Hotline Miami 2: Entwickler zum Verbot in Australien: Holt euch einfach eine Raubkopie!
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CritsJumper
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Re: Hotline Miami 2: Entwickler zum Verbot in Australien: Ho
Es gibt bestimmt ein besseres Wort dafür, allerdings bin ich noch nicht drauf gestoßen. Lequidität habe ich mir aus der Finanzwelt entliehen. Fantasie und die eigene Vorstellung wird aus dem zusammen gesetzt was man erlebt oder nicht bewusst wahr genommen hat. Vorbereitete Reaktionen durch chemische oder hormunelle Botenstoffe des Körpers um Lust, Angst, Übelkeit zu erzeugen mal außen vor gelassen.
Wahrscheinlich ist die Befürchtungen vor Interaktivität und die Vorstellung was das ist bei manchen die darüber entscheiden noch nicht so weit, immerhin ist das Spiel noch Spiel und kein porno. Wegen der lequidität.. Stelle dir mal Comics vor... Oder Foto-Storys....
Wahrscheinlich ist die Befürchtungen vor Interaktivität und die Vorstellung was das ist bei manchen die darüber entscheiden noch nicht so weit, immerhin ist das Spiel noch Spiel und kein porno. Wegen der lequidität.. Stelle dir mal Comics vor... Oder Foto-Storys....
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Kovic
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Re: Hotline Miami 2: Entwickler zum Verbot in Australien: Ho
Hab von dem Spiel noch nie was gehört.. aber wenn ich mir so den Trailer angucke haben die Australier Glück das so ein drecks Game nicht bei denen veröffentlich wird 
Sieht ja mal übelst scheisse aus.. ( ich meine nicht nur die Grafik, die ist nicht wichtig )
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- Sir Richfield
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Re: Hotline Miami 2: Entwickler zum Verbot in Australien: Ho
Und da geht mein Plan dahin, dich mit warmen Decken und einem Eimer Eis zu locken...sabienchen hat geschrieben:..*dazwischenRuf*
also ich schaue keine SeifenOpern...![]()
..*undWech*
- Temeter
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Re: Hotline Miami 2: Entwickler zum Verbot in Australien: Ho
Ahso, das kann ich nachvollziehen. Nur sind die meisten Filme überhaupt nicht explizit, genauso Spiele, und der Pixelbrei in Hotline Miami sogar noch weniger.ChrisJumper hat geschrieben:Es gibt bestimmt ein besseres Wort dafür, allerdings bin ich noch nicht drauf gestoßen. Lequidität habe ich mir aus der Finanzwelt entliehen. Fantasie und die eigene Vorstellung wird aus dem zusammen gesetzt was man erlebt oder nicht bewusst wahr genommen hat. Vorbereitete Reaktionen durch chemische oder hormunelle Botenstoffe des Körpers um Lust, Angst, Übelkeit zu erzeugen mal außen vor gelassen.
Wahrscheinlich ist die Befürchtungen vor Interaktivität und die Vorstellung was das ist bei manchen die darüber entscheiden noch nicht so weit, immerhin ist das Spiel noch Spiel und kein porno. Wegen der lequidität.. Stelle dir mal Comics vor... Oder Foto-Storys....
Als Vergleich, Wolfenstein TNO hatte eine kurze, aber ziemlich unangenehme 'Folter-Szene', und all die Gewalt in ihr entsteht rein in der Fantasie. Explizit das Ding wäre vermutlich sogar einfacher zu ertragen gewesen. Horror funktioniert am besten, wenn das Gehirn die Arbeit selbst erledigt.
Und mal allgemein gefragt, wäre eine Vergewaltigung visuell nun schlimmer als eine extreme Folterszene, vielleicht sogar inklusive Verstümmelung? Vergewaltigungen unterscheiden sich da hauptsächlich durch den psychologischen Schaden (wobei Folter da auch nicht ohne ist), und der wird schließlich nicht mit Bildern vermittelt.
An anderer Stelle läuft dann noch Dreck wie Human Centipede...
War überrascht, dass South Park kein bischen übertrieben hat. Einen South-Park tauglichen Film zu machen, reife Leistung.
edit: Wenn ich so darüber nachdenke, ist eine Vergewaltigungszene als Tabu heutzutage eigentlich schon ziemlich überholt.
Zuletzt geändert von Temeter am 17.01.2015 15:46, insgesamt 1-mal geändert.
- SethSteiner
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Re: Hotline Miami 2: Entwickler zum Verbot in Australien: Ho
Saturday Night Fever^^
- Temeter
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Re: Hotline Miami 2: Entwickler zum Verbot in Australien: Ho
Okay, das geht dann aber doch ein bischen zu weit!
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Yui-chan
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Re: Hotline Miami 2: Entwickler zum Verbot in Australien: Ho
Man kann gar nicht glauben, dass es ein westliches Land gibt, das noch dümmere Gesetze hat als Deutschland. Dabei sind wir in der Film-, Musik,- Spiele- und Google/Youtube-Zensur doch die Nummer 1,
China mal ausgenommen, die machen es ja offensichtlich.
China mal ausgenommen, die machen es ja offensichtlich.
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CritsJumper
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Re: Hotline Miami 2: Entwickler zum Verbot in Australien: Ho
Zensur ist ein seltsames Wort.. Youtube wird ja nicht in erster Linie Zensiert, sondern es geht zum einen um Altersverifikation zum Anderen aber darum das nach unseren seltsamen Modellen, welche einfach nicht mehr den Nagel der Zeit treffen, die Künstler bezahlt werden. Bei echter Zensur wäre es und vor allem Hinweise auf ein Werk eher nicht auffindbar.
Wirklich unwohl was eine gewisse "Zensur" betrifft empfinde ich eher den unbemerkten Kontrollverlust über legal gekaufte virtuelle Dinge oder vernetzte Hardware. Wie im GTA5-DRM-Thread schon bemerkt die Einstellung das es doch ok ist wenn Hersteller sich vorbehalten die Nutzer beim spielen zu überwachen und oder aus zu sperren und jeder der sich ungerecht behandelt fühlt muss dann vor Gericht klagen was sehr teuer ist.
Eine Not-Situation kennen wir hier auch nicht mehr so direkt daher fehlt uns in unserer freiheitlichen Welt die Vorstellung der Abhängigkeit, einer Kontrolle und oder die Erpressbarkeit und Nötigung die sich aufbaut.
Noch schlimmer als selber Unmündig zu sein/zu werden, würde ich es aber finden wenn sich die Spiele, Medien, oder die Entwickler den Kunden quasi unterwerfen. Das ist dann was leider sehr oft das Privatfernsehen macht. Nein da ist nicht alles schlecht... aber irgendwann alles einfallslos gleich.
Wenn jemand mal vergewaltigt wurde, und laut Statistik ist das jemand aus dem näheren Umfeld und jemand dem man vertraute etc.. dann ist das kein leichtes daran Erinnert zu werden.
Wenn wir so eine Szene sehen und uns ist das noch nicht passiert, stellen wir uns das vor wie es wäre, oder aber finden es sogar erregend wobei das auch andere Umstände haben als die Vergewaltigung selbst.
Worauf ich hinaus will.. wir nehmen es anders Wahr, füllen es mit eigenen Erinnerungen und denken andere sind auch so. Bei denen ist das gleich. Bewusst wurde mir das als ich den Film "127 Stunden" mit jemandem geschaut hatte.
Ich will mir nicht vorstellen, wie eine Vergewaltigung von einer großen Mehrheit aufgenommen wird wenn es damit wirklich Probleme gibt. Gut zu Australien habe ich keine Statistik oder Erfahrung. Aber wenn ich mir das Gefühl vorstelle als Frau oder als Touristin in Indien alleine unterwegs zu sein. Wo es bekanntlich häufiger zu Übergriffen kommt, und noch viel schlimmer.. es wäre Gesellschaftlich so akzeptiert das die meisten nicht eingreifen, sondern vielleicht noch mit machen oO.
Da wird mir schlecht! Dann würde ich das auch in Medien verbieten wollen. Es gibt so ein Internetphänomen beziehungsweise Wort eines Meme's, ein Wort als eine Bewusstseinseinheit die weitergegeben werden kann und sich selbständig Verbreitet. Ich kenne aktuell kein passenderes Wort dafür... man stelle sich vor Verhaltensregeln wie eine Waffe sein können wenn sie zuverlässig ein bestimmtes/Verhalten oder Denken auslösen.
Ein anderer großer Streitpunkt in Videospielen sind natürlich Nazisymbole. Ja da läuft es mir Eiskalt den Rücken herunter... für Jugendliche ist das vielleicht nur Angesagt einen "verbotenen, ja voll verboten ey!" Shooter zu spielen. Liegt die eigene Verknüpfung mit den Symbolen aber vor allem an die Zustände aus der Zeit noch in Erinnerung. Kann das Symbol und diese Erinnerung belastender sein als der Inhalt in diesem Spiel selber.
Etwas das ich schrecklicher finde... ist sogar das neue Medien mit diesem Symbol einen ganz falschen Eindruck vermitteln. Ein ähnlich falscher Eindruck entsteht auch wenn man sich jetzt einer Gruppe seltsamer Menschen in Springerstiefel und ihr wisst schon was ich meine anschließt.
Es hat natürlich seinen Sinn das jüngere Menschen neu und aufgeschlossen auf so was zu gehen. Überschreiben sie solche Narben mit einer anderen Bedeutung hat es vor allem eine heilende Wirkung letztlich auch auf gesellschaftlicher Ebene. Nazi-Symbole braucht niemand. Spieler sind nicht dumm und würden eine ähnliche Story/Problematik in einer anderen Welt auch sofort begreifen auch die Bedrohung die davon ausgeht. Allerdings ist das aufwendiger und genau wie diese News sehr Marketing wirksamer, wenn die Stelle nicht angepasst wird und die Frau mit dem Protagonisten einvernehmlichen Sex hat. Wobei genau das ja auch passieren soll... es war eine Filmszene wenn ich das richtig in Erinnerung hab.
Edit: Die Folterszene in GTA5 fand ich auch überflüssig und ein wenig belastend. Optional wäre es ja noch ok gewesen. Es ist glaubwürdig für den Verrückten und dadurch das man drei Personen spielen kann differenziert der Spieler ja mehr und es könnte ein wichtiges Element der Story und Personendarstellung gewesen sein. Aber ich fand es ätzend.. überhaupt habe ich nicht gern mit Trevor gespielt.
Wirklich unwohl was eine gewisse "Zensur" betrifft empfinde ich eher den unbemerkten Kontrollverlust über legal gekaufte virtuelle Dinge oder vernetzte Hardware. Wie im GTA5-DRM-Thread schon bemerkt die Einstellung das es doch ok ist wenn Hersteller sich vorbehalten die Nutzer beim spielen zu überwachen und oder aus zu sperren und jeder der sich ungerecht behandelt fühlt muss dann vor Gericht klagen was sehr teuer ist.
Eine Not-Situation kennen wir hier auch nicht mehr so direkt daher fehlt uns in unserer freiheitlichen Welt die Vorstellung der Abhängigkeit, einer Kontrolle und oder die Erpressbarkeit und Nötigung die sich aufbaut.
Noch schlimmer als selber Unmündig zu sein/zu werden, würde ich es aber finden wenn sich die Spiele, Medien, oder die Entwickler den Kunden quasi unterwerfen. Das ist dann was leider sehr oft das Privatfernsehen macht. Nein da ist nicht alles schlecht... aber irgendwann alles einfallslos gleich.
Versuche dir eine andere Zeit und vor allem eine andere Akzeptanz vorzustellen. Menschen die gegen so etwas sind und zum Beispiel dafür das etwas nicht noch mehr verbreitet wird... die reagieren anders darauf. Mit reagieren meine ich die bekommen ein Angstgefühl. Schweißausbrüche, Benommenheit oder wie schon geschrieben Ekel. Irgendeine Erfahrung hast du bestimmt schon mal gemacht.. dich an etwas Verbrannt, bist um die Ecke gegangen und dir ist ein Radfahrer/Fußgänger entgegen gekommen wo du dir im resultierenden Zusammenstoß einen Bruch geholt hast etc.. anschließend kannst du nie wieder unbeschwert um eine Ecke gehen oder schaust immer ob die Platte nicht heiß ist, oder das Bade/Duschwasser nicht zu heiß eingestellt, als vorbeugende Maßnahme. Diese Narbe bleibt aber und allein die Erinnerung.. ist anders.Temeter hat geschrieben:Wenn ich so darüber nachdenke, ist eine Vergewaltigungszene als Tabu heutzutage eigentlich schon ziemlich überholt.
Wenn jemand mal vergewaltigt wurde, und laut Statistik ist das jemand aus dem näheren Umfeld und jemand dem man vertraute etc.. dann ist das kein leichtes daran Erinnert zu werden.
Wenn wir so eine Szene sehen und uns ist das noch nicht passiert, stellen wir uns das vor wie es wäre, oder aber finden es sogar erregend wobei das auch andere Umstände haben als die Vergewaltigung selbst.
Worauf ich hinaus will.. wir nehmen es anders Wahr, füllen es mit eigenen Erinnerungen und denken andere sind auch so. Bei denen ist das gleich. Bewusst wurde mir das als ich den Film "127 Stunden" mit jemandem geschaut hatte.
Spoiler
Show
Darin klettert ein Mann allein, bleibt mit der Hand in einer Felsspalte hängen und wird incht gerettet. Er stellt bald fest das er verdurstet wen er sich nicht die Hand abschneidet.
Jedenfalls, habe ich einen Freund der seine Hand oder zumindest einige Finger verloren hat! Ich war mit ihm im Kino und der Trailer klang gruselig/interessant aber ich dachte nicht das man da eine entsprechende Szene sieht.
Jedenfalls, habe ich einen Freund der seine Hand oder zumindest einige Finger verloren hat! Ich war mit ihm im Kino und der Trailer klang gruselig/interessant aber ich dachte nicht das man da eine entsprechende Szene sieht.
Da wird mir schlecht! Dann würde ich das auch in Medien verbieten wollen. Es gibt so ein Internetphänomen beziehungsweise Wort eines Meme's, ein Wort als eine Bewusstseinseinheit die weitergegeben werden kann und sich selbständig Verbreitet. Ich kenne aktuell kein passenderes Wort dafür... man stelle sich vor Verhaltensregeln wie eine Waffe sein können wenn sie zuverlässig ein bestimmtes/Verhalten oder Denken auslösen.
Ein anderer großer Streitpunkt in Videospielen sind natürlich Nazisymbole. Ja da läuft es mir Eiskalt den Rücken herunter... für Jugendliche ist das vielleicht nur Angesagt einen "verbotenen, ja voll verboten ey!" Shooter zu spielen. Liegt die eigene Verknüpfung mit den Symbolen aber vor allem an die Zustände aus der Zeit noch in Erinnerung. Kann das Symbol und diese Erinnerung belastender sein als der Inhalt in diesem Spiel selber.
Etwas das ich schrecklicher finde... ist sogar das neue Medien mit diesem Symbol einen ganz falschen Eindruck vermitteln. Ein ähnlich falscher Eindruck entsteht auch wenn man sich jetzt einer Gruppe seltsamer Menschen in Springerstiefel und ihr wisst schon was ich meine anschließt.
Es hat natürlich seinen Sinn das jüngere Menschen neu und aufgeschlossen auf so was zu gehen. Überschreiben sie solche Narben mit einer anderen Bedeutung hat es vor allem eine heilende Wirkung letztlich auch auf gesellschaftlicher Ebene. Nazi-Symbole braucht niemand. Spieler sind nicht dumm und würden eine ähnliche Story/Problematik in einer anderen Welt auch sofort begreifen auch die Bedrohung die davon ausgeht. Allerdings ist das aufwendiger und genau wie diese News sehr Marketing wirksamer, wenn die Stelle nicht angepasst wird und die Frau mit dem Protagonisten einvernehmlichen Sex hat. Wobei genau das ja auch passieren soll... es war eine Filmszene wenn ich das richtig in Erinnerung hab.
Edit: Die Folterszene in GTA5 fand ich auch überflüssig und ein wenig belastend. Optional wäre es ja noch ok gewesen. Es ist glaubwürdig für den Verrückten und dadurch das man drei Personen spielen kann differenziert der Spieler ja mehr und es könnte ein wichtiges Element der Story und Personendarstellung gewesen sein. Aber ich fand es ätzend.. überhaupt habe ich nicht gern mit Trevor gespielt.
- Sir Richfield
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Re: Hotline Miami 2: Entwickler zum Verbot in Australien: Ho
Auch nicht ganz unwichtig: Der KONTEXT, in den das Gezeigte gesetzt wird.ronny_83 hat geschrieben:Ich weiß. In Spielen sind es nur Pixel. Na und? In Filmen sind es nur Schauspieler. Es geht ja auch nicht darum, dass dem Pixel was passiert, sondern um die Bilder, die erzeugt werden.
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Hahle
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Re: Hotline Miami 2: Entwickler zum Verbot in Australien: Ho
Die rechtliche Seite zu dem Thema würde mich mal interessieren.
Wenn ein Spiel in Deutschland keine Altersfreigabe erhält, wird es ja "lediglich" indiziert.
Wie es sich da genau verhält, in Australien, hätte man ruhig noch im Artikel schreiben können.
Wenn ein Spiel in Deutschland keine Altersfreigabe erhält, wird es ja "lediglich" indiziert.
Wie es sich da genau verhält, in Australien, hätte man ruhig noch im Artikel schreiben können.
- Kajetan
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Re: Hotline Miami 2: Entwickler zum Verbot in Australien: Ho
Das ist offenbar von australischem Bundestaat zu Bundestaat unterschiedlich. Werke ohne Altersfreigabe dürfen (wie hierzulande) nicht verkauft, beworben, öffentlich ausgestellt werden. Aber ... in einigen Bundestaaten ist der Besitz solcher Werke erlaubt, in anderen nicht.Hahle hat geschrieben:Die rechtliche Seite zu dem Thema würde mich mal interessieren.
Wenn ein Spiel in Deutschland keine Altersfreigabe erhält, wird es ja "lediglich" indiziert.
Wie es sich da genau verhält, in Australien, hätte man ruhig noch im Artikel schreiben können.
http://en.wikipedia.org/wiki/Australian ... her_labels
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billy coen 80
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Re: Hotline Miami 2: Entwickler zum Verbot in Australien: Ho
Die Sache mit "wie hier" stimmt nicht ganz. Indizierte Medien dürfen sehr wohl verkauft werden. Indizierung stellt lediglich ein Werbe- und Ausstellungsverbot dar. Erst beschlagnahmte Medien unterliegen einem Verbreitungsverbot. Und selbst die darf man immer noch privat besitzen. Besitverbot existiert hierzulande nur für strafrechtlich relevante Inhalte.
Ansonsten überrascht mich das eher weniger. Australien war im Umgang mit Medien, speziell Videospielen, schon immer nochmal deutlich strenger als Deutschland. Isr eigentlich nix Neues.
Ansonsten überrascht mich das eher weniger. Australien war im Umgang mit Medien, speziell Videospielen, schon immer nochmal deutlich strenger als Deutschland. Isr eigentlich nix Neues.
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Bambi0815
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Re: Hotline Miami 2: Entwickler zum Verbot in Australien: Ho
da ist mir china auch viel sympatischer weil sie nicht so tun als ob sie ein freies land seien.Yui-chan hat geschrieben:Man kann gar nicht glauben, dass es ein westliches Land gibt, das noch dümmere Gesetze hat als Deutschland. Dabei sind wir in der Film-, Musik,- Spiele- und Google/Youtube-Zensur doch die Nummer 1,
China mal ausgenommen, die machen es ja offensichtlich.
bei uns ist es aber vielmehr die industrie die hier den ton angibt. die künstler und die studios und die ganze verdienstkette sie wollen halt nicht auf ihr fünft haus in malibu verzichten oder mit einem porsche vorfahren als dritt wagen wenn es auch ein lamboghini sei kann.
ist doch absolut verständlich.
abseits des urheberrechts sind wir ja auch im gelben bereich von zensur auf der weltkarte. china ist rot. zumindest sagt wiki uns das.
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Bambi0815
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Re: Hotline Miami 2: Entwickler zum Verbot in Australien: Ho
da hast du vollkommen recht und ich finde das auch gut. wir werden in deutdchland sehr geschohnt. find ich ok. mit gewalt muss man sich nicht immer so beschäftigrn. dafuer ist die realität schon gewalttätig genug.billy coen 80 hat geschrieben:Die Sache mit "wie hier" stimmt nicht ganz. Indizierte Medien dürfen sehr wohl verkauft werden. Indizierung stellt lediglich ein Werbe- und Ausstellungsverbot dar. Erst beschlagnahmte Medien unterliegen einem Verbreitungsverbot. Und selbst die darf man immer noch privat besitzen. Besitverbot existiert hierzulande nur für strafrechtlich relevante Inhalte.
Ansonsten überrascht mich das eher weniger. Australien war im Umgang mit Medien, speziell Videospielen, schon immer nochmal deutlich strenger als Deutschland. Isr eigentlich nix Neues.
aber wenn es alles nicht verboten ist dann darf sowas auch nicht unterbunden werden. steam mit regionlocks zum beispiel. oder webseiten mit ip locks.
content provider (film, musik und spiel) muessten auch uns unzensierte versionen ermöglichen.
wir werden als erwachsene immer mehr an kinderversionen gebunden. haben keine andere wahl mehr ausser diese eversionen zu kaufen. da ist dann nur noch die schwarzkopie möglich was auch nachteile hat. zudem muss man sich dann auch noch in dieser geschichte im netz dann bewegen was ich nicht ok finde wenn man jemanden das auflastet obwohl er es auch legal erwerben moechte.
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billy coen 80
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Re: Hotline Miami 2: Entwickler zum Verbot in Australien: Ho
Nur dass das nicht missverstanden wird: ich wollte mit meinem letzten Post nicht den Status Quo verteidigen, wie es uns als (körperlich) erwachsenen Kunden teils absurd erschwert wird, an Medien zu kommen, welche mit der Begründung des Jugendschutzes mit Sonderauflagen versehen wurden. Ging mir nur um kurze Ergänzung des Kommentars von Kajetan, denn es wird gern und oft schnell alles in einen Topf geworfen mit Ausstellungs- Verbreitungs- und Besitzverboten. Wer kennt sie nicht, die entsetzt aufgerissenen Augen mancher Leute, wenn sie etwa ein hierzulande indiziertes Spiel bei einem im Regal erblicken und man den Eindruck hat, sie müssten gerade massiv gegen den Reflex ankämpfen, direkt die 110 zu wählen…
Dass man in Onlineportalen in Deutschland keine hierzulande indizierten Waren bekommt, weil diese per Region- oder IP-Lock geblockt werden, kann ich jedoch schon inhaltlich nachvollziehen. Schließlich ist es im Internet recht schwer, eine valide Altersprüfung zu machen, was die sich zumindest vermeintlich im Jugendschutz begründende Indizierung hierzulande quasi aushebeln würde. Man kann von den rechtlichen Gegebenheiten halten, was man will, aber sie sind nun einmal da und müssen dann irgendwie schon logisch konsequent umgesetzt werden, sonst könnte man sie sich auch gleich sparen.
Theoretisch wäre dieser ganze Aufriss aber ohnehin obsolet, würden sich einfach mehr Geschäfte entschließen, einen kleinen, optisch abgetrennten Bereich anzulegen, der nur von Volljährigen betreten werden darf. Dort dürften sogar Saturn oder Media-Markt ganz offiziell und legal indizierte Titel in die Regale stellen. Dann wäre auch das leidige Thema vom Tisch, warum man dann sogar noch geschnittene Medien hier bekommt, obwohl sie ein FSK / USK 18 Siegel tragen, mit der Begründung des Jugendschutzes, welcher aber eben gerade aufgrund besagten Siegels rechtlich gar keinen Sinn ergibt.
Dass so etwas nicht getan wird, dürfte daran liegen, dass man es (evtl. sogar berechtigt) für nicht wirtschaftlich erachtet, teure Ladenfläche zu verschwenden, nur um „einer Hand voll Gore-Hounds zu ihrem Stoff zu verhelfen“. Abhilfe schaffen da dann aber meist die kleinen, muffigen Nerdläden, die bereits an der Eingangstür auf eine entsprechende Altersbeschränkung hinweisen.
Kleine Anekdote zu diesen Läden: es ist immer sehr amüsant, dass eben diese Läden gerne auch von ganz normal in Deutschland in jedem Laden erhältlichen Spielen die Ösi-Version (also nur mit PEGI-Aufdruck auf dem Cover) stehen haben und auf diese Spiele sehr prominent dann den Aufkleber „uncut Version“ draufpappen, wo sich jeder, der nur ein Bissel Ahnung hat, denkt: „Mich würde es jetzt eher überraschen, hättet ihr hier eine Cut-Version dieses Spieles stehen, denn eine solche gibt es meines Wissens nirgends auf der Welt; hätte sicherlich dann potentiellen Sammlerwert…“
Dass man in Onlineportalen in Deutschland keine hierzulande indizierten Waren bekommt, weil diese per Region- oder IP-Lock geblockt werden, kann ich jedoch schon inhaltlich nachvollziehen. Schließlich ist es im Internet recht schwer, eine valide Altersprüfung zu machen, was die sich zumindest vermeintlich im Jugendschutz begründende Indizierung hierzulande quasi aushebeln würde. Man kann von den rechtlichen Gegebenheiten halten, was man will, aber sie sind nun einmal da und müssen dann irgendwie schon logisch konsequent umgesetzt werden, sonst könnte man sie sich auch gleich sparen.
Theoretisch wäre dieser ganze Aufriss aber ohnehin obsolet, würden sich einfach mehr Geschäfte entschließen, einen kleinen, optisch abgetrennten Bereich anzulegen, der nur von Volljährigen betreten werden darf. Dort dürften sogar Saturn oder Media-Markt ganz offiziell und legal indizierte Titel in die Regale stellen. Dann wäre auch das leidige Thema vom Tisch, warum man dann sogar noch geschnittene Medien hier bekommt, obwohl sie ein FSK / USK 18 Siegel tragen, mit der Begründung des Jugendschutzes, welcher aber eben gerade aufgrund besagten Siegels rechtlich gar keinen Sinn ergibt.
Dass so etwas nicht getan wird, dürfte daran liegen, dass man es (evtl. sogar berechtigt) für nicht wirtschaftlich erachtet, teure Ladenfläche zu verschwenden, nur um „einer Hand voll Gore-Hounds zu ihrem Stoff zu verhelfen“. Abhilfe schaffen da dann aber meist die kleinen, muffigen Nerdläden, die bereits an der Eingangstür auf eine entsprechende Altersbeschränkung hinweisen.
Kleine Anekdote zu diesen Läden: es ist immer sehr amüsant, dass eben diese Läden gerne auch von ganz normal in Deutschland in jedem Laden erhältlichen Spielen die Ösi-Version (also nur mit PEGI-Aufdruck auf dem Cover) stehen haben und auf diese Spiele sehr prominent dann den Aufkleber „uncut Version“ draufpappen, wo sich jeder, der nur ein Bissel Ahnung hat, denkt: „Mich würde es jetzt eher überraschen, hättet ihr hier eine Cut-Version dieses Spieles stehen, denn eine solche gibt es meines Wissens nirgends auf der Welt; hätte sicherlich dann potentiellen Sammlerwert…“
