Lords of the Fallen - Fünf Gigabyte großer Patch passend zum Verkaufsstart
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- Todesglubsch
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Re: Lords of the Fallen - Fünf Gigabyte großer Patch passend
Darf ich mal zusammenfassen:
Lieber einen Day One-Patch als garkeinen Patch.
Aber lieber ein fehlerfreies Produkt als Day One-Patch.
Ärgerlich wäre das übrigens nur, wenn man nächsten Patch wieder 5 GB runtergeladen werden müssen, weil Deck 13 ihr Datensystem nicht im Griff hat. Wäre dann ähnlich wie bei Might and Magic X gewesen, wobei dieses Spiel a) etwas kleiner war und b) im Rückblick auch viel schlechter aussah.
Lieber einen Day One-Patch als garkeinen Patch.
Aber lieber ein fehlerfreies Produkt als Day One-Patch.
Ärgerlich wäre das übrigens nur, wenn man nächsten Patch wieder 5 GB runtergeladen werden müssen, weil Deck 13 ihr Datensystem nicht im Griff hat. Wäre dann ähnlich wie bei Might and Magic X gewesen, wobei dieses Spiel a) etwas kleiner war und b) im Rückblick auch viel schlechter aussah.
- Nightmare King Grimm
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Re: Lords of the Fallen - Fünf Gigabyte großer Patch passend
Natürlich darf es das. Aber wenn halt wieder Dinge durch den Raum fliegen wie 'an der Grenze zur Unspielbarkeit' und Co, die einfach eine gnadenlose Übertreibung der Situation sind, dann geht das meines Erachtens über 'am Produkt zweifeln' hinaus.De_Montferrat hat geschrieben:Ja, das Spiel scheint zu laufen. Zwar in einem unschönen Zustand (extremes Tearing, Auflösungsprobleme, etc. wurden genannt), aber es läuft. Das definiere ich aber nicht als sauberer Zustand. Das sind für mich Aspekte, die zum technischen Grundgerüst gehören. Und die Konsolen haben nun keine großartig fremde Architektur, die es zu meistern gilt. Sowas muss bei der Lieferung ans Presswerk einfach stehen. Den Spielablauf nicht gravierend beinträchtigende Bugs sind eine andere Sache, die gerne mit einem Patch behoben werden dürfen. Wenn es sich dabei aber auch wieder um mehrere GB handelt, dann darf ebenfalls am Zustand des Produkts gezweifelt werden.Eridrael hat geschrieben: Weil hier schon wieder Apokalyspe Now vorherrscht wegen nem 5GB Patch. Jeder der sich halbwegs informieren will kann schon jetzt sehen, dass das Spiel keine Vollpanne ist die ohne den Patch absolut nicht läuft, dennoch fallen hier eben Worte wie Software-Schrott (auch ohne Anführungszeichen) und alles wird wieder verteufelt bis zum umfallen. Das geht meines Erachtens zu weit.
Ansonsten stimme ich im wesentlichen mit dir überein und so wie die Branche drauf ist, ist die Gefahr, dass daraus wieder die Norm wird, absolut gegeben. Wäre ja nicht das erste mal.
- De_Montferrat
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Re: Lords of the Fallen - Fünf Gigabyte großer Patch passend
Super, wir nehmen also den fehlerhaften, unfertigen Zustand, weil es halt "irgendwie" spielbar ist und deklarieren das nun als fertigen, verkaufbaren Ist-Zustand. Über alles andere soll man dann "dankbar" sein, weil es ja noch nachträglich nach Erscheinen vom Hersteller gnädigerweise zur Verfügung gestellt wird. Natürlich ist es nicht ganz defekt, sonst könnte man es ja auch zurückgeben. Aber etwas Gravierendes wie Tearing, Stottern oder spielstandzerstörende Bugs (gibt es ja auch gerne mal) muss einfach ausgemerzt worden sein.Jupp_GER hat geschrieben: Auch auf die Gefahr hin, dass Du mir nun unterstellen wirst, dass ich keine Argumente habe (stimmt nicht, ich habe meine Argumente nur bereits vorgetragen), denke ich nicht dass es noch etwas bringt mit Dir zu diskutieren. Für mich gehörst Du leider zu den Schwarzmalern, die wirklich alles total übertreiben. Wenn Du Patch ließt, redest Du von einem unfertigen Produkt... Dabei ist - wie mein Vorredner bereits erwähnte - das Spiel auch ohne Patch spielbar, wird jedoch durch diesen noch einmal sehr verbessert.
Welches größere Spiel hat denn in letzter Zeit nicht durch technische Probleme von sich reden gemacht? Nintendospiele zählen nicht.
Und die Spitze des Eisbergs ist ja wohl Halo. Also das Negativbeispiel schlechthin.
Das ist nicht überzogen, sondern eine nüchterner Versuch, die Gründe für diese Art von Vorgehen zu nennen.Trotzdem halte ich es für völlig überzogen hier gleich wieder Geldgier, Abzocke, Gewinnmaximierung, etc. der bösen Publisher mit ins Spiel zu bringen.
Jetzt mach aber mal einen Punkt. Viele hier argumentieren mit der Zeit (und den damit einhergehenden Kosten), die zwischen der Pressung und der Veröffentlichung im Handel liegt, um das Vorgehen der Industrie zu beschönigen. Also ist es auch völlig legitim Gewinnmaximierung als Grund zu benennen, weil es nichts anderes ist. Das erkennen selbst die Befürworter an.In diesem Fall geht es nicht im geringsten darum einen Gewinn zu maximieren, denn den ganzen zusätzlichen Content (der den Patch eben so groß macht) hätten genügen andere Publisher auch als extra DLC anbieten für bares können. Was Du tust ist nichts weiter, als eine riesen Welle zu veranstalten und deine völlig festgefahrenen Meinungen in jedes Thema irgendwie hineinzuquetschen.
Wobei das Problem ja nicht nur die Branche ist, sondern eben auch die Menge der Konsumenten, die sowas leichtfertig mitmachen und die es einfach einen Scheiß interessiert. Konsumieren um des Konsumierens willen eben. Die Industrie nutzt das halt auch einfach nur während des Wegsehens der Politik aus. Meine Lösung, die mittlerweile auch fast ausnahmslos greift: Nur noch als Budgetversion bzw. als fertige GotY-Edition kaufen. Das beugt Zerhackstückelung durch DLC und Disfunktionalität vor und kostet gleichzeitig noch weniger. Von daher wird es halt wirklich erst absolut gravierend, wenn die Hersteller irgendwann anfangen werden, daran Hand anzulegen. Zu Asurath's Wrath hat Capcom z. B. keine GotY gebracht. Da wurde zwar auch das Spiel, nicht aber der DLC, der reichlich vorhanden war, günstiger. Folge: Nichtkauf. Ende.Eridrael hat geschrieben: Ansonsten stimme ich im wesentlichen mit dir überein und so wie die Branche drauf ist, ist die Gefahr, dass daraus wieder die Norm wird, absolut gegeben. Wäre ja nicht das erste mal.
Zuletzt geändert von De_Montferrat am 27.10.2014 11:59, insgesamt 2-mal geändert.
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johndoe1388741
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Re: Lords of the Fallen - Fünf Gigabyte großer Patch passend
Mal unabhängig von der Bewertung der Geschäftspraktiken und deren Gewinnmaximierungs-Methoden und Kostensenkungs-Methoden:
Ich bin ja mal gespannt wie sich das ganze nun auch in Zukunft bei der Konsolen-Games-Kategorie, angepriesende verfügbare kaufbare Offline-SP-Retail-Spiele und deren Ist-Zustände zum release und mit dem nachträglichen Soll-Zustand über die Online-Auslagerung in den Test/Reviews wiederspegeln wird? Bei DriveClub wurde ja bis zu einem Zeitpunkt gewartet (obwohl hier ja noch zusätzlich neben den Offline-SP, der Fokus auf Online-MP lag).
Werden dann bald alle Wertungen für alle Games mit patches nachgebessert oder ist das hier eine Grauzone für Developer und Gamer mit Onlineanbindung und Gamer ohne Onlineanbindung zum Releasezeitpunkt?
Zu gunsten der Developer und Publisher, die sich nicht verpflichtet fühlen müssen, ein fertiges Retailprodukt zum Verkauf anzubieten oder eine Gleichbehandlung aller Developer und Gamer?
Ab wann ist die Schmerzgrenze und die Grenzen der Final-Retailversion erreicht? Wartet man nun absofort lieber vorsorglich Monatelang mit einem Test? Bewertet man den Ist-Zustand der kaufbaren Retailversion oder den späteren Soll-Zustand?
Ich bin ja mal gespannt wie sich das ganze nun auch in Zukunft bei der Konsolen-Games-Kategorie, angepriesende verfügbare kaufbare Offline-SP-Retail-Spiele und deren Ist-Zustände zum release und mit dem nachträglichen Soll-Zustand über die Online-Auslagerung in den Test/Reviews wiederspegeln wird? Bei DriveClub wurde ja bis zu einem Zeitpunkt gewartet (obwohl hier ja noch zusätzlich neben den Offline-SP, der Fokus auf Online-MP lag).
Werden dann bald alle Wertungen für alle Games mit patches nachgebessert oder ist das hier eine Grauzone für Developer und Gamer mit Onlineanbindung und Gamer ohne Onlineanbindung zum Releasezeitpunkt?
Zu gunsten der Developer und Publisher, die sich nicht verpflichtet fühlen müssen, ein fertiges Retailprodukt zum Verkauf anzubieten oder eine Gleichbehandlung aller Developer und Gamer?
Ab wann ist die Schmerzgrenze und die Grenzen der Final-Retailversion erreicht? Wartet man nun absofort lieber vorsorglich Monatelang mit einem Test? Bewertet man den Ist-Zustand der kaufbaren Retailversion oder den späteren Soll-Zustand?
- sourcOr
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Re: zum Verkaufsstart
Wer ist denn wohl der Holzkopf, sich sowas auch noch derartig schön zu reden. Das sind keine "Optimierungen", das sind waschechte Bugfixes, die vor dem Goldstatus hätten angefertigt werden müssen.Alking hat geschrieben:Vom Goldstatus bis zum Release sollen die Entwickler also besser untätig herumsitzen und nicht weiter optimieren?
Oder hier, das ist doch goldwert:
Optimization my assBasierend auf den Beschreibungen soll der Patch nicht nur die Spieldateien austauschen oder aktualisieren, sondern reichlich Inhalte nachliefern.
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Luststrolch
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Re: Lords of the Fallen - Fünf Gigabyte großer Patch passend
Genau so. Ich arbeite selbst als Softwareentwickler für chemische Versuchsanlagen und bei uns ist es sogar vertraglich so geregelt, dass wir für Bugs, die den Experimentablauf beeinträchtigen Vertragsstrafen zahlen müssen.Jupp_GER hat geschrieben:Erzählt mal wie es denn eurer Meinung nach am besten wäre? Die Spiele um Monate verschieben, bis auch garantiert keine Bugs mehr drin sind,
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Jupp_GER
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Re: Lords of the Fallen - Fünf Gigabyte großer Patch passend
Man bewertet den Zustand in dem der Hersteller das Spiel zum Release anbietet, inkl. der dann zur Verfügung stehenden Patches, denn dies ist der zu diesem Zeitpunkt bestehende IST Zustand.edelg hat geschrieben:Bewertet man den Ist-Zustand der kaufbaren Retailversion oder den späteren Soll-Zustand?
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Jupp_GER
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Re: Lords of the Fallen - Fünf Gigabyte großer Patch passend
1. Was haben chemische Versuchsanlagen mit Unterhaltungselektronik zu tun?Luststrolch hat geschrieben:Genau so. Ich arbeite selbst als Softwareentwickler für chemische Versuchsanlagen und bei uns ist es sogar vertraglich so geregelt, dass wir für Bugs, die den Experimentablauf beeinträchtigen Vertragsstrafen zahlen müssen.Jupp_GER hat geschrieben:Erzählt mal wie es denn eurer Meinung nach am besten wäre? Die Spiele um Monate verschieben, bis auch garantiert keine Bugs mehr drin sind,
2. Bringt ihr jedes mal komplett neue Software, oder sind es weiterentwickelte Versionen bereits bestehender Software (demnach Patches)?
- DextersKomplize
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Re: Lords of the Fallen - Fünf Gigabyte großer Patch passend
5GB, 10min Downloadarbeit und alle kreischen, und das in 2014.
Es ist zwar schon fraglich, warum es keine "Gold"-Versionen gibt, aber was sind denn heutzutage 5GB? Die kann sich manch ein User ja fast über seine Handyleitung runterladen
Es ist zwar schon fraglich, warum es keine "Gold"-Versionen gibt, aber was sind denn heutzutage 5GB? Die kann sich manch ein User ja fast über seine Handyleitung runterladen
- Usul
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Re: zum Verkaufsstart
Aber die Tatsache ist doch: Sie wurden nicht angefertigt.sourcOr hat geschrieben:Wer ist denn wohl der Holzkopf, sich sowas auch noch derartig schön zu reden. Das sind keine "Optimierungen", das sind waschechte Bugfixes, die vor dem Goldstatus hätten angefertigt werden müssen.
Was ist also die Lösung?
Verschieben geht nicht, weil das Marketing und der ganze Rest auf den ursprünglichen Release zugeschnitten ist und auch die Käufer sich nicht über sowas freuen (außer jenen 50, die in Foren so etwas loben).
Natürlich können wir hier viel daherreden, daß sie doch bitte gefälligst besser planen sollen und nicht alles auf den letzten Drücker machen sollen. Nur ändert das halt nichts daran, daß die Pläne meistens nicht eingehalten werden können in der Branche... das ist auch keine neue Entwicklung und ist auch nicht nur auf Games beschränkt.
Und: Angesichts von tausenden verkauften Einheiten sind die paar Leute, die hier in Deutschland selbst in der Großstadt nicht über ausreichend Bandbreite verfügen, leider Gottes nicht ausschlaggebend.
Ändert das alles etwas daran, daß die Betroffenen nicht gerade erfreut sind? Nein. Aber es gibt nun einmal keine sinnvolle Alternative, wenn das Spiel nicht rechtzeitig fertig wird, der Release aber unbedingt durchgezogen werden muß. Da wird dann nach Goldmaster-Abgabe geschuftet, was die Zeit hergibt...
Für keinen der Betroffenen eine optimale Lösung, aber immerhin eine Lösung. Im Gegensatz zu "Mann! Plant doch einfach besser!!!"
- Usul
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Re: Lords of the Fallen - Fünf Gigabyte großer Patch passend
Deine Branche kann man halt leider überhaupt nicht mit der Spielebranche vergleichen... außer eure Software wird auch an unbedarfte Privatanwender zu reinen Unterhaltungszwecken verkauft.Luststrolch hat geschrieben:Ich arbeite selbst als Softwareentwickler für chemische Versuchsanlagen und bei uns ist es sogar vertraglich so geregelt, dass wir für Bugs, die den Experimentablauf beeinträchtigen Vertragsstrafen zahlen müssen.
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johndoe1388741
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Re: Lords of the Fallen - Fünf Gigabyte großer Patch passend
Das ist nicht der Zustand der kaufbaren Offline-Retailversion zum Releasezeitpunkt für ein beworbendes Produkt.Jupp_GER hat geschrieben:Man bewertet den Zustand in dem der Hersteller das Spiel zum Release anbietet, inkl. der dann zur Verfügung stehenden Patches, denn dies ist der zu diesem Zeitpunkt bestehende IST Zustand.edelg hat geschrieben:Bewertet man den Ist-Zustand der kaufbaren Retailversion oder den späteren Soll-Zustand?
Das ist bereits der nachträglich implementierte Soll-Zustand, nach der Onlineanbindung und der weiteren Online-Download-Umwandlung der Softwaredaten bzw. des Programm.
Ein Offline-Nutzer bewertet das Spiel somit anderes als ein Online-Nutzer. Man kann sich auch demnach nicht mehr einwandfrei auf die versprochenden Angaben der Verpackung verlassen (Speicherplatz, ggf. Offline-SP und angepriesende mind. Qualität ohne weitere Download-Inhalte).
- Nightmare King Grimm
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Re: Lords of the Fallen - Fünf Gigabyte großer Patch passend
Naja, das greift halt ineinander. Die Branche versucht und wenn das eben bei den Konsumenten ankommt, wird da eben weitergemacht. Hab da auch schon bei anderen Dingen meine Sorge, dass es Praxis wird (das Abbonement von EA zB). Das sind oftmals Dinge, die im einzelnen gar nicht so schlimm wären, wo aber klar ist, dass da jeder versuchen wird mitzuziehen um ein Stück abzubekommen. Deshalb verstehe ich da schon die Angst noch bevor etwas eingetreten ist, die habe ich nämlich auch und die ist letztlich vollkommen berechtigt. Die Gamingindustrie hat es uns da leider zu oft bewiesen.De_Montferrat hat geschrieben:Wobei das Problem ja nicht nur die Branche ist, sondern eben auch die Menge der Konsumenten, die sowas leichtfertig mitmachen und die es einfach einen Scheiß interessiert. Konsumieren um des Konsumierens willen eben. Die Industrie nutzt das halt auch einfach nur während des Wegsehens der Politik aus. Meine Lösung, die mittlerweile auch fast ausnahmslos greift: Nur noch als Budgetversion bzw. als fertige GotY-Edition kaufen. Das beugt Zerhackstückelung durch DLC und Disfunktionalität vor und kostet gleichzeitig noch weniger. Von daher wird es halt wirklich erst absolut gravierend, wenn die Hersteller irgendwann anfangen werden, daran Hand anzulegen. Zu Asurath's Wrath hat Capcom z. B. keine GotY gebracht. Da wurde zwar auch das Spiel, nicht aber der DLC, der reichlich vorhanden war, günstiger. Folge: Nichtkauf. Ende.Eridrael hat geschrieben: Ansonsten stimme ich im wesentlichen mit dir überein und so wie die Branche drauf ist, ist die Gefahr, dass daraus wieder die Norm wird, absolut gegeben. Wäre ja nicht das erste mal.
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johndoe1388741
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Re: zum Verkaufsstart
Usul hat geschrieben:
Was ist also die Lösung?
Verschieben geht nicht, weil das Marketing und der ganze Rest auf den ursprünglichen Release zugeschnitten ist
Planung, Entwicklung, Releasezeitpunkt, PR-Marketing und ggf. Verschiebung ist Sache der Developer und ggf. Publisher. Ging auch alles ohne Onlinefunktion bis zu 6. Konsolengeneration. Nun soll das auf einmal nicht mehr möglich sein? Schon klar.
Diese haltlose und unwichtige Verallgemeinerung kann man auch ganz einfach umdrehen: "...und auch die Käufer die sich über sowas freuen (außer jenen 50, die in Foren so etwas nicht loben).Usul hat geschrieben:...und auch die Käufer sich nicht über sowas freuen (außer jenen 50, die in Foren so etwas loben).
Die Begründung zieht 0%.
Ich sehe wie die Lager hauptsächlich in zwei Gruppen geteilt sind. Diejenigen die es verteidigen, akzeptieren, unterstützen und denen, die es nicht akzeptieren, nicht verteidigen und nicht unterstützen.
Führt zu nichts.
Man kann aber auch nichts positives in Zukunft verändern, wenn man alles bedenkenlos, ohne den kleinsten Wiederstand akzeptiert und unterstützt. Dann wird es halt so wie es zur Zeit ist, immer extremer werden.
Zuletzt geändert von johndoe1388741 am 27.10.2014 13:12, insgesamt 3-mal geändert.
- sourcOr
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Re: zum Verkaufsstart
Dein stets verwendetes Argument der Masse. Ja, ich beuge mich ja schon. Ich hätte persönlich lieber ein komplettes Spiel ein paar Wochen später als ein unvollständiges auf der Disc zum angepeilten Release. Dass sie besser planen sollten ist nunmal eine ziemlich allgemeingültige Forderung und wenn das nicht hinhaut, dann eben mit den Konsequenzen leben und das ganze verschieben. Für die Publisher ist das hier besser so, denn so sparen sie sich den Ärger, das Game verschieben zu müssen. Die Bobs freuen sich gleichzeitig, dass sie das Spiel rechtzeitig spielen können. Dass man das Spiel dann in 20 Jahren nicht mehr vernünftig spielen kann, weils keine Patches mehr zu ziehen gibt, interessiert leider viel zu wenige.Usul hat geschrieben:Aber die Tatsache ist doch: Sie wurden nicht angefertigt.sourcOr hat geschrieben:Wer ist denn wohl der Holzkopf, sich sowas auch noch derartig schön zu reden. Das sind keine "Optimierungen", das sind waschechte Bugfixes, die vor dem Goldstatus hätten angefertigt werden müssen.
Was ist also die Lösung?
Verschieben geht nicht, weil das Marketing und der ganze Rest auf den ursprünglichen Release zugeschnitten ist und auch die Käufer sich nicht über sowas freuen (außer jenen 50, die in Foren so etwas loben).
Natürlich können wir hier viel daherreden, daß sie doch bitte gefälligst besser planen sollen und nicht alles auf den letzten Drücker machen sollen. Nur ändert das halt nichts daran, daß die Pläne meistens nicht eingehalten werden können in der Branche... das ist auch keine neue Entwicklung und ist auch nicht nur auf Games beschränkt.
Und: Angesichts von tausenden verkauften Einheiten sind die paar Leute, die hier in Deutschland selbst in der Großstadt nicht über ausreichend Bandbreite verfügen, leider Gottes nicht ausschlaggebend.
Ändert das alles etwas daran, daß die Betroffenen nicht gerade erfreut sind? Nein. Aber es gibt nun einmal keine sinnvolle Alternative, wenn das Spiel nicht rechtzeitig fertig wird, der Release aber unbedingt durchgezogen werden muß. Da wird dann nach Goldmaster-Abgabe geschuftet, was die Zeit hergibt...
Für keinen der Betroffenen eine optimale Lösung, aber immerhin eine Lösung. Im Gegensatz zu "Mann! Plant doch einfach besser!!!"
