Man sollte aber bedenken, dass Tomb Raider kein SE-Original ist, sondern von Eidos und es damals tatsächlich mit einem sexistischem Hintergrund designt wurde. Tomb Raider in der ursprünglichen Rolle ist also nicht gerade ein Aushänge-Schild für weibliche Protagonisten.Todesglubsch hat geschrieben:Wieso? Was hast du denn gegen eine männliche Lara?[Shadow_Man] hat geschrieben:Wie Lara zu Tomb Raider gehört oder Geralt zu The Witcher. Manche Spiele klappen mit einem weiblichen Charakter besser und manche mit einem männlichen.Nein, im Ernst, bei Tomb Raider klappt's auch mit nem Mann, siehe Indiana Jones oder Uncharted. Und beim Hexer? Kein Vergleich, da die Story auf Geralt geschrieben wurde. Aber bin mir sicher, dass Ciri in der Hauptrolle auch funktioniert hätte.
Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher, der die weibliche Hauptfigur akzeptierte
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AtzenMiro
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
- 3nfant 7errible
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
Kill Bill und der Charakter der *PEEEEP* sind ua so gut, weil Tarantino ein scheiss auf irgendwelche "political correctness" gibt. *PEEEEP* leidet genauso wie irgendein männl. Actionheld. Eine Art weibliche John McClane auf die eingeschlagen und geschossen wird und zwischenzeitlich wie ein gerupftes Huhn aussieht. Wenn es nach heutigen feministischen Richtlinien gegangen wäre, dann wär ihr nicht ein einziges Haar gekrümmt worden. Deshalb werden wir aus dieser Ecke wohl auch niemals gute Charaktere bekommen.ICHI- hat geschrieben:
Ich hätte mal bock auf eine Misato oder Revy , richtige Bad Ass Frauen und keine Weicheier bitte.
Oder Uma Thurman wär auch Cool...
Helden, die eine Art magischen Schutzschild haben und den nichts und niemand etwas anhaben kann, sind selten beliebt. Eigentlich ist da nichtmal etwas heldenhaftes bei, wenn einem sowieso nichts passieren kann. Das ist ja nichtmal spannend. Wie auch??
Ein echter Held ist jedoch, der geschlagen wird, immer wieder zu Boden geht...

Verluste erleidet

aber auch immer wieder aufsteht und zurückschlägt

Das ist natürlich vor allen Dingen auf Action-Filme/Spiele bezogen.
Man könnte natürlich auch das Beispiel einer Erin Brokovich nehmen, aber auch die hat es selber nicht leicht und ausserdem müsste man sich überlegen wie man solche Sachen spielerisch umsetzt. Vermutlich als Telltale Game ^^
(PS vermutlich war Brokovich jetzt nicht das optimale Beispiel, da die echte Person und der Anwalt nicht frei von Kritik sind)
- Syfaa
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
Die Tante schaut immer aus wie n gerupftes Huhn. Kann das Gesicht echt net brauchen.
Deswegen bin ich aber net misogyn. Du verstehst, so hoff ich.
Kill Bill ist kein guter Film, er ist nur gut gemacht (style over substance). Wo sind die hervorragenden Dialoge? Schau Dir "weniger bekannte" Tarantino-Filme an. Killing Zoe zB, oder True Romance. Pulp Fiction und Reservoir Dogs muss man ja eigentlich net extra erwähnen.
€: Rocky ist plakativer und simpler Bullshit. Sly hat es sich zu leicht gemacht, deswegen ist er auch leicht durchschaubar. Cinderella-story und so.
Deswegen bin ich aber net misogyn. Du verstehst, so hoff ich.
Kill Bill ist kein guter Film, er ist nur gut gemacht (style over substance). Wo sind die hervorragenden Dialoge? Schau Dir "weniger bekannte" Tarantino-Filme an. Killing Zoe zB, oder True Romance. Pulp Fiction und Reservoir Dogs muss man ja eigentlich net extra erwähnen.
€: Rocky ist plakativer und simpler Bullshit. Sly hat es sich zu leicht gemacht, deswegen ist er auch leicht durchschaubar. Cinderella-story und so.
- mosh_
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
Killing zoe ist nur von Tarantino produziert. Das Drehbuch und Regie ist von Avary.
- Kumbao
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
Und bei True Romance ist "nur" das Drehbuch von ihm. Das ist zwar weitestgehend so umgesetzt worden, wie Tarantino es geschrieben hat, einige (große) Änderungen sind trotzdem dabei. True Romance ist mehr ein Tony Scott Film, als einer von Tarantino.mosh_ hat geschrieben:Killing zoe ist nur von Tarantino produziert. Das Drehbuch und Regie ist von Avary.
- 3nfant 7errible
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
ah, das hatte ich mir schon gedacht, dass jetzt ein Arthouse Fan ankommt und sowas sagtSyfaa hat geschrieben:Die Tante schaut immer aus wie n gerupftes Huhn. Kann das Gesicht echt net brauchen.
Deswegen bin ich aber net misogyn. Du verstehst, so hoff ich.
Kill Bill ist kein guter Film, er ist nur gut gemacht (style over substance). Wo sind die hervorragenden Dialoge? Schau Dir "weniger bekannte" Tarantino-Filme an. Killing Zoe zB, oder True Romance. Pulp Fiction und Reservoir Dogs muss man ja eigentlich net extra erwähnen.
€: Rocky ist plakativer und simpler Bullshit. Sly hat es sich zu leicht gemacht, deswegen ist er auch leicht durchschaubar. Cinderella-story und so.
Ja, es ist eine simple Story, vielleicht sogar etwas pathetisch, das wird wohl kaum jemand abstreiten. Es hat aber dennoch viele Menschen inspiriert, vor allem sicherlich diejenigen, die selber nicht aus den günstigsten Verhältnissen kommen. Jedes Kind kennt Rocky, die Leute, die heute nach Philadelphia kommen, rennen immer noch die Treppen am Museum hoch, strecken oben die Arme in die Luft und lassen sich dabei von ihren Smartphones filmen. Ein Spiel, das nur ansatzweise solch eine Wirkung hätte, wäre schon besser als 99% aller anderen.
Und das reicht auch schon aus und ist damit auch schon besser als viele andere Filme heutzutage. Es wurde sowieso schon jede Geschichte erzählt und deshalb ist gutes Storytelling heute viel wichtiger. Er saugt aus jeder Szene das maximale raus, und das imo auch auf künstlerisch bessere Weise als zB ein Transformers Film mit all seinen Effekten und schicken Aufnahmen.Kill Bill ist kein guter Film, er ist nur gut gemacht
Und zu dem Vergleich zu anderen Tarantino Filmen sage ich nur eines:
Wenn du ein Hanzo Schwert vergleichen willst, dann vergleichst du es mit einem X-Beliebigen Schwert, nicht mit einem aus der Schmiede von Hattori Hanzo.
- (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
ich halte killbill für strunzplatt und langweilig. Ich habe immer alle anderen angefeuert, außer oma thunfisch, die so op ist. Immer mit diesem dämlichen Vorrecht, das die eigenen Taten mit irgendwas aus der Vergangenheit zu rechtfertigen seien. Und dann hat es diese Lob und Anhimmelungswelle Richtung dieses Tarantinos ausgelöst, dessen Filme alle das gleiche sind.
Schlechtes Beispiel. An ihrer Stelle hätte genau so ein Mann stehen können, hätte keinen Unterschied gemacht.
Schlechtes Beispiel. An ihrer Stelle hätte genau so ein Mann stehen können, hätte keinen Unterschied gemacht.
- Wulgaru
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
Ich finde Kill Bill hat ein paar der besten Tarantino-Dialoge und Monologe überhaupt. Zum Beispiel alles was Bill absondert, insbesondere seine Theorie über Superman. Wenn man Teil 1 nimmt ist die Action auch immer Teil des Dialoges, zum Beispiel die Actionszene im Familienhaus am Anfang.
- Lykaner77
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
Der nächste Sexismus Mega-Thread
Die Einfältigkeit der Feministenfraktion in den bisherigen Kommentaren war mal wieder für einige Lacher gut.
Es ist schon lustig wie sich Leute über angeblichen Seximus aufregen und dabei selbst ihrem Sexismus fröhnen. Wenn sich Publisher lieber für einen männlichen Charakter entscheiden, weil der sich erfahrungsgemäß besser verkauft, dann ist das eine nachvollziehbare wirtschaftliche Entscheidung. Hier eine Frauenfeindlichkeit zu unterstellen, kann wirklich nur DummbatzInnen in den Sinn kommen.
Die gleichen DummbatzeInnen würden umgekehrt ja auch nie auf die Idee kommen es als männerfeindlich anzusehen, wenn sich Unternehmen hauptsächlich auf ihre weibliche Kundschaft konzentrieren und ihrer zahlenmäßig deutlich geringeren männlichen Kundschaft weniger Beachtung schenken. Warum auch? Was den größten wirtschaftlichen Nutzen bringt, hat jedes Unternehmen selbstverständlich für sich selbst zu entscheiden. Wer das nur für Frauen anders sieht, ist nichts anderes als ein sexistischer Doppelmoralist! Also mal schön den Ball flach halten und fair bleiben!
Die Einfältigkeit der Feministenfraktion in den bisherigen Kommentaren war mal wieder für einige Lacher gut.
Die gleichen DummbatzeInnen würden umgekehrt ja auch nie auf die Idee kommen es als männerfeindlich anzusehen, wenn sich Unternehmen hauptsächlich auf ihre weibliche Kundschaft konzentrieren und ihrer zahlenmäßig deutlich geringeren männlichen Kundschaft weniger Beachtung schenken. Warum auch? Was den größten wirtschaftlichen Nutzen bringt, hat jedes Unternehmen selbstverständlich für sich selbst zu entscheiden. Wer das nur für Frauen anders sieht, ist nichts anderes als ein sexistischer Doppelmoralist! Also mal schön den Ball flach halten und fair bleiben!
- Temeter
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
Für mich war Kill Bill vielleicht nicht großartig tiefgründig, aber gleichzeitig interessant und unterhaltsam. Viele coole Ideen, spektakuläre Optik, und unzählige Anleihen aus einer ganzen Reihe von Filmgenres.Wulgaru hat geschrieben:Ich finde Kill Bill hat ein paar der besten Tarantino-Dialoge und Monologe überhaupt. Zum Beispiel alles was Bill absondert, insbesondere seine Theorie über Superman. Wenn man Teil 1 nimmt ist die Action auch immer Teil des Dialoges, zum Beispiel die Actionszene im Familienhaus am Anfang.
Der zweite Teil hat mich allerdings schon ein bischen gelangweilt.
- Wigggenz
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
)FireEmblem(Awakening hat geschrieben:Schlechtes Beispiel. An ihrer Stelle hätte genau so ein Mann stehen können, hätte keinen Unterschied gemacht.
Darum, du Experte, geht es doch gerade, beim Thema Gleichstellung, auch in der Kunst.
Die Loslösung von Geschlechterrollen und zugewiesene Eigenschaften, die ein Charakter haben muss, nur weil er ein bestimmtes Geschlecht hat.
Der Fakt, dass die Braut einen Part hatte, der ohne größere Unterschiede auch von einem Mann hätte übernommen werden können (und der in so einer kompromisslosen Form bis dato auch eher Männern anvertraut wurde), macht gerade Kill Bill zu einem Top-Beispiel, wie man Geschlechterrollen überwindet.
- Wulgaru
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
Ist das wirklich das Ziel der Gleichberechtigung in der Kunst? Völlige Austauschbarkeit zwischen einem Arnie und einer Scarlett Johannson?
Ich glaube doch eher nicht und ich sehe die Braut in Kill Bill auch gänzlich anders. Sie ist eine Gegenthese zu dieser superharten Powerfrau die ab Ende der 90er diesen weiblichen Pseudoactionhelden darstellt. Michelle Rodriguez zum Beispiel...guckt mal ich bin hart und schlecht gelaunt (warum gucken die Leute diese Fast-Filme, nicht wegen einer coolen weiblichen Heldin) oder Angelina Jolie in diesem Unsinn ala Wanted oder Salt. Das ist "Gleichberechtigung" wie sie kaum funktioniert.
Die Braut dagegen ist cool, tritt Leute kaputt und ist dabei auch noch witzig und selbstironisch und zwar auf eine andere Art und Weise als es ein Arnie wäre. Daher ist sie in der Tat ein sehr gutes Beispiel für Gleichberechtigung, wie überhaupt Tarantino viele kultige Frauenrollen diesbezüglich hat. Aber eben nicht weil das Geschlecht egal ist, sondern weil er nicht das gleiche in grün mit Oberweite anbietet.
Ich glaube doch eher nicht und ich sehe die Braut in Kill Bill auch gänzlich anders. Sie ist eine Gegenthese zu dieser superharten Powerfrau die ab Ende der 90er diesen weiblichen Pseudoactionhelden darstellt. Michelle Rodriguez zum Beispiel...guckt mal ich bin hart und schlecht gelaunt (warum gucken die Leute diese Fast-Filme, nicht wegen einer coolen weiblichen Heldin) oder Angelina Jolie in diesem Unsinn ala Wanted oder Salt. Das ist "Gleichberechtigung" wie sie kaum funktioniert.
Die Braut dagegen ist cool, tritt Leute kaputt und ist dabei auch noch witzig und selbstironisch und zwar auf eine andere Art und Weise als es ein Arnie wäre. Daher ist sie in der Tat ein sehr gutes Beispiel für Gleichberechtigung, wie überhaupt Tarantino viele kultige Frauenrollen diesbezüglich hat. Aber eben nicht weil das Geschlecht egal ist, sondern weil er nicht das gleiche in grün mit Oberweite anbietet.
- Wigggenz
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
Das ist letztlich, was völlige Loslösung von Geschlechterrollen bedeutet.Wulgaru hat geschrieben:Ist das wirklich das Ziel der Gleichberechtigung in der Kunst? Völlige Austauschbarkeit zwischen einem Arnie und einer Scarlett Johannson?
Und AJ und SJ habe ich (korrigiere mich wenn ich falsch liege) eher gerade nicht so in Erinnerung, wie es Scipione schön für die Braut in Kill Bill formuliert hat:
Dass die Braut so viel anders als Arnie ist, liegt am jeweiligen Charakter. Aber in dem Punkt hat Windi schon recht: auch ein Mann hätte so witzig/selbstironisch auf Thurman-Art funktionieren können. Ein "Bräutigam" wäre ebenso möglich gewesen.*PEEEEP* leidet genauso wie irgendein männl. Actionheld. Eine Art weibliche John McClane auf die eingeschlagen und geschossen wird und zwischenzeitlich wie ein gerupftes Huhn aussieht. Wenn es nach heutigen feministischen Richtlinien gegangen wäre, dann wär ihr nicht ein einziges Haar gekrümmt worden. Deshalb werden wir aus dieser Ecke wohl auch niemals gute Charaktere bekommen.
Helden, die eine Art magischen Schutzschild haben und den nichts und niemand etwas anhaben kann, sind selten beliebt. Eigentlich ist da nichtmal etwas heldenhaftes bei, wenn einem sowieso nichts passieren kann. Das ist ja nichtmal spannend. Wie auch??
- Wulgaru
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
Das glaube ich kaum, da es dann nur eine beliebige Actionfigur gewesen wäre. Jason Statham als der Bräutigam? Ich denke nicht, vor allem weil für mich Uma Thurman in der Rolle so ikonisch ist und Tarantino ihr die auch offensichtlich auf den Leib geschrieben hat, das ich sie mir sowieso nicht mit jemand anderem vorstellen könnte. Das es eine völlig geschlechtsneutrale Prämisse ist, stimmt ja von der Ausgangslage schon mal gar nicht, da die Mutterrolle eine sehr starke Rolle einnimmt, was wie bei Aliens ganz und gar nicht konservativ interpretiert wird. Ich finde Austauschbarkeit und weibliche/männliche Merkmale einer Figur und Story haben erstmal wenig mit Emanzipation zu tun.
Wie man die Figur und den Film generell findet, ist natürlich absolute Geschmackssache, deswegen kann ich gegen deinen Quote auch nichts sagen, außer eben das was ich geschrieben habe. Ich finde innerhalb der zwei Teile und durch die 5 verschiedenen Opfer auf ihrer Liste die ja jeweils kleine Geschichten für sich sind, wird eine sehr einzigartige Figur gezeichnet, die natürlich ganz Quentin viele Versatzstücke enthält, aber für meine Begriffe keineswegs austauschbar ist, weder durch besagten Bräutigam noch eine beliebige Schauspielerin.
Deswegen, um mal den Bogen zum Topic zu schlagen, halte ich es für keineswegs beliebig ob man für ein Life is Strange ein Mädchen oder einen Jungen nimmt. Man erzählt durch die Wahl der Geschlechter auch potentiell andere Geschichten, wie gesagt...völlige Beliebigkeit ist für meine Begriffe kein Ziel der Gleichberechtigung und ich glaube so eine krasse Minderheitenmeinung vertrete ich damit nicht. :wink:
Wie man die Figur und den Film generell findet, ist natürlich absolute Geschmackssache, deswegen kann ich gegen deinen Quote auch nichts sagen, außer eben das was ich geschrieben habe. Ich finde innerhalb der zwei Teile und durch die 5 verschiedenen Opfer auf ihrer Liste die ja jeweils kleine Geschichten für sich sind, wird eine sehr einzigartige Figur gezeichnet, die natürlich ganz Quentin viele Versatzstücke enthält, aber für meine Begriffe keineswegs austauschbar ist, weder durch besagten Bräutigam noch eine beliebige Schauspielerin.
Deswegen, um mal den Bogen zum Topic zu schlagen, halte ich es für keineswegs beliebig ob man für ein Life is Strange ein Mädchen oder einen Jungen nimmt. Man erzählt durch die Wahl der Geschlechter auch potentiell andere Geschichten, wie gesagt...völlige Beliebigkeit ist für meine Begriffe kein Ziel der Gleichberechtigung und ich glaube so eine krasse Minderheitenmeinung vertrete ich damit nicht. :wink:
- Wigggenz
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
Dadurch ordnest du den verschiedenen Geschlechtern fest ihre vorbestimmten Eigenschaften zu.Wulgaru hat geschrieben: Man erzählt durch die Wahl der Geschlechter auch potentiell andere Geschichten, wie gesagt...völlige Beliebigkeit ist für meine Begriffe kein Ziel der Gleichberechtigung und ich glaube so eine krasse Minderheitenmeinung vertrete ich damit nicht. :wink:
Eine "völlig gleichberechtigte" These würde lauten: man kann mit Protagonisten u. Antagonisten jeden Geschlechts potentiell jede Geschichte erzählen.
Gleichheit führt nunmal zur weitgehenden Austauschbarkeit.
Natürlich kann nur eine Frau schwanger sein und ihr ungeborenes Kind vermeintlich verloren haben, und nur ein Mann kann als biologischer Vater herhalten, aber ähnlich interessante familiäre Prämissen (z.B. Sohn vs Vater bzw. Großvater seines Kindes) sind auch mit einem Mann denkbar, zumal ein Vater genau wie eine Mutter Schmerz über ein anscheinend gestorbenes Kind glaubwürdig empfinden und darstellen kann und außerdem das Herzstück eines Rachefilms ja nicht die Prämisse im Detail (meistens handelt es sich da ja um die tote Familie), sondern der Rachefeldzug als solcher ist .

