AtzenMiro hat geschrieben:
Ich verstehe nicht, warum Nintendo beim Thema "Open World" soviel Vertrauen genießt.
Sie schaffen es lebhafte Welten und glaubhafte NPC in Zeldaspielen zu bauen. Diese Stärke wird immer wieder genannt, man nimmt den Figuren ihre Rolle ab - sie seien keine seelenlose Questgeber.
Was ich nicht verstehe, warum Wind Waker mit Open World wie Skyrim verglichen wird. Wind Waker ist trotz des Wassers weit linearer als es erscheint; das Segeln war vom Macher als Bruch des sonstigen Spieltempos angesehen, dass der Spieler eher in Meditation durch die Welt streift. Bei Shadow of the Colossus funktioniert es deutlich besser, da es zur Atmosphäre beiträgt.
Mit A Link Between Worlds hat Nintendo erstmals ein wirklich Open World Zelda herausgebracht, bei dem man sich tatsächlich frei bewegen kann. Und es funktioniert. Das gibt zusätzliche Hoffnung, dass sie erneut den Sprung von 2D Mechaniken zu 3D schaffen.
Auch vom bisher gezeigten, scheinen sie sich Gedanken zu machen, wie man die Welt glaubhaft machen kann, in dem Pferde nicht dümmlich in Bäume laufen, sondern als lebende Wesen eine eigene Intelligenz haben, die jenes Verhalten verhindert.
Das sind natürlich nur Hoffnungen, am Ende kann auch ein völliges Bugdesaster herauskommen. Wie das Spiel am Ende wird, werden wir erst zum Release wissen. Bislang baut sich unsere Meinung nur auf Erfahrungen durch Nintendo und andere Entwickler.