Kumbao hat geschrieben:
Jetzt haben sich Frauen also gefaelligst so zu kleiden, wie es der feine Herr ihnen vorschreibt. Und ansonsten sind sie also selbst schuld, wenn man sie nur auf Titten und Arsch reduziert, oder wie soll man das verstehen?
Du ignorierst einfach gekonnt, dass auch implizit zur Schau gestellte Geschlechtsmerkmale einen gesunden, heterosexuellen Mann in Baggerlaune versetzen und ihm die objektive Sicht vernebeln.
Du solltest beobachten, wie sich das Sozialverhalten einer männlichen Gruppe verändert, wenn eine attraktive Frau auftaucht. Keiner ist mehr er selbst.
CryTharsis hat geschrieben:
Und weibliche Vergewaltigungsopfer sind natürlich auch selbst schuld. Was ziehen die sich auch so an?!!!
Sie sind nicht schuld, sie haben es begünstigt.
Ich gehe als schmächtiger Kerl ja auch nicht in feinem Zwirn und mit neuestem Handy vor der Nase durch Berlin-Neukölln. Ich bin nicht schuld. Doch ganz klar steigt die Wahrscheinlichkeit, nicht überfallen zu werden, wenn ich mich von derlei Gebieten fernhalte oder aber mich dem Gebiet anpasse.
Du unterstellst dem Menschen eine Art Moral. Diese Moral ist jedoch nur ein "Waffenstillstand" zwischen mehreren von Trieben geleiteten Wesen. Diese Moral ermöglicht es uns, länger zu überleben und unsere eigenen Interessen mit weniger Risiko zu wahren.
Die Einhaltung dieses Vertrages wird größtenteils von Angst vor Vertragsstrafen gelenkt, oder aber der Angst, dass eigenes "Fehlverhalten" heimgezahlt wird. Wie du mir, so ich dir.
Nun gibt es aber Individuen, deren Beweggründe orientieren sich nicht an der Moral.
Sondern an ganz urzeitlichen Trieben. Sie suchen sich das attraktivste Opfer und überfallen es, ohne die Konsequenzen zu fürchten. Und hier kann ich entgegenwirken: Ich kann mich in die Lage versetzen, mich jederzeit verteidigen zu können oder ich gebe ein schlechtes bzw. unattraktives Opfer ab.
Das kannst du nun furchtbar finden. Denn es ist genauso furchtbar.