Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen"

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
Sir Richfield
Beiträge: 17249
Registriert: 24.09.2007 10:02
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Sir Richfield »

saxxon.de hat geschrieben:Mal im Ernst: Das einzige Rätsel bei Battlefield lautet "Use Gun on Man". Was gibt's da zu lernen?
"Drücke "E" (oder war es F??) um in ein Fahrzeug einzusteigen."
Das spannendere Rätsel bei Battlefield 2 war aber: WO IST NOCHMAL DER FALLSCHIIIIIIIIIIIIIIIIIRMARGHZUSPÄT!!!!!

Aber gut, BF2... Damals... Da waren wir noch echte Kerls mit Haaren auf der Brust und so.
Wir haben GERNE auf die Shaderneukalkulation gewartet. >.<
unknown_18
Beiträge: 26973
Registriert: 05.08.2002 13:11
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von unknown_18 »

"Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen" dagegen werfe ich ein "Unsere Spieler sind zu faul zu lernen" ein. :P

Wenn Spiele Entwickler eines geschafft haben in den letzten Jahren, dann das Spieler immer fauler und bequemlicher werden.
Sui7 hat geschrieben:Mal jetzt Offtopic: Ich wünschte die Hacker, Cheater und Glitcher kämen auch zu dieser Einsicht und würden andere nicht den Spielspaß verderben! :?
Vorher friert die Hölle zu. ^^
Zuletzt geändert von unknown_18 am 06.02.2015 14:53, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
LP 90
Beiträge: 2081
Registriert: 11.08.2008 21:11
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von LP 90 »

Shevy-C hat geschrieben:
maho76 hat geschrieben:
stimmt, im kindergarten wird kreativ gebastelt. ;)
Im Kindergarten unterliegt niemand solchen Rahmenbedingungen, da es nicht um Milliarden geht.
Stimmt, es geht um Kinder. Also noch wichtiger :wink:
Benutzeravatar
Sir Richfield
Beiträge: 17249
Registriert: 24.09.2007 10:02
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Sir Richfield »

Sui7 hat geschrieben:Mal jetzt Offtopic: Ich wünschte die Hacker, Cheater und Glitcher kämen auch zu dieser Einsicht und würden andere nicht den Spielspaß verderben! :?
Das tun sie eigentlich erst so richtig, seit die Publisher der Meinung sind, die müssten die volle Kontrolle über den Multiplayer haben, sich aber dann nicht um das Produkt kümmern...

Ich habe hier noch ein paar Steintafeln rumstehen, da steht eine lang verlorene Kunst beschrieben: Es gab wohl mal Druiden, die konnten bestimmte Regeln festlegen, an die sich die Dorfbewohner dann halten mussten. Also sagen wir mal, es gibt sowas wie die "Noobtube", die fand dann einfach nicht statt.
Gut, die waren damals sehr rigide in den Dorfgemeinschaften, wem die Regeln nicht passten, der konnte in ein anderes Dorf ziehen.
unknown_18
Beiträge: 26973
Registriert: 05.08.2002 13:11
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von unknown_18 »

Heute ist man erst so richtig cool und angesagt, wenn man online nach dem Motto spielt "Ich pfeife auf die Regeln des Spiels, ich mache mir meine eigenen".

Dabei helfen dann die Spiele Betreiber, denn heute ist man nur so richtig cool und angesagt, wenn man Gewinnmaximierung nach dem Motto "wer braucht schon Support?" betreibt.

Aber wer will es den Spielern verübeln, die heutige Generation wurde ja zu Nichtskönnern in Spielen herangezogen. Wenn sie dann auf andere Spieler treffen sind sie völlig überfordert und können nur noch unfair spielen, weil sie ja auch nie gelernt haben, dass verlieren mit dazu gehört. ^^
Benutzeravatar
Sir Richfield
Beiträge: 17249
Registriert: 24.09.2007 10:02
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Sir Richfield »

Balmung hat geschrieben:Heute ist man erst so richtig cool und angesagt, wenn man online nach dem Motto spielt "Ich pfeife auf die Regeln des Spiels, ich mache mir meine eigenen".
Ich weiß, was du sagen willst, wie du es meinst und in DEM Kontext hast du recht!

Allerdings finde ich John Romero's Idee recht cool, damals Doom auf folgende Weise zu spielen:
4 Spieler Coop, aber nur der, der das Level beendet (Schalter drückt, über den Trigger läuft, Cyberdemon legt) bekommt einen Punkt.
Was dann passiert, kann man sich nicht ausmalen.

Auch als die Quaker (Quake Spieler, nicht Mitglieder der "Religious Society of Friends") herausfanden, dass man mit bestimmten Methoden Dinge tun kann, wurde es lustig.
Der Rocket Jump war bis dato von keinem bei id vorgesehen.

Will sagen: Eigene Regeln finden ist nicht immer schlecht.
Nur leider wird in dem vermeintlichen* Kampf gegen Cheater diese Kreativität völlig erstickt.
Schlimmer noch, das zieht sich durch: Die einen versuchen alles, einen durch einen Schlauch zu pressen und man möge nur JA nicht von dem geplanten "Erlebnis" abweichen. (Ja, ich gucke auch DICH an, Blizzard!), die anderen sagen "Oldskool" Shooter und glauben, sie ließen Freiheiten, wenn sie den Rocketjump mit einplanen.
Luft, was spontan eigenes zu finden, ist allerdings kaum noch vorhanden...

*vermeintlich, weil: Darum geht's den Publishern nicht wirklich.
Dabei helfen dann die Spiele Betreiber, denn heute ist man nur so richtig cool und angesagt, wenn man Gewinnmaximierung nach dem Motto "wer braucht schon Support?" betreibt.
Jupp.
Aber wer will es den Spielern verübeln, die heutige Generation wurde ja zu Nichtskönnern in Spielen herangezogen. ^^
Ja, aber diese Generation hat auch mehrere Probleme: Ihre Eltern sitzen genau zwischen den Leuten, die Spiele für Teufelszeug hielten und denen, die das Gaming von der Pike auf gelernt haben.
Von wem sollen sie ihren Skill bekommen haben?
Meine Generation ist aber auch nicht völlig unschuldig, wir haben die CSler links liegen lassen, weil wir nicht mehr die Reflexe zum Mithalten hatten. Ohne unsere moralische Führung sind die natürlich vom rechten Weg abgekommen.
Und die frischeste Generation bekommt ein Tracking Device in die Finger, auf dem bunte Dinge passieren, wenn man mit dem Finger drauf rumdatscht. In welchem Feuer der Mühen und abgeschliffenen Handballen sollen ihre Skills da geschmiedet werden?
Zuletzt geändert von Sir Richfield am 06.02.2015 15:13, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Sui7
Beiträge: 1235
Registriert: 09.09.2010 14:00
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Sui7 »

Sir Richfield hat geschrieben:Ich habe hier noch ein paar Steintafeln rumstehen, da steht eine lang verlorene Kunst beschrieben: Es gab wohl mal Druiden, die konnten bestimmte Regeln festlegen, an die sich die Dorfbewohner dann halten mussten. Also sagen wir mal, es gibt sowas wie die "Noobtube", die fand dann einfach nicht statt.
Gut, die waren damals sehr rigide in den Dorfgemeinschaften, wem die Regeln nicht passten, der konnte in ein anderes Dorf ziehen.
Ach ja ... Gallien richtig?!? :lol: :lol: :lol: :P

Balmung hat geschrieben:Heute ist man erst so richtig cool und angesagt, wenn man online nach dem Motto spielt "Ich pfeife auf die Regeln des Spiels, ich mache mir meine eigenen".

Dabei helfen dann die Spiele Betreiber, denn heute ist man nur so richtig cool und angesagt, wenn man Gewinnmaximierung nach dem Motto "wer braucht schon Support?" betreibt.

Aber wer will es den Spielern verübeln, die heutige Generation wurde ja zu Nichtskönnern in Spielen herangezogen. Wenn sie dann auf andere Spieler treffen sind sie völlig überfordert und können nur noch unfair spielen, weil sie ja auch nie gelernt haben, dass verlieren mit dazu gehört. ^^
Ist halt eine unerwünschte Problematik, die teilweise Games sogar online unspielbar machen. Sowas trübt halt die Freude an Games so sehr, dass man sie notgedrungen sogar meidet, außer man erstellt private Lobbys wenn man genügend Leute um sich hat oder mietet sich private Server. Aber ist ja nicht der Sinn der Sache bei einem Multiplayer, denn ich will einfach nur fair gegeneinander antreten, manchmal gewinnt man, manchmal verliert man, ist halt so. Wer das nicht gelernt hat, tut mir leid, bei dem ist was schief gelaufen im Leben. Wer dann plötzlich anfängt, sich anderer Methoden zu bedienen, hat halt einen sehr kleinen *pardon* Penis. :?


Aber nun gut, wollte nicht jetzt diese Diskussion hier anfangen, schließlich geht es hier um EA. :roll: :lol:
Benutzeravatar
Skabus
Beiträge: 1968
Registriert: 22.08.2010 02:30
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Skabus »

Vinterblot hat geschrieben:Weil du es ja gerade ansprichst:
Was mir in dieser Diskussion absolut nicht in den Kopf will ist, dass grundlegende psychologische Vorgänge beim Entwickeln ignoriert werden.

Der Mensch verspührt wesentlich stärkere Glücksgefühle, wenn er um etwas zu erreichen eine Hürde überwinden musste. Wir werden von unserer Biologie darauf trainiert, Schwierigkeiten überwinden zu wollen. Dass das auch für Videospiele gilt, kann jeder bestätigen, der sich in seinem jugendlichen Leichtsinn schonmal ein Spiel zerstört hat, weil er den Godmode eingeschaltet hat oder sich Credits, Waffen, Munition herbeigecheatet hat. Die gegnerische Basis mit 100 unzerstörbaren Mammutpanzern platt zu walzen ist wesentlich weniger spaßig, als man glaubt - es wirkt im Gegenteil regelrecht ermüdend.

Wie konnte also jemand auf die Idee kommen, es wäre eine gute Substitution für Spaß, wenn man - anstatt ihn vor eine Herausforderung zu stellen - dem Spieler versucht mit Achievments zu verklickern, er hätte grade etwas tolles geleistet. Anstatt die Schatzkisten suchen zu müssen, zeigt mit die Minikarte alle Truhen an - und ich werde mit einem Achievment "belohnt", wenn ich x Kisten gesammelt habe. Anstatt die Räuberhöhle zu finden, von denen die Dorfbewohner berichten, werde ich mit einem Pfeil dorthin geleitet - und bekomme als Belohnung einen neuen Schwall austauschbarer Items, die sich wertlos anfühlen, weil ich nichts leisten musste.

Und da wundern sich die Leute, warum auch heute noch die Infinity Engine Titel die Krone des Genres darstellen.
Einer der absolut BESTEN Kommentare die ich jemals gelesen haben.

100%tige Zustimmung. Vielen Dank dafür :)

MfG Ska
johndoe984149
Beiträge: 1733
Registriert: 06.04.2010 23:02
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von johndoe984149 »

Hokurn hat geschrieben:
Koarl hat geschrieben:aus Fehlern Lernen = Denken = Arbeit = Erfolgsbestätigung = Motivation = weiter Zocken -> ein Kreislauf

(was motiviert? das eigenständige Erfolgserlebnis, wir wollen nicht an der Hand genommen werden, wir wollen im eiskalten Wasser so lange schwimmen bis uns warm wird verdammt :Kirsche:)

siehe Demon Souls, DS1, DS2
* "Du willst" und viele wohl auch.

ABER es gibt halt auch andere...
Aber trotzdem macht man jahrelang nur noch die an der Hand nehmen von Erfolg zu Erfolg obwohl die meisten innerhalb kurzer Zeit gegen die Wand Fahren.
Benutzeravatar
3nfant 7errible
Beiträge: 5160
Registriert: 19.09.2007 12:45
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von 3nfant 7errible »

viciousCB hat geschrieben:
Heinz-Fiction hat geschrieben:Nachdem ich mich von meinem durch einen Lachkrampf verursachten Sturz vom Stuhl erholt hatte, habe ich mal ernsthaft über die Aussage nachgedacht. Ist das "lernen" eines Spiels nicht eben das, was einen Großteil des Spieles ausmacht? Ich freue mich jedenfalls, wenn ich neue Sachen in einem Spiel kennen lerne und diese für mich nutzen kann. Hat Herr Hillemann jemals ein Videospiel gesehen und selber gespielt? Wenn ja, hätte er Spaß an Spielen, bei denen man in weniger als 2 Stunden alles gesehen und kapiert hat? Warum arbeiten so viele seltsame Menschen bei EA? Fragen über Fragen.
Das ist doch gar nicht der Punkt.
Das man ständig neue Aspekte des Spiels findet ist eine super Sache.
Weniger super ist wenn das Spiel erst nach 2 Stunden anfängt Spaß zu machen, weil man dann erst verstanden hat was man überhaupt machen muss.
Wie er schon richtig gesagt hat: Viele Gamer haben einen Job und eine Familie (ganz zu schweigen von andere Hobbies) und können vielleicht nur ein paar Stunden pro Woche überhaupt zocken.
Das es denen keinen Spaß macht wenn sie erst stundenlang ins Spiel eingeführt werden ist doch wohl klar.
Aber Hauptsache mal auf EA geschimpft.

Leicht zu lernen, schwer zu meistern ist in dem Zusammenhang das Stichwort.

1. Es gibt mittlerweile sowieso genug Casual-Games, wenn nicht sogar zum überwiegenden Teil. Von daher gibts eh kein Grund sich zu beschweren, hätte man eben besser suchen müssen :wink:

2. Mal wieder wird etwas von dem Medium oder der Freizeitaktivität Videospiele verlangt, was man bei anderen Dingen niemals fordern würde. Wenn man beim Billiard immer verliert, weil man die Kugeln nicht ins Loch bekommt, fordert man auch keine Tische mit riesengrossen Löchern. Man wird entweder besser, findet sich damit ab, oder spielt was anderes. Wenn einem ein Buch zu anspruchsvoll ist, um es abends zur Entspannung zu lesen, dann nimmt man sich entweder ein anderes oder schaut fern. Wenn dir Tennis, Squash, oder richtiges Badminton zu anstrengend ist, dann spielst halt gemütlich Federball im Park.
Ich gebe auch mal zu Bedenken, dass Videospiele noch verdammt jung sind, und die allermeisten Menschen ganz ohne sie ausgekommen sind :wink:
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Kajetan »

Sui7 hat geschrieben: Ist halt eine unerwünschte Problematik, die teilweise Games sogar online unspielbar machen. Sowas trübt halt die Freude an Games so sehr, dass man sie notgedrungen sogar meidet, außer man erstellt private Lobbys wenn man genügend Leute um sich hat oder mietet sich private Server.
WENN man private Partien erstellen kann und nicht zwangsweise mit der ganzen Welt zusammengewürfelt wird ...
Aber ist ja nicht der Sinn der Sache bei einem Multiplayer, denn ich will einfach nur fair gegeneinander antreten, manchmal gewinnt man, manchmal verliert man, ist halt so.
Und deswegen sollte man die Möglichkeit haben sich seine eigenen Mitspieler auszusuchen. Bei denen weiß ich dann, dass sie, wie ich, meistens :) fair spielen. Zu verlangen, dass vollkommen anonyme Spieler, von denen man maximal nur den Gamertag und eine Quäkestimme im Earplug mitbekommt, sich an die eigene Moral halten ... dann kann man sich auch auf den Marktplatz stellen und den Weltschmerz zelebieren, weil die Menschen ja so schröhöcklich gemein zueinander sind und "Weltfrieden Jetzt!"™ fordern.
Benutzeravatar
Skabus
Beiträge: 1968
Registriert: 22.08.2010 02:30
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Skabus »

Scipione hat geschrieben:Wenn man beim Billiard immer verliert, weil man die Kugeln nicht ins Loch bekommt, fordert man auch keine Tische mit riesengrossen Löchern.
DAS ist auch noch mal ein verdammt guter Punkt.

Zeigt mir mal bitte ein Hobby, sei es Sport, Zeichnen, Papercraft oder IRGENDWAS was nichts mit Games zu tun hat, wo man fordert, dass es doch möglicht einfach sein muss und wo es nicht mind. ein paar Stunden dauert bis man sich reingefunden hat.

Ich hab z.B. jahrelang Kendo gemacht. Das ist sehr anstrengend, recht repetitiv zu Beginn und zudem dauert es lange, bis man endlich seine erste Rüstung bekommt und sich so langsam mal an richtige Übungskämpfe wagen kann. Aber es lohnt sich, wenn man eben Kendo gerne macht. Glaubt jemand, dass er da 2 Stunden ein Schwert hält und sofort ist er der große Schwertmeister? Nein! Das dauert zwischen 6-9 Monate Training bis man soweit ist. 2 Stunden? Am Arsch!

Das gleiche gilt eigtl. für alle Kampfkünste, Manschaftssport. Für ALLES.

Ohne Arbeit, kein Erfolg, kein Spaß, kein Gefühl des Triumpes. Keiner fordert beim Fussball den Ball der automatisch ins Tor fliegt, weil die Spieler sich ansonsten frustiert fühlen. NIEMAND!

Warum sollte man das also beim Hobby Videospiele tun?

Welchen Familienvater kennt ihr, der in seinem Sportverein meckert, dass es zuviel Zeit kostet und deswegen leichter und eingänglicher werden muss, damit er dran teilnehmen kann? Entweder man HAT die Zeit und investiert Zeit und Geld oder man sucht sich eben andere Hobbies oder sitzt ganz unspektakulär vor der Glotze.

Wem Erfolg und Spaß durch Herausforderungen zu anstrengend ist, für den gibt es genug Alternativen. Warum aber ALLE Spiele vereinfacht und heruntergedummt werden sollen nach EA's Vorstellung will mir nicht in den Kopf...

MfG Ska
Benutzeravatar
Sir Richfield
Beiträge: 17249
Registriert: 24.09.2007 10:02
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Sir Richfield »

Skabus hat geschrieben:Warum aber ALLE Spiele vereinfacht und heruntergedummt werden sollen nach EA's Vorstellung will mir nicht in den Kopf...
Dabei ist das so einfach zu verstehen:
Damit genau die Leute, die du in einem Post nennst, ihre Spiele AUCH kaufen.

Und es klappt ja, solange die aktuellen Kunden kein Problem mit der scheinbaren Casualisierung haben.
Benutzeravatar
magandi
Beiträge: 2074
Registriert: 05.11.2011 17:18
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von magandi »

auf ea bezogen ist die aussage natürlich schwachsinn. wer nach 5min nicht kapiert dass man in battlefield auf gegner schießen muss sollte eh die finger von spielen lassen. aber allgemein sollten selbst in rpgs die mechaniken nach 2 stunden klar sein. alles sollte intuitiv und verständlich sein. die zeiten in denen man erst ein dickes handuch lesen muss sind ein glück vorbei.
Benutzeravatar
Sui7
Beiträge: 1235
Registriert: 09.09.2010 14:00
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Sui7 »

Kajetan hat geschrieben:
Sui7 hat geschrieben: Ist halt eine unerwünschte Problematik, die teilweise Games sogar online unspielbar machen. Sowas trübt halt die Freude an Games so sehr, dass man sie notgedrungen sogar meidet, außer man erstellt private Lobbys wenn man genügend Leute um sich hat oder mietet sich private Server.
WENN man private Partien erstellen kann und nicht zwangsweise mit der ganzen Welt zusammengewürfelt wird ...
Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre. :mrgreen:
Kajetan hat geschrieben:
Aber ist ja nicht der Sinn der Sache bei einem Multiplayer, denn ich will einfach nur fair gegeneinander antreten, manchmal gewinnt man, manchmal verliert man, ist halt so.
Und deswegen sollte man die Möglichkeit haben sich seine eigenen Mitspieler auszusuchen. Bei denen weiß ich dann, dass sie, wie ich, meistens :) fair spielen. Zu verlangen, dass vollkommen anonyme Spieler, von denen man maximal nur den Gamertag und eine Quäkestimme im Earplug mitbekommt, sich an die eigene Moral halten ... dann kann man sich auch auf den Marktplatz stellen und den Weltschmerz zelebieren, weil die Menschen ja so schröhöcklich gemein zueinander sind und "Weltfrieden Jetzt!"™ fordern.
Ich bitte ja nichts um was unmenschliches und nein, ich will keinen Weltfrieden beim Onlinezocken, schließlich soll der Gegner einen Headshot von mir kassieren. :lol: Einfach normal spielen und sich an den Regeln halten, somit keine unerlaubten Mechaniken benutzen, pasta. Dass dies nie geschehen wird, ist mir selber schon klar, dass lehrt mir die zig Jahre lange Erfahrung. Man trifft halt immer auf ein paar einzelne Idioten, wie im echten Leben. :lol:

Wenn es das Spiel ermöglicht, dann spiele ich klar mit Leuten die ich kenne, aber oh, da ist ja wieder das Wort "wenn", so ein Mist aber auch. :D