The Game Awards 2014: Die Gewinner stehen fest

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SethSteiner
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Re: The Game Awards 2014: Die Gewinner stehen fest

Beitrag von SethSteiner »

Meine Güte, es wurden schon soviele Spiele die mir gefielen negativ bewertet. Der Witz an der Sache ist der, dass ich diese Spiele zum Teil trotzdem genauso bewerten würde, einfach weil sie teilweise nun Mal wirklich nicht sonderlich gut oder kreativ sind, egal wieviel Spaß sie machen. Nur weil ich Geld für etwas ausgebe, muss ich das nicht auch zwingend vor mir selbst rechtfertigen, in dem ich das Produkt als genialsten Streich seit Erfindung der Thermoskanne ansehe.
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FuerstderSchatten
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Re: The Game Awards 2014: Die Gewinner stehen fest

Beitrag von FuerstderSchatten »

SethSteiner hat geschrieben:Meine Güte, es wurden schon soviele Spiele die mir gefielen negativ bewertet. Der Witz an der Sache ist der, dass ich diese Spiele zum Teil trotzdem genauso bewerten würde, einfach weil sie teilweise nun Mal wirklich nicht sonderlich gut oder kreativ sind, egal wieviel Spaß sie machen. Nur weil ich Geld für etwas ausgebe, muss ich das nicht auch zwingend vor mir selbst rechtfertigen, in dem ich das Produkt als genialsten Streich seit Erfindung der Thermoskanne ansehe.
Welches AAA-Spiel der letzten Jahre magst du denn und was für eine Bewertung hat es hier bekommen?
BattleIsle hat geschrieben:Warum bläst du dann hier seit Wochen deine Backen auf, obwohl du weder das Spiel spielst, noch den Test gelesen hast. DAS ist strange. :hammer:
Machen andere doch auch.
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SethSteiner
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Re: The Game Awards 2014: Die Gewinner stehen fest

Beitrag von SethSteiner »

Keine Ahnung, ich wusste nicht mal dass es jetzt so besonders wichtig ist dass ein AAA Game, die ja seltenst schlecht bewertet werden, weil sie ja eben AAArschgeil sind, niedrig bewertet und von mir gemocht wurde.
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FuerstderSchatten
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Re: The Game Awards 2014: Die Gewinner stehen fest

Beitrag von FuerstderSchatten »

SethSteiner hat geschrieben:Keine Ahnung, ich wusste nicht mal dass es jetzt so besonders wichtig ist dass ein AAA Game, die ja seltenst schlecht bewertet werden, weil sie ja eben AAArschgeil sind, niedrig bewertet und von mir gemocht wurde.
Ach lassen wir das, ich finde es auch nicht sooo schlimm, wenn ein AAA Titel schlecht bewertet wird, obwohl man schon sagen muss, das das hier fast ein einmaliger Vorgang ist, was die Wertung angeht. Schlecht bewertet heißt im AAA Bereich normallerweise um die 70 %.
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SethSteiner
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Re: The Game Awards 2014: Die Gewinner stehen fest

Beitrag von SethSteiner »

Ja und nun ist es halt mal nicht 70%, wayne? Es ist schon eine absurde Situation, wenn normalerweise schlecht bei den Großen bei 70% anfängt.
Zuletzt geändert von SethSteiner am 11.12.2014 12:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Invader_Zim
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Re: The Game Awards 2014: Die Gewinner stehen fest

Beitrag von Invader_Zim »

Hmm, also was man so liest, scheint DAI eine ähnliche Qualitätskurve durchzumachen wie die die letzten beiden Bioware-Spiele.

Ähnlich wie ME3 und DA2 fängt es schwach an, hat dann in der Mitte des Spiels ein paar tolle Momente (Arishok, Tuchanka) und lässt im letzten Drittel dann wieder stark nach, um dann schließlich in einem durch und durch enttäuschenden Finale zu münden. Das ganze wird dann durch spielzeitstreckende, aber nervtötende Gameplay-Ärgernisse (Planetenscannen, "Gespräche-überhören"-hol-und-bring-Quests und MMO-mäßiges Questgrinding) unnötig in die Länge gezogen.

Ich hab ja ein wenig den Verdacht, dass die beiden Preise für DAI so ein bisschen als ein "Fuck You!" der amerikanischen Spiele-Presse an die Spielergemeinde gedacht war, die DAI auf Metacritics mit Durchschnittswertungen abgestraft hat.

Nach dem Motto: "WIR haben die Meinungshoheit! WIR bestimmen, was euch zu gefallen hat und was nicht! Basta!"
Zuletzt geändert von Invader_Zim am 11.12.2014 16:07, insgesamt 1-mal geändert.
Sidian
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Re: The Game Awards 2014: Die Gewinner stehen fest

Beitrag von Sidian »

maho76 hat geschrieben:2014. es gibt genug medien im netz durch die man sich (nur für sich) ein recht umfassendes bild machen kann ohne einen titel unbedingt gespielt haben zu müssen (seien es tests von Redakteuren deren Geschmack man einschätzen kann oder letsplays von menschen mit denen man in Sachen rpg konform geht).
Ich schaue viele Let's Plays. Von den Let's Playern, die ich abonniert habe und die Dragon Age spielen (und auch bei einem allgemeinen Blick über die erste Seite bei den Suchergebnissen) hat gerade mal einer den Punkt erreicht, wo man sagen kann, das Spiel geht erst richtig los. Was aber auch daran liegt dass manche eben Spaß an den Teilen haben, die hier teilweise so stark kritisiert werden, und daher die Story sehr lange außen vor lassen.

Ja, man kann Bioware vorwerfen, dass das erste Gebiet (noch dazu eines der größten mit der größten Levelspanne) zu vollgestopft ist mit Kram, den man tun kann und der nichts mit der Haupt-Story zu tun hat, oder dass es erst nach 20-30 Stunden (etwa um level 10 herum - von 20-24 leveln, die man gegen Ende des Spiels erreichen wird) mit der Story richtig losgeht. Ein Spiel sollte vom ersten Moment an den Spieler einfangen.
Glücklicherweise hat DA:I das bei mir getan. Dank Origin war's sogar ein fast blinder Kauf (keine Reviews gesehen, keine Tests gelesen), nach DA2 hatte ich mir eigentlich vorgenommen das Spiel nicht zu holen. Aber nachdem ich 30 Minuten Gameplay bei AngryJoe gesehen hatte - und weil man Spiele einfach so innerhalb von 24 Stunden nach dem ersten Starten bei Origin wieder zurück geben kann, wenn sie einem nicht gefallen - habe ich es mir doch geholt und nicht bereut.
Brakiri hat geschrieben:Was Rollenspiele angeht bin ich der Meinung, dass es besseres gab als DA:X.
Prominente Beispiele sind D:OS und Wasteland 2.
Wasteland 2 habe ich nicht gespielt, nur bei besagtem Let's Player gesehen - und fand es ziemlich langweilig. Das ist schon zu recht nicht "RPGOTY" geworden.
D:OS habe ich auch gespielt, wenn auch bei weitem nicht so lange wie DA:I. Ich kann durchaus nachvollziehen warum es so vielen Spielern gefällt, aber den Award hätte es mMn nicht verdient.

An dem Spiel gibt es quasi nichts episches, nichts was irgendwie mal Gänsehaut oder ein Erstaunen verursacht. Inszenierung ist quasi gleich null. Und es kann unglaublich frustrierend sein. "Dafür musst du zu dem und dem gehen." Ist mein Ziel auf der Karte markiert? Nein. Kann ich denn - wo das doch ein so gutes Rollenspiel ist - jemanden fragen, wo ich den finden kann? Nein. Gesprächsstoff ist bei 90% der NPCs der selbe. Jedes einzelen Haus muss man selbst durchsuchen und mit der Maus über die NPCs gehen um zu schauen, ob der nun endlich die Gesuchte Person ist.
Und dann auch noch dieses Stein-Schere-Papier-System als "versuchen jemanden von seiner Meinung zu überzeugen", ätzender geht es kaum, vor allem da man manche scheinbar nicht gewinnen kann - so frustrierend, dass die erste Stadt in meinem Spieldurchlauf ein paar NPCs weniger hat. Wenigstens das ist möglich. :P

Frustrierend können auch die Kämpfe sein. Gerade wenn man "einsamer Wolf" als Talente genommen hat - es ist schon öfter vorgekommen, dass Gegner meine zwei Helden den ganzen Kampf lang aus dem Spiel genommen haben und einfach so töten konnten, ohne dass die nach dem ersten Zug wieder an die Reihe gekommen sind. Noch dazu ist die Exp, die man bekommen kann, begrenzt, da Gegner nicht respawnen (ist mir zumindest noch nicht passiert). D.h. es kann vorkommen, dass man vor einer Wand steht, wo man nicht weiter kommt, weil die Balance es nicht zulässt. "Hey, ihr habt dank des zufälligen Loots keine Feuerresistenz-Items gefunden? Bitte sehr, kämpft doch gegen 6 Gegner aus Feuer gleichzeitig, die 2-3 mal Feuerschaden pro Runde machen können und dabei 10-30% Leben pro Treffer abziehen!"
Für den "Kultisten-Boss" habe ich 3 Stunden gebraucht, weil ich zwischendurch noch mehr Exp sammeln (für level up und Reset der Waren von Händlern) und spezielle Schriftrollen (Feuerelementar, das die 4 Dämonen beschäftigte, die Feuerschaden machen) kaufen musste, um im Spiel überhaupt weiter zu kommen.
Klar, der selbsternannten Rollenspiel-Elite mag das gefallen, aber für einen GOTY Titel ist so was ein no-go. Ob es einem gefällt oder nicht, GOTY Spiele sind zumeist (auch) an Casual-Gamer gerichtet.

Die Story ist übrigens - genau wie bei DA:I - selbst nach 20 Stunden noch nicht in Fahrt gekommen. Ob sich das noch ändert weiß ich noch nicht, DA:I hat bei mir erst mal Vorrang.
Das Beste am Spiel sind mMn die taktischen Kämpfe. Es ist ziemlich genial, wie man die Umgebung mit Zaubern zu seinem Vorteil verändern kann, nur schade dass Strategie und Taktik alleine nicht ausreichen um gewisse Gegner besiegen zu können. Irgendwie lustig, dass der beste Teil eines Rollenspiels eher einem Strategiespiel ähnelt. :p

An der Musik merkt man übrigens, dass es sich um ein Kickstarter Projekt handelt. Ich habe sie schon nach 8 oder 10 Stunden Spielzeit ausgemacht, weil die so nervig (und alles andere als gut) war.
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MrLetiso
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Re: The Game Awards 2014: Die Gewinner stehen fest

Beitrag von MrLetiso »

Sidian hat geschrieben:
Spoiler
Show
Brakiri hat geschrieben:Was Rollenspiele angeht bin ich der Meinung, dass es besseres gab als DA:X.
Prominente Beispiele sind D:OS und Wasteland 2.
Wasteland 2 habe ich nicht gespielt, nur bei besagtem Let's Player gesehen - und fand es ziemlich langweilig. Das ist schon zu recht nicht "RPGOTY" geworden.
D:OS habe ich auch gespielt, wenn auch bei weitem nicht so lange wie DA:I. Ich kann durchaus nachvollziehen warum es so vielen Spielern gefällt, aber den Award hätte es mMn nicht verdient.

An dem Spiel gibt es quasi nichts episches, nichts was irgendwie mal Gänsehaut oder ein Erstaunen verursacht. Inszenierung ist quasi gleich null. Und es kann unglaublich frustrierend sein. "Dafür musst du zu dem und dem gehen." Ist mein Ziel auf der Karte markiert? Nein. Kann ich denn - wo das doch ein so gutes Rollenspiel ist - jemanden fragen, wo ich den finden kann? Nein. Gesprächsstoff ist bei 90% der NPCs der selbe. Jedes einzelen Haus muss man selbst durchsuchen und mit der Maus über die NPCs gehen um zu schauen, ob der nun endlich die Gesuchte Person ist.
Und dann auch noch dieses Stein-Schere-Papier-System als "versuchen jemanden von seiner Meinung zu überzeugen", ätzender geht es kaum, vor allem da man manche scheinbar nicht gewinnen kann - so frustrierend, dass die erste Stadt in meinem Spieldurchlauf ein paar NPCs weniger hat. Wenigstens das ist möglich. :P

Frustrierend können auch die Kämpfe sein. Gerade wenn man "einsamer Wolf" als Talente genommen hat - es ist schon öfter vorgekommen, dass Gegner meine zwei Helden den ganzen Kampf lang aus dem Spiel genommen haben und einfach so töten konnten, ohne dass die nach dem ersten Zug wieder an die Reihe gekommen sind. Noch dazu ist die Exp, die man bekommen kann, begrenzt, da Gegner nicht respawnen (ist mir zumindest noch nicht passiert). D.h. es kann vorkommen, dass man vor einer Wand steht, wo man nicht weiter kommt, weil die Balance es nicht zulässt. "Hey, ihr habt dank des zufälligen Loots keine Feuerresistenz-Items gefunden? Bitte sehr, kämpft doch gegen 6 Gegner aus Feuer gleichzeitig, die 2-3 mal Feuerschaden pro Runde machen können und dabei 10-30% Leben pro Treffer abziehen!"
Für den "Kultisten-Boss" habe ich 3 Stunden gebraucht, weil ich zwischendurch noch mehr Exp sammeln (für level up und Reset der Waren von Händlern) und spezielle Schriftrollen (Feuerelementar, das die 4 Dämonen beschäftigte, die Feuerschaden machen) kaufen musste, um im Spiel überhaupt weiter zu kommen.
Klar, der selbsternannten Rollenspiel-Elite mag das gefallen, aber für einen GOTY Titel ist so was ein no-go. Ob es einem gefällt oder nicht, GOTY Spiele sind zumeist (auch) an Casual-Gamer gerichtet.

Die Story ist übrigens - genau wie bei DA:I - selbst nach 20 Stunden noch nicht in Fahrt gekommen. Ob sich das noch ändert weiß ich noch nicht, DA:I hat bei mir erst mal Vorrang.
Das Beste am Spiel sind mMn die taktischen Kämpfe. Es ist ziemlich genial, wie man die Umgebung mit Zaubern zu seinem Vorteil verändern kann, nur schade dass Strategie und Taktik alleine nicht ausreichen um gewisse Gegner besiegen zu können. Irgendwie lustig, dass der beste Teil eines Rollenspiels eher einem Strategiespiel ähnelt. :p

An der Musik merkt man übrigens, dass es sich um ein Kickstarter Projekt handelt. Ich habe sie schon nach 8 oder 10 Stunden Spielzeit ausgemacht, weil die so nervig (und alles andere als gut) war.
Sorry - aber dann ist das RPG-Genre einfach nichts für Dich - und daher kannst Du auch nicht einschätzen, ob ein RPG das RPGOTY ist oder nicht. Und Dein letzter Punkt ist... beunruhigend unsinnig o_ô
Sidian
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Re: The Game Awards 2014: Die Gewinner stehen fest

Beitrag von Sidian »

MrLetiso hat geschrieben:Sorry - aber dann ist das RPG-Genre einfach nichts für Dich - und daher kannst Du auch nicht einschätzen, ob ein RPG das RPGOTY ist oder nicht.
Das meinte ich mit "selbsternannten Rollenspiel-Elite". Ich spiele fast nur RPGs, wie kann da das Genre nichts für mich sein? Nur weil du einen anderen Geschmack hast bedeutet das nicht, dass deine Definition von Rollenspiel richtig ist und meine nicht. Und anscheinend überschneidet sich meine Einschätzung mit der der Jury. :wink:
johndoe824834
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Re: The Game Awards 2014: Die Gewinner stehen fest

Beitrag von johndoe824834 »

Das hätte ja sogar Call of Duty mehr verdient bestes Spiel zu werden.

Absolut lächerlich diese Awards.

Edit:
Best Mobile/Handheld Game
Hearthstone: Heroes of Warcraft
Ok , das ist noch lächerlicher als der Award für Dragon Age als bestes Spiel.
Kam ja auch nix raus auf Vita und 3DS was da locker besser wäre.
Zuletzt geändert von johndoe824834 am 11.12.2014 18:04, insgesamt 1-mal geändert.
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SethSteiner
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Re: The Game Awards 2014: Die Gewinner stehen fest

Beitrag von SethSteiner »

Sidian hat geschrieben:Und anscheinend überschneidet sich meine Einschätzung mit der der Jury. :wink:
Bei dem Abhängigkeitsverhältnis auch kein Wunder.
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ZackeZells
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Re: The Game Awards 2014: Die Gewinner stehen fest

Beitrag von ZackeZells »

Hätte gerne "Craft the World" in den Top 3 gesehen. Schade das es nicht getestet bzw. nicht einmal erwähnt wurde bei 4P :(
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FuerstderSchatten
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Re: The Game Awards 2014: Die Gewinner stehen fest

Beitrag von FuerstderSchatten »

MrLetiso hat geschrieben: Sorry - aber dann ist das RPG-Genre einfach nichts für Dich - und daher kannst Du auch nicht einschätzen, ob ein RPG das RPGOTY ist oder nicht. Und Dein letzter Punkt ist... beunruhigend unsinnig o_ô
Na jetzt wollen wir es auch nicht übertreiben, jeder kann sich was unter RPG, vorstellen und wenn Skyrim und Dark Souls noch unter die Kategorie fallen, dann sollten wir wohl so großzügig sein und DAI auch dazuzählen. Selbst ein Diablo gilt ja noch als RPG und sowas spielt sich wie eine Eisenbahnfahrt aufm Eisenbahngleis ohne jegliche Abzweigung, wo man noch nicht mal bestimmen kann, wie schnell der Zug fährt.
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Knarfe1000
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Re: The Game Awards 2014: Die Gewinner stehen fest

Beitrag von Knarfe1000 »

Moment: Stand Alien Isolation noch nicht einmal zur Wahl?

Falls ja, dann Atomrofl
Piscatorcompos
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Re: The Game Awards 2014: Die Gewinner stehen fest

Beitrag von Piscatorcompos »

sleepingdog hat geschrieben:Ich, als älterer Spieler, finde die Entwicklung der letzten Jahre bzw Jahrzehnte ziemlich amüsant - dadurch, dass Spiele nicht mehr nur von einer kleinen Nerd-Gemeinde sondern von allen möglichen Menschen gespielt werden, spiegeln die "Publikums-Abstimmungen" logischerweise auch diesen Geschmack wieder.

Würde man zB über das "beste Buch" abstimmen, würden sicher auch große Werke der Weltliteratur wie "Fifty Shades of Grey" gewinnen.

Irgendwie witzig, dass die Spielergemeinde so große Probleme hat, zu erkennen, dass "populär" (also: "beliebt") nicht mit guter Qualität gleichzusetzen ist. Populäre Sachen müssen nicht zwingend schlecht sein, sind aber oft oberflächliches Mittelmaß - weil das halt nunmal das ist, was viele Menschen mögen. Jetzt könnte man natürlich in den emo-Mode verfallen und darüber philosophieren, wie schlecht die Welt ist. Man könnte es aber auch einfach gelassen hinnehmen. Es ist für mich völlig unverständlich, wie man das so persönlich nehmen kann; und zwar von beiden Seiten. Ist es ok, DA: I zu mögen? Klar. Ist es ok, DA: I als trivialen Schund zu bezeichnen? Selbstverständlich.

TL; DR: Dragon Age ist ein logischer und verdienter Sieger, weil er von allen AAA-Titeln den Geschmack des breiten Publikums am besten trifft - und im Vergleich zu den Konkurrenzprodukten auch am bug-freisten ist. Kein Grund, sich deshalb gegenseitig die Köpfe einzuschlagen, meine Güte...
Eigentlich moechte ich dir voll und ganz zustimmen. Jedoch ist es seltsam, wenn ein Spiel gewinnt, dass erst seit kurzem verfuegbar ist. Und ich hatte zudem noch geglaubt, dass der Award nach qualitativen Aspekten vergeben wird, ist aber nicht so. Es ist ein Preis der Lobby und Marketingabteilung.

Damit ist Coca-Cola das beste Getraenk und McDonald's das beste Restaurant. Ich denke man kann auch sagen, wem McDonald's schmeckt, dem gefaellt auch DA:I. Wenig Anspruch gibt sich eben mit wenig (Qualitaet) zufrieden, wobei dies aber fuer diese Person dann eben schon toll ist.

Ja, frueher waren die Gamer eben hauptsaechlich Nerds, die sind allerdings wesentlich intelligenter als der Grossteil der heutigen Kundschaft. Das Niveau der Spiele passt sich der Kundschaft an, zumindest im AAA Bereich.
Der durchschnittliche Gamer ist heute nunmal nur leicht ueberhalb des Schimpansen anzusiedeln, wenn ueberhaupt.