GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verkaufte Spiele vs. Box-Versionen im Handel

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Chris Dee
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Chris Dee »

ChrisJumper hat geschrieben:Hier noch ein kurzer Einwurf von mir zum Thema Musikindustrie. Diese haben ganz andere Voraussetzungen. Zum einen haben die jetzt Wasserzeichen in einer MP3 Datei die den ursprünglichen Käufer identifizieren.

Da ist das Zugeständnis das wir "frei" Kopieren dürfen nicht mehr ganz so revolutionär. Zudem ist das Überwachungskorsett ja viel enger geworden.
Welche digitalen Musikplattformen verwenden den bitte schön nachweislich digitale Wasserzeichen? Wäre mir vollkommen neu. Im Vergleich zu Spielen ist die freie Kopierbarkeit von Musik in der Tat revolutionär. Den ganzen Kram, den Du bei Amazon oder iTunes kaufst, kannst Du problemlos weitergeben. Schlimmstenfalls löschst Du vielleicht vorher ein paar Tags, in denen Käuferdaten abgelegt sind, aber das ist es dann auch schon. Von diesem Zustand ist die Spieleindustrie Lichtjahre entfernt.
Zuletzt geändert von Chris Dee am 24.11.2014 23:45, insgesamt 1-mal geändert.
muhmaff
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von muhmaff »

Hört sich für mich wie der Wunsch einer (Buch-) Preisbindung für Spiele an.

Jede Firma muss in aktuelle Technologien investieren um wirtschaftlich zu bleiben oder einfach nur am Markt zu bleiben. Da wird auch ein Gamestop nicht drum herum kommen. 8O
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Creepwalker
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Creepwalker »

C.M. Punk hat geschrieben:Von Gamestop kann man halten was man will, aber bei einem hat der Typ einfach recht:
Die meisten Zocker, vor allem jüngere, haben von Spielen und deren echten "Wert" absolut NULL Ahnung. Ich habe das im eigenen Bekanntenkreis schon miterlebt, dass keine Spiele gekauft werden, die mehr als 30€ kosten - obwohl man monatelang Spaß damit hat. Man vergleiche mal die Preise von einem 1,5 Stunden Kinobesuch mit den Spielepreisen, wo die Spiele im Schnitt 8-10 Stunden im SP dauern, und im MP noch wesentlich länger.

Steam und seine Deals hat einen gehörigen Beitrag dazu geleistet - ein Videospiel ist in den meisten Augen heute einfach nichts mehr wert. Früher freute man sich jahrelang auf ein neues Mario/Zelda/Internation Superstar Soccer etc. und hat dann seine 150 DM hingeblättert - heute holt man sich die Spiele für 5€ im Sale und selbst das ist zu viel. -> und die gleichen Idioten jammern dann warum die Grafik so Scheisse ist oder das Spiel so schlecht. Von was sollen die Entwickler denn leben? Von 5€ pro Spiel? Möchte mal die Helden vom Internet sehen, wenn sie plötzlich 50% weniger verdienen, nur weil anderen ihre Arbeit nicht mehr wert ist! Lauter Volliodioten heute - überall!
Ich stimm dir da voll zu. Nur ist es eher ein Problem der Industrie und nicht der Spieler.
Es gibt einfach ein völliges Überangebot and Spielen und der Markt ist eigentlich sowas von übersättigt, dass der Preiskampf bzw. die Konkurenz einfach riesengross ist.
Klar hat man "früher" (wie ich das Wort hasse) jahrelange auf ein Mario oder Zelda Spiel gewartet und dann nen Batzen Geld hingelegt. Aber warum? Ganz einfach, weil es kaum Alternativen gab.
Heute bekommste solche Games an jeder Ecke. Vielleicht nicht mit dem Charme, aber was solls...
Und nun ist die Frage wer der Idiot ist. Der der sich für 5 euro nen Game im Sale holt oder der der 70 Euro für teils unfertige Produkte ausgibt. Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand.
Chris Dee
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Chris Dee »

Ich selber bin totaler Retail-Fan, aber realistisch betrachtet wird es in spätestens zehn oder zwanzig Jahren Musik, Filme und Spiele nur noch als rein digitale Käufe und per Streaming geben - plus ein paar hochpreisige Sammlereditionen, in kleinen Auflagen und mit physischen Medien. Vor dem Hintergrund wirken Händler wie GameStop und deren Äußerungen schon jetzt hoffnungslos anachronistisch.
Bambi0815
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Bambi0815 »

Palace-of-Wisdom hat geschrieben:Gamestop ist ein Fall für sich. Die verkaufen alles für OVP, haben keinen Service, seltsame Mitarbeiter (hier bei uns) und ich kenne niemanden der da einkauft. Mein Freundeskreis besteht nur aus Gamern und wir meiden Gamestop alle gänzlich. Maximal diese 9.99€ Aktionen werden genutzt, wenn man die Titel billig bei Rebuy bekommt.
Vllt ist es bei euch so wie bei uns hier. Es kommt einen vor als ob sie nur nach Provision arbeiten und sonst kein Geld bekommen. Die Mitarbeiter hier bei mir sind auch sehr seltsam.
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Der Grund das Gamestop nicht um das wohlwollen ihrer Kunden Kämpfen müssen, ist das sie einen Monopol im Teilbereich des Gebrauchtmarktes besitzen. Denn ist es nicht schöner einfach irgendwo hinzugehen und das Geld sofort rausgerückt zu bekommen, statt sich mühsam durch ebay zu klicken, eine woche lang zu warten und dann das Spiel verpacken zu müssen. Das geht bei gamestop viel schneller und von dieser mangelnder Geduld der Kunden machen sie Gebrauch.

Onlinegebrauchthändler haben es da viel schwerer, werden aber auch immer gieriger oder besitzergreifener (amazon verlangte bei mir personalausweisdaten -_-''''')

Es braucht mehr alternativen, die gamestop mal richtig feuer unter dem hintern machen und sie werden ohne weiteres 20 € für spiele die wie neu aussehen und vor kurzem released wurden rausrücken, so wie es sich gehört.

...und das sage ich nicht im Interesse von gamestop. Ohh nein...in meinem interesse. Ich sehe es nicht ein 10 % für ebay oder amazon abzudrücken.
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Erdbeermännchen
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Erdbeermännchen »

Creepwalker hat geschrieben:
C.M. Punk hat geschrieben:Von Gamestop kann man halten was man will, aber bei einem hat der Typ einfach recht:
Die meisten Zocker, vor allem jüngere, haben von Spielen und deren echten "Wert" absolut NULL Ahnung. Ich habe das im eigenen Bekanntenkreis schon miterlebt, dass keine Spiele gekauft werden, die mehr als 30€ kosten - obwohl man monatelang Spaß damit hat. Man vergleiche mal die Preise von einem 1,5 Stunden Kinobesuch mit den Spielepreisen, wo die Spiele im Schnitt 8-10 Stunden im SP dauern, und im MP noch wesentlich länger.

Steam und seine Deals hat einen gehörigen Beitrag dazu geleistet - ein Videospiel ist in den meisten Augen heute einfach nichts mehr wert. Früher freute man sich jahrelang auf ein neues Mario/Zelda/Internation Superstar Soccer etc. und hat dann seine 150 DM hingeblättert - heute holt man sich die Spiele für 5€ im Sale und selbst das ist zu viel. -> und die gleichen Idioten jammern dann warum die Grafik so Scheisse ist oder das Spiel so schlecht. Von was sollen die Entwickler denn leben? Von 5€ pro Spiel? Möchte mal die Helden vom Internet sehen, wenn sie plötzlich 50% weniger verdienen, nur weil anderen ihre Arbeit nicht mehr wert ist! Lauter Volliodioten heute - überall!
Ich stimm dir da voll zu. Nur ist es eher ein Problem der Industrie und nicht der Spieler.
Es gibt einfach ein völliges Überangebot and Spielen und der Markt ist eigentlich sowas von übersättigt, dass der Preiskampf bzw. die Konkurenz einfach riesengross ist.
Klar hat man "früher" (wie ich das Wort hasse) jahrelange auf ein Mario oder Zelda Spiel gewartet und dann nen Batzen Geld hingelegt. Aber warum? Ganz einfach, weil es kaum Alternativen gab.
Heute bekommste solche Games an jeder Ecke. Vielleicht nicht mit dem Charme, aber was solls...
Und nun ist die Frage wer der Idiot ist. Der der sich für 5 euro nen Game im Sale holt oder der der 70 Euro für teils unfertige Produkte ausgibt. Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand.
Also wenn ich ein Spiel kaufe bei dem ich weiß dass mich dieses Spiel tagelang beschäftigen wird dann lege ich auch gerne beim Release mal 60 bis 70 Euro hin. So wie früher auch! ;-) Leider gibt es heute kaum noch Spiele, außer die Sportspiele, die mich solange begeistern. Damals hatte man dann aber auch ein Spiel mit dem man sich wirklich lange beschäftigen konnte. Viele Spiele heute unterhalten doch oft nur für wenige Stunden und werden dann langweilig!
Oder viele Spieleserien werden einfach nur noch solange ausgeschlachtet bis der letzte Cent raus gedrückt ist! Anstatt sich auf was neues zu konzentrieren werden lieber "alte" Serien für die Next Gen fit gemacht und und und. Hinzu kommt noch das die Leute so gierig sind das die Entwickler ja quasi dazu verpflichtet sind ständig irgend welche Spiele auf den Markt zu werfen. Und bei so einem Überangebot muss es ja zwangsläufig einen Preiskampf geben!
Mortimer8701
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Mortimer8701 »

Creepwalker hat geschrieben:
C.M. Punk hat geschrieben:Von Gamestop kann man halten was man will, aber bei einem hat der Typ einfach recht:
Die meisten Zocker, vor allem jüngere, haben von Spielen und deren echten "Wert" absolut NULL Ahnung. Ich habe das im eigenen Bekanntenkreis schon miterlebt, dass keine Spiele gekauft werden, die mehr als 30€ kosten - obwohl man monatelang Spaß damit hat. Man vergleiche mal die Preise von einem 1,5 Stunden Kinobesuch mit den Spielepreisen, wo die Spiele im Schnitt 8-10 Stunden im SP dauern, und im MP noch wesentlich länger.

Steam und seine Deals hat einen gehörigen Beitrag dazu geleistet - ein Videospiel ist in den meisten Augen heute einfach nichts mehr wert. Früher freute man sich jahrelang auf ein neues Mario/Zelda/Internation Superstar Soccer etc. und hat dann seine 150 DM hingeblättert - heute holt man sich die Spiele für 5€ im Sale und selbst das ist zu viel. -> und die gleichen Idioten jammern dann warum die Grafik so Scheisse ist oder das Spiel so schlecht. Von was sollen die Entwickler denn leben? Von 5€ pro Spiel? Möchte mal die Helden vom Internet sehen, wenn sie plötzlich 50% weniger verdienen, nur weil anderen ihre Arbeit nicht mehr wert ist! Lauter Volliodioten heute - überall!
Ich stimm dir da voll zu. Nur ist es eher ein Problem der Industrie und nicht der Spieler.
Es gibt einfach ein völliges Überangebot and Spielen und der Markt ist eigentlich sowas von übersättigt, dass der Preiskampf bzw. die Konkurenz einfach riesengross ist.
Klar hat man "früher" (wie ich das Wort hasse) jahrelange auf ein Mario oder Zelda Spiel gewartet und dann nen Batzen Geld hingelegt. Aber warum? Ganz einfach, weil es kaum Alternativen gab.
Heute bekommste solche Games an jeder Ecke. Vielleicht nicht mit dem Charme, aber was solls...
Und nun ist die Frage wer der Idiot ist. Der der sich für 5 euro nen Game im Sale holt oder der der 70 Euro für teils unfertige Produkte ausgibt. Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand.
Darüber hinaus glaube ich, dass trotz des Preisverfalls die Umsätze dadurch mehr als kompensiert werden, dass die Leute einfach mehr Spiele kaufen. Es gibt Leute, die hunderte Spiele in ihrer Steam-Bibliothek haben, und ich kann mir nicht vorstellen, dass immer alle gespielt werden. Daher stimmt es vielleicht schon, dass Leute einem einzelnen Spiel nicht mehr so viel Wert zusprechen, aber dieses eingesparte Geld wird dann halt breiter verstreut... vor allem für Indies ist dieses Verhalten existenzsichernd. Wenn es letztere auf Steam hinbekommen, 20.000 Exemplare ihres Spiels für einen Zehner zu verkaufen sind zwei Jahre Entwicklung durch zwei Leute mehr als refinanziert.
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EH Bolle
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von EH Bolle »

Hört sich für mich an wie: Wir hätten den Hals gern noch etwas voller.
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DaddelZeit
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von DaddelZeit »

Lange Zeit habe ich mich gegen den digitalen Erwerb gewehrt. Zu schön war die Aufregung zum Händler seines Vertrauens zu fahren, das Spiel zu ergreifen, zur Kasse zu gehen und während des Heimweges in einer liebevoll gestalteten Anleitung zu blättern. Ich habe sie nie zum Spielen gebraucht, aber für mich war die Anleitung und vor allem bei Rollenspiel und Strategiespielen die Setting-relevanten Kapitel ein wichtiger Teil meines Kaufritus.

Doch die Anleitungen wurden immer schmaler. Früher noch mit großer Einheitenbeschreibung bei Command and Conquer, lustigen Werbegags bei GTA, tollen Infos bei The Elder Scrolls.
Mittlerweile kann man froh sein, wenn eine Steuerungs-Kurzübersicht enthalten ist. Als Grund wird dabei die Umwelt genannt, während im selben Atemzug aber mehrere Papierchen Werbung beiliegen.
Dazu kommen noch die ganzen Sondereditionen. Zu manchen Spielen gibt es gar zeitlich Special-, Collectors-, Ultimateedition und dazu natürlich die "Day One Edition". Allesamt mit exklusiven Spielinhalten. Die Grenze wurde überschritten und ich will das nicht unterstützen - darum kaufe ich dann oft nur die Standardversion, die eben digital recht günstig ist.

Ich habe mich lange dagegen gewehrt, auch gegen Steamzwang und Co. Aber irgendwann hatten genug Spiele ohnehin Steamzwang, dass ich dann auch die Deals ausgenutzt habe.
Gebt mir endlich wieder einen Mehrwert. Nicht in Form von exklusiven Spielinhalten für Ladenkäufer, sondern etwas das mir das Ritual "Ladenkauf" wieder Freude bereitet.

Und bringt wieder Addons statt DLCs!

Da kann Gamestop natürlich wenig gegen machen, die Spieleindustrie muss da schon reagieren
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Kivlov
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Kivlov »

Ein Wiederbelebungsversuch der Box:
https://www.theindiebox.com/
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stormgamer
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von stormgamer »

Kann die Kernaussage gut nachvollziehen, ich sechs ja am eigenen Kaufverhalten. Zu Release hol ich mir eigentlich nahezu nichts mehr bis auf wenige Ausnahmen. Und dies liegt wirklich primär an steam sales. Und ich gebe ihn ebenfalls Recht in der Aussage dass publisher und Retailshop wieder mehr zusammenwachsen müssen, jedoch NICHT indem man schlichtweg neue Exklusivbundles schnürt! Nein ich Rede davon dass man wieder echte Retailversionen ohne DRM-system verkauft. Was nützt mir die Retailversion wenn ich nach dem Dvd einschieben eh wieder auf Steam lande?? Da hätt ich mir den weg zum laden auch sparen können. Ich bin ja auch ein Mensch der GERNE für ECHTE retailversionen was zusätzlich draufzahlt, wenn das Spiel dann auch wirklich im Regal, und nicht in der Cloud lagert...


Aber jetzt zur Kehrseite der Medaille, dass natürlich genau der Falsche dieses Thema anspricht. Gerade die Kette, welche den Gebrauchtmarkt so systematisch ausgesaugt hat, was ganz bestimmt mitverantwortlich war, dass gerade dieses Thema ein richtiger Dorn im Auge der Publisher war (denkt jetzt mal alle anderthalb Jahre an die Nextgen Spekulationen zurück). Und selbst da ja mit dieser oft angesprochenen unverschämten Preispolitik
Hafas
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Hafas »

Kivlov hat geschrieben:Ein Wiederbelebungsversuch der Box:
https://www.theindiebox.com/
Enjoy your game and swag.
Ernsthaft?
Oddgamer
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Oddgamer »

stormgamer hat geschrieben:Kann die Kernaussage gut nachvollziehen, ich sechs ja am eigenen Kaufverhalten. Zu Release hol ich mir eigentlich nahezu nichts mehr bis auf wenige Ausnahmen. Und dies liegt wirklich primär an steam sales. Und ich gebe ihn ebenfalls Recht in der Aussage dass publisher und Retailshop wieder mehr zusammenwachsen müssen, jedoch NICHT indem man schlichtweg neue Exklusivbundles schnürt! Nein ich Rede davon dass man wieder echte Retailversionen ohne DRM-system verkauft. Was nützt mir die Retailversion wenn ich nach dem Dvd einschieben eh wieder auf Steam lande?? Da hätt ich mir den weg zum laden auch sparen können. Ich bin ja auch ein Mensch der GERNE für ECHTE retailversionen was zusätzlich draufzahlt, wenn das Spiel dann auch wirklich im Regal, und nicht in der Cloud lagert...


Aber jetzt zur Kehrseite der Medaille, dass natürlich genau der Falsche dieses Thema anspricht. Gerade die Kette, welche den Gebrauchtmarkt so systematisch ausgesaugt hat, was ganz bestimmt mitverantwortlich war, dass gerade dieses Thema ein richtiger Dorn im Auge der Publisher war (denkt jetzt mal alle anderthalb Jahre an die Nextgen Spekulationen zurück). Und selbst da ja mit dieser oft angesprochenen unverschämten Preispolitik
Man könnte auch sagen: Das Monster das sie geschaffen haben, zerstört jetzt sie selbst. Wunderbare Ironie!
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Sarkasmus
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Sarkasmus »

)FireEmblem(Awakening hat geschrieben:
Es braucht mehr alternativen, die gamestop mal richtig feuer unter dem hintern machen und sie werden ohne weiteres 20 € für spiele die wie neu aussehen und vor kurzem released wurden rausrücken, so wie es sich gehört.
Aber als kleiner Selbstständiger hast du gegen Gamestop und das Internet einfach keine Chanze.
Es lohnt sich einfach nicht, schon allein weil niemand ein Spiel das zwar gebraucht ist und erst vor kurzen Released wurde für 20€ an einen Gebrauchthändler verkaufen würde, wenn er von Privat zu Privat Verkauf locker das doppelte bekommen könnte.

Der Gebrauchtmarkt ist nicht tot, der An- und Verkauf jedoch ist so gut wie tot.
Da gibt es halt die großen An- und Verkauf Läden ala Gamestop und XGames, XGames hat sogar noch eine Internetseite wo sie ihre gebraucht Spiele verkaufen, dann vllt noch ein dutzend Läden und dann gibt es noch das Internet wo jeder mit ein paar Klicks das beste Angebot finden kann.