GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verkaufte Spiele vs. Box-Versionen im Handel

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Jieüüüp
Beiträge: 100
Registriert: 21.03.2013 20:02
Persönliche Nachricht:

Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Jieüüüp »

Angebot und Nachfrage... mehr fällt mir dazu nicht ein.
sundin23
Beiträge: 1
Registriert: 24.11.2014 15:17
Persönliche Nachricht:

Gamestop spricht von Werteverfall ? Und meint sich selbst...

Beitrag von sundin23 »

Es ist schon erstaunlich, wie sich ein Großkonzern aus dem Fenster lehnt und die gesellschaftlichen Werte verteidigt. Aber ist es nicht gerade Gamestop, der Mogul, der "kleine Krauter" - also Spielehändler mit "Tante Emma Laden Niveau" aus jeder deutschen Großstadt vertrieben hat ?

Waren es nicht genau diese Personen, die Schicksale kleinerer, selbständiger Unternehmen zerstörten - aus Profitgier ? Ich kann mich an keinem Warnruf seitens der Geschäftsleitung von Gamestop (EB Games) erinnern, dass man doch überlegen müsse, wie man die kleineren Unternehmen schützt. Peng - sie wurden ausgelöscht. Wie alle anderen kleinen Einzelhändler auch.

Egal ob Saturn, Media Markt oder wie sie alle heißen.... Die Gier steht an erster Stelle. Vielleicht ist das menschlich und jeder von uns ist irgendwie so... Dann ist es eben so. Aber sich dann hinzustellen und von Werten sprechen und diese gar einfordern, halte ich für eine moralische Schweinerei.

Im Übrigen sollte man sich bei Gamestop einmal fragen, wie die 9,99 € Aktionen bei kleineren Händlern ankommt ?! Oder wie die Aktionen ankommen, Spiele Tage vor dem Release bereits "an Stammkunden" zu verkaufen. Das sollte sich mal ein kleiner "Privatmann" erlauben. Der würde mit Strafen überzogen werden, wovon er sich nie wieder erholt. Weil Gamestop das anprangern würde, dass dieser Händler die Spiele eher verkauft....

Hört bloss auf, hier von Werten zu faseln. Gebt lieber faire Preise bei Ankäufen. Diese stehen in keinem Verhältnis zum Wiederverkaufswert. Aber das bleibt jedem ja selbst überlassen, ob er sich darauf einlässt.
Bambi0815
Beiträge: 5615
Registriert: 25.12.2008 15:23
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Bambi0815 »

gamestop ist neben den apple stores einer der höllen-dimensionen.

gamestop ist das böse.
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Kajetan »

Warsu hat geschrieben:Du hast mehrmals etwas von der "Abschaffung" oder "Ausschaltung" des Zwischenhandels geschrieben, ich bin allerdings der Meinung, dass Steam auch nur ein Zwischenhändler ist.
Natürlich, das stimmt. Deswegen ja auch Origin und Uplay und all die Nintendo-, MS- und Sony-Derivate auf den Konsolen. Die Majors wollen auch Steam langfristig weghaben. Damit sie überhaupt nichts mehr vom Umsatz abgeben müssen. Gut, zur besseren Verwertung des Back-Kataloges mit älteren Spielen nimmt man natürlich weiterhin Steam und GOG und andere in Anspruch. Alles andere soll nach Möglichkeit exklusiv auf die eigene Plattform, um den Umsatz der ersten Verkaufsmonate maximal auszuschöpfen.

Ist halt Umsatzmaximierung, wie man es gewohnt ist. An deren Stelle würde ich das übrigens genauso machen. Nicht, weil ich das als Kunde toll finde, sondern weil es betriebswirtschaftlich sinnvoll ist den Zwischenhandelsanteil langfristig zu minimieren oder ganz aus der Rechnung zu nehmen.
Granfaloon
Beiträge: 189
Registriert: 23.05.2013 14:42
Persönliche Nachricht:

Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Granfaloon »

Gamestop - Preis für aktuelles Spiel i.e. LOTF = 54,95 Euro An- und Verkauf = 39 Euro Videothek bei ~ 20 Tagen Spielzeit: 30 Euro und ebay 30 bis 50 Euro. Konklusion: An- und Verkauf fairste Alternative und Gamestop definitiv unfairer Vertragspartner
Benutzeravatar
Vaedian
Beiträge: 82
Registriert: 23.11.2014 04:48
Persönliche Nachricht:

Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Vaedian »

Früher hab ich dicke Handbücher, aufwändige Packungen mit Tiefendruck und häufig noch Karten usw. ohne megateure Collector's Editions bekommen. Heute kann ich froh sein, wenn ein Faltblatt zur Installation beiliegt.

Heute gibt's eine DVD Hülle mit DVD drin, die sowieso keiner auspackt, weil eh meist ein Origin/Steam/whatever-Key dabei ist und man das halbe Spiel dank Day-0-Patch neu runterladen muss.

Wer bitte kauft da noch Box-Versionen? Und dann auch noch im Laden? Wofür gibt's bitteschön Amazon?
johndoe724410
Beiträge: 1607
Registriert: 14.02.2008 13:05
Persönliche Nachricht:

Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von johndoe724410 »

Granfaloon hat geschrieben:Gamestop - Preis für aktuelles Spiel i.e. LOTF = 54,95 Euro An- und Verkauf = 39 Euro Videothek bei ~ 20 Tagen Spielzeit: 30 Euro und ebay 30 bis 50 Euro. Konklusion: An- und Verkauf fairste Alternative und Gamestop definitiv unfairer Vertragspartner
jetzt noch n paar Satzzeichen und man muss es nicht 5 mal lesen
DitDit
Beiträge: 1794
Registriert: 12.06.2013 19:52
Persönliche Nachricht:

Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von DitDit »

Warum ist Gamestop jetzt eigentlich das böse?
Ich bin jemand der sich nie mit denen auseinandergesetzt hat, also weiß ich nix über die. Erkläre mir das mal jemand. Haben die ein paar nicht so gute Aktionen gebracht die den RUf ruiniert haben?

Aus dem Thread entnehme ich bisher zwei Argumente. Finde beide aber nicht sehr stark warum Gamestop jetzt böse sein soll.
1. Sie kaufen Spiele billig den Leuten ab und versuchen sie teuer zu verkaufen. Was ist daran böse? Sie bieten nunmal diese Dienstleistung an und wollen damit ein Geschäft machen, immerhin gehen sie das Risiko ein das gekaufte Produkt nicht mehr wieder los zu werden. Und wenn Spieler so doof sind und ihre Spiele unter wert abgeben dann sind sie doch selber schuld. (Zumal der Wiederverkauf von Spielen dank Internet und seiten wie amazon, ebay oder irgendwelchen Foren so einfach ist wie noch nie)

2. Gamestop is böse weil sie die kleinen Läden aus dem Geschäft gedrängt und zerstört haben. Tja ist dasselbe Phänomen wie Amazon und Große Buchhändler die die kleinen zerstören. Es war so vom Kunden gewünscht. Er wollte billig konsumieren und hat das Angebot angenommen die großen Unterstützt und die kleinen verbluten lassen. Da sind aber auch wieder die Konsumenten drann Schuld, weil die wollten es so.

Natürlich ist es auch jetzt lächerlich von Gamestop rumzuheulen. Nun sind sie halt in der Situation in dem die kleinen Händler vor ihnen waren. Der Kunde will lieber seine Spiele über Amazon oder Steam weil er sie dort günstiger bekommt. Pech gehabt Gamestop. Anstatt rumzuheulen sollte man lieber überlegen wie man den Konsumenten einen Gegenwert liefern könnte der die Nachteile (teurer, umständlicher, schlechtere Beratung) wegmacht wenn man bei denen kauft.
Wrong_Turn01
Beiträge: 225
Registriert: 25.05.2014 23:18
Persönliche Nachricht:

Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Wrong_Turn01 »

Und das sagt auch gerade der Laden der die leute eh schon abzockt mit ihren Preisen.
CritsJumper
Beiträge: 9918
Registriert: 04.06.2014 01:08
Persönliche Nachricht:

Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von CritsJumper »

Kajetan hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:Das bezweifle ich doch sehr sehr stark, denn die 10 Jahre für die Musikindustrie sind schon vorbei, geh mal in den Media Markt und guck dich da um. Es wird parallel existieren.
Die Musikindustrie hat aber erst vor kurzem aufgehört sich gegen den Downloadmarkt zu wehren. Die Spieleindustrie hat damit keine Probleme, da begreift man immer deutlicher, welche Vorteile die Ausschaltung des Zwischenhandels bringen können.
Hier noch ein kurzer Einwurf von mir zum Thema Musikindustrie. Diese haben ganz andere Voraussetzungen. Zum einen haben die jetzt Wasserzeichen in einer MP3 Datei die den ursprünglichen Käufer identifizieren. Des weiteren zahlen wir in Deutschland ja auf jeden Datenträger eine Abgabe damit wir etwas kopieren dürfen. Also auf jede CD, jeden USB Stick, auf jede SSD und jeden Zwischen-Flash Speicher in einer Digitalkamera, Drucker oder Mobiltelefon, Navigationsystem, Digital-Receiver, Waschmaschine, Autoradio... die Liste ist wirklich lang.

Dann hat die Musikindustrie ja richtig viel Macht bei den Main-Streaming Netzwerken wie Youtube. Ich behaupte auch das die Youtube-Werbung mehr bringt als damals bei MTV. Des weiteren sind die meisten Nutzer ja nicht mehr Anonym. Quasi die Verbrecher-Netzwerke lösen sich langsam ohnehin auf. Dank den legalen Streaming-Diensten benutzt doch kaum noch jemand P2P um illegal zu Kaufen. Zudem sind die hippen Geräte alle ganz böse Verdongelt mit I-Tunes, Amazon oder Googleplay.

Da ist das Zugeständnis das wir "frei" Kopieren dürfen nicht mehr ganz so revolutionär. Zudem ist das Überwachungskorsett ja viel enger geworden.
Oddgamer
Beiträge: 99
Registriert: 30.10.2014 17:58
Persönliche Nachricht:

Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Oddgamer »

Kajetan hat geschrieben:
Warsu hat geschrieben:Du hast mehrmals etwas von der "Abschaffung" oder "Ausschaltung" des Zwischenhandels geschrieben, ich bin allerdings der Meinung, dass Steam auch nur ein Zwischenhändler ist.
Natürlich, das stimmt. Deswegen ja auch Origin und Uplay und all die Nintendo-, MS- und Sony-Derivate auf den Konsolen. Die Majors wollen auch Steam langfristig weghaben. Damit sie überhaupt nichts mehr vom Umsatz abgeben müssen. Gut, zur besseren Verwertung des Back-Kataloges mit älteren Spielen nimmt man natürlich weiterhin Steam und GOG und andere in Anspruch. Alles andere soll nach Möglichkeit exklusiv auf die eigene Plattform, um den Umsatz der ersten Verkaufsmonate maximal auszuschöpfen.

Ist halt Umsatzmaximierung, wie man es gewohnt ist. An deren Stelle würde ich das übrigens genauso machen. Nicht, weil ich das als Kunde toll finde, sondern weil es betriebswirtschaftlich sinnvoll ist den Zwischenhandelsanteil langfristig zu minimieren oder ganz aus der Rechnung zu nehmen.
Natürlich. Werden sie aber nicht schaffen. Weil in der Kette ein Bindeglied fehlt: Nicht jeder Hersteller ist ein Major. Die Mehrheit der Entwickler ist auf diese Vertriebsplattformen angewiesen, weil sie auf diese Weise viel mehr Käufer erreichen. Erst recht deswegen weil gerade Steam keinen Unterschied zwischen Majors und kleinen Entwicklern macht.

Das ist den Majors wohl auch der größte Dorn im Auge, das Steam sich erbittert besseren Shopplatzierungen für Majors verweigert. Darin liegt sogar der eigentliche Knackpunkt. Da müssen sich die überhypten Spiele doch tatsächlich auf einer Stufe mit allerlei Indies behandeln lassen. ;)

Alles unter einem Dach zu haben, ist natürlich aus Majorsicht verlockend, aber auch mit Kosten verbunden. Steam erhält zwar einen Anteil der Verkäufe, bietet dafür aber auch eine super Infrastruktur und eben 70 Millionen aktive Nutzer. Dazu noch Server, Clouddienste etc. Das alles selber aufbauen und verwalten kostet Geld. Sowas kann sich vielleicht ein Riese wie Activision Blizzard leisten, aber eben keine Hersteller die es immer gerade so schaffen sich über Wasser zu halten. Von daher können die Majors ihre feuchten Träume gerne weiterträumen. Es werden Träume bleiben. :)
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Kajetan »

Oddgamer hat geschrieben:Werden sie aber nicht schaffen. Weil in der Kette ein Bindeglied fehlt: Nicht jeder Hersteller ist ein Major. Die Mehrheit der Entwickler ist auf diese Vertriebsplattformen angewiesen, weil sie auf diese Weise viel mehr Käufer erreichen. Erst recht deswegen weil gerade Steam keinen Unterschied zwischen Majors und kleinen Entwicklern macht.

Das ist den Majors wohl auch der größte Dorn im Auge, das Steam sich erbittert besseren Shopplatzierungen für Majors verweigert. Darin liegt sogar der eigentliche Knackpunkt. Da müssen sich die überhypten Spiele doch tatsächlich auf einer Stufe mit allerlei Indies behandeln lassen. ;)

Alles unter einem Dach zu haben, ist natürlich aus Majorsicht verlockend, aber auch mit Kosten verbunden. Steam erhält zwar einen Anteil der Verkäufe, bietet dafür aber auch eine super Infrastruktur und eben 70 Millionen aktive Nutzer. Dazu noch Server, Clouddienste etc. Das alles selber aufbauen und verwalten kostet Geld. Sowas kann sich vielleicht ein Riese wie Activision Blizzard leisten, aber eben keine Hersteller die es immer gerade so schaffen sich über Wasser zu halten. Von daher können die Majors ihre feuchten Träume gerne weiterträumen. Es werden Träume bleiben. :)
Da habe ich mich ein wenig mißverständlich ausgedrückt. Mit "Steam eliminieren" meine ich nicht grundsätzlich für alle, sondern nur für aktuelle Produktpalette der Majors. Dass Steam und Co. für Publisher und Entwickler, die sich aus naheliegenden Gründen keinen eigenen Download-Service mit entsprechender Reichweite leisten können, weiterhin extrem wichtig bleiben ... gar keine Frage.
Oddgamer
Beiträge: 99
Registriert: 30.10.2014 17:58
Persönliche Nachricht:

Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Oddgamer »

Kajetan hat geschrieben:
Oddgamer hat geschrieben:Werden sie aber nicht schaffen. Weil in der Kette ein Bindeglied fehlt: Nicht jeder Hersteller ist ein Major. Die Mehrheit der Entwickler ist auf diese Vertriebsplattformen angewiesen, weil sie auf diese Weise viel mehr Käufer erreichen. Erst recht deswegen weil gerade Steam keinen Unterschied zwischen Majors und kleinen Entwicklern macht.

Das ist den Majors wohl auch der größte Dorn im Auge, das Steam sich erbittert besseren Shopplatzierungen für Majors verweigert. Darin liegt sogar der eigentliche Knackpunkt. Da müssen sich die überhypten Spiele doch tatsächlich auf einer Stufe mit allerlei Indies behandeln lassen. ;)

Alles unter einem Dach zu haben, ist natürlich aus Majorsicht verlockend, aber auch mit Kosten verbunden. Steam erhält zwar einen Anteil der Verkäufe, bietet dafür aber auch eine super Infrastruktur und eben 70 Millionen aktive Nutzer. Dazu noch Server, Clouddienste etc. Das alles selber aufbauen und verwalten kostet Geld. Sowas kann sich vielleicht ein Riese wie Activision Blizzard leisten, aber eben keine Hersteller die es immer gerade so schaffen sich über Wasser zu halten. Von daher können die Majors ihre feuchten Träume gerne weiterträumen. Es werden Träume bleiben. :)
Da habe ich mich ein wenig mißverständlich ausgedrückt. Mit "Steam eliminieren" meine ich nicht grundsätzlich für alle, sondern nur für aktuelle Produktpalette der Majors. Dass Steam und Co. für Publisher und Entwickler, die sich aus naheliegenden Gründen keinen eigenen Download-Service mit entsprechender Reichweite leisten können, weiterhin extrem wichtig bleiben ... gar keine Frage.
Paßt schon. ^^
Was du beschriebst praktizieren die Majors teils ja schon heute. Ist mir aber auch ehrlich gesagt egal, da mich deren Spiele ohnehin nicht interessieren. Ich glaube dafür haben 2014 Auswahl genug, als das man auf deren hauseigene Vertriebsplattformen angewiesen wäre.
Benutzeravatar
Jesus 2.0
Beiträge: 11
Registriert: 07.11.2014 00:58
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von Jesus 2.0 »

hierzu ist anzumerken: wenn sich mal wieder jemand über die meist höheren Preise von Digital Downloads wundert und einen Schuldigen sucht: es ist Gamestop! Und zwar ganz konkret! Speziell die Dienste von MS, Sony und Nintendo werden den Teufel tun, ihre Titel per Download günstiger anzubieten (auch wenn sie dann noch immer mehr Profit machen würden, als mit einer physischen Kopie über Gamestop) und damit Gamestop zu verärgern, solange die Marktmacht (und Marketingpower :wink: ) von Gamestop in den USA so groß ist, wie sie nun mal ist!
Steam ist so ziemlich der einzige Dienst, der über das Ranting von Gamstop nur müde lächeln kann. Alle anderen haben den Warnschuss verstanden. :wink:
spacys
Beiträge: 144
Registriert: 25.01.2014 16:30
Persönliche Nachricht:

Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk

Beitrag von spacys »

kindra_riegel hat geschrieben:Warum müssen die günstiger sein? Die Produktionskosten sind doch deutlich höher als früher. Warum ist ein gutes, neues Spiel (soll heißen: ein langes, sauberes, unterhaltsames ohne unnötigen DLC- und Mikro-Kram; soll's ja auch noch geben) automatisch, sagen wir mal, keine 60€ wert?
Zwischenhändler fliegt raus deswegen, Klamotten und Schuhe werden auch für 245% vom Einkaufspreis verkauft. Bei Spiele und Lebensmittel ist es ganz bestimmt nicht anders.