Ja schönleifman hat geschrieben:Alter Sack hat geschrieben:Anstatt es zu ignorieren oder die Spieler dies es kopiert haben zu beschimpfen oder zu loben könnte man doch einfach mal dem zahlenden Spieler danken dafür das er das Spiel gekauft hat. Aber das macht keiner ...greetingzMonument Valley has sold over ONE MILLION copies! A huge thank you to everyone out there who bought and shared our humble game.
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Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketing"
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- Alter Sack
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi
- Kajetan
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi
Da wird sich nie etwas erledigt haben.Duugu hat geschrieben:Ich glaube ja, dass sich das Thema in spätestens 10 Jahren erledigt hat.
1. Wieso sollten Anbieter freiwillig auf Kundschaft verzichten wollen? Kopien sind für sie wirtschaftlich ja kein Problem. Da muss nichts "erledigt" werden. Streaming wird lediglich einen Teil des Angebots darstellen. Mit Streaming schöpft man nämlich die Kunden ab, die keinen Wert auf "Besitzen" legen, die auch nicht viel zahlen wollen und die Spiele, Filme oder Musik nur als temporären Zeitvertreib betrachten. Kunden, die Wert auf "Besitzen" legen, wird man weiterhin Inhalte als kompletter Download oder auf physischem Datenträger verkaufen können.
2. Abgesehen davon ... Streaming ist kein Schutz vor Schwarzkopien, wie man mit einem Blick in die Mukke- und Movie-Rubriken großer Warez-Portale schnell feststellen kann, wo es selbstverständlich z.T. nur wenige Minuten nach der Veröffentlichung sofort qualitativ hochwertige Webrips angeboten werden, deren Quelle der Stream ist. Wie sich das mit Spielen verhalten wird, das wissen wir noch nicht. Es steht aber zu vermuten, dass auch Spiele-Streaming keine Lösung für das eingebildete Problem Schwarzkopien sein wird.
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Chris Dee
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi
Ich würde ja eher sagen, das Internet hat das teure Kaufen abgelöst.Sir Richfield hat geschrieben:Ja, naja.
Ich sehe das so: Das Internet hat das unbequeme rippen abgelöst.
Natürlich haben Musik-, Film- und Computerspiel-Industrie katastrophale Fehler im Umgang mit ihren Produkten und vor allem ihren zahlenden Kunden gemacht, aber das signalisiert doch viel mehr totale Hilflosigkeit als absolute Bösartigkeit und dieses ewige Dämonisieren hilft wirklich niemandem weiter. Keine Firma macht sich freiwillig und gerne zum Buhmann und wenn das doch passiert, dann einfach aufgrund von Fehleinschätzungen (die uns allen gelegentlich unterlaufen) und ganz sicher nicht, weil da irgendwo der Antichrist persönlich hinter irgendeinem Firmenschreibtisch sitzt.Sir Richfield hat geschrieben:Die Antwort der Verwerter war: Das Rippen noch unbequemer zu machen, soweit dass das Abspielen der CD in einem CD player zur Glückssache wurde.
Den Kunden zu nerven ist heute noch modus operandi aller Verantwortlichen.
Ein funktionierendes System muss einerseits kreativ Schaffende vernünftig entlohnen und andererseits die berechtigten Interessen der Konsumenten respektieren und wer an einem solchen System ein Interesse hat, der sollte sich mal ein paar Gedanken darüber machen und konstruktiv einbringen, anstatt sich der Diskussion durch ein "Das System ist scheiße, also sauge ich mir einfach alles für umme." komplett zu entziehen. Klar, ist natürlich nicht so einfach; ich habe ja auch keine Patentlösung.
Wenn ein großes Studio mit 200 Entwicklern, von denen sicher viele auch Familien ernähren müssen, zwei Jahre lang an einem großen Projekt arbeitet, kann man sich auf jeden Fall nicht einfach darauf verlassen, dass durch ein Jeder-bezahlt-so-viel-er-will-Preismodell am Ende tatsächlich so viel herum kommt, dass sich das auch rechnet. Jetzt mal ehrlich, wer von euch würde denn ernsthaft für eine Firma arbeiten, die einem bei den Gehaltsverhandlungen sagt: "Dein Gehalt hängt zu 80% davon ab, was die Leute am Ende bereit sind, für das Produkt zu bezahlen"?
- Kajetan
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi
Es liegt in der Verantwortung des Herstellers sich über die Größe des Kundenkreises, der zahlen möchte und den Betrag, den dieser Kundenkreis zahlen möchte .... VOR Start der Produktion Gedanken zu machen. Und nicht hinterher mit dem Finger auf den bösen Kunden zu zeigen, der die Frechheit besitzt einfach nicht kaufen zu wollen. So funktioniert das nämlich nicht. Nirgendwo!Chris Dee hat geschrieben:Wenn ein großes Studio mit 200 Entwicklern, von denen sicher viele auch Familien ernähren müssen, zwei Jahre lang an einem großen Projekt arbeitet, kann man sich auf jeden Fall nicht einfach darauf verlassen, dass durch ein Jeder-bezahlt-so-viel-er-will-Preismodell am Ende tatsächlich so viel herum kommt, dass sich das auch rechnet.
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi
Steigert das Schwarzkopieren die Einnahmen der Verwerter?Sir Richfield hat geschrieben:Quizfrage: Würde das die Einnahmen der Verwerter steigern?Sarkasmus hat geschrieben:Wie wer es wenn der Konsument verzichtet wenn er seine Nachfrage nicht legal bedient bekommt?
Ach egal, die Disskusion ist eh Witzlos da sie sich eh nur im Kreis dreht.
Schwarzkopierer werden immer eine Ausrede haben sich zu rechtfertigen.
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Hafas
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi
Da musst Du mir aber erklären, wie es möglich sein soll gestreamte Spiele zu rippen. Bei Musik und Filmen wird man vermutlich einfach den Bildschirm aufnehmen bzw. den Audio-Kanal abzapfen, wenn man keinen Zugriff auf die originalen Mediendateien hat. Bei Spielen ist sowas nicht machbar, da die Ausgabe von der Eingabe abhängig ist.Kajetan hat geschrieben:[...]
2. Abgesehen davon ... Streaming ist kein Schutz vor Schwarzkopien, wie man mit einem Blick in die Mukke- und Movie-Rubriken großer Warez-Portale schnell feststellen kann, wo es selbstverständlich z.T. nur wenige Minuten nach der Veröffentlichung sofort qualitativ hochwertige Webrips angeboten werden, deren Quelle der Stream ist. Wie sich das mit Spielen verhalten wird, das wissen wir noch nicht. Es steht aber zu vermuten, dass auch Spiele-Streaming keine Lösung für das eingebildete Problem Schwarzkopien sein wird.
Ohne ein Hack, um die Serversoftware zu stehlen, sehe ich in meiner Kurzsichtigkeit keine Möglichkeit gestreamte Spiele illegal zu konsumieren.
Zu deinem 1. Punkt stimme ich Dir 100% zu.
- Kajetan
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi
Weiß ich nicht, ich habe technisch in dieser Hinsicht zu wenig Ahnung. Aber wenn ich sehe, wie MMOs für Freeshards re-engineered werden, bei denen die Spiellogik ganz oder teilweise auf dem Server liegt ... ich behaupte einfach mal, dass es wahrscheinlich nicht einfach, aber nicht unmöglich sein wird. Und sei es nur als Proof of Concept.Hafas hat geschrieben: Da musst Du mir aber erklären, wie es möglich sein soll gestreamte Spiele zu rippen.
Wie es auch immer sei, Spiele-Streaming ist eine gute Möglichkeit um den Kundenkreis abzuschöpfen, der keine hohen Preise zahlen will. Sprich, Spiele-Streaming wird wahrscheinlich nur im Konsolenbereich kommerziell erfolgreich genug sein, weil hier die Retail-Preise noch ziemlich hoch sind. Auf dem PC mit seinen z.T. extrem niedrigen Preisen müsste man ein anderes Geschäftsmodell aufziehen. Kein kostenpflichtiger Zugang, sondern alles für umme und Umsatz mit Werbung, Spieleverkaufen (wenn man den Streaming-Dienst als Demo benutzen will) oder kostenpflichtigen Premium-Features, die es so nirgendwo sonst gibt.
- Kajetan
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi
Nope. Ist es nicht. Weil es sinnlos ist. Weil es Dir als Hersteller kommerziell nichts bringt. Du hast davon keinen müden Cent mehr Umsatz. Du verlierst sogar Geld, wenn es dumm läuft. Es ist daher am sinnvollsten Schwarzkopien einfach zu ignorieren. Oder, falls die Rahmenbedingungen entsprechend sind, Schwarzkopien als Marketinginstrument zu verwenden. Auch wenn Du persönlich Schwarzkopien moralisch verurteilst (was Dir ja frei steht), musst Du als Anbieter solcher digitalen Inhalte lernen mit Kopien zu leben, weil das eine der grundlegenden Eigenschaften digitaler Inhalte ist: die einfache und schnelle Kopierbarkeit und Weiterverbreitung zu Kosten von nahezu Null. Das sind die Rahmenbedingungen, wenn man mit digitalen Inhalten Geld verdienen will. Wer diese andere Seite der Medaillie aber nicht akzeptieren will, der sollte sich besser ein anderes Geschäft suchen, weil man mit so einer Einstellung in diesem Bereich auf Dauer nicht glücklich wird und sich selber und seinen Kunden nur das Leben schwer macht.ronny_83 hat geschrieben:Trotzdem ist es gerechtfertigt, gegen die vorzugehen, die sich das vielleicht nicht kaufen wollen, die Dienstleistung aber trotzdem nutzen.
Und wer die üblichen Massenabmahner engagiert, hierfür mit Moral argumentiert (Kopieren ist böse) und dann mit solchen schmierigen, das Recht zum Zwecke der Gewinnmaximierung bis zum Exzess beugenden und selber halb kriminell agierenden Abmahnparasiten zusammenarbeitet, dem sollte das Moralargument im Hals stecken bleiben, damit er an seiner eigenen Doppelmoral erstickt.
- James Dean
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi
Bei Filmstreams kann man meist mit einem Addon bei Firefox (Flashdownloader) alle Filmdateien herunterladen.Hafas hat geschrieben: Da musst Du mir aber erklären, wie es möglich sein soll gestreamte Spiele zu rippen. Bei Musik und Filmen wird man vermutlich einfach den Bildschirm aufnehmen bzw. den Audio-Kanal abzapfen, wenn man keinen Zugriff auf die originalen Mediendateien hat.
- schefei
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi
Es macht bei digitalen Daten eben keinen Unterschied.ronny_83 hat geschrieben:Trotzdem ist es gerechtfertigt, gegen die vorzugehen, die sich das vielleicht nicht kaufen wollen, die Dienstleistung aber trotzdem nutzen. Es ist ein Unterschied, ob jemand es nicht kauft und links liegen lässt oder es nicht kauft, es aber trotzdem nutzt.Kajetan hat geschrieben:Es liegt in der Verantwortung des Herstellers sich über die Größe des Kundenkreises, der zahlen möchte und den Betrag, den dieser Kundenkreis zahlen möchte .... VOR Start der Produktion Gedanken zu machen. Und nicht hinterher mit dem Finger auf den bösen Kunden zu zeigen, der die Frechheit besitzt einfach nicht kaufen zu wollen. So funktioniert das nämlich nicht. Nirgendwo!Chris Dee hat geschrieben:Wenn ein großes Studio mit 200 Entwicklern, von denen sicher viele auch Familien ernähren müssen, zwei Jahre lang an einem großen Projekt arbeitet, kann man sich auf jeden Fall nicht einfach darauf verlassen, dass durch ein Jeder-bezahlt-so-viel-er-will-Preismodell am Ende tatsächlich so viel herum kommt, dass sich das auch rechnet.
Wenn ich ein Spiel für 50€ kaufe, es 10mal Kopiere und es an 10 Leute verteile hat der Publisher nicht einen Verlust von 500€ sondern von genau 0€.
Der einzige Verlust ist theoretisch, denn vielleicht hätte ja einer oder mehrere der 10 sich das Spiel gekauft wenn ich es ihnen nicht kopiert hätte.
Aber daraus einen realen Verlust abzuleiten ist Blödsinn.
Ein Unterschied wäre es wenn sich Nutzer von Schwartzkopien bei einem MMO oder anderen Multiplayer Spielen in die offiziellen Server einloggen können und so Ressourcen verbrauchen für die sie nicht bezahlt haben, aber dagegen kann man sich ja Schützen.
- Kajetan
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi
Uhhh, Logik ... ok, dann wollen wir malronny_83 hat geschrieben:Das ist doch keine Logik. Das wäre ungefähr so, als würde man einfach Schwarzfahren ignorieren, weil es ja angeblich keinen kommerziellen Verlust bringt. Wenn man das tut, fahren bald alle umsonst. Wenn man nix mehr gegen Raubkopien unternehmen würde, dann würde der Markt ja eskalieren. Erstmal ist ja nicht bewiesen, welchen Einfluss Raubkopien auf den Umsatz haben bzw. gibt es unterschiedliche Meinung. Zum anderen will ich als zahlender Kunde aber auch vom Unternehmen sehen, dass ein Raubkopierer oder Schwarzfahrer oder oder nicht einfach so davon kommt.
1. Schwarzfahren und Schwarzkopieren kann prinzipiell nicht miteinander verglichen werden, weil der Platz für Fahrgäste beschränkt ist, digitale Daten aber grenzenlos kopiert werden können, ohne dass bei den Ausgangsdaten ein Qualitätsverlust stattfindet. Alle weiteren Punkte zum Thema Schwarzfahren sind somit für diese Diskussion fehl am Platz.
2. Es gibt Kopien, seit es Software gibt. Früher wurde Software NUR kopiert und frei verteilt, weil es Rechner nur an Unis gab und all die Akademiker nur Wissen frei teilen wollten. Bill Gates war einer der ersten, die angefangen haben Software zu verkaufen.
3. Auch kommerzielle Software wurde natürlich kopiert und frei verteilt. Den Aufstieg der Software-Branche zu einem zig Milliarden-Geschäft haben diese Kopien weder verhindern, noch behindern können. Sprich, Schwarzkopien, sogar Raubkopien können parallel zu kommerziellen Angeboten existieren, ohne dass es den kommerziellen Anbieter deswegen das Geschäft verhagelt. Raubkopien sind sogar ein erstklassiger Indikator für ein Marktversagen, da hier Menschen zwar Geld ausgeben wollen, die Preisvorstellungen von Kunden und Anbieter aber nicht im Einklang sind.
4. Dass der Software-Markt kollabieren würde, wenn man nicht gegen Kopien vorgehen würde, ist genauso eine unbewiesende Behauptung wie die Behauptung, Kopien seien schädlich für den Umsatz oder DRM würde sich positiv auf den Umsatz auswirken. Frag mal die Musikindustrie, was passiert, wenn man aus lauter Panik seine Inhalte so sehr mit Kopierschutz und DRM verrammelt, dass kaum jemand sowas kaufen will.
5. Warum sollte sich ein Unternehmen nach Deinen Moralvorstellungen in Sachen Kopien richten? Dort will man nur Geld verdienen und wenn man mit den Kunden, die von sich aus zahlen wollen, gute Geschäfte machen kann, dann interessiert es nicht, was die Leute tun, die eh nicht zahlen wollen. Kaufst Du denn nicht bei Firmen, die nichts gegen Kopien unternehmen, weil das Deiner Moral widerspricht?
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johndoe1686305
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi
Ja, klar. Probleme gibt's heute noch genug. Aber für mich ist das nur eine Frage der Zeit. Man kann sich z. B. mit anderen großen Publishern zusammenschließen und entsprechende Parallelstrukturen schaffen um die Latenz zu verbessern. Man kann Rechenleistung mieten, etc. Alles kleine echten Lösungen die heute funktionieren ... aber früher oder später geht das. Vielleicht sind es ja auch 15 oder gar 20 Jahre. Aber das Ziel an sich ist ja aus Sicht der Publisher gerade zu unausweichlich. Streaming ist die einzige funktionierende "Lösung" für das Kopiererproblem.schefei hat geschrieben:Dafür müssen erst einmal die Probleme die das Streaming noch bereitstellt gelöst werden. Besonders die hohe Latenz wird nicht so schnell in den Griff zu kriegen sein, was noch dazukommt ist die Stabilität des Netzwerks. Ich meine jetzt brechen Server schon zusammen wenn sich viele Leute am Releasetag eines Spiels beim Multiplayer einloggen wollen und diese Last ist für Server ein Witz verglichen mit dem Rendern und ausgeben eines Spiele-Streams.
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johndoe1686305
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi
Da hast Du mich falsch verstanden. Oder ich hab es falsch formuliert. in 10, 15 oder vielleicht 20 Jahren (halt sobald man die entsprechenden technischen Möglichkeiten hat) bekommst Du Spiele nur noch als Stream. Nicht mehr als Datenträger und nicht mehr als Download.Kajetan hat geschrieben:1. Wieso sollten Anbieter freiwillig auf Kundschaft verzichten wollen? Kopien sind für sie wirtschaftlich ja kein Problem. Da muss nichts "erledigt" werden. Streaming wird lediglich einen Teil des Angebots darstellen. Mit Streaming schöpft man nämlich die Kunden ab, die keinen Wert auf "Besitzen" legen, die auch nicht viel zahlen wollen und die Spiele, Filme oder Musik nur als temporären Zeitvertreib betrachten. Kunden, die Wert auf "Besitzen" legen, wird man weiterhin Inhalte als kompletter Download oder auf physischem Datenträger verkaufen können.
Auf Kunden verzichten tut man dann höchstens bei den paar Leuten die sich aus ideologischen Gründen partout weigern ein Spiel als Stream zu spielen oder die keine brauchbare Anbindung haben. Die zusätzlichen Umsatzzahlen durch die Leute die dann keine Kopie mehr spielen können werden diese jedoch mehr als Wett machen.
Wie schon beschrieben ist es unmöglich ein gestreamtes Spiele sinnvoll zu kopieren. MMOs funktionieren anders (Client/Server).Kajetan hat geschrieben:2. Abgesehen davon ... Streaming ist kein Schutz vor Schwarzkopien, wie man mit einem Blick in die Mukke- und Movie-Rubriken großer Warez-Portale schnell feststellen kann, wo es selbstverständlich z.T. nur wenige Minuten nach der Veröffentlichung sofort qualitativ hochwertige Webrips angeboten werden, deren Quelle der Stream ist. Wie sich das mit Spielen verhalten wird, das wissen wir noch nicht. Es steht aber zu vermuten, dass auch Spiele-Streaming keine Lösung für das eingebildete Problem Schwarzkopien sein wird.
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johndoe1686305
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi
Reine Wortklauberei dein Tun zu rechtfertigen. Nicht realisierter Umsatz ist Verlust. Und ob Du das Spiel an 10,100 oder 1000 Leute oder an jeden auf der Welt verteilst ist egal. Du erwischt immer den gleichen Prozentsatz von Leuten die es sich gekauft hätten wenn sie es nicht von Dir bekommen würden. Einzige theoretische Ausnahme: du fragst jeden vorher ob er das Spiel möglicherweise kaufen will und verteilst es an diese Leute nicht.schefei hat geschrieben:Wenn ich ein Spiel für 50€ kaufe, es 10mal Kopiere und es an 10 Leute verteile hat der Publisher nicht einen Verlust von 500€ sondern von genau 0€.
Der einzige Verlust ist theoretisch, denn vielleicht hätte ja einer oder mehrere der 10 sich das Spiel gekauft wenn ich es ihnen nicht kopiert hätte.
Aber daraus einen realen Verlust abzuleiten ist Blödsinn.
Wenn es Kopien gibt, dann geht IMMER ein Teil vom Umsatz flöten. Und das ist mit Verlust gleichzusetzen.
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johndoe1686305
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