Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher, der die weibliche Hauptfigur akzeptierte

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sabienchen.banned
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von sabienchen.banned »

Dass die weibliche Protagonistin keinen "Spielepolitischen" Hintergrund hat ist eine dumme Lüge.
Die Macher wollen sich damit ausschließlich irgendwem anbiedern. :Häschen:
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rainji
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von rainji »

Ist Bayonetta ein Flop?
Hm, ka, dachte Bayo1 und Bayo2 haben sich schlecht verkauft? Obwohl es eigenlich Topspiele sind. Ich behaupte aber ein männlicher Charakter der sich bei jeder zweiten Attacke auszieht, hätte sich nicht positiv auf die Verkaufszahlen von Bayo ausgewirkt :lol: . Es ist halt ein Nichengame, aber ein sehr sehr gutes.
hier entscheidet nichtmal der Kunde sondern der Investor. Deshalb wird auch innovation wie die Pest gehasst. Ist ein gigantisches Risiko das man nicht eingehen will. 1% weniger Umsatz? Viel zu großes Risiko, macht dasselbe wie beim letzten Titel und erhöht die Versionsnummer.
Auch hier entscheided der Kunde, wenn die Masse mal rigeros bei bestimmten Fortsetzungen einfach nicht blind vorbestellt, dann würde man auch mehr Innovation haben. Aber warum was ändern, was funktioniert? Solange jeder zweite unfertige, verbuggte, schlechte Spielefortsetzungen schon 1-2 Jahre im voraus bestellt, muss man sich dann bei den Ergebnissen nicht wundern und die Manager am Konzept nichts ändern.

Wobei warum wollen immer alle "Innovation"? Gute bugfreie Spiele reichen doch. Ein Spiel muss nicht innovativ sein um Spaß zu machen oder zu unterhalten :wink: .
Zuletzt geändert von rainji am 12.01.2015 20:32, insgesamt 5-mal geändert.
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Psilonaut
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von Psilonaut »

Naja Kratos hat auch nicht gerade viel an. Der hüpft auch nur im Lendenschurz umher.
BStramke
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von BStramke »

rainji hat geschrieben:
hier entscheidet nichtmal der Kunde sondern der Investor. Deshalb wird auch innovation wie die Pest gehasst. Ist ein gigantisches Risiko das man nicht eingehen will. 1% weniger Umsatz? Viel zu großes Risiko, macht dasselbe wie beim letzten Titel und erhöht die Versionsnummer.
Auch hier entscheided der Kunde, wenn die Masse mal rigeros bei bestimmten Fortsetzungen einfach nicht blind vorbestellt, dann würde man auch mehr Innovation haben. Aber warum was ändern, was funktioniert? Solange jeder zweite unfertige, verbuggte, schlechte Spielefortsetzungen schon 1-2 Jahre im voraus bestellt, muss man sich dann bei den Ergebnissen nicht wundern und die Manager am Konzept nichts ändern.

Wobei warum wollen immer alle "Innovation"? Gute bugfreie Spiele reichen doch. Ein Spiel muss nicht innovativ sein um Spaß zu machen oder zu unterhalten :wink: .
Deshalb verkauft sich das neueste CoD ja auch so super. Ach so, nein. Das liegt an den 2 Innovationen die jetzt drin sind. Ganz klar.
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Imperator Palpatine
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von Imperator Palpatine »

Lebensmittelspekulant hat geschrieben: Achaj und wieviel hat sie davon gehabt? Für den ersten Film hat sie gerade mal eine Gage von 500.000 Dollar erhalten. Selbst für den letzten Film waren es "nur" 10 Millionen. Vergleich das mal mit den männlichen Topstars. Robert Downey Jr. erhält ein Vielfaches für jeden Iron Man.
Dann vergleich mal die Gage von Robert Downey Junior für den ersten Iron Man ( auch 500.000 $ ) und dann für Avengers ( 50 Millionen aufgrund von Gewinnbeteiligung ) und Iron Man 3. Downeys Karriere - die länger ist als jene der 23-jährigen Lawrence - war am Ende. Jetzt ist er wieder obenauf.
Lawrence Karriere beginnt gerade kometenartig.
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Temeter 
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von Temeter  »

Kein Wunder bei der aktuellen Obsession mit Zielgruppen. Wäre mal ein interessantes Thema, allerdings hat nach den Pseudofeministen sowieso keiner mehr Lust über den BS zu reden.

Andererseits hat Squeenix auch andere Probleme. Zum Beispiel eine gewisse Obsession mit Blitzen.
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JohnCarpenter
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von JohnCarpenter »

Da das Game schon stark an den netten Anime "Das Mädchen, das durch die Zeit sprang" erinnert, passt das doch wunderbar.
Gast
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von Gast »

rainji hat geschrieben:
Ist Bayonetta ein Flop?
Hm, ka, dachte Bayo1 und Bayo2 haben sich schlecht verkauft?
Platinum Games selber bezeichnete die Verkaufszahlen von Bayo 1 als enttäuschend.
Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das Geschlecht des Hauptcharakters der ausschlaggebende Punkt dafür war, eher lag es am abgehobenen, leicht psychedelischen Artdesign (schließlich haben sich El Shaddai und Killer is Dead ebenfalls mies verkauft).
Zuletzt geändert von Gast am 12.01.2015 21:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Wulgaru
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von Wulgaru »

Man sollte auch nicht Nischenspiele mit Mainstreamtiteln vergleichen. Genau wie beim Eingangsvergleich Uncharted - Remember Me passt das einfach nicht, weil wir hier zwei gigantisch unterschiedliche Voraussetzungen haben und die Eigenschaften der Protagonisten genauso wenig wie das Setting eine großartige Rolle spielen.
Gast
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von Gast »

Dann vergleichen wir wohl besser gar nicht, und warten auf eine der vielen aussagekräftigen Umfragen und Studien. :wink:
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saxxon.de
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von saxxon.de »

LePie hat geschrieben:
rainji hat geschrieben:
Ist Bayonetta ein Flop?
Hm, ka, dachte Bayo1 und Bayo2 haben sich schlecht verkauft?
Platinum Games selber bezeichnete die Verkaufszahlen von Bayo 1 als enttäuschend.
Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das Geschlecht des Hauptcharakters der ausschlaggebende Punkt dafür war, eher lag es am abgehobenen, leicht psychedelischen Artdesign (schließlich haben sich El Shaddai und Killer is Dead ebenfalls mies verkauft).
Ganz zu schweigen davon dass die PS3-Fassung damals bei Release katastrophal war, was den Verkaufszahlen sicher auch nicht zuträglich war.

@Robert Downey Jr.: Der kann mittlerweile sowieso verlangen was er will sobald es ein Marvel-Film ist. Er IST nunmal Iron Man. In der Iron Man-Reihe hat er eine dermaßen grandiose One-Man-Show abgezogen, dass diese Fußstapfen eh niemand anders füllen könnte und damit ist er mittlerweile ziemlich unersetzlich für weitere Filme in denen Iron Man vorkommt (Avengers 2).

Ich hab mal eine Geschichte über Bruce Willis gehört, beim Dreh von Die Hard 4.0. Da hat er mit irgendeinem Studio-Oberen am Telefon über irgendwas diskutiert, weiß nicht mehr was. Er hat am Ende seinen Willen durchgesetzt mit der Frage "Who's your second choice for John McLane?"

Downey Jr. kann das mittlerweile genauso machen ;)

Zu den restlichen Löchern in diesem Vergleich haben die anderen vor mir ja schon genug gesagt ;)
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the curie-ous
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von the curie-ous »

Wird diese Geschichte DER Aufhänger sein, um das Spiel zu bewerben?

Ich hoffe das Spiel hat mehr zu bieten, als blos SCHON WIEDER aus einer Mücke einen Elefanten zu machen.

Als ob es früher nicht schon etliche Male vorgekommen ist, dass Publisher andere Ideen hatten, als die Entwickler.
Gast
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von Gast »

saxxon.de hat geschrieben:Ganz zu schweigen davon dass die PS3-Fassung damals bei Release katastrophal war, was den Verkaufszahlen sicher auch nicht zuträglich war.
Stimmt, hatte ich glatt vergessen.
Caparino
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von Caparino »

Das gleiche haben sie auch schon mit Remember Me gesagt und ehrlich gesagt konnte ich es mir schon damals nicht wirklich vorstellen. Jetzt wieder ein Spiel und wieder solch eine Meldung? Es klingt jedenfalls sehr nach Effekthascherei.

Was passiert wenn sich The Witcher 3 gut verkauft? Sind wir alle im Reallife alte Knacker um die 40+ ?
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Wulgaru
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von Wulgaru »

LePie hat geschrieben:Dann vergleichen wir wohl besser gar nicht, und warten auf eine der vielen aussagekräftigen Umfragen und Studien. :wink:
Ne, kann man ja gerne machen, aber mir fällt es gerade schwer zwei Spiele zu finden wo man sagen kann: Okay das sind Spiele die ungefähr die gleichen Grundvoraussetzungen hatten, was hat sich besser verkauft? Das mit dem Männlein oder dem Weiblein? Der einzige richtige Triple A-Titel der seit Jahr und Tag und nach dem Reboot wohl wieder sehr stark wie früher einfällt ist Tomb Raider, mit Abstrichen vielleicht noch Walking Dead 2.

Aber Lara Croft steht als Figur auf der anderen Seite wieder fast außerhalb einer solchen Geschlechterdiskussion, weil sie Teil der Videospielhistorie ist und man sich ein Tomb Raider längst nicht mehr kauft weil sie ne Frau oder ein Mann ist. Walking Dead 2 wird auch eher gekauft weil man die Serie an sich gut findet und wenn nächste Season eine Vogelscheuche der Held ist, würde man das unter Umständen wahrscheinlich auch akzeptieren.

Bezüglich des Topics bleibt glaube ich daher erstmal nur ob man dem Entwickler diese Aussage abnimmt oder nicht denke ich. Generalisieren kann man sie glaube ich aber auch nicht wenn man es tut, denn wenn so ein kleiner Entwickler mit ner Frau ankommt lehnt man das vielleicht eher ab als wenn es eine große Nummer tut.