4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener Welten

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TheGamer-X
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von TheGamer-X »

Kaum zu glauben das die macher von Baldurs Gate und Mass effect so eine Grütze abliefern :(
Ich hatte mir mal ein Baldurs Gate 3 gewünscht ... aber bitte nicht mehr von Bioware
Svenc
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von Svenc »

JunkieXXL hat geschrieben:
Noeppchen hat geschrieben:
Shadow72 hat geschrieben: Allerdings reflektieren Jörgs Tests immer nur seinen persönlichen Geschmack. Das ist Jörgs Wertungsphilosopie - Subjektivität to the max. Der Vorteil an dieser Wertungsphilosophie ist, dass sie klar und ehrlich ist. Keine Abstraktionen, keine geistigen Verrenkungen, keine Bemühungen es jedem recht zu machen, keine Zweifel, keine Verwässerungen.

Das ist in keiner deutschen Spielepublikation anders. Das Wertungssystem der GameStar macht das Zahlenspielchen am Ende transparenter, oder soll es zumindest, mehr nicht. Lies Dir einen x-beliebigen Test auf Gamers Global durch, beispielsweise zu Alien:Isolation. Er ist voll von völlig subjektiven Einschätzungen des Autors und des Autors alleine, lange bevor der Meiungskasten erreicht wird, der das scheinbar allgemeingültige "Wir" gegen das "Ich" ersetzt. Gleichzeitig gibt es maximal eine Handvoll Spiele, wenn überhaupt, die überhaupt von mehreren Redakteuren angespielt, geschweigedenn durchgespielt werden können, quer durch alle Redaktionen. Bei Gamers Global reichten Jörg Langer nach eigener Aussage keine Stunde Spielzeit, um sich seinen Meinungskasten bilden zu können -- soviel dazu.

Und das ist: völlig okay. Videospiele unterscheiden sich zwar auch durch rein technische Kriterien, allerdings sind sie schon lange ein Medium, das sich durch den Inhalt definiert, der anders interpretiert, wahrgenommen und empfunden werden kann. Zwar beansprucht jede Quelle, der ultimative Kaufführer zu sein -- allerdings gehört eine bunte Meinungsvielfalt zu jeder gesunden Kultur der Kritik. Die weit verbreitete Ansicht, ein Review, das weitab vom auf Biegen und Brechen errechneten Metacriticschnitt liegt, sei per Definition faul, ist höchst suspekt. Und auch aus einem eher negativen Test kann ich herauslesen, ob ein Spiel was für mich wäre -- ist ja nicht so, als seien hier zu Inqusition bloß Negativdinge gelistet und der ganze Test eine reine Hasstirade; und selbst die kann man ohne Wertung lesen.

Auf Kultboy.com finden sich übrigens noch diverse alte Tests der PC Player. Mal den zu Daggerfall durchlesen -- da gibt's im Fließtext wirklich nur nüchterne Beschreibungen und Aufzählungen, fast wie auf der Packungsrückseite des Spiels, bloß in Prosa verpackt. Den Daumen rauf oder runter zückten die Redakteure wirklich erst richtig im Meinungskasten. 4Players betreiben hier Marketing: Subjektivität als exklusives Alleinstellungsmerkmal, weil die anderen es ihnen ermöglichen. Dabei weiß jeder, dass auch der im deutschen so seltsam genannte "Spieletest" ein Meinungsartikel durch und durch ist. Genau wie ein Buchbesprechung. eine Plattenkritik. Oder ein Filmverriss. Egal von wem. Egal wo. Und das ist überhaupt kein Problem, zumal Spiele in jeder besseren Redaktion nicht willkürlich an Redakteure vergeben werden -- sondern denen, die auch was damit anfangen können und sich damit auskennen. Ausrutscher wie vor ein paar Jahren bei IGN.com, wo ein Tester einem Fußballmanager ankreidete, kein FIFA zu sein (Hauptkritikpunkt war tatsächlich, er können nicht selbst spielen), sind seltener und mit dem Drama um "Inquisition" überhaupt nicht zu vergleichen. Und wurden in dem Fall auch von der Seite genommen.
UVLWheezle
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von UVLWheezle »

Tomate79 hat geschrieben:... Ich vermute aber, dass man die fehlende Immersion in diesem Spiel (anders als z.B. bei Last of Us, weil andere Mechanik) nicht so wiederherstellen kann. Bei DA-I fehlt es einfach an einer glaubwürdigen Interaktion mit der Außenwelt, soweit ich den 4P-Test verstanden habe und das nehme ich Bioware sehr übel. Gerade die Charakteren sollen mir ans Herz wachsen, meinetwegen auch die Landschaft, aber diese muss auch glaubhaft sein.
Ich habe jetzt ca. 18 Spielstunden hinter mir. DA:I ist mit Sicherheit kein RPG im engen Sinn, sondern ein sehr solides Action-RPG. Die Story ist bislang glaubhaft. Zur immer wieder bemängelten fehlenden Immersion sei als Beispiel gesagt (VORSICHT SPOILER!): In den Hinterlanden gibt es eine Quest, in der der Spieler beauftragt wird Plätze für Wachtürme zu markieren. Schliesst man diese Quest ab, stehen an besagten Stellen tatsächlich Wachtürme - inkl. Wachpersonal! Auch diese hier oft kritisierte Widder-Quest - kann man machen- muß man aber nicht (es ist eine mikrige Nebenquest ganz zu Beginn des Spiels über die sich hier echauffiert wird). Auch wird hier bemängelt, dass der Held zum Kräutersammeln keine Gartenschere und zum Mineralsammeln keine Hacke hervorholt. ich könnte sogar auf eine Sammelanimation der Spielfigur verzichten. Realistischer ist aber, und das wird hier wiederum gerne als Nachteil erwähnt, dass der Held näher an der sammelbaren Ressource stehen muss und nicht wie in den Vorgängern aus 5-10 Meter Entfernung looten kann. natürlich gibt es auch aus meiner Sicht ne Menge Verbesserungspotential - aber bislang immer nur Kleinigkeiten, nicht gravierendes.
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Cadenadelreino
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von Cadenadelreino »

Finde es fühlt sich halt GAR nicht nach Open World an...Es fühlt sich immernoch schlauchig an ...Und ich weiß nicht was an schlauchig eigentlich so schlecht ist...Bei 2. Teil war eher das Problem dass immer alles gleich ausgesehen hat...Schlauchig wie bei DAO oder Witcher 1 und 2 ist doch total super :D


Wenn ich in DAI so kämpfen würde wie in DAO dann würde ich das Spiel bei ~86/100 einordnen...Und sry aber das Kampfsystem ist so wie es ist weil DA2 und DAI von vornherein auch für Konsolen entwickelt wurden. Der Grund warum solche RPGs auf den PC gehören und nirgendwo anders hin. Alles ist so gemacht dass es für Konsolieros angenehmer ist -..Scheiß doch drauf dass dadurch Qualität verloren geht.
Beli Sar
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von Beli Sar »

UVLWheezle hat geschrieben: Ich habe jetzt ca. 18 Spielstunden hinter mir. DA:I ist mit Sicherheit kein RPG im engen Sinn, sondern ein sehr solides Action-RPG. Die Story ist bislang glaubhaft. Zur immer wieder bemängelten fehlenden Immersion sei als Beispiel gesagt (VORSICHT SPOILER!): In den Hinterlanden gibt es eine Quest, in der der Spieler beauftragt wird Plätze für Wachtürme zu markieren. Schliesst man diese Quest ab, stehen an besagten Stellen tatsächlich Wachtürme - inkl. Wachpersonal!
Nach nem ausgiebigen Test am Wochenende (20h gespielt) -
Zur Wachturmquest - ACHTUNG Spoiler
Spoiler
Show
die fand ich ok, weil Ich markiere vor Ort die Standorte und schicke auf der strategischen Karte meine Truppe zum Aufbauen der Türme
Was OpenWorld angeht - Skyrim schlägt DA I um Welten, das fängt mit der Größe und Vielfalt von Städten und Siedlungen an und hört mit dem sammelbaren Material auf. (In Skyrim kannst du jeden Plunder mitnehmen - vom Besteck bis zum Apfel mit dem Vorbehalt, dass Diebstahl geahndet wird!, Die Bücher und Briefe sind in Skyrim schön auf Papier, Pergament oder Leder dargestellt - in DA I nur diese billigen, hässlichen Textfenster).

DA I ist ein Spielplatz der vollgepackt mit MMO-lastigen Sammelaufträgen (fühlte mich teilweise an Guild Wars 2 erinnert, ACHTUNG Spoiler
Spoiler
Show
OK die Scherbenfragmente brauch ich für den Tempel in der Oase - aber muss das sein - wirkt aufgesetzt). Die Story, da muss ich dem Test voll rechtgeben, nimmt viel zu schnell Fahrt auf. In einem Moment bin ich ein vermeindlicher Attentäter und die Inquisition wird gerade gegründet, wobei es an Allem fehlt im nächsten Moment bin ich der Quasi-Anführer einer länderübergreifenden Armee mit Diplomatie und Spionagenetz
Man kann mit DA I seinen Spass haben, wenn man seine Erwartungen nicht zu hoch schraubt!
winterblink
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von winterblink »

Beli Sar hat geschrieben:DA I ist ein Spielplatz der vollgepackt mit MMO-lastigen Sammelaufträgen (fühlte mich teilweise an Guild Wars 2 erinnert
vollgepackt suggeriert, das es zum großteil diese gibt. ganz ehrlich: ich kann mich nicht daran erinnern, dass die so präsent sind bzw. erfüllt man die ja eher nebenbei, ohne das man es merkt: oh ich habe jetzt 2 risse geschlossen und ne quest damit erfüllt.

wenn du jetzt sowas wie "die banditen wurden von dir aus ihrer burg vertrieben und überfallen jetzt reisende - räume doch mal noch auf" meinst: ich wünschte mir, ein mmo würde sich soviel mühe geben!

ja, skyrim hat "schönere" städte, ja, der diebstahl bei skyrim ist gut (wobei das da auch nur inkonsequent umgesetzt ist, da man sieht was diebstahl wäre und was nicht - wäre das bei da:i so implementiert würde jörg aber nen punkt zur kontra-liste hinzufügen!). aber das ist doch nicht alles, was ein spiel ausmacht.

gehen wir mal von vanilla-skyrim aus: es hatte kaum story (dafür viel lore, aber die hat da:i auch), es hatte viel zu leichte drachenkämpfe (ach nööö, nicht schon wieder ein drachen -.-), die gilden waren auch nur eine nette storykette aber ansich komplett unglaubwürdig umgesetzt, es hatte (diverse) strunzlangweilige nebenquests, es hatte kaum konsequenzen. ja, es hatte seine lichtblicke, ich habe auch genug zeit darin versenkt. aber ich kann doch nicht skyrim in den himmel loben und da:i so niedermachen. bzw. klar kann man, wenn man jörg heißt und dem einen bei einem fehler gönnerhaft den kopf tätschelt und beim anderen den gürtel auspackt.

da:i macht soviele dinge richtig, dass MIR die negativen punkte nicht so wichtig erscheinen bzw. ich sie eher als willkommene erleichterung empfinde (slotabhängiges inventar, nicht gewichtsabhängig). aber alles in der berichterstattung von 4players bauscht imho die (zurecht kritisierten) fehlentwicklungen auf und verschweigt gute punkte bzw macht sie klein. um zurück zum talk zu kommen: STREITGESPRÄCH nicht "da:i ist scheiße, findest du nicht? - yo! - ok, dann lass uns mal noch nen video dazu machen und das talk nennen, die leute klicken das wie doof".

als fazit des ganzen kann ich für mich persönlich nur ziehen, das ich auf tests von jörg (abseits von brettspielen) vorerst nix mehr geben werde. ich werde sie mir durchlesen, aber nicht mehr als kaufkriterium heranziehen. zu unterschiedlich sind die wahrnehmungen bei diesem test, zu "konstruiert" und "ich will das gar nicht mögen" kommt MIR die kritik vor.
was 4players angeht hat die glaubwürdigkeit FÜR MICH ebenfalls gelitten - wenn bspw. ein ac:unity die "übliche" wertung bekommt, weil es von nem anderen tester ist und jörg grundsätzlich die kontroversen tests macht und abstraft.

ich wünsche mir ein kritisches medium, ja, aber das ist nur inkonsequentes punktuelles bashing.
Vinterblot
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von Vinterblot »

Das tolle an Skyrim ist in diesem Kontext ja auch, dass das Sammeln nicht zum Selbstzweck passiert. Es ist eine völlig andere Herangehensweise. Bethesda sagt, es erhöht die Glaubwürdigkeit, wenn ich jeden nutzlosen Plunder mitnehmen, in den Rucksack stecken und später wieder verkaufen oder wegwerfen kann. Das ist überhaupt keine große Sache, kein besonderes Feature im dem Sinne, man kann es vollkommen ignorieren. Es ist nur einfach ein Detail, das konsequent durchgezogen wurde. Was es an Skyrim so toll macht ist die Tatsache, dass es so egal ist - und trotzdem da. Dadurch zeichnet sich eine Open World aus - Glaubwürdigkeit im kleinen.

Dragon Age (Und die restlichen Spiele, die sich an der Ubisoft-Formel halten) hingegen halten Sammeln von Gegenständen für ein Feature. Für etwas, was den Spieler beschäftigen soll. Deswegen knallt man ihm die Karte voll mit Orten, an denen er dies und das und jenes und noch mehr finden soll. Der Spieler muss einfach nur den Markierungen folgen und einen Button drücken. Und dann blendet das Spiel einen Counter ein, verteilt Erfahrungspunkte oder was weiß ich für eine Währung und versucht dem Spieler zu vermitteln, dass er grade was tolles geleistet hätte. Hey Spieler, super gemacht, du bist zu der Stelle auf der Karte gegangen die ich dir gezeigt habe und hast nen Button gedrückt. Und wenn man dann alle Klamotten eingesammelt hat gibts nen Achievment-Pop-Up in dem der Spieler nochmal zusätzlich gefeiert wird. Hey, Super Spieler, du warst ja wirklich so.... äääääh... du hast ja wirklich alles gesammelt, was ich dir gezeigt habe." In den meisten Spielen nach dieser Formel sammelt der Spieler ja noch nicht mal was. Es gibt überhaupt kein Inventar oder ähnliches, in dem die Gegenstände hinterher liegen. Komplett reduziert.

Die Frage ist: Wann ist irgendjemand auf die Idee gekommen, es wäre was Tolles, eine strunzlangweilige Fleißaufgabe als Spielspaß zu verkaufen? Warum designe ich ein Spielfeature, welches aus sich selbst keinen Spaß macht, sondern erst mittels Einblendungen signalisiert "Hey, das hat Spaß gemacht". Das ist wie die künstlichen Lacher bei Comedysendungen. GUTES Gamedesign muss dem Spieler nicht erinnern, dass er grade was erreicht hat. Gutes Gamedesign belohnt sich aus sich selbst. Der Weg ist das Ziel. Aber für die Entwickler ist es natürlich bequem: Statt aufwendiger Quests oder aufwendigem Gameplays verteil ich einfach nach dem Gießkannenprinzip Truhen, Symbole, Pflanzen, Erze, Zettel..... über die Landschaft und sage dem Spieler: Sammel erstmal alles auf und wenn du in 20 Stunden fertig bist behaupte ja nicht, du hättest für dein Geld nicht ausreichend Beschäftigung bekommen.
winterblink
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von winterblink »

das gute gamedesign gibt es bei da:i ja "trotzdem". die welt ist glaubwürdig. ich weiß nicht wie of das schon geschrieben wurde: (minor-spoiler da direkt am anfang) man setzt seinen fuß in die hinterlande und ein kleines vorauskommando der inquisition berichtet, dass das chaos tobt. templer und magier bekämpfen sich und die bevölkerung leidet darunter. man läuft also zu einem dorf das gerade angegriffen wird, besiegt die templer und magier und redet mit diversen leuten. der ort ist danach "sichtbar" (banner) unter dem "schutz der inquisition" und voll mit flüchtlingen (natürlich hat nicht jeder was zu sagen, natürlich wiederholen sich die "belauschten" dialoge nach einiger zeit - aber hey, man muss schon verdammt zynisch sein um darauf herumzureiten) und der jäger des ortes bittet einen, einige ziegen zu töten, da deren fleisch die mäuler erstmal stopfen würde. er selbst kann das nicht tun weil ringsherum das chaos tobt (was auch so ist).

was liest man davon? "generische mmo-sammelquest - töte 10 ziegen - lol" - wenn man zynisch ist, ist das auch wahr, im spiel ist es glaubwürdig integriert und das zählt für mich. vielkritisierte immersion.

ja, das spiel macht einen zu schnell vom verdächtigen zum heilsbringer. danach geht es aber "angemessen" weiter. rollenspielerisch habe ich das für mich so gelöst, dass ich in dialogen grundsätzlich mich (also meinen spielcharakter) und meine angedachte rolle in frage stelle.

lirumlarum: ubisoft-elemente sind unnütz, diverse vereinfachungen kritikwürdig - gehe ich alles mit. aber das spiel ansich fesselt TROTZDEM. es ist immer noch ein bioware-spiel mit einigen unnötigen anhängseln, was für die anhängsel und enttäuschten erwartungen beim tester abgestraft wurde.

für jeden der sagt "59% ist immer noch 9% besser als durchschnitt" - lol. würde bei 4players konsequent so bewertet, würde ich mitgehen und mich freuen - wird es aber nicht und das ist mein hauptkritikpunkt: <70/65% ist überall und auch bei 4players die riege der schrottspiele und das weiß auch ein jörg.
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Ich fürchte, das es the witcher 3 genau so ergehen wird. Schöne große städte in denen man 0 machen kann und die Npc's immer das gleiche sagen und auf der Stelle die gleichen dinge bewerkstelligen (mmorpg lässt grüßen). Mal abgesehen davon, das sie eh nur statisten sein werden, die man weder bestehlen kann noch ermorden.

Man könnte sagen, das es zwei verschiedene Früchte sind, wenn nicht die entwickler bei dragon age wie auch witcher, damit angegeben hätten, das skyrim als meßlatte für das wunschergebnis steht.

Und die ganzen nervigen cutscences, werden auch wieder auftauchen. Warum machen sie nicht mal eine Umfrage und werden feststellen das es die spieler eher nervt und sie sich bei einem zweiten durchgang nur noch durchquälen müssen. Auch das macht skyrim besser. Schon das intro drückt aus "du bist der held" und nicht "na los kumpel, spiel den helden".

Zu diesem zeitpunkt würde ich daher ein gepatchtes gothic 3 mit community mods bevorzugen, statt das angebot der modernen rollenspiele. es fühlt sich echter an und ist ohne wartezeiten.
winterblink
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von winterblink »

)FireEmblem(Awakening hat geschrieben:Man könnte sagen, das es zwei verschiedene Früchte sind, wenn nicht die entwickler bei dragon age wie auch witcher, damit angegeben hätten, das skyrim als meßlatte für das wunschergebnis steht.
also was ich gelesen hatte haben sie nicht skyrim als ganzes als meßlatte für ihr wunschergebnis steht (kannst mich gern mit ner quelle/zitat berichtigen), das würde imho auch nicht zu bioware passen. die sind schließlich auf epische geschichten spezialisiert, also anders als bei skyrim, wo der fokus nicht so sehr auf einer großen hauptstory liegt und es eher ums "ringsherum" geht. wie ich das zitat damals verstanden hatte, ging es primär um die größe der landschaft und ums entdecken, weg von den kleinen schlauchlevels von da:o und da2.

entdecken kann man in da:i definitiv, wobei skyrim letztendlich trotzdem größer wirkt. da:i ist dahingehend ein hybrid aus skyrim und da:o. gebiete, die zum erkunden einladen (gerade die hinterlande empfinde ich als extrem liebevoll gemacht) und deutlichst viel größer sind als in da:o, aber nicht so groß wie in skyrim. dafür aber halt verschiedene. bei witcher 3 bin ich mir ohne nachzulesen nicht sicher, ob es da eher in richtung skyrim geht (ein riesiges gebiet) oder in richtung da:i (verschiedene große), glaube aber ersteres.
OiOlli
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von OiOlli »

Enthroned hat geschrieben:
ich zitiere einfach mal gleich euch beide.
Für mich war das Ende alles andere als enttäuschend, weil mich die variablen Enden nicht interessieren. Mein Shepard hat unzählige Entscheidungen getroffen, über Leben, über Tod, Freude, Leid. Er hat geliebt, er hat getrauert, er hat Freunde gewonnen, Freunde verloren. Am Ende musste er eine letzte Entscheidungen treffen. Welchen Effekt die anderen Entscheidungen hatten, war mir völlig egal. Ich habe die Szenarien vorher im Kopf durchgespielt und mich entschieden.
Das Ende der Mass Effect Trilogie findet nicht in den letzten 20 Minuten statt, sondern es beginnt mit der Ankunft der Reaper. Mass Effect war die Einleitung, Mass Effect 2 der Hauptteil und Mass Effect 3 das Ende.

Mass Effect ist wie ein Buch, dass nicht so endet wie man auf den 900 Seiten vorher erwartet oder erhofft hat. Und so betrachte ich auch nicht Mass Effect als einzelne Spiele oder Stückwerk, sondern als zusammenhängende Geschichte, die unweigerlich ein Ende gefunden hat. Um es als Phrase auszudrücken:
In Mass Effect war der Weg das Ziel.

Ein schlechtes Ende kann einem aber auch das ganze Buch versauen. Und das Ende vom ME 3 war auf dem Niveau von es war alles nur ein Traum. Inkl. dem und was man geträumt hat verändert sich sogar noch im Verlauf des Buches. Da ist die Freundin plötzlich die Schwester.

Ich meine alleine wie man es noch geschafft hat die Reaper zu demontieren.

ME 2 ist übrigens eher eine Nebenhandlung und kein Mittelteil. Von einem DLC mal abgesehen.
Randall Flagg78 hat geschrieben:
Mojo8367 hat geschrieben:

Ich nehme an, die beinhaltet alle DLC. Hab ich leider nicht. Ich hab mir das Spiel bei XBox Live gezogen, also die normale Version, für 20 Euro.
Hab mich bei mir hier umgeschaut, ob es eventuelle eine GotY Edition gibt, aber nirgends gefunden.
Ich bin gestern auch schon einem Charakter begegnet, der mir eine Geschichte erzählt hat, die ich interessant fand.
Leider kam dann in der Gesprächsauwahl: "Warte einen Moment. (DLC laden)"
Das hat mich voll raus gerissen und extrem geärgert. Leider gibt's auf XBL auch keinen Season Pass. Man muss alles einzeln laden, für 6.99 pro Stück.
Ich spiele es jetzt erstmal so durch und werde dann schauen.
Für den PC wird einem die Ultimate Edition (Nachteil Origin) wieder nachgeworfen. Ich meine sogar als Box im Saturn.
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Sevulon
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von Sevulon »

OiOlli hat geschrieben:ME 2 ist übrigens eher eine Nebenhandlung und kein Mittelteil.
Kann man so nicht sagen. Zum Einen ist ME in erster Linie mal die Geschichte von Shepard, zum anderen ist das Endziel von Teil 2 ein sehr wichtiges, kriegsrelevantes Ereignis, noch bedeutender als die Vernichtung der Sovereign. Auch Zeitlich ist es keine Nebenhandlung, sondern liegt genau dazwischen. Deine Behauptung lässt sich also nicht aufrecht halten.

In Relevanz zu Teil 3 ist das natürlich alles nur eine Art Vorgeplänkel zur Ankunft der Reaper. Aber das gilt dann auch für Teil 1.
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NomDeGuerre
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von NomDeGuerre »

"Überschätzt die Macht eurer Worte nicht, ein wütender Mob kann euch genau so schnell zu Fall bringen, wie eine Klinge."

Sehr schön!
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sizzay
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von sizzay »

NomDeGuerre hat geschrieben:"Überschätzt die Macht eurer Worte nicht, ein wütender Mob kann euch genau so schnell zu Fall bringen, wie eine Klinge."

Sehr schön!
Finde ich ebenfalls. So kleine Randbemerkungen, vielleicht sogar Zitate von bekannten Persönlichkeiten aus der Geschichte sollten viel mehr einfließen. Die Leute lesen aber zu wenig. Wäre mal ne Idee, die ganzen arbeitslosen Historiker-Bachelors für die Drehbücher einzuspannen. :lol: