Grundsätzlich stimme ich insofern zu, dass, wenn bestimmte technische Möglichkeiten gegeben sind, diese auch genutzt werden.AkaSuzaku hat geschrieben:Wenn es vor 20 Jahren technisch möglich gewesen wäre, dann hätte es auch damals schon regelmäßig Day-One-Patches gegeben.
Allerdings ist es doch ein immenser Unterschied, ob ein Entwickler genau eine einzige Chance hat, ein Spiel sauber und möglichst fehlerfrei am Erscheinungstag in den Laden zu bringen, oder einen praktisch beliebigen Spielraum nach Release hat, um sich darum zu kümmern, wenn die gesetzt Zeit nicht passt und das Produkt eben nicht ganz fertig auf den Markt kommt.
Und ich weigere mich schlicht, einen Patch als Teil des Produkts zu sehen. Wenn ein Patch notwendig ist, damit das Grundprodukt überhaupt so läuft (es geht im Falle von zB The Evil Within auf der PS4 ja weit, WEIT über das Beheben kleiner Probleme hinaus), wie man es gemeinhin erwarten kann, ist das kein Patch, sondern die öffentliche Erklärung, dass man entweder falsch mit der Entwicklungszeit kalkuliert hat oder es ihnen einfach egal geworden ist, wenn schon so eine Bitte wie von Ubisoft hinterher kommt. Es heißt doch im Grunde nichts anderes: ''Wir hatte nicht genug Zeit, bitte habt dafür Verständnis!'' Ne, sorry, ein so großes Unternehmen braucht nicht die Mitleidsschiene fahren.
Da es diese Patchs nur gibt, weil Release-Pläne mittlerweile den höheren Stellenwert haben als die Verlässlichkeit des Produkts (Battlefield 4 lässt grüßen), ist es absolut relevant! Es ist die eine Sache, Fehler nachträglich zu korrigieren, oder von Anfang an damit zu planen, ein Spiel nicht fertig zu bekommen. Das Bitten von Ubisoft untermauert das, warum es eben keine normalen Patchs sind.NoCrySoN hat geschrieben:Das erst ein Patch, welcher aber eh direkt nach der Installation zum Release installiert bzw. heruntergeladen wird, das Spiel spielbar macht ist dabei fast unrelevant.
