Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher, der die weibliche Hauptfigur akzeptierte
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- rainji
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
Remember Me hat sich bestimmt nicht so schlecht verkauft, weil der Protagonist weiblich ist. Dies ist nämlich den meisten Spielern egal. Aber bis auf eine gute Grafik und eine wirre Story hatte Remember Me halt nichts zu bieten.
Das Kampfsystem war schlecht, wenn man es mit ähnlichen Kampfsystemen vergleicht. Die Steuerung ist haklig, generell war es sehr rudimentär (einfach hirnlos spammen) und die Gegner/das Gegnerdesign langweilig. Es gab auch kaum Variation bei den Gegnern und dass man überhaupt kämpfen musste war nervig. Der "Move"-Baukasten war aber kurz interessant.
Die "Erinnerungssequenzen", welche als "bahnbrechend" beworben wurden, waren simple "Klickorgien". Trial&Error vom feinsten und gerade dieses so wichtige Element, die Erinnerungen zu manipluieren ging völlig unter bzw. wurde schlecht umgesetzt.
Die Musik ist bis auf 1-2 Stücke auch schnell wieder vergessen und nur das Artdesign rettet das Spiel von der völlig Bedeutungslosigkeit.
Hätten sie Remember Me eher wie eine Visuell Novell/Telltale-"Game" aufgezogen, dann hätte man da locker mehr draus machen können.
Nehmen wir doch mal als Gegenbeispiel Transistor, erfolgreich, weiblicher Hauptcharakter, gutes, wenn auch kein geniales Gameplay, traumhafter Soundtrack, extrem gute Verflechtung von Story und Spiel, kurz: extrem gut.
Wer meint, mit so einem Mist um Fans betteln zu müssen, wie die "Life is strange"-Macher, wird von mir zumindest kein Geld sehen.
Das Kampfsystem war schlecht, wenn man es mit ähnlichen Kampfsystemen vergleicht. Die Steuerung ist haklig, generell war es sehr rudimentär (einfach hirnlos spammen) und die Gegner/das Gegnerdesign langweilig. Es gab auch kaum Variation bei den Gegnern und dass man überhaupt kämpfen musste war nervig. Der "Move"-Baukasten war aber kurz interessant.
Die "Erinnerungssequenzen", welche als "bahnbrechend" beworben wurden, waren simple "Klickorgien". Trial&Error vom feinsten und gerade dieses so wichtige Element, die Erinnerungen zu manipluieren ging völlig unter bzw. wurde schlecht umgesetzt.
Die Musik ist bis auf 1-2 Stücke auch schnell wieder vergessen und nur das Artdesign rettet das Spiel von der völlig Bedeutungslosigkeit.
Hätten sie Remember Me eher wie eine Visuell Novell/Telltale-"Game" aufgezogen, dann hätte man da locker mehr draus machen können.
Nehmen wir doch mal als Gegenbeispiel Transistor, erfolgreich, weiblicher Hauptcharakter, gutes, wenn auch kein geniales Gameplay, traumhafter Soundtrack, extrem gute Verflechtung von Story und Spiel, kurz: extrem gut.
Wer meint, mit so einem Mist um Fans betteln zu müssen, wie die "Life is strange"-Macher, wird von mir zumindest kein Geld sehen.
Zuletzt geändert von rainji am 12.01.2015 18:20, insgesamt 2-mal geändert.
- lovestar
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
"hey schaut mal, die spielegemeinschaft versucht ernsthaft über frauen in videospielen zu reden. haha lasst uns einfach sagen, dass se die einzigen waren, die unser game angenommen haben..haha die idioten werden darüber berichten und berichten."
wer fällt auf so ein scheiss pr gelaber rein? ups,anscheinend viele
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- lovestar
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
ColdFever hat geschrieben:ColdFever hat geschrieben:Die Gamesindustrie scheut weibliche Hauptdarsteller inzwischen genauso wie die Filmindustrie.Sind das oscarverdächtige Filme?saxxon.de hat geschrieben:Wie kommst du denn darauf, dass die Filmindustrie weibliche Hauptdarsteller scheut? Allein 2014 war doch z.B. Scarlett Johansson beschäftigt wie nie; hat sogar in "Lucy", einem Sci-Fi Actioner, die Hauptrolle gespielt. Der Cast von "Die Tribute von Panem" wird von Jennifer Lawrence angeführt.
"Im Jahr 2014 hat es im Mainstream-Kino nicht einmal genug gehaltvolle Frauenrollen gegeben, um die Rubrik "Beste Hauptdarstellerin" bei den Oscars mit fünf interessanten Anwärterinnen zu füllen. Die Gründe für diese Schieflage sind vielschichtig. Zum einen führen Männer mit überwältigender Mehrheit Regie - und [...] erzählen Geschichten mit Männern in der Hauptrolle[...] Ein struktureller Wandel hat zur Krise der guten Frauenfiguren im Kino geführt: Das Publikum, das erwachsene Unterhaltung jenseits von Indie-Nische und Superhelden-Krach will, wendet sich immer mehr dem Serienfernsehen zu. Und dort bekommt es das geboten, was das Kino vermissen lässt: komplexe Frauenfiguren, die gleichermaßen faszinieren wie unterhalten."
Quelle: Spiegel Online
"Es ist schwierig für Frauen. Die große, weibliche Hauptrolle ist in Ungnade gefallen. Die Studios sind heute ganz anders aufgebaut. In den Siebzigern haben sie herausgefunden, dass sie mit der Besetzung von gutaussehenden Männern mehr Tickets verkaufen können. Das Fernsehen ist heute der Platz für weibliche Hauptrollen."
Quelle: Bette Midler
Man frage sich also einmal selbst, welches die beste weibliche Hauptrolle war, die man 2014 gesehen hat? Für mich war es Gillian Anderson in "The Fall", auch eine TV-Produktion aus GB.
jennifer larence hat mit resigem abstand das meiste geld reingespielt. ist quasi der boss.
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
Ja^^dx1 hat geschrieben:)FireEmblem(Awakening hat geschrieben:WindpockenDu meinst "Sommersprossen", richtig?
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unknown_18
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
Grundsätzlich ist mir das Geschlecht des Hauptcharakters egal, aber ich will nicht abstreiten, dass Lara keine Auswirkungen hatte, wieso ich damals den ersten Teil auf PSX unbedingt spielen wollte. Der Hauptgrund war es aber sicher nicht. Jedenfalls ist es unabhängig davon ob ein Hauptcharakter gut ankommt nur weil er dieses oder jenes Geschlecht hat, viel mehr ist es der eigentliche Charakter der Spielfigur, auf den es ankommt und natürlich der Rest vom Spiel.
P.S. Windpocken statt Sommersprossen...
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- Lebensmittelspekulant
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
Achaj und wieviel hat sie davon gehabt? Für den ersten Film hat sie gerade mal eine Gage von 500.000 Dollar erhalten. Selbst für den letzten Film waren es "nur" 10 Millionen. Vergleich das mal mit den männlichen Topstars. Robert Downey Jr. erhält ein Vielfaches für jeden Iron Man.lovestar hat geschrieben:ColdFever hat geschrieben:ColdFever hat geschrieben:Die Gamesindustrie scheut weibliche Hauptdarsteller inzwischen genauso wie die Filmindustrie.Sind das oscarverdächtige Filme?saxxon.de hat geschrieben:Wie kommst du denn darauf, dass die Filmindustrie weibliche Hauptdarsteller scheut? Allein 2014 war doch z.B. Scarlett Johansson beschäftigt wie nie; hat sogar in "Lucy", einem Sci-Fi Actioner, die Hauptrolle gespielt. Der Cast von "Die Tribute von Panem" wird von Jennifer Lawrence angeführt.
"Im Jahr 2014 hat es im Mainstream-Kino nicht einmal genug gehaltvolle Frauenrollen gegeben, um die Rubrik "Beste Hauptdarstellerin" bei den Oscars mit fünf interessanten Anwärterinnen zu füllen. Die Gründe für diese Schieflage sind vielschichtig. Zum einen führen Männer mit überwältigender Mehrheit Regie - und [...] erzählen Geschichten mit Männern in der Hauptrolle[...] Ein struktureller Wandel hat zur Krise der guten Frauenfiguren im Kino geführt: Das Publikum, das erwachsene Unterhaltung jenseits von Indie-Nische und Superhelden-Krach will, wendet sich immer mehr dem Serienfernsehen zu. Und dort bekommt es das geboten, was das Kino vermissen lässt: komplexe Frauenfiguren, die gleichermaßen faszinieren wie unterhalten."
Quelle: Spiegel Online
"Es ist schwierig für Frauen. Die große, weibliche Hauptrolle ist in Ungnade gefallen. Die Studios sind heute ganz anders aufgebaut. In den Siebzigern haben sie herausgefunden, dass sie mit der Besetzung von gutaussehenden Männern mehr Tickets verkaufen können. Das Fernsehen ist heute der Platz für weibliche Hauptrollen."
Quelle: Bette Midler
Man frage sich also einmal selbst, welches die beste weibliche Hauptrolle war, die man 2014 gesehen hat? Für mich war es Gillian Anderson in "The Fall", auch eine TV-Produktion aus GB.
jennifer larence hat mit resigem abstand das meiste geld reingespielt. ist quasi der boss.
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johndoe1544206
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
Mich würde mal eine Studie bzw das wirkliche Verhältnis interessieren, wie viele Spieler das Geschlecht der Hauptfigur wirklich als Kriterium für / gegen einen Kauf nehmen. Kann mir nicht vorstellen , dass es davon viele gibt.
- rainji
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
Ich kann mich an kein Spiel erinnern, welches ich mir nicht gekauft habe, weil mir das Geschlecht des HC nicht gefällt. Da gibt es meist doch richtige Gründe, die gegen bestimmte Spiele sprechen.
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nici2412
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
Zwar eine ziemlich plumpe Methode um Publicity zu bekommen, aber wie erwartet erfolgreich. Glauben tue ich es auch nicht ganz, da das Spiel nicht so ausschaut als ob es die Klientel ansprechen wollen würde, die nur einen muskulösen Mitte 30er mit Dreitage-Bart spielen will.
Schade eigentlich. Remember Me hat mir ganz gut gefallen. Hier scheint der Entwickler aber nicht allzu viel Vertrauen in sein Produkt zu haben, wenn man auf solche Methoden zurückgreifen muss um die Verkäufe zu pushen.
Schade eigentlich. Remember Me hat mir ganz gut gefallen. Hier scheint der Entwickler aber nicht allzu viel Vertrauen in sein Produkt zu haben, wenn man auf solche Methoden zurückgreifen muss um die Verkäufe zu pushen.
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unknown_18
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
Klar klar, alles wieder nur PR... Wäre ja auch nur unnormal, wenn die Entwickler einfach nur ihrer interessierten Käufern Einblicke in die Entwicklung geben wollten. Fan Service wird heute halt zu gerne von vielen Spielern direkt als pure PR abgetan.
- Psilonaut
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
Total lächerlich!
Kein Schwein interessiert es welches Geschlecht die Hauptfigur hat wenn das Spiel gut ist aber Hauptsache mit solchen Aktionen die ganzen Schwanzlosen und Whiteknights auf seine Seite ziehen wollen.
Und es funktioniert auch noch !!! Arme Welt .
Für mich ist das Spiel allein wegen dem Mist nicht mehr interessant.
Die Feminazis verhindern doch selbst das es vielfälltige weibliche Hauptfiguren gibt da an jeder ecke rumgemeckert wird.
Ich bin voll für einen weiblichen God of War oder eine weibliche Hauptfigur in GTA.
Aber nein stattdesen gibts wieder genau den selben weichgekloppten Mist ohne Seele. Dazu noch beschissenes Gameplay und ohhh wunder es Floppt. Natürlich nur weil die Figur weibl. ist.
Ist Bayonetta ein Flop? Der neue Tomb Raider ?
Kein Schwein interessiert es welches Geschlecht die Hauptfigur hat wenn das Spiel gut ist aber Hauptsache mit solchen Aktionen die ganzen Schwanzlosen und Whiteknights auf seine Seite ziehen wollen.
Und es funktioniert auch noch !!! Arme Welt .
Für mich ist das Spiel allein wegen dem Mist nicht mehr interessant.
Die Feminazis verhindern doch selbst das es vielfälltige weibliche Hauptfiguren gibt da an jeder ecke rumgemeckert wird.
Ich bin voll für einen weiblichen God of War oder eine weibliche Hauptfigur in GTA.
Aber nein stattdesen gibts wieder genau den selben weichgekloppten Mist ohne Seele. Dazu noch beschissenes Gameplay und ohhh wunder es Floppt. Natürlich nur weil die Figur weibl. ist.
Ist Bayonetta ein Flop? Der neue Tomb Raider ?
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BStramke
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
hier entscheidet nichtmal der Kunde sondern der Investor. Deshalb wird auch innovation wie die Pest gehasst. Ist ein gigantisches Risiko das man nicht eingehen will. 1% weniger Umsatz? Viel zu großes Risiko, macht dasselbe wie beim letzten Titel und erhöht die Versionsnummer.
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unknown_18
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
Richtig. SE hat das aber gerade nicht getan!

Stimmt, Schweine dürfte das wirklich wenig interessieren.Psilonaut hat geschrieben:Kein Schwein interessiert es
- Balla-Balla
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
Bei COD könnte ja mal einen keuchenden Fettsack nehmen, der zudem kurzsichtig ist.0CS5712 hat geschrieben:Ich stelle die Behauptung auf, dass die meisten Publisher davor zurück schrecken, weil man bei weiblichen Charakteren in der heutigen Zeit einiges falsch machen kann. Ist sie zu gut aussehend, ist es sexistisch, ist sie weniger schön, wirft man absichtliches hässlich machen vor. Finde die goldene Mitte, die jedem gefällt!
Bei Männern gibt es solche Diskussionen nicht, oder?!
- lovestar
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,
der hat aber auch einige andere sehr erfolgreiche filme vorzuweisen. klar hat er da höheren marktwert. alleine die steigerung von 500tausend auf 10mio lässt doch sehr gut erahnen,dass lawrence in zukunft auch bedeutend teurer wird.Achaj und wieviel hat sie davon gehabt? Für den ersten Film hat sie gerade mal eine Gage von 500.000 Dollar erhalten. Selbst für den letzten Film waren es "nur" 10 Millionen. Vergleich das mal mit den männlichen Topstars. Robert Downey Jr. erhält ein Vielfaches für jeden Iron Man.

Du meinst "Sommersprossen", richtig?