DS1 ist für mich auch ein Paradebeispiel an subtilem Horror und Grusel. Die hakelige, sperrige Steuerung von Isaac, das dadurch eingeschränkte Sichtfeld und vor allem der Sound. EPIC!Evil_Dobermann hat geschrieben:Das finde ich interessant weil es mir bei Gone Home genau so ging. Ich wusste allerdings vorm Spielen auch nicht, dass es im Spiel keine Gegner oder NPCs geben wird. Ich behaupte einfach mal, dass diese Ungewissenheit dazu beigetragen hat. Wenn man den Keller und die Küche bzw. den Wintergarten erkundet hatte das für mich etwas Horror-Atmosphäre.mr archer hat geschrieben: Selbst Gone Home erzeugte mit seiner kleinen „Geistergeschichte“ bei mir ein wohliges Schauern.
DIE Szene, an die sich jeder erinnert.mr archer hat geschrieben: Zu F.E.A.R. 1 und Alma muss man wohl nur "Leiter" sagen.![]()
Grandios weil man doppelt geschockt wird.
Für mich funktioniert der Horror aus FEAR aber leider heute nicht mehr. Damals eingeschissen, beim erneuten Spielen nicht 1x erschreckt und auch nie eine wirkliche Bedrohung gespürt. Hatte ich so nicht erwartet.
Ich finde Dead Space auch aufgrund von zig Gründen großartig. Ich habe oft dazu gelesen: "langweilig, nie erschreckt, usw." Ich finde Horror muss in einem Spiel nicht nur aus Jump Scares bestehen. Gerade die Jump Scares sind die billigste Art Horror rüberzubringen und in vielen Spielen (und Filmen noch mehr) kann man sie meilenweit vorhersehen. DAS finde ich langweilig. Dead Space macht für mich viele Dinge richtig. Ich mag allen voran die Atmosphäre.Andarus hat geschrieben:Dead Space 1 ist mit Abstand mein Lieblingshorror-Game.
4Players-Talk: Spiele zwischen Grusel&Horror
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Re: 4Players-Talk: Spiele zwischen Grusel&Horror
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Re: 4Players-Talk: Spiele zwischen Grusel&Horror
Habe FEAR kürzlich ebenfalls ein zweites mal durchgespielt und es ging mir haargenau so. So ist das halt mit jump-scares: wenn du sie mal kennst, ist die Luft raus. Spiele gerade das Resident Evil Remake und drehe in jedem neuen Gebiet am Rad, nicht zuletzt aufgrund des spärlichen Speichersystems... Das habe ich aber auch seit über 15 Jahren nicht gespielt. Der zweite Durchgang mit Chris wird vermutlich ein Spaziergang.Evil_Dobermann hat geschrieben:Für mich funktioniert der Horror aus FEAR aber leider heute nicht mehr. Damals eingeschissen, beim erneuten Spielen nicht 1x erschreckt und auch nie eine wirkliche Bedrohung gespürt. Hatte ich so nicht erwartet.
GIbt auf der anderen Seite natürlich noch den Ansatz von System Shock 2 mit Gegner-Respawns, durch die du niemals ein Gefühl der Sicherheit hast. Aber irgendwann geht es dir auch nur noch auf den Sack, den zweihundertfünfzigsten Hybrid wegzubolzen.
Hat alles sein Für und Wider.
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Marobod
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Re: 4Players-Talk: Spiele zwischen Grusel&Horror
Hat eigentlich noch einer die Geisterszene in Vampire: themasquerade . Bloodlines im Kopf ?
Die war außerordnetlich gut gemacht , und das ohne Meglichkeiten da einzugreifen, obwohl man ja der Big bad Vampire ist
fand die recht gruseig, auch wenn es mir mehr haette sein koennen.
Die war außerordnetlich gut gemacht , und das ohne Meglichkeiten da einzugreifen, obwohl man ja der Big bad Vampire ist
fand die recht gruseig, auch wenn es mir mehr haette sein koennen.
- red23
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Re: 4Players-Talk: Spiele zwischen Grusel&Horror
Lol totenkopf auf dem Pullover dickes Nasenpiercing drin aber kriegt Angst bei Outlast die so schlimm ist das er die Konsole ausmacht und nur in ganz kleinen Dosen spielen kann. Löööl passt eher zu nem kleinen Mädchen.
- an_druid
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Re: 4Players-Talk: Spiele zwischen Grusel&Horror
Ich würde mir volgendes wünschen:
1. Dass man in dem Genre mehr Kriminologisch vorgeht: das heist für mich, dass hier nicht nur irgendwelche Papierschnipsel gelootet oder irgendwelche Objekte verschoben werden sollen, um irgend einen Durchgang zu finden. Sondern ebenso anhand der Betrachtung des Umfelds oder Objekte gewisse Zusammenhänge, die zum einen oder anderem führen, Schritt für Schritt entschlüsselt und dabei im Handlungsablauf verschiedene Wege beschreiten kann. Also im großen, mehr Freiraum für kreative Entscheidungen, die am besten durch die Angst selbst ausgelöst werden können.
2. keine 100% Opferrolle. Nicht Ständig unbewaffnet wegrennen, sondern sich entscheiden können, wie weit will man gehen/vordringen dabei verschiedene Objekte nutzen können um sich zu wehren oder zu verstecken, qusi dem Spieler überlassen ob sich lohnt oder doch lieber fliehen und ev auch mal Situationen einbauen wo es anderst garnicht geht oder kaum wäre mal interresant. Dem Spieler zu viel Handlung wegnehmen um damit einen Grusel zu erzeugen, kann in eine Falsche Richtung gehen.
3. DRAMA (vorralem Hauptdarsteller). Zu jeder Guten Horrorstory gehört auch ne ordentliche Portion Drama. Wenn am Ende der Frühling aufgeht und alle Protagonisten glücklich in den Sonnenuntergang spazieren, dann wurde die Story nicht gut durchdacht.
4. Ansichtenwechsel
5. Zufällige Erreignisse: Dass wenn man ein Bestimmten Abschnitt nochmal Spielt, sich gewisse Erreignisse
nicht vorhersehen lassen bzw beim nächsten Spielen sich anderst verhallten.
Ich Würde mir folgendes NICHT Wünschen:
- Nicht zu viel Munition
- Generrel viele Schusswaffen
- Zu Einfache oder zu langweilige Rätsel oder Hinweise durch blinkende Items. die, dieZeit unnötig strecken
- überdosierte Zombiewellten oder Zombiewellen
- keine 0815 Story+Gameplay für das sich das überleben nicht lohnt
1. Dass man in dem Genre mehr Kriminologisch vorgeht: das heist für mich, dass hier nicht nur irgendwelche Papierschnipsel gelootet oder irgendwelche Objekte verschoben werden sollen, um irgend einen Durchgang zu finden. Sondern ebenso anhand der Betrachtung des Umfelds oder Objekte gewisse Zusammenhänge, die zum einen oder anderem führen, Schritt für Schritt entschlüsselt und dabei im Handlungsablauf verschiedene Wege beschreiten kann. Also im großen, mehr Freiraum für kreative Entscheidungen, die am besten durch die Angst selbst ausgelöst werden können.
2. keine 100% Opferrolle. Nicht Ständig unbewaffnet wegrennen, sondern sich entscheiden können, wie weit will man gehen/vordringen dabei verschiedene Objekte nutzen können um sich zu wehren oder zu verstecken, qusi dem Spieler überlassen ob sich lohnt oder doch lieber fliehen und ev auch mal Situationen einbauen wo es anderst garnicht geht oder kaum wäre mal interresant. Dem Spieler zu viel Handlung wegnehmen um damit einen Grusel zu erzeugen, kann in eine Falsche Richtung gehen.
3. DRAMA (vorralem Hauptdarsteller). Zu jeder Guten Horrorstory gehört auch ne ordentliche Portion Drama. Wenn am Ende der Frühling aufgeht und alle Protagonisten glücklich in den Sonnenuntergang spazieren, dann wurde die Story nicht gut durchdacht.
4. Ansichtenwechsel
5. Zufällige Erreignisse: Dass wenn man ein Bestimmten Abschnitt nochmal Spielt, sich gewisse Erreignisse
nicht vorhersehen lassen bzw beim nächsten Spielen sich anderst verhallten.
Ich Würde mir folgendes NICHT Wünschen:
- Nicht zu viel Munition
- Generrel viele Schusswaffen
- Zu Einfache oder zu langweilige Rätsel oder Hinweise durch blinkende Items. die, dieZeit unnötig strecken
- überdosierte Zombiewellten oder Zombiewellen
- keine 0815 Story+Gameplay für das sich das überleben nicht lohnt
Zuletzt geändert von an_druid am 30.01.2015 02:39, insgesamt 1-mal geändert.
- L1Slayerx
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Re: 4Players-Talk: Spiele zwischen Grusel&Horror
Ich glaube Koop-Horror kann funktionieren. Aber bei aktuellen Titeln, welche einen Koop-Modus besitzen, hat man im Grunde ein Singleplayer-Spiel das man zu zweit durchläuft.
Koop-Horror-Spiele müssten die Teilnehmer mehr unter Drucksetzen. Damit meine ich nicht eine Art Terror wie in Re5 oder 6, sondern die Spieler müssen verwundbarer sein. Es muss den Spielern klar werden: Okay, wir sind zwar zu zweit unterwegs, aber sicher sind wir trotzdem nicht.
Ich wüsste jetzt spontan auch gar nicht wie man das im Spiel genau erzeugen soll, aber als Denkansatz würde ich The Witcher 2 in den Raumstellen. Eigentlich ein völlig Grusel freies Spiel. Im Insane-Schwierigkeitsgrad ändert sich das aber etwas. Plötzlich ist bei jedem Kampf der Gedanke an den permanenten Tod mit dabei. Dadurch entfalten die Konfrontationen, oder auch nur das Betreten einer Höhle, ein ganz anderes Gefühl.
Ich bin mir jedenfalls sicher das Koop-Horror funktionieren kann, es muss nur mal jemand richtig machen.
Btw: Ich bin kein besonders großer Freund von "Terror"-Horror. Selbst das Remake von Re1 ist wesentlich un-subtiler als sein Vorbild. Auch der Trend von Penumbra/Amnesia und Outlast gefällt mir nicht. Die Idee das ich mich gar nicht wehren kann stößt das Spiel komplett von mir ab. Ich will mich wehren können, weil ich es in der Realität auch tun würde. Ständig nur weglaufen wieder spricht jeder Logik. Mir reicht es ja schon, wenn man ein verkorkstes Kampfsystem wie in Penumbra 1 hat. Funktioniert nicht wirklich, egal. Hauptsache die "ich könnte wenn ich wollte Illusion" ist mit dabei. Alien Isolation hat das eigentlich sehr gut gemacht.
Die besten Horror-Spiele für mich waren RE1 (classic) + 2, Silent Hill 1-3, Dead Space 1, Alien Isolation (zumindest bis zur Hälfte, danach hatte man im Grunde alles gesehen) und P.T..
Diese Momente, wenn man in RE1 das Inventar geöffnet hat, sich nichts bewegt hat außer dem Herzschlagsensor und im Hintergrund der Track "Mansion First Floor" lief... dann wusste ich: Ja, jetzt bin ganz alleine im Survivalhorror.
Ich hoffe ja, das Kojima-san mit Silent Hill mal wieder so richtig ausrastet und mir das fürchten lehrt. P.T. war jedenfalls sau geil... nur wehren möchte ich mich im fertig Spiel dann doch können
Koop-Horror-Spiele müssten die Teilnehmer mehr unter Drucksetzen. Damit meine ich nicht eine Art Terror wie in Re5 oder 6, sondern die Spieler müssen verwundbarer sein. Es muss den Spielern klar werden: Okay, wir sind zwar zu zweit unterwegs, aber sicher sind wir trotzdem nicht.
Ich wüsste jetzt spontan auch gar nicht wie man das im Spiel genau erzeugen soll, aber als Denkansatz würde ich The Witcher 2 in den Raumstellen. Eigentlich ein völlig Grusel freies Spiel. Im Insane-Schwierigkeitsgrad ändert sich das aber etwas. Plötzlich ist bei jedem Kampf der Gedanke an den permanenten Tod mit dabei. Dadurch entfalten die Konfrontationen, oder auch nur das Betreten einer Höhle, ein ganz anderes Gefühl.
Ich bin mir jedenfalls sicher das Koop-Horror funktionieren kann, es muss nur mal jemand richtig machen.
Btw: Ich bin kein besonders großer Freund von "Terror"-Horror. Selbst das Remake von Re1 ist wesentlich un-subtiler als sein Vorbild. Auch der Trend von Penumbra/Amnesia und Outlast gefällt mir nicht. Die Idee das ich mich gar nicht wehren kann stößt das Spiel komplett von mir ab. Ich will mich wehren können, weil ich es in der Realität auch tun würde. Ständig nur weglaufen wieder spricht jeder Logik. Mir reicht es ja schon, wenn man ein verkorkstes Kampfsystem wie in Penumbra 1 hat. Funktioniert nicht wirklich, egal. Hauptsache die "ich könnte wenn ich wollte Illusion" ist mit dabei. Alien Isolation hat das eigentlich sehr gut gemacht.
Die besten Horror-Spiele für mich waren RE1 (classic) + 2, Silent Hill 1-3, Dead Space 1, Alien Isolation (zumindest bis zur Hälfte, danach hatte man im Grunde alles gesehen) und P.T..
Diese Momente, wenn man in RE1 das Inventar geöffnet hat, sich nichts bewegt hat außer dem Herzschlagsensor und im Hintergrund der Track "Mansion First Floor" lief... dann wusste ich: Ja, jetzt bin ganz alleine im Survivalhorror.
Ich hoffe ja, das Kojima-san mit Silent Hill mal wieder so richtig ausrastet und mir das fürchten lehrt. P.T. war jedenfalls sau geil... nur wehren möchte ich mich im fertig Spiel dann doch können
- 4P|Eike
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Re: 4Players-Talk: Spiele zwischen Grusel&Horror
red23 hat geschrieben:Lol totenkopf auf dem Pullover dickes Nasenpiercing drin aber kriegt Angst bei Outlast die so schlimm ist das er die Konsole ausmacht und nur in ganz kleinen Dosen spielen kann. Löööl passt eher zu nem kleinen Mädchen.
Wenn du wüsstest wie ich teilweise auf der Bühne aussehe, würdest du dich wohl noch mehr wundern
- Alter Sack
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Re: 4Players-Talk: Spiele zwischen Grusel&Horror
Sehr interessantes Video. Aber diese "Angstlust" habe ich gar nicht. Das geht vollkommen an mir vorbei.
Aber ich finde es immer hochinteressant und faszinierend das sich Menschen daran begeistern können. Aus meiner Sicht ist das echt ein Phänomen da ich das absolut nicht nachvollziehen kann.
Aber ich finde es immer hochinteressant und faszinierend das sich Menschen daran begeistern können. Aus meiner Sicht ist das echt ein Phänomen da ich das absolut nicht nachvollziehen kann.
- Dr. Kuolun
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Re: 4Players-Talk: Spiele zwischen Grusel&Horror
Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, gibt es da die anfangs im Video beschriebene Angstlust, die nach überwundener Angst, den Dopamin- oder Adrenalinkick auslöst, der sich dann einfach gut anfühlt. Gleiches gilt für Bungeespringen und ähnliche Sportvertreter.
Sich dem Grusel Aussetzen kann ja aber auch den psychologischen Effekt haben, sich in einem abgesteckten Rahmen der Angst auszusetzen, die dann - entgegen dem realen Leben - weitgehend kontrollierbar bleibt. Deswegen gruseln sich ja auch kleine Kinder gerne schon ein bisschen (Schaurgeschichten am Lagerfeuer auf Gruppenreisen, Halloween wenns ordentlich liebevollschaurig gemacht ist), da man dort Angstbewältigung dosiert lernen kann.
Will damit aber nicht sagen, dass das fröhliche Horrorgezocke mich perfekt auf den täglichen Überhorror, z.B. Straßenverkehr in Hamburg, vorbereitet. So eins zu eins geht die Rechnung natürlich nicht auf.
Sich dem Grusel Aussetzen kann ja aber auch den psychologischen Effekt haben, sich in einem abgesteckten Rahmen der Angst auszusetzen, die dann - entgegen dem realen Leben - weitgehend kontrollierbar bleibt. Deswegen gruseln sich ja auch kleine Kinder gerne schon ein bisschen (Schaurgeschichten am Lagerfeuer auf Gruppenreisen, Halloween wenns ordentlich liebevollschaurig gemacht ist), da man dort Angstbewältigung dosiert lernen kann.
Will damit aber nicht sagen, dass das fröhliche Horrorgezocke mich perfekt auf den täglichen Überhorror, z.B. Straßenverkehr in Hamburg, vorbereitet. So eins zu eins geht die Rechnung natürlich nicht auf.
- Alter Sack
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Re: 4Players-Talk: Spiele zwischen Grusel&Horror
Anscheinend fehlt mir das und ich denke da zu analytisch. Wenn nach meiner Meinung etwas sicher ist mache ich das auch im RL aber dann fehlt mir in der Regel auch die Angst oder sie ist in einer sehr kleinen Dosis nur vorhanden. Für Horrorfilme und Spiele allerdings kann ich mich gar nicht begeistern da dreht mir meinen Fantasie dann einen Strick draus und da ich keine Angstlust besitze meide ich das dann auch.Dr. Kuolun hat geschrieben:Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, gibt es da die anfangs im Video beschriebene Angstlust, die nach überwundener Angst, den Dopamin- oder Adrenalinkick auslöst, der sich dann einfach gut anfühlt. Gleiches gilt für Bungeespringen und ähnliche Sportvertreter.
Sich dem Grusel Aussetzen kann ja aber auch den psychologischen Effekt haben, sich in einem abgesteckten Rahmen der Angst auszusetzen, die dann - entgegen dem realen Leben - weitgehend kontrollierbar bleibt. Deswegen gruseln sich ja auch kleine Kinder gerne schon ein bisschen (Schaurgeschichten am Lagerfeuer auf Gruppenreisen, Halloween wenns ordentlich liebevollschaurig gemacht ist), da man dort Angstbewältigung dosiert lernen kann.
Will damit aber nicht sagen, dass das fröhliche Horrorgezocke mich perfekt auf den täglichen Überhorror, z.B. Straßenverkehr in Hamburg, vorbereitet. So eins zu eins geht die Rechnung natürlich nicht auf.
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011010101
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Re: 4Players-Talk: Spiele zwischen Grusel&Horror
Als Kind hab' ich mir immer regelmäßig in die Hosen gemacht, wenn man in dem Rollenspiel Terranigma in der Stadt Luran übernachten musste.
Tagsüber scheinbar eine ganz normale Stadt, in der man mit NPCs reden konnte, neue Waffen und Rüstungen im Laden erstehen konnte ect. , doch sobald man in's Bett ging, kam das wahre Gesicht von Luran zum Vorschein - nämlich das einer Geisterstadt, in der eigentlich nur noch ein einziger Mensch lebte.
Dazu noch die gruselige Musik und mein 8-jähriges Ich konnte schnell mal kalte Füße bekommen.
Tagsüber scheinbar eine ganz normale Stadt, in der man mit NPCs reden konnte, neue Waffen und Rüstungen im Laden erstehen konnte ect. , doch sobald man in's Bett ging, kam das wahre Gesicht von Luran zum Vorschein - nämlich das einer Geisterstadt, in der eigentlich nur noch ein einziger Mensch lebte.
Dazu noch die gruselige Musik und mein 8-jähriges Ich konnte schnell mal kalte Füße bekommen.
- Enthroned
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Re: 4Players-Talk: Spiele zwischen Grusel&Horror
Was Horror angeht ist Dead Space für mich unangefochten. An keinem anderen Spiel hing ich so lange, weil ich immer wieder pausieren musste - Teilweise mehrere Tage. In manchen Szenen hab ich solche Adrenalinschübe gehabt, das ich irgendwann das Gefühl hatte, dass wenn ich weiter spielen "ists gleich vorbei mit mir". Oft hab ich mich so erschreckt und musste dann in der Erhohlphase erstmal darüber lachen.
Bei Dead Space passte einfach alles: Subtiler Horror, Terror, die Umgebung, das Ambiente, der Sound, die Musik.
Bei Dead Space passte einfach alles: Subtiler Horror, Terror, die Umgebung, das Ambiente, der Sound, die Musik.
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Scour1
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Re: 4Players-Talk: Spiele zwischen Grusel&Horror
Thankszmonx hat geschrieben: Das müsste Until Dawn sein...
http://www.4players.de/4players.php/dis ... _Dawn.html
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Gag-Koh
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Re: 4Players-Talk: Spiele zwischen Grusel&Horror
Final Fantasy 7 - Nibelheim etc., das war auch schön schaurig.
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johndoe1525641
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Re: 4Players-Talk: Spiele zwischen Grusel&Horror
Das gruseligste Spiel für mich war in letzter Zeit "ZombieU". Ist technisch nicht ganz auf der Höhe, aber ich fand es atmosphärisch phänomenal. Ich hab das Spiel geliebt- Dann war da dieses andere Spiel, das alle so gelobt haben, das sei jetzt so der Megaschocker, aber tut mir leid, wenn die Taschenlampenbatterien alle 90 Sekunden ausgehen und man dann absolut nichts mehr sieht, dann artet das zu sehr in Streß aus. Hat mich nicht gereizt. Ich hab "ZombieU" nachts bei Kerzenschein gespielt und mußte irgendwann das Licht anmachen, weil es mir zu unheimlich wurde. Ein größeres Kompliment kann ich einem Horror-Spiel nicht machen.
Horror muß man richtig dosieren. Er muß sparsam eingesetzt werden, immer als Möglichkeit vorhanden sein, aber nur selten und dafür umso wirkungsvoller zuschlagen. Das ist nicht unbedingt die Stärke von Programmierern, da den Überblick zu behalten. Für sowas braucht es talentierte Regisseure.
Horror muß man richtig dosieren. Er muß sparsam eingesetzt werden, immer als Möglichkeit vorhanden sein, aber nur selten und dafür umso wirkungsvoller zuschlagen. Das ist nicht unbedingt die Stärke von Programmierern, da den Überblick zu behalten. Für sowas braucht es talentierte Regisseure.
