Grand Theft Auto 5 - Zwei Einzelhändler aus Australien bieten das Spiel nicht mehr an

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Palace-of-Wisdom
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Beitrag von Palace-of-Wisdom »

Kann man ja eh nicht wirklich seriös erfassen. Ich arbeite im Vertrieb. Hier bekommt jeder das gleiche Einstiegsgehalt, nach mehreren Jahren verdient jeder anders, jeder hat unterschiedlich viele Urlaubstage, Klauseln oder Provisionen. Das meiste ist Berufserfahrung + Leistung + Handelsgeschick + subjektive Wahrnehmung des Vogel über einem in der Hackordnung.

Aber zurück zum Thema ;)
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SethSteiner
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Re: Grand Theft Auto 5 - Zwei Einzelhändler aus Australien b

Beitrag von SethSteiner »

moen hat geschrieben:Kleinkinder hingegeben haben Probleme mit der Verarbeitung mancher Situationen (z.B. Horror oder Gewalt).
Das ist aber nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass die diversen Einschränkungen notwendig sind, weil andere Stellen wie Eltern eben nicht selbstständig in der Lage sind für die richtige Erziehung zu Sorgen, nach dem soetwas verhütet werden kann. Festzustellen, ob X bei Y Schaden Z unter Voraussetzung A in Form von B verursacht ist entscheidend, wenn nämlich A selten ist (sprich, kommen denn Kleinkinder damit überhaupt in Kontakt? Wenn ja, wie?), B nicht schwerwiegend, Z nicht schwerwiegend, Y am Ende nur noch Ausreisser darstellen, gibt es eben keinen Grund zu handeln und selbst wenn man dann handeln muss, stellen sich wieder Fragen, nämlich wie weit man dabei gehen muss. Allein dass der Jugend(medien)schutz quasi jedes Jahrzehnt abgeschwächt werden muss, zeigt dass er wohl kaum jemand diese ganzen Institutionen und Gesetze auf ihre Notwendigkeit überprüft wurden. Ich denke daher, diese ganze Thematik ist ein Symptom für die Vorstellung von Erwachsenen, ihr Alter allein machte sie besser und berechtigte sie Restriktionen für die Jüngeren zu erlassen.
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Mojo8367
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Re: Grand Theft Auto 5 - Zwei Einzelhändler aus Australien b

Beitrag von Mojo8367 »

SethSteiner hat geschrieben:
moen hat geschrieben:Kleinkinder hingegeben haben Probleme mit der Verarbeitung mancher Situationen (z.B. Horror oder Gewalt).
Das ist aber nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass die diversen Einschränkungen notwendig sind, weil andere Stellen wie Eltern eben nicht selbstständig in der Lage sind für die richtige Erziehung zu Sorgen, nach dem soetwas verhütet werden kann. Festzustellen, ob X bei Y Schaden Z unter Voraussetzung A in Form von B verursacht ist entscheidend, wenn nämlich A selten ist (sprich, kommen denn Kleinkinder damit überhaupt in Kontakt? Wenn ja, wie?), B nicht schwerwiegend, Z nicht schwerwiegend, Y am Ende nur noch Ausreisser darstellen, gibt es eben keinen Grund zu handeln und selbst wenn man dann handeln muss, stellen sich wieder Fragen, nämlich wie weit man dabei gehen muss. Allein dass der Jugend(medien)schutz quasi jedes Jahrzehnt abgeschwächt werden muss, zeigt dass er wohl kaum jemand diese ganzen Institutionen und Gesetze auf ihre Notwendigkeit überprüft wurden. Ich denke daher, diese ganze Thematik ist ein Symptom für die Vorstellung von Erwachsenen, ihr Alter allein machte sie besser und berechtigte sie Restriktionen für die Jüngeren zu erlassen.
das ist bißchen zu einfach gedacht, grundsätzlich sollte es natürlich vornehmlich im ermessen der eltern liegen was sie ihren kindern in welchem alter gestatten.
aber als eltern kannst du deinen kindern selbst mit bester erziehung nich immer hinterherlaufen un sie vor allem "beschützen" was für ihr alter vllt. unangemessen wäre.
ebenso ist es als kind doch umso reizvoller etwas zu tun von dem dir deine eltern sagen mach es nicht.
eine gewisse gesetzliche grundlage find ich daher schon notwendig.

un das der jugendschutz quasi jedes jahrzehnt abgeschwächt wird hat wohl auch etwas damit zutun das jugendliche mit jedem jahrzehnt auch immer früher eine gewisse reife erreichen die sie vor 10 oder 20 jahren noch nicht hatten.
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Jazzdude
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Re: Grand Theft Auto 5 - Zwei Einzelhändler aus Australien b

Beitrag von Jazzdude »

Solche Aktionen ziehen das ganze Thema ins lächerliche!
Jetzt ist also Gewalt gegen Frauen schlimm, bei Männern scheiß egal.

Ich bin auch für Genderequality, aber die Argumentation dieser Kampfemanzen sind zum kotzen!
Zuletzt geändert von Jazzdude am 05.12.2014 01:57, insgesamt 3-mal geändert.
-=Ramirez=-
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Re: Grand Theft Auto 5 - Zwei Einzelhändler aus Australien b

Beitrag von -=Ramirez=- »

Die Leute wollen also ein Open World Spiel in dem man alles machen außer Gewalt (ob jetzt beabsichtigt oder zufällig sei mal dahingestellt) gegen Frauen?
Was ist das denn bitte? Immune Charaktere? Die händler sind auch noch so dämlich und verkaufen das Spiel nicht mehr.

Demnächst beschwere ich mich das man bei FIFA 15 keinen Frauenfußball spielen kann, ma sehen ob der Media Markt oder Saturn das dann auch nicht mehr verkauft.



Wenigstens kann man sicher sein das es diesen Menschen ansonsten sehr gut geht, denn wer sonst keine Probleme hat produziert so einen Schwachsinn.
BöserGeist hat geschrieben:zumindest beweisen einige Australier*innen Humor und lassen sich nicht "die Butter vom Brot nehmen":

https://www.change.org/p/target-withdra ... kill-women

:lol:
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Zuletzt geändert von -=Ramirez=- am 05.12.2014 01:44, insgesamt 1-mal geändert.
Highnrich
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Re: Grand Theft Auto 5 - Zwei Einzelhändler aus Australien b

Beitrag von Highnrich »

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Wo er recht hat..
moen
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Re: Grand Theft Auto 5 - Zwei Einzelhändler aus Australien b

Beitrag von moen »

Mojo8367 hat geschrieben:aber als eltern kannst du deinen kindern selbst mit bester erziehung nich immer hinterherlaufen un sie vor allem "beschützen" was für ihr alter vllt. unangemessen wäre.
Wenn z.B. dein großer Bruder auf dich aufpassen soll und er dich mit ihm Stephen King's 'Es' anschauen lässt ... mit 6. :?

SethSteiner hat geschrieben:
moen hat geschrieben:Kleinkinder hingegeben haben Probleme mit der Verarbeitung mancher Situationen (z.B. Horror oder Gewalt).
Das ist aber nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass die diversen Einschränkungen notwendig sind, weil andere Stellen wie Eltern eben nicht selbstständig in der Lage sind für die richtige Erziehung zu Sorgen, nach dem soetwas verhütet werden kann.
Das ist ja genau der Punkt. Es geht um JUGENDschutz. Nicht Elternzwangsmaßnahmen. Der Staat muss die Kinder auch vor den Eltern schützen können, bzw. die Eltern unterstützen. Eltern sind schließlich auch nicht perfekt und wissen nicht immer was richtig oder falsch ist ;)
Der Staat verbietet in dem Sinne ja auch nicht, dass man zusammen mit seinen Kindern ungeeignete Filme schaut. Man muss halt nur präsent sein und in der Lage, dem Kind bei der Verarbeitung zu helfen (genau da habe ich bei manchen Eltern aber meine Zweifel ;))
SethSteiner hat geschrieben:Allein dass der Jugend(medien)schutz quasi jedes Jahrzehnt abgeschwächt werden muss ...
Diese Abschwächungen passieren aber nicht im Bereich von Kleinkindern (soweit mir bekannt). Wie gesagt, die Einschränkungen bei Jugendlichen finde ich auch fragwürdig.
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Phips7
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Re: Grand Theft Auto 5 - Zwei Einzelhändler aus Australien b

Beitrag von Phips7 »

Erinnert an die South Park folge mit dem propheten mohammed, es kommt noch so weit, wo jedes medium wo frauen nicht glorifiziert werden aufs schärfste geächtet werden.

jenseits von beklopt.
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JudgeMeByMyJumper
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Re: Grand Theft Auto 5 - Zwei Einzelhändler aus Australien b

Beitrag von JudgeMeByMyJumper »

Also: Ich lebe ja in Australien und musste mich in den vergangenen Tagen einigermaßen häufig rechtfertigen, als ich beiläufig erwähnte, dass ich GTA 5 im vergangenen Jahr auf der 360 gespielt habe. Ich kenne genau diese soccer moms bzw. sind es hier die footy (afl) und cricket moms, die im Grunde genommen in den 90ern hängen, zumindest gedanklich, eben nicht so richtig internetaffin sind, obwohl sie höchstens 35 sind, und so etwas verschlafen ihre Idylle pflegen. Wenn dann einmal einer etwas von GTA hört und so eine Petition startet, dann spricht sich das hier im Sommer an Stränden, in den life saving clubs sonntags beim nippers training und bei den 10 Kaffeepausen täglich im coffee shop um die Ecke dermaßen rasant rum, dass einige wirklich ungesehen, ein solches Produkt verbannen wollen und ihren Namen virtuell unter die Petition setzen.

Sie fürchten nicht GTA 5, kennen es nicht mal, sondern befürchten, dass so etwas - auch durch völlig fehlende Alterskontrollen (auch wenn vieles genauso streng wie in D eingestuft ist, kanns jeder kaufen!!) - ihre Kinder irgendwie verändern/beeinflussen könnte. Gar nicht mal, dass sie seelische Schmerzen oder sonstwas davon tragen, sondern dass es einen negativen Effekt hat, so etwas überhaupt zu sehen, oder mindestens mal die Möglichkeiten in einem solchen Spiel zu haben. Es rüttelt an der Vorstatdtidylle. Und hier Melbourne ist ja quasi eine 40x25km große Vorstadt aus unendlich vielen kleinen Gemeinden/suburbs oder sonstwas und, ja, die Leute sind wirklich so: schreckhaft, zunehmend amerikanisierter - obwohl man es harsch leugnet - und die das Hauptproblem liegt bei den Firmenchefs von target und kmart. Das sind respektable shops, retailer, billig, aber qualitativ hochwertiger als bspw kik in D, die in der Öffentlichkeit nicht nur Ansehen, sondern ALLES zu verlieren haben. Es ist so wichtig für diese Firmen auf Kunden zu hören, da es eben nur einen sehr begrenzten Geschäftsraum gibt (Australien und sonst nichts) und dort muss man punkten und sich ein Stück vom kleinen 25 Mio. Einwohner Kuchen sichern. Dann gibt man eben klein bei und hört auf die Hausfrauen, die deren wichtigste Zielgruppe sind. Die gamer kaufen eh billiger bei jbHifi, eb games oder dick smith ein. Online läuft hier, nebenbei bemerkt, übrigens GAR NICHTS. Es gibt kein amazon (dann würde sich der Einzelhandel wohl komplett verändern... wenns nach mir geht lieber gestern als morgen) und die meisten shops haben zwar minimalistische online shops aber es dauert hier halt auch immer 3-5 Tage mindestens bis etwas da ist. Da ist hands-on angesagt in den Läden um die Ecke. Da gibt es im Umkehrschluss natürlich eine größere Auswahl als in poor old Germany. All das sehe ich als Beweggründe, oder zumindest einflussnehmende Faktoren einer solch falschen Entscheidung der Konzerne.

In den Medien wurde es übrigens eher beiläufig erwähnt und eher auch belächelt, aber, wie gesagt, es gibt nicht wenige, die damit nichts anfangen können - trotz steigender Spielerzahlen weltweit usw. - und dann eben zum Hammer greifen.
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Newo
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Re: Grand Theft Auto 5 - Zwei Einzelhändler aus Australien b

Beitrag von Newo »

2 Einzelhändler in Australien...ups, ich glaub grad ist ein Reissack in China umgefallen -.-
Lächerlich die Argumentation
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Sir Richfield
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Re: Grand Theft Auto 5 - Zwei Einzelhändler aus Australien b

Beitrag von Sir Richfield »

JudgeMeByMyJumper hat geschrieben:Also: Ich lebe ja in Australien und musste mich in den vergangenen Tagen einigermaßen häufig rechtfertigen, als ich beiläufig erwähnte, dass ich GTA 5 im vergangenen Jahr auf der 360 gespielt habe.
Danke für diesen Post!

Ich bin auch der Meinung, dass hier die selbe Sorte Mensch agiert, die seit geraumer Zeit versucht, "diese gewalthaltigen Videospiele" zu verbannen. Sei es Postal oder GTA oder welcher Name auch immer da bekannt wird. (Meist das jeweils erfolgreichste und damit bekannteste.)
Die Amerikaner hatten ihren Jack Thompson und in Australien (das von hier aus betrachtet ein grundsätzliches Problem mit Einstufung und Verkauf und so zu haben scheint) wird jetzt halt an der Stelle das Brecheisen angesetzt.

Weshalb auch der der Twitter von diesem Mcirgendwas brilliant an der Wirklichkeit vorbei ist, aber einen Erklärungsversuch kann man sich sparen.
(Ich würde mir sogar das Lesen in Zukunft sparen, sollen solche Leute doch in ihrer Echokammer taub werden...)
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Hyeson
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Re: Grand Theft Auto 5 - Zwei Einzelhändler aus Australien b

Beitrag von Hyeson »

Newo hat geschrieben:2 Einzelhändler in Australien...ups, ich glaub grad ist ein Reissack in China umgefallen -.-
Lächerlich die Argumentation
Naja. Erstens sind es immerhin 2 Händlerketten. Wie groß die allerdings sind kann ich nicht sagen, ich war nie in Australien. Wenn in Deutschland allerdings zum Beispiel Mediamarkt und Saturn sagen "Wir verkaufen's nicht." wäre das schon ein ziemlicher Verlust an Käufern.
Zweitens, sollten diese 2 Ketten groß sein ist natürlich die Chance groß, dass ne ganze Menge anderer Händler nachziehen. Irgendwann ist man nämlich der eine böse Händler der Teufelszeug verkauft (was am Anfang natürlich für gute Einnahmen sorgen könnte^^).
-=Ramirez=-
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Re: Grand Theft Auto 5 - Zwei Einzelhändler aus Australien b

Beitrag von -=Ramirez=- »

JudgeMeByMyJumper hat geschrieben:Also: Ich lebe ja in Australien und musste mich in den vergangenen Tagen einigermaßen häufig rechtfertigen, als ich beiläufig erwähnte, dass ich GTA 5 im vergangenen Jahr auf der 360 gespielt habe. Ich kenne genau diese soccer moms bzw. sind es hier die footy (afl) und cricket moms, die im Grunde genommen in den 90ern hängen, zumindest gedanklich, eben nicht so richtig internetaffin sind, obwohl sie höchstens 35 sind, und so etwas verschlafen ihre Idylle pflegen. Wenn dann einmal einer etwas von GTA hört und so eine Petition startet, dann spricht sich das hier im Sommer an Stränden, in den life saving clubs sonntags beim nippers training und bei den 10 Kaffeepausen täglich im coffee shop um die Ecke dermaßen rasant rum, dass einige wirklich ungesehen, ein solches Produkt verbannen wollen und ihren Namen virtuell unter die Petition setzen.

Sie fürchten nicht GTA 5, kennen es nicht mal, sondern befürchten, dass so etwas - auch durch völlig fehlende Alterskontrollen (auch wenn vieles genauso streng wie in D eingestuft ist, kanns jeder kaufen!!) - ihre Kinder irgendwie verändern/beeinflussen könnte. Gar nicht mal, dass sie seelische Schmerzen oder sonstwas davon tragen, sondern dass es einen negativen Effekt hat, so etwas überhaupt zu sehen, oder mindestens mal die Möglichkeiten in einem solchen Spiel zu haben. Es rüttelt an der Vorstatdtidylle. Und hier Melbourne ist ja quasi eine 40x25km große Vorstadt aus unendlich vielen kleinen Gemeinden/suburbs oder sonstwas und, ja, die Leute sind wirklich so: schreckhaft, zunehmend amerikanisierter - obwohl man es harsch leugnet - und die das Hauptproblem liegt bei den Firmenchefs von target und kmart.
Sowas ist ja das schlimme, die Leute kennen es nur vom Hörensagen (genau wie die "Gamerin" Anita) und ledern dann total drüber ab und schreien nach Verboten.
Das ist Rufschädigung und damit eine Straftat.
Ganz ehrlich, es gibt verdammt vieles was beudeutend wichtiger wäre und irgend welche Videospiele sind garantiert nicht das größte Problem was der gemeine Australier hat.
Wenn doch würde ich sofort dahin ziehen.


PS: Wird mal Zeit eine Petition gegen dieses Spiel zu starten: https://itunes.apple.com/de/app/kim-kar ... 22992?mt=8
Ich fühle mich davon diskreminiert. Würd mich mal interessieren was die ganzen Feminazis zu solch einem Spiel sagen., müsste denen ja bestens gefallen.

Das ganze Sinnlose rumgemache erinnert mih irgendwie an den Southpark Film in dem die Mütter einen Krieg gegen Kanada anzetteln weil denen Terrence & Phillip nicht gefällt.
Zuletzt geändert von -=Ramirez=- am 05.12.2014 09:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Ti.Rocco
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Re:

Beitrag von Ti.Rocco »

Palace-of-Wisdom hat geschrieben:Ich möchte nicht wissen wie viel Gewalt durch Videospiele verhindert wird. Ja, ihr hört richtig. Wie viele sozial isolierte, hochintelligente Menschen verbringen denn ihre Zeit mit Videospielen? Viele Menschen haben nicht viel was sie so abtauchen und entspannen lässt. Es gibt Leute die ernsthaft krank sind, Monatelang nicht vor die Tür können und einfach nur dankbar dass es Videospiele, Bücher oder eben Filme gibt. Ich bin froh dass ich in meiner Pubertät (in der ich viel Mist gemacht hab) öfters sicher zuhause gesessen habe und gezockt habe, anstatt irgendwelchen Mist zu machen. Hätte ich einen 16 Jährigen Sohn, hätte ich ihn lieber in seinem Zimmer beim GTA zocken, als total zugedröhnt mit Freunden unterwegs...


zu Women get 25% less for the same work, ein Zitat von einer Arbeitskollegin: Ich bekomme das gleiche Fixgehalt und die gleiche Provision wie du sie bekommst. Ich werde nicht diskriminiert, weil ich mich nicht diskriminieren lasse. :D
da stimme ich dir zu 100% zu. ich hab in meiner jugend 2 dinge gemacht, scheiße gebaut oder gezockt! ich hab auch damals n bisschen abseits gewohnt (ca.10km von der nächsten stadt, aber schlechte busverbindungen) wenn ich damals nicht weg kam konnte man nicht viel machen, die ganzen jungs die bei mir gewohnt haben, haben sich also den ganzen tag bekifft, pilze genommen oder was gezogen.

wenn ich nicht weg kam hab ich halt gezockt, ohne dieses hobby hätte ich def. ein paar gehirnzellen weniger und evtl. n paar anzeigen mehr an der backe
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SethSteiner
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Re: Grand Theft Auto 5 - Zwei Einzelhändler aus Australien b

Beitrag von SethSteiner »

moen hat geschrieben:Wenn z.B. dein großer Bruder auf dich aufpassen soll und er dich mit ihm Stephen King's 'Es' anschauen lässt ... mit 6. :?
Und dagegen tut der Jugendschutz was? Das ist jetzt schon genauso möglich wie es immer vorher möglich war, das ist auch in Straußdalien möglich.
Das ist ja genau der Punkt. Es geht um JUGENDschutz. Nicht Elternzwangsmaßnahmen. Der Staat muss die Kinder auch vor den Eltern schützen können, bzw. die Eltern unterstützen. Eltern sind schließlich auch nicht perfekt und wissen nicht immer was richtig oder falsch ist ;)
Der Staat verbietet in dem Sinne ja auch nicht, dass man zusammen mit seinen Kindern ungeeignete Filme schaut. Man muss halt nur präsent sein und in der Lage, dem Kind bei der Verarbeitung zu helfen (genau da habe ich bei manchen Eltern aber meine Zweifel ;))
Nein, es geht nicht um Jugendschutz. Es geht um JugendMEDIENschutz und damit wird auf Eltern sehr wohl Einfluss genommen bspw. in denen ihnen mit den Stickern mitgeteilt wird, dass X erst ab Y ist und es daher eine ganz schlechte Idee wäre, wenn sie es jemand jüngerem geben. Ganz zu schweigen davon, dass es vielfach heisst, dass Eltern verantwortungslos sind, wenn sie Jüngeren etwas für Ältere geben. Sie werden in ihrer Erziehung bevormundet. Natürlich wissen sie nicht immer was richtig oder falsch ist, das weiß die USK oder der Staat aber noch weniger, denn sie kennt das Kind ja nicht mal. Einschränkungen im Arbeitsrecht oder Wirtschaft sind nachvollziehbar aber das hier? Die Eltern sind die niedrigste Instanz, wenn Sie versagt sollte man das erst mal zeigen und nicht jedes Mal als Fakt in den Raum stellen.

Gerade Kleinkinder sind als Argument schlecht. Sie können kaum oder gar nicht lesen oder schreiben, besitzen keine oder fast keine mathematischen Kenntnisse, verstehen ihre Umwelt nur rudimentär oder gar nicht, sie sind nicht geschäftsfähig und während dieser Zeit ist die Aufsicht fast rund um die Uhr gegeben. Dass irgendein Kleinkind also Saw the Game kauft und spielt, ist mit unwahrscheinlich noch optimistisch ausgedrückt. Die Notwendigkeit ist eben der Knackpunkt, die sollte eben gegeben sein, nicht allein dass irgendwas unter unwahrscheinlichsten Bedingungen ja passieren könnte, wenn.
Mojo8367 hat geschrieben:das ist bißchen zu einfach gedacht, grundsätzlich sollte es natürlich vornehmlich im ermessen der eltern liegen was sie ihren kindern in welchem alter gestatten.
aber als eltern kannst du deinen kindern selbst mit bester erziehung nich immer hinterherlaufen un sie vor allem "beschützen" was für ihr alter vllt. unangemessen wäre.
ebenso ist es als kind doch umso reizvoller etwas zu tun von dem dir deine eltern sagen mach es nicht.
eine gewisse gesetzliche grundlage find ich daher schon notwendig.
Weil Eltern nicht immer vor allem beschützen können? Das ist doch kein genügender Grund, schließlich können Eltern ihren Kindern auch Rassismus, Homophobie, Chauvinismus beibringen und Wände mit Hakenkreuzen tapezieren. Nichts gegen Einschränkungen, wenn die mehrmals nun erwähnte Notwendigkeit vorliegt aber wo ist die?
un das der jugendschutz quasi jedes jahrzehnt abgeschwächt wird hat wohl auch etwas damit zutun das jugendliche mit jedem jahrzehnt auch immer früher eine gewisse reife erreichen die sie vor 10 oder 20 jahren noch nicht hatten.
Tun sie das? Warum reduziert sich dann nicht allgemein die Einschränkung, Dinge die vorher ab 18 erst möglich sind, nun ab 16, 21 ab 19 usw. bis hin zum Bundespräsidentenjob?