GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verkaufte Spiele vs. Box-Versionen im Handel

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Erdbeermännchen
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Erdbeermännchen »

GAMESTOP...sind das nicht die die selbst die Gebrauchtspiele viel zu teuer verkaufen???
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Enthroned
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Enthroned »

An sich will ich Gamestop nicht verteufeln, aber wie das bei Großkonzernen nunmal so ist, können Diese allerlei Kundenservices anbieten und wesentlich mehr Aktionen zur Kundenbindung durchführen.
Das sorgte jedenfalls in unserer Region und Umgebung zum aussterben sämtlicher Spieleläden. Selbstverständlich tun Steam und andere Onlineplattformen Ihr übriges dazu, aber Gamestop muss sich ganz sicher nicht beklagen.
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Sarkasmus
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Sarkasmus »

spacys hat geschrieben:
kindra_riegel hat geschrieben:Warum müssen die günstiger sein? Die Produktionskosten sind doch deutlich höher als früher. Warum ist ein gutes, neues Spiel (soll heißen: ein langes, sauberes, unterhaltsames ohne unnötigen DLC- und Mikro-Kram; soll's ja auch noch geben) automatisch, sagen wir mal, keine 60€ wert?
Zwischenhändler fliegt raus deswegen, Klamotten und Schuhe werden auch für 245% vom Einkaufspreis verkauft. Bei Spiele und Lebensmittel ist es ganz bestimmt nicht anders.
Videospiele bzw Software allgemein haben eine geringe Marge und selbst der Zwischenhändler kauft nicht immer vom Erzeuger.
Mortimer8701
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Mortimer8701 »

Zunächst: ich selber habe zwar auch schon länger vom "bösen Gamestop" gehört und finde deren Läden nicht gerade einladend, aber getan haben sie mir noch nichts.

Ich selber (PC-Masterrace-Mitglied) bin in der Zwischenzeit fast vollständig auf digitale Angebote gewechselt, was Neuanschaffungen angeht. Der Retailhandel hat für mich fast nur Nachteile.
- Das Portfolio an Spielen ist stark begrenzt. Während es für mich eine einfache Übung ist, auf Steam oder GoG sowohl die neuesten Titel als auch ein "Panzer General 3D" zu finden, bekommt der Einzelhandel ganz schnell ein Problem.
- Der Digitalhandel zahlt für seine Server ziemlich sicher relativ wenig im Vergleich zum Händler - der sich irgendwo einmieten muss - , wenn man die Sichtbarkeit der Präsenz in Betracht zieht.
- Außer dass ich eine Disc zum Anfassen habe gibt es nur ganz selten Mehrwerte in Retailversionen. Wo gibt es heute noch gedruckte Handbücher (mit Betonung auf "Bücher"), die ich mir ganz gemütlich im Bett oder in der Badewanne zu Gemüte führen kann?
- Zuhause kann ich sämtliches Marketinggeblubber entkräften, indem ich mir während des Einkaufs auf dem Notebook oder Rechner Kritiken zum Spiel durchlese.

Der einzige Vorteil, den der Einzelhandel aber sehr oft verspielt, ist die Beratung und die Zeit, die man in mich investiert. Ich will, wie im Bekleidungsgeschäft, zudem auch mal probieren, ob das Spiel, das ich genießen und in das ich ganze Nächte stecken will, zu mir passt. Steam hat hin und wieder seine "Free Weekends", die ich überragend finde und die mir oft das Geld aus der Tasche holen. Dann weiß ich aber ganz genau, dass ich mir etwas kaufe, das mir das Geld wert ist.

Ich bin noch keinem Shop begegnet, wo in einer Reihe eine Armada an Konsolen und Rechnern steht, an denen man eine runde Stunde lang ein Spiel wirklich ausprobieren kann, das einem in einem kurzen Gespräch ans Herz gelegt wurde. Wenn mir dann noch alle 15 Minuten oder so jemand über die Schulter schaut und ich mich ein paar Sekunden lang austauschen kann... perfekt, dann gebe ich auch gern Extrageld für den guten Service. Bei Kickschuhen habe ich das schon gemacht*, und ich weiß nicht, wieso ich das bei Computerspielen anders machen sollte.

*Nike Tiempo in einem Laden selber ausgesucht, 60€ -> nicht gekauft. Nächster Laden, 5-10 Minuten kompetente Beratung mit Auswahltipps ("Oh, ich sehe du hast schmale Füße... nimm bloß nicht die Adidas"). Am Schluss stehen wieder die Tiempos vor mir, und ich habe die 70€ höchstgern auf den Tisch gelegt.
kurosawa
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von kurosawa »

...nicht zu vergessen die ganzen key stores. Diese Preise können doch nicht profitabel sein fuer den Entwickler/ publisher.
Bambi0815
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Bambi0815 »

Gamestop arbeiten mit viel Provision. Das leitet die Verkäufer immer dazu zu sagen: "Must du vorbestellen, sonst kann ich nicht garantieren, dass du noch eins bekommen wirst" Damit sagen sie immer vorbestellen und einfach vorbeikommen und dann am Release Tag kaufen ist nicht.

Naja heute wegen Vorbestellerbonuse ist weiso das nicht mehr möglich.

Aber das letzte mal nicht digital was gekaut war auch vor Jahren.
Bambi0815
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Bambi0815 »

kurosawa hat geschrieben:...nicht zu vergessen die ganzen key stores. Diese Preise können doch nicht profitabel sein fuer den Entwickler/ publisher.
denke die meisten bedienen sich nicht dem. Ich kaufe meine Spiele immer meist sogar überteuert bei Gamesonly.at. Da ist zumindest eine Uncut-Garantie.

Ist aber wie bei Kopierschutz dreck. Der ehrliche Kunde wird immer Probleme haben. Der Kopierer der lacht sich put. Der hat die Probleme alle garnicht.

Und so ist es auch mit den billig-Keys. Ich habe den Nachteil als ehrlicher Kunde, wo Steam Region-Lock aus diesem Grund den Publishern anbietet.

Man wird genötigt immer mehr Raub zu kopieren. Und wenn die das nicht sehen, dann sind die selber Schuld.

Ist ja wie bei der Musikindustrie und Filmindustrie. Machen Milliarden Umsätze aber dann pissen sie sich an wenn sie anstatt Ferrarie dann einen Porsche nur fahren können und anstatt ihre 5 Villen nur noch 4 bezahlen können.

Es ging zwar noch nie um den Menschen, dass wissen wir ja, aber GameStop unterstütze ich nciht mehr. Die wissen wie wir DLCs hassen und wollen dann noch ins DLC Geschäft gehen und Deals machen mit Publishern um die Spiele noch mehr zu zerstückeln und die Gamer noch mehr anzupissen.

Das sind dann wohl die letzens Aufstehversuche bevor sie ganz zu grunde gehen. Den das werden sie ja nunmal.
Gardovan
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Gardovan »

Finde nur ich das wir uns für den Kohlepfennig und für Menschen die in Höhlen leben und Feuer mit Stein und Zunder machen einsetzen sollen? Sorry Jungs von Game Stop, seid mal kreativ und macht etwas neues bevor die Zeit euer Geschäftsmodell einholt. Erst macht die Industrie den gebrauchtspiele Markt künstlich durch irgendwelche Online Addons kaputt und jetzt heulen die Spinoffs rum das der Preis im Keller ist.

Ganz zu schweigen von der umwerfenden Qualität die in Endlosauflagen der Retortenbabies auf uns zu Rollt. Jede Saison ein neues Trikot oder ein Next Gen Bugfest, das sollte einem schon die 100 Dollar Millenium Edition wert sein - bei der man noch ingame Währung über hat für das zweite durchspielen.

Selbst wenn die Kosten für die AAA Titel immer mehr in die Höhe gehen hat noch niemand klar gezeigt wofür die Kohle drauf geht - die Qualität in der Tiefe der Spiele ist es in den seltensten Fällen. Schließlich kommt ein Award für die schlechteste Firma der Welt nicht von irgendwo her. Da wird schon mal die INQUISITION für 2014 in Bewegung gesetzt damit ein paar Gamer die sich zu Tode gegrindet haben auch den nächsten Titel in Folge sichern.

Lange Rede kurzer Sinn, der heutige Gamer Fastfood ist halt nicht mehr Wert als das was gezahlt wird oder noch schnell als Giveaway die GPU über den Tisch bringt. In 5 Jahren heulen die Publisher über Kickstarter & Co das doch ihre DESTINY gefährdet wäre. Tja, so what Wirtschaftsdarwinismus.
Palace-of-Wisdom
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Palace-of-Wisdom »

Gamestop ist ein Fall für sich. Die verkaufen alles für OVP, haben keinen Service, seltsame Mitarbeiter (hier bei uns) und ich kenne niemanden der da einkauft. Mein Freundeskreis besteht nur aus Gamern und wir meiden Gamestop alle gänzlich. Maximal diese 9.99€ Aktionen werden genutzt, wenn man die Titel billig bei Rebuy bekommt.

Ehrlich gesagt musste ich trotzdem über die News lachen. Ich lass den PC Markt mal außen vor. Xbox Live und PSN hat teilweise so unverschämte Preise. Digitale Versionen für 70€ und Digital Plus für 99€. Die meisten alten Spiele gibt es bei Rebuy, Amazon und Ebay für 10€ billiger.

Ich kaufe in der Regel keine Digitalen Spiele und auch keine Dlcs. Klar ist es ein kleines Studio und es gibt keine boxed Version, dann schlage ich zu. Aber das Problem sind doch wie immer die Konsumenten. DRM, DLC, Digital only, halbfertige Spiele, Day one Patches... die Leute kaufen es, also macht die Industrie es auch.

Ich für meinen Teil gebe jährlich einen vierstelligen Betrag für Videospiele aus. Ich würde behaupten es ist mein größtes Hobby, aber das wäre untertrieben. Trotzdem kaufe ich maximal 1-2 Spiele zu Release und für Vollpreis. Die bestelle ich dann aber für 50€ umgerechnet aus den USA, England oder sonst wo. Bei den meisten Spielen habe ich wirklich Beträge im Kopf. Ich sehe ein neues und denke "ja ab 20...25€ kann man das kaufen". Liegt einfach daran, dass viele Spiele nicht mehr Wert sind. Auch wenn Spiele ein super Preisleistungsverhältnis haben (verglichen mit Büchern und Filmen)... Wieso sollte ich im Januar für Singleplayergame XYZ 70€ zahlen, wenn ich es 6-12 Monate später für 20€ bekomme? Das Spiel ist dann nicht schlechter, eher gepatcht und es gibt mehr Content...
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Randall Flagg78
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Randall Flagg78 »

Ich bin Konsolero und kaufe zunehmend digital. Allerdings keine neuen Spiele, die hole ich Retail, da sie oft billiger sind.
Bei älteren Spielen sieht es anders aus. Ich bin derzeit am Nachholen älterer Titel, da ich nicht auf die One/PS4 umsteigen mag, bis sich das auch wirklich lohnt.
Und bei XBox live gibt's immer wieder lohnende Angebote, die ich im Laden nicht bekomme (bei GameStop schon gar nicht). So hab ich z.B. LA Noir mit allen DLC für 9.99 gekauft, Fallout New Vegas für 6.50 Euro usw.
Früher hatte ich so gut wie keine digitalen Spiele, heute machen sie den Großteil aus.
Wenn die neuen Release Titel mal günstiger angeboten würden, würde ich wahrscheinlich nur noch digital kaufen. Wobei ich kaum noch Spiele zu Release kaufe, da sie es meistens nicht wert sind.
Da warte ich dann ein paar Wochen und kaufe sie für die Hälfte bei X Games, oder sogar noch günstiger, wenn ich länger warte.

GameStop tut mir überhaupt nicht leid. Sie ziehen doch die Leute auch über den Tisch und haben viele kleine Games Läden kaputt gemacht.
Es wird nicht mehr lange dauern, dann ereilt sie das gleiche Schicksal. Und dies wird dann wahrlich kein Verlust für die Spielwelt sein, denn sie haben bisher nichts Gutes getan. Mir fällt jedenfalls nichts ein.
Schade für die Mitarbeiter, die dann entlassen werden, aber damit erschöpft sich mein Mitleid auch schon.
Darnsinn
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Darnsinn »

Kajetan hat geschrieben:
Darnsinn hat geschrieben:Wer garantiert mir denn dann, dass das Spiel auch wirklich neu ist und nicht gebraucht?
Du bekommst an der Kasse natürlich ein neues Spiel. Welches dann extra aus dem Lager hinter der Kasse geholt wird. In der Regalen stehen meist nur leere Verpackungen, um Ladendiebstahl zu verhindern.
Ah ok, warum die da stehen ist mir bewusst. :-) Bin selber im Einzelhandel tätig. Da ich keinerlei Allüren hatte was zu kaufen, bin ich natürlich nicht so weit gekommen, dass man mir ein Spiel holen musste. Aber dann habe ich nichts gesagt. Hat mich nur stutzig gemacht, dass das Siegel gebrochen ist. Hätte aber auch vermutet, dass Musterware ohne Siegel daherkommt. Oder man sich wenigstens die Mühe machen könnten, den Kleber zu entfernen. Macht keine schönen Eindruck im Regal.
Darnsinn
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Darnsinn »

GrinderFX hat geschrieben:
Darnsinn hat geschrieben:
8BitLegend hat geschrieben:1. Man möge mir sagen wo ich aktuelle Games für 22 € bekomme (bei Gamestop nicht, da hat er recht)
2. Der erwartete Preis für neue Releases liegt bei 35 €? Auf welcher Plattform? PC?
3. Wäre schon mal schön, wenn ich bei euch im Gamestop für 35 € ein gebrauchtes, halbwegs neues Game bekäme...
Ich bin nie bei Gamestop, letztens mal in so einen Laden rein, einfach aus Interesse. Da brechen die also bei neuen Spielen, das Siegel welches Microsoft auf die Öffnung klebt. Stehen ja nur Leerverpackungen rum. Wer garantiert mir denn dann, dass das Spiel auch wirklich neu ist und nicht gebraucht? Weiss nicht ob Gamestop überall so verfährt, aber in dem Laden in dem ich war, war jedes Siegel eines neuen Spieles gebrochen, weil nur Leerverpackungen im Regal stehen.
Stell dir vor, du gehst zur Kasse und die geben dir eine neu Originalverpackte Version.
Bei Gamestop liegt jeweils nur ein Muster rum und die haben dann noch XXX Versionen unter der Theke oder im Lager.
Stell dir vor, originalverpackt ist ein Adjektiv. Aber danke, für die diplomatische Erläuterung.
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Pentanicks
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Pentanicks »

Hab nicht viel gelesen von all den Beiträgen. Ich denke Gamestop hat sich selbst entwertet. Es gibt für mich einfach keinen Grund bei denen ein gebrauchtes Spiel zurückzubringen. Bei Online-Ocasionshändler krieg ich so gefühlt das 4fache dafür. Die ganze restliche Verkaufsindustrie muss sich auch mit Online-Anbieter messen. Aber ausgerechnet Games soll ich im überteuereten "Fachhandel Gamestop" holen? Sehr viele Anbieter egal welcher Produkte haben desswegen Ihre Onlinepräsenz massiv verstärkt. Somit den Umsatz erhöht welcher nötig ist um kleinere Marchen wett zu machen. Aber Gamestop will anscheined beides. Fette Marchen und dabei gleichleibender Umsatz. Passt euch an oder geht bankrott. Ein anderer wird eurer Platz noch so gerne einnnehmen.
SpeculoosJoe
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von SpeculoosJoe »

Gamestop... Neupreise immer nur UVP und gebrauchte Spiele sind auch nur 5-10€ drunter. Kaufen einem ein Spiel ab für 20€ um es für 50€ weiterzuverkaufen... Kann gerne zumachen der Laden!
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C.M. Punk
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von C.M. Punk »

Von Gamestop kann man halten was man will, aber bei einem hat der Typ einfach recht:
Die meisten Zocker, vor allem jüngere, haben von Spielen und deren echten "Wert" absolut NULL Ahnung. Ich habe das im eigenen Bekanntenkreis schon miterlebt, dass keine Spiele gekauft werden, die mehr als 30€ kosten - obwohl man monatelang Spaß damit hat. Man vergleiche mal die Preise von einem 1,5 Stunden Kinobesuch mit den Spielepreisen, wo die Spiele im Schnitt 8-10 Stunden im SP dauern, und im MP noch wesentlich länger.

Steam und seine Deals hat einen gehörigen Beitrag dazu geleistet - ein Videospiel ist in den meisten Augen heute einfach nichts mehr wert. Früher freute man sich jahrelang auf ein neues Mario/Zelda/Internation Superstar Soccer etc. und hat dann seine 150 DM hingeblättert - heute holt man sich die Spiele für 5€ im Sale und selbst das ist zu viel. -> und die gleichen Idioten jammern dann warum die Grafik so Scheisse ist oder das Spiel so schlecht. Von was sollen die Entwickler denn leben? Von 5€ pro Spiel? Möchte mal die Helden vom Internet sehen, wenn sie plötzlich 50% weniger verdienen, nur weil anderen ihre Arbeit nicht mehr wert ist! Lauter Volliodioten heute - überall!