncharted 4 nun "das große Zugpferd der PS4" werden soll, das ist doch aus der Luft gegriffen. Das kann man nach läppischen zwei Jahren Konsolendasein (wenn UC4 rauskommt) doch noch gar nicht sagen. Man weiß noch nicht, was nachkommen wird in den Folgejahren.
Also ich finde dein vorgehen nicht gerade fair. Temeter hat sich gerade in seinen Posts dabach versöhnlich gezeigt und verstehe nicht warum du nicht zu einer seiner neueren aussagen Stellung beziehst. Ich mein man sieht es nicht oft, dass im Internet jemand Zugeständnisse macht. Man sollte meiner Ansicht nach das nicht torpedieren indem man bereits veraltetes kommentiert aber aktuelles vollkommen ausblendet oder ignoriert.
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KING_BAZONG
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Re: Shuhei Yoshida und sein Hass auf jährlich erscheinende S

Beitrag von KING_BAZONG »

Ich gehe doch auf seine neueren Aussagen ein, siehe "Uncharted 4 als Zugpferd" ( = reine Vermutung bisher) oder bezüglich Mass Effect.

Die Gefahr, dass neue IP's auf der Strecke bleiben, mag bestehen, aber gerade bei Sony ist diese völlig unbegründet, da ich der Ansicht bin, dass gerade Sony hier ein Paradebeispiel an Vielfalt und kreativer Ideen ist und immer war.

Auch sehe ich den "Fortsetzungswahn" nicht erst mit der PS3/360 im Aufwind. Tomb Raider, Street Fighter, Tekken, Resident Evil, Colony wars, Halo, Command & Conquer, Turok, Rogue Squadron/Leader usw. belegen dies.
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Raskir
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Re: Shuhei Yoshida und sein Hass auf jährlich erscheinende S

Beitrag von Raskir »

Das erste ist jetzt auch schon sicherlich 3 seiner Aussagen her. Zum Thema ME hat er auch plausible Gründe dafür genannt. Er räumt ein dass sie inhaltliche Schwächen hatten hebt aber hervor dass es grundsätzlich als Trilogie geplant wurde und sieht das als positives Beispiel wie man ein Spiel mitsamt Fortsetzungen vermarkten kann. Grundsätzlich hat er mMn recht, da die meisten Nachfolger aufgrund des Erfolges des 1. Teiles erfolgen. Den Ansatz findet er positiv unabhängig der inhaltlichen Umsetzung. und er bezog sich sogar nur auf die Trilogie und verliert nichts positives über einen Teil 4.

Zum Thema uncharted 4 nochmal.
Es ist seine Wahrnehmung. Ich teile zwar seine Ansicht nicht über die Qualität der Reihe. Aber wie gesagt hat er sich in seinen letzten Kommentaren versöhnlich gezeigt was nun wirklich nicht oft passiert. Und zum Thema Zugpferd für die ps4. Also Hand aufs Herz aber wenn uncharted 4 nicht das nächste Zugpferd von der ps4 ist und als solches geplant war, dann würde mich das in jeglicher Form überraschen. :-)
bestimmt nicht das letzte aber es wird der Konsole sicher aufwind geben

Das aber sony eine vorbildliche Figur macht zu dem Thema und das der Wahn schon vorher stattfand da bin ich ganz bei dir :-)
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KING_BAZONG
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Re: Shuhei Yoshida und sein Hass auf jährlich erscheinende S

Beitrag von KING_BAZONG »

Raskir hat geschrieben:Das erste ist jetzt auch schon sicherlich 3 seiner Aussagen her. Zum Thema ME hat er auch plausible Gründe dafür genannt. Er räumt ein dass sie inhaltliche Schwächen hatten hebt aber hervor dass es grundsätzlich als Trilogie geplant wurde und sieht das als positives Beispiel wie man ein Spiel mitsamt Fortsetzungen vermarkten kann. Grundsätzlich hat er mMn recht, da die meisten Nachfolger aufgrund des Erfolges des 1. Teiles erfolgen. Den Ansatz findet er positiv unabhängig der inhaltlichen Umsetzung. und er bezog sich sogar nur auf die Trilogie und verliert nichts positives über einen Teil 4.
Aber er kritisiert andere Reihen dahingehend (Resistance, Infamous, Killzone) . Also dasselbe ist einmal gut, ein andermal nicht gut ("extrem iterativ"). Warum ?
Sollte man in seiner Argumentation nicht auch konsequent sein ?
Zum Thema uncharted 4 nochmal.
Es ist seine Wahrnehmung. Ich teile zwar seine Ansicht nicht über die Qualität der Reihe. Aber wie gesagt hat er sich in seinen letzten Kommentaren versöhnlich gezeigt was nun wirklich nicht oft passiert. Und zum Thema Zugpferd für die ps4. Also Hand aufs Herz aber wenn uncharted 4 nicht das nächste Zugpferd von der ps4 ist und als solches geplant war, dann würde mich das in jeglicher Form überraschen. :-)
bestimmt nicht das letzte aber es wird der Konsole sicher aufwind geben
Also momentan sind BLOODBORNE und THE ORDER DIE beworbenen Zugpferde der PS4. Und angesichts der Tatsache, dass ein LAST OF US ganz am Ende des PS3-Zyklus kam und ebenfalls zu DEM Zugpferd wurde (selbst noch für eine PS4), wäre ich mit solch einer Aussage vorsichtig. Es gibt nicht nur DAS EINE Zugpferd.
Das aber sony eine vorbildliche Figur macht zu dem Thema und das der Wahn schon vorher stattfand da bin ich ganz bei dir :-)
Na immerhin :wink:

Ich sage nicht, dass ich das Recht gepachtet habe, schliesslich ist dieses Thema sehr von Subjektivität behaftet (ich hätte z.B. nichts gegen 3 gelungene Hitman-Teile oder mindestens 3 Silent Hill-Spiele pro Generation und ein Manhunt 3 würde ich mit Jubel empfangen). Es gibt Fortsetzungen, denen ist man verfallen und daher ist auch der Blick darauf vernebelt und es gibt Fortsetzungen, die guckt man nicht einmal mit dem Arsch an, weil sie einen nerven, wie sie die Gazetten und Schlagzeilen jedes verdammte Jahr dominieren.
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Raskir
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Re: Shuhei Yoshida und sein Hass auf jährlich erscheinende S

Beitrag von Raskir »

Aber er kritisiert andere Reihen dahingehend (Resistance, Infamous, Killzone) . Also dasselbe ist einmal gut, ein andermal nicht gut ("extrem iterativ"). Warum ?
Sollte man in seine Argumentation nicht auch konsequent sein ?
Resistance kann ich nicht beurteilen. Aber Killzone hatte zwar zusammenhängende Story, doch glaube ich nicht dass es als Trilogie geplant war sondern dass die Nacholger einfach geschichtlich aufeinander aufbauen. Sollte es anders sein, so bitte ich um Vergebung :)
Infamous Second Son war ja Story bedingt nicht wirklich zusammenhängend zu den ersten Teilen.

Er hat ja Mass Effect nur als positives Beispiel genannt, da sie eine durchgehende Story erzählen, als Trilogie geplant waren und sogar die eigene Spielweise übernommen wurde. Er räumt inhaltliche Schwächen ein aber ich kann verstehen, dass er gerade diese Reihe als Paradebeispiel von einer Mehrteiligen Serie genommen hat.

Meinungen gehen auseinander. Ich persönlich konnte mit Killzone 3 gar nichts mehr anfangen weshalb ich Teil 4 nicht mal angesehen habe. Aber ich finde es stark, dass du deine Meinung nicht als absolut richtig und faktisch betrachtest. Ich für meinen Teil finde auch, dass gerade Sony eine absolute Vorbildfunktion darstellt, was Vielfalt und Fortsetzungen angeht. Dass es andere anders sehen kann ich aber genauso nachvollziehen (wenngleich nachvollziehen nicht verstehen heißt :) )
Yano
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Re: Shuhei Yoshida und sein Hass auf jährlich erscheinende S

Beitrag von Yano »

Aber fällt euch denn nie diese Doppelmoral der Spieler auf?
Alle schreien immer über die xte Fortsetzung und wenig Innovationen, aber warum verkaufen sich dann bald halbjährlich erscheinende Retorten Games wie COD und Assasinns Creed so pervers gut?

Der Markt will RTL2, der Markt kriegt RTL2.
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Kajetan
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Re: Shuhei Yoshida und sein Hass auf jährlich erscheinende S

Beitrag von Kajetan »

Yano hat geschrieben:Aber fällt euch denn nie diese Doppelmoral der Spieler auf?
Nö. Weil es "die Spieler" nicht gibt. Zudem, es gibt nur wenig Überschneidungen zwischen der Gruppe, die gerne mehr Innovation hätte und der Gruppe, die regelmäßig CoD und AccCreed kaufen.
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Dr. Fritte
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Re: Shuhei Yoshida und sein Hass auf jährlich erscheinende S

Beitrag von Dr. Fritte »

Solidus Snake hat geschrieben:...

1. Man muss sagen: Spiele sind in ihrer Produktion deutlich teurer geworden. ...
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Sorry, aber dieses Argument finde ich einfach nur noch lustig. Das wurde irgendwann mal von einem Manager, der Millionen verdient obwohl er nicht einmal weiß wie eine Konsole eingeschaltet wird, behauptet und die Leute fressen es blind.

Es ist richtig, dass die Spiele heutzutage wesentlich teurer sind als vor 15 Jahren. Es ist aber auch dabei zu beachten, dass die Verkaufszahlen auch um ein vielfaches höher sind als vor 15 Jahren.
Es gab Zeiten, da war ein Spiel ein ewiger Bestseller, wenn er sich 100.000x weltweit verkauft hat. Heutzutage verdient ein Spiel diesen Titel erst ab 10 Millionen Verkäufe oder so und wird vorher vom Publisher als Geldgrab bezeichnet.

Von den reinen Mehrkosten der Produktion im Verhältnis zu den Mehreinnahmen durch die vielfach höheren Verkaufszahlen, bleibt unter dem Strich sicherlich noch ein größeres Plus als vor 15 Jahren.


Das Problem der Branche ist eher der Wasserkopf der Konzerne. Wo damals noch 1-2 bescheidene Gründer als Firmenchefs saßen, sitzen heute 5-10 branchenfremde und geldgierige BWL-Studenten, die den Hals nicht voll genug kriegen und sogar noch Millionen an Bonuszahlungen kriegen, wenn sie so schlecht waren, dass sie vorzeitig gekickt werden. Dazu kommt dann noch, dass es eben Spieleserien gibt, die sich (wie die Telekom) nur über die Werbung und nicht über die gebotene Leistung verkaufen und meist vom Marketing her soviel Kosten wie die Produktion an sich.

Dieses Geld muss erst einmal verdient werden - und genau das ist dann das Geld, warum uns vorgeheult wird warum die Produktion so teuer wäre und dass ein Spiel mit 3 Millionen Verkäufen ein Megaflopp gewesen ist... :roll:
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PlayerDeluxe
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Re: Shuhei Yoshida und sein Hass auf jährlich erscheinende S

Beitrag von PlayerDeluxe »

Was haben die großen jährlichen Spiele-Veröffentlichungen fast immer gemein? Sie kommen nicht ohne fette Day 1-Patches aus. Da Release-Termine eingehalten müssen, werden die Titel einfach nachträglich fertig geflickt... Ich haue jetzt mal einen raus und sage: So etwas gibt es bei Nintendo nicht/kaum. Dort sorgt man sich um eine sehr hohe Qualität und lässt die Leute so lange machen, bis die Spiele fertig sind. Es gibt wohl nur noch wenige andere Hersteller/Publisher, wo das so läuft. Klar, haben auch schon Nintendo-Titel kleinere Ausbesserungen abbekommen. Die sind dann aber in wenigen Momenten drauf und nehmen nicht überhand (von der Größe und Häufigkeit).
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KING_BAZONG
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Re: Shuhei Yoshida und sein Hass auf jährlich erscheinende S

Beitrag von KING_BAZONG »

Du schreibst ja selbst, dass auch Nintendo-Spiele inzwischen vor Nachbesserungen nicht gefeit sind und zudem sehe ich bei Nintendo nun nicht gerade ähnlich komplexe Spiele, die diese Art Nachbesserungen verlangen ;)
Wenn ich natürlich hauptsächlich relativ simple Knuddelspiele ohne große grafischen Vorraussetzungen oder komplexen Aufbau (Anspruch) dahinter auf den Markt werfe, muss ich auch wenig nachhelfen.

Ich habe meine PS3 mit GTA IV gekauft (mittlerweile habe ich knapp 70 Spiele durchgespielt) und die war bisher noch nie am Netz (ich habe noch nicht einmal ein PSN-Profil angelegt). Ich habe also noch nie etwas gepatcht, nur über die üblichen Updates, die neu gekauften Spielen vorrausgeschickt werden.
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Temeter 
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Re: Shuhei Yoshida und sein Hass auf jährlich erscheinende S

Beitrag von Temeter  »

Raskir hat ein par ordentliche Antworte geschrieben, aber hier antworte ich nochmal selbst drauf.
KING_BAZONG hat geschrieben:Aber er kritisiert andere Reihen dahingehend (Resistance, Infamous, Killzone) . Also dasselbe ist einmal gut, ein andermal nicht gut ("extrem iterativ"). Warum ?
Sollte man in seiner Argumentation nicht auch konsequent sein ?
Das ist nicht ganz meine Aussage. Iterativ bedeutet, dass man bekannte Formeln benutzt, weniger einen Abfall von Qualität. Es gibt Spiele, bei denen ich selbst einen interativen Nachfolger spielen würde, aber im Normalfall erwarte ich mir halt mehr von Fortsetzungen. Entweder eine sinnvolle Fortsetzung der Story, deswegen mag ich das Mass Effect Konzept, auch wenn die späteren Teile ein bischen enttäuschend sind. Oder halt ein bischen Evolution und finetuning im Gameplay, wo die PS2 RnC Trilogie imo ein Paradebeispiel dastellt.

Dabei geht's mir nicht nur um Innovation, sondern auch die Abkehr von Stagnation. Entwickler wie Naughty Dog sind zu so viel mehr fähig, als z.B. eben das marginale finetuning von U2 zu U3 vermuten ließe.
Also momentan sind BLOODBORNE und THE ORDER DIE beworbenen Zugpferde der PS4. Und angesichts der Tatsache, dass ein LAST OF US ganz am Ende des PS3-Zyklus kam und ebenfalls zu DEM Zugpferd wurde (selbst noch für eine PS4), wäre ich mit solch einer Aussage vorsichtig. Es gibt nicht nur DAS EINE Zugpferd.
Nicht das eine, aber es scheint doch mit Bestimmtheit das Zentrale zu sein. Bloodborne ist für mich ein viel interessanterer Titel. Schaue ich allerdings auf das Marketing, scheint doch sehr viel mehr in Uncharted, und danach in The Order investiert zu werden, welches ein sehr traditioneller Cover-Shooter wird. Die Souls-Reihe war zu einem gewissen Grad immer Nischentitel.
Na immerhin :wink:

Ich sage nicht, dass ich das Recht gepachtet habe, schliesslich ist dieses Thema sehr von Subjektivität behaftet (ich hätte z.B. nichts gegen 3 gelungene Hitman-Teile oder mindestens 3 Silent Hill-Spiele pro Generation und ein Manhunt 3 würde ich mit Jubel empfangen). Es gibt Fortsetzungen, denen ist man verfallen und daher ist auch der Blick darauf vernebelt und es gibt Fortsetzungen, die guckt man nicht einmal mit dem Arsch an, weil sie einen nerven, wie sie die Gazetten und Schlagzeilen jedes verdammte Jahr dominieren.
Und wann welche Art von Fortsetzungen aus welchen Gründen auch immer zu nerven beginnt, kommt halt alleine auf die Perspektive an. :wink:
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SethSteiner
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Re: Shuhei Yoshida und sein Hass auf jährlich erscheinende S

Beitrag von SethSteiner »

Wobei es dann umso peinlicher ist, wenn man in etwas so offensichtlichen, wie dem Menü nach einem Rennen bei Mario Kart, noch den falschen Button nach ganz oben setze und das ausbessern muss.
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KING_BAZONG
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Re: Shuhei Yoshida und sein Hass auf jährlich erscheinende S

Beitrag von KING_BAZONG »

Temeter  hat geschrieben:Das ist nicht ganz meine Aussage. Iterativ bedeutet, dass man bekannte Formeln benutzt, weniger einen Abfall von Qualität. Es gibt Spiele, bei denen ich selbst einen interativen Nachfolger spielen würde, aber im Normalfall erwarte ich mir halt mehr von Fortsetzungen. Entweder eine sinnvolle Fortsetzung der Story, deswegen mag ich das Mass Effect Konzept, auch wenn die späteren Teile ein bischen enttäuschend sind. Oder halt ein bischen Evolution und finetuning im Gameplay, wo die PS2 RnC Trilogie imo ein Paradebeispiel dastellt.

Dabei geht's mir nicht nur um Innovation, sondern auch die Abkehr von Stagnation. Entwickler wie Naughty Dog sind zu so viel mehr fähig, als z.B. eben das marginale finetuning von U2 zu U3 vermuten ließe.
Auch hier wieder: Zauberwort Subjektivität ;)
Ich sehe in UC3 sehr wohl einen Fortschritt in vielen Bereichen. Vor allem im Erzählerischen. Teil 3 ist viel leiser und nachdenklicher als der 2. Teil, der viel mehr auf Bombast und "Ramba-Zamba" setzte. Die Figuren von Sully, Elena und Drake sind viel hintergründiger ausgearbeitet und hinterfragen ihr Handeln, ob es die paar Schätze oder das bischen Ruhm wirklich wert sind, die Beteiligten solchen Gefahren auszusetzen. Also die kritischen Untertöne in der Erzählung sehe ich durchaus als Weiterentwicklung, weshalb Teil 3 bei mir auch vor Teil 2 rangiert und somit Höhepunkt der Reihe ist ;)
Stagnation kann ich nicht ausmachen.

Zudem: Viele Spieler (mich eingeschlossen) wollen auch innerhalb ihrer "heißgeliebten" Reihen nicht allzuviel Neuerungen. Die können ein Spiel/eine Reihe nämlich auch "verschlimmbessern" (siehe z.B. Hitman).
Wie gesagt, alles subjektiv gesehen ;)

Es wird immer ein schwieriger Spagat für den Entwickler bleiben, einen Nachfolger zu machen. Man wird immer Leute verprellen, mal aus dem einen, mal aus dem anderen Lager.
Nicht das eine, aber es scheint doch mit Bestimmtheit das Zentrale zu sein. Bloodborne ist für mich ein viel interessanterer Titel. Schaue ich allerdings auf das Marketing, scheint doch sehr viel mehr in Uncharted, und danach in The Order investiert zu werden, welches ein sehr traditioneller Cover-Shooter wird. Die Souls-Reihe war zu einem gewissen Grad immer Nischentitel.
Das hat mich schon mit DEMONS SOULS genervt, dass Sony hier nicht mehr geworben hat. Ich hatte das Spiel bereits im März 2009 gespielt, als einer der Ersten hier überhaupt. Das unglaublich große Potenzial war mir da schon aufgefallen, Sony jedoch verharrte im Dornröschenschlaf :)
Zum bisherigen Marketing der Blockbuster 2015 sehe ich keinen Hang zu Uncharted 4. Den Fokus bildet wohl THE ORDER, was eben auch am Releasezeitpunkt liegen mag. Logisch, dass man einen im Februar erscheinenden Titel mehr bewirbt als einen, der im November eventuell (??) erscheint.
Und dass die Werbung zu BLOODBORNE noch ungenügend sein soll, sehe ich nicht so. Spätestens seit Dark Souls ist dieser FROM-Output des "Action-RPG" (nenne ich jetzt mal so) zum Mainstream geworden und wird auch entsprechend beworben.
Und wann welche Art von Fortsetzungen aus welchen Gründen auch immer zu nerven beginnt, kommt halt alleine auf die Perspektive an. :wink:
Deshalb schrieb ich auch "von Subjektivität behaftet" ;)
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Hiri
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Re: Shuhei Yoshida und sein Hass auf jährlich erscheinende S

Beitrag von Hiri »

Beste Mann neben Kaz ;)