Dann wiederhole ich meinen Standpunkt hier mal kurz: wenn du Schwuchtel oder Nigger als Beleidigung benutzt, dann mit Sicherheit nicht, weil du damit nur dein gegenüber besonders schwer treffen willst, sondern weil bei dir entsprechende Tendenzen vorhanden sind. Wer was anderes behaupten, macht sich meiner Meinung nach entschieden was vor.
Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung mit "bisher größtem Anschlag in einer Schule"
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung
Ah ja, sind wir in diesem Thread auch schon an diesem Punkt angekommen.
Dann wiederhole ich meinen Standpunkt hier mal kurz: wenn du Schwuchtel oder Nigger als Beleidigung benutzt, dann mit Sicherheit nicht, weil du damit nur dein gegenüber besonders schwer treffen willst, sondern weil bei dir entsprechende Tendenzen vorhanden sind. Wer was anderes behaupten, macht sich meiner Meinung nach entschieden was vor.
Dann wiederhole ich meinen Standpunkt hier mal kurz: wenn du Schwuchtel oder Nigger als Beleidigung benutzt, dann mit Sicherheit nicht, weil du damit nur dein gegenüber besonders schwer treffen willst, sondern weil bei dir entsprechende Tendenzen vorhanden sind. Wer was anderes behaupten, macht sich meiner Meinung nach entschieden was vor.
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Nanimonai
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung
Es geht nicht nur darum, ob Worte wie Nigger, Schwuchtel, etc. beleidigend und herabsetzend gemeint sind, es geht nicht nur darum, ob Verhaltensweisen intendiert sexistisch, rassistisch etc. sind.
Es geht auch darum, dass bestimmte Ausdrücke und Verhaltensweisen sexistisch, rassistisch etc. sind, selbst wenn diese Intention gar nicht gegeben ist, sondern einzig und allein, weil die Semantik bestimmter Begriffe und Verhaltensweise im Laufe der Zeit ihre Bedeutung geändert hat und rassistische, sexistische etc. Deutungen zulassen oder sogar nahelegen.
Das Beispiel mit dem Wort "Neger" war da eigentlich schon ganz gut gewählt, irgendwie ist es aber dennoch nicht klar geworden... ich versuche es nochmal:
Menschen, die in den 50er Jahren aufgewachsen sind, haben sehr wahrscheinlich dieses Wort gelernt und es als Beschreibung dunkelhäutiger Menschen verwendet. Bei den wenigsten ist diese Verwendung rassistisch intendiert, es war halt einfach nur das, was man gelernt hat. Eine Art Kategorie und Kurzform für "dunkelhäutige Menschen". Macht ja auch Sinn, "Neger" ist wesentlich kürzer und einfacher. Man sagte damals ja auch "Weißer" und nicht "hellhäutiger Mensch".
Heute gilt der Begriff Neger als Beschreibung aufgrund seiner Geschichte als rassistisch, die Gesellschaft hat sich dazu entschieden, dass es so ist. Wird dieses Wort unreflektiert verwendet, ist es zwar vielleicht nicht rassistisch gemeint, aber nichts desto trotz rassistisch, eben weil ein Empfänger dieses Wort aufgrund gesellschaftlicher Konventionen so deuten kann und in den meisten Fällen auch deuten wird.
Wir stehen als Individuen nicht außerhalb der Gesellschaft und können nicht einfach nur für uns alleine festlegen, welche Worte wir verwenden, was sie für uns bedeuten und wie wir sie meinen. Dann hätte jeder Mensch seine eigene Sprache und man könnte sich auf rein gar nichts mehr verlassen. Der eine benutzt das Wort Neger dann als Beleidigung, der nächste als Kompliment, ein dritter dann als Umschreibung für ein Auto. Entscheidend ist doch nicht (und wird es nie sein), was ich mir bei etwas denke, sondern was andere darunter verstehen.
Wie soll sonst ein Miteinander funktionieren?
Es geht auch darum, dass bestimmte Ausdrücke und Verhaltensweisen sexistisch, rassistisch etc. sind, selbst wenn diese Intention gar nicht gegeben ist, sondern einzig und allein, weil die Semantik bestimmter Begriffe und Verhaltensweise im Laufe der Zeit ihre Bedeutung geändert hat und rassistische, sexistische etc. Deutungen zulassen oder sogar nahelegen.
Das Beispiel mit dem Wort "Neger" war da eigentlich schon ganz gut gewählt, irgendwie ist es aber dennoch nicht klar geworden... ich versuche es nochmal:
Menschen, die in den 50er Jahren aufgewachsen sind, haben sehr wahrscheinlich dieses Wort gelernt und es als Beschreibung dunkelhäutiger Menschen verwendet. Bei den wenigsten ist diese Verwendung rassistisch intendiert, es war halt einfach nur das, was man gelernt hat. Eine Art Kategorie und Kurzform für "dunkelhäutige Menschen". Macht ja auch Sinn, "Neger" ist wesentlich kürzer und einfacher. Man sagte damals ja auch "Weißer" und nicht "hellhäutiger Mensch".
Heute gilt der Begriff Neger als Beschreibung aufgrund seiner Geschichte als rassistisch, die Gesellschaft hat sich dazu entschieden, dass es so ist. Wird dieses Wort unreflektiert verwendet, ist es zwar vielleicht nicht rassistisch gemeint, aber nichts desto trotz rassistisch, eben weil ein Empfänger dieses Wort aufgrund gesellschaftlicher Konventionen so deuten kann und in den meisten Fällen auch deuten wird.
Wir stehen als Individuen nicht außerhalb der Gesellschaft und können nicht einfach nur für uns alleine festlegen, welche Worte wir verwenden, was sie für uns bedeuten und wie wir sie meinen. Dann hätte jeder Mensch seine eigene Sprache und man könnte sich auf rein gar nichts mehr verlassen. Der eine benutzt das Wort Neger dann als Beleidigung, der nächste als Kompliment, ein dritter dann als Umschreibung für ein Auto. Entscheidend ist doch nicht (und wird es nie sein), was ich mir bei etwas denke, sondern was andere darunter verstehen.
Wie soll sonst ein Miteinander funktionieren?
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Nanimonai
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung
Als Ergänzung noch:
Offensiver, nach außen gekehrter, gedachter und gelebter Rassismus und Sexismus sind ein großes Problem.
Aber nicht das einzige.
Ich halte unbewussten Rassismus und Sexismus für gefährlicher, weil er in der Summe wesentlich zahlreicher vertreten ist und vor allem gar nicht reflektiert wird.
Der ganz alltägliche Rassismus eben, den Menschen durch ihr erlerntes Verhalten und gewachsene Denkmuster überhaupt nicht überdenken, weil sie sich dieser Problematik gar nicht bewusst sind.
Da sagt der eine dann ganz nett gemeint "Tja, die Schwarzen haben eben Rhythmus im Blut" und ist sich nicht darüber im Klaren, dass er eine Aussage getätigt hat, die auf einem zutiefst rassistischen Denkmuster beruht. Im Gegenteil, er würde vermutlich sogar empört aufbegehren, wenn man ihm sagt, dass er ein Rassist ist ohne es überhaupt zu wissen.
Es gibt zahlreiche Beispiele dafür im Rassismus und Sexismus und die Dunkelziffer ist groß. Menschen, die ohne darüber nachzudenken rassistische und sexistische Klischees leben und wenn man sie dann schon nicht offensiv als Sexisten oder Rassisten bezeichnen muss, so haben sie zumindest starke Tendenzen in diese Richtung.
Der Mann denkt, die Frau wäre nun mal zuständig für Erziehung und Küche? Die Frau denkt, dass es natürlich am Mann liegt, die Familie zu ernähren? Beiden denken "Frauen und Kinder zuerst!"?
Tja, willkommen im unbewussten Sexismus, der ohne es vielleicht zu wollen aktiv dazu beiträgt, sexistische Stereotype und Klischees, sexistische "Normen" und Denkmuster, kurz Sexismus aufrecht zu erhalten und zu füttern.
Offensiver, nach außen gekehrter, gedachter und gelebter Rassismus und Sexismus sind ein großes Problem.
Aber nicht das einzige.
Ich halte unbewussten Rassismus und Sexismus für gefährlicher, weil er in der Summe wesentlich zahlreicher vertreten ist und vor allem gar nicht reflektiert wird.
Der ganz alltägliche Rassismus eben, den Menschen durch ihr erlerntes Verhalten und gewachsene Denkmuster überhaupt nicht überdenken, weil sie sich dieser Problematik gar nicht bewusst sind.
Da sagt der eine dann ganz nett gemeint "Tja, die Schwarzen haben eben Rhythmus im Blut" und ist sich nicht darüber im Klaren, dass er eine Aussage getätigt hat, die auf einem zutiefst rassistischen Denkmuster beruht. Im Gegenteil, er würde vermutlich sogar empört aufbegehren, wenn man ihm sagt, dass er ein Rassist ist ohne es überhaupt zu wissen.
Es gibt zahlreiche Beispiele dafür im Rassismus und Sexismus und die Dunkelziffer ist groß. Menschen, die ohne darüber nachzudenken rassistische und sexistische Klischees leben und wenn man sie dann schon nicht offensiv als Sexisten oder Rassisten bezeichnen muss, so haben sie zumindest starke Tendenzen in diese Richtung.
Der Mann denkt, die Frau wäre nun mal zuständig für Erziehung und Küche? Die Frau denkt, dass es natürlich am Mann liegt, die Familie zu ernähren? Beiden denken "Frauen und Kinder zuerst!"?
Tja, willkommen im unbewussten Sexismus, der ohne es vielleicht zu wollen aktiv dazu beiträgt, sexistische Stereotype und Klischees, sexistische "Normen" und Denkmuster, kurz Sexismus aufrecht zu erhalten und zu füttern.
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Nanimonai
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung
Warum? Weil jetzt plötzlich aus allen Ecken und Enden der Gamerszene knallharte Schwanzträger mit markigen Machosprüchen gekrochen kommen? Wer schadet hier wem?Noeppchen hat geschrieben:Dieses Weib hat Frauen bis jetzt auf jeden Fall mehr geschadet als alles andere.
- Sir Richfield
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung
Einfach nur so, spiegelt nicht meine Meinung wieder, weil - ich habe hierzu eigentlich keine.
http://www.duelinganalogs.com/comic/wha ... with-next/
http://www.duelinganalogs.com/comic/wha ... with-next/
- Wigggenz
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung
Da hast du es.Nanimonai hat geschrieben:Der Mann denkt, die Frau wäre nun mal zuständig für Erziehung und Küche? Die Frau denkt, dass es natürlich am Mann liegt, die Familie zu ernähren? Beiden denken "Frauen und Kinder zuerst!"?
Tja, willkommen im unbewussten Sexismus, der ohne es vielleicht zu wollen aktiv dazu beiträgt, sexistische Stereotype und Klischees, sexistische "Normen" und Denkmuster, kurz Sexismus aufrecht zu erhalten und zu füttern.
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Highnrich
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung
Vermutlich ableism und ageism. D.h. behinderte und alte MenschInnen werden zu wenig repräsentiert. Danach kommen dann otherkins und headmates, die in Spielen repräsentiert werden müssen.Sir Richfield hat geschrieben:Einfach nur so, spiegelt nicht meine Meinung wieder, weil - ich habe hierzu eigentlich keine.
http://www.duelinganalogs.com/comic/wha ... with-next/
- Wigggenz
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung
Ich weiß nicht, ob ich da auf einen schlechten Scherz reingefallen bin, aber angeblich haben sich die ersten schon über "Healthism" beschwert...
Also eine "Diskriminierung" dadurch, dass bestimmte Lebensweisen als ungesund gelten und davon dementsprechend abgeraten wird.
Bin aber zu faul das zu googeln, wird wahrscheinlich nicht stimmen, dass welche ernsthaft damit angekommen sind... andererseits geht es bei sowas auch oft um Amerika, und da will ich mich mit sowas nicht festlegen
Also eine "Diskriminierung" dadurch, dass bestimmte Lebensweisen als ungesund gelten und davon dementsprechend abgeraten wird.
Bin aber zu faul das zu googeln, wird wahrscheinlich nicht stimmen, dass welche ernsthaft damit angekommen sind... andererseits geht es bei sowas auch oft um Amerika, und da will ich mich mit sowas nicht festlegen
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Plor
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung
Der Comic verfehlt komplett das Thema, weil - im Gegensatz zu dem was die Zeichnung suggeriert - die, die sich mit Sexismus und Misogynie im Medium auseinandersetzen, selbst aus der Szene kommen. Es ist keine von außen aufgezwungene Sichtweise sondern eine innerhalb der Videospielszene stattfindende Debatte.Sir Richfield hat geschrieben:Einfach nur so, spiegelt nicht meine Meinung wieder, weil - ich habe hierzu eigentlich keine.
http://www.duelinganalogs.com/comic/wha ... with-next/
- Sir Richfield
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung
Ich sagte zwar, dass ich damit keine Aussage verbinde, was auch richtig ist.Plor hat geschrieben:Der Comic verfehlt komplett das Thema, weil - im Gegensatz zu dem was die Zeichnung suggeriert - die, die sich mit Sexismus und Misogynie im Medium auseinandersetzen, selbst aus der Szene kommen. Es ist keine von außen aufgezwungene Sichtweise sondern eine innerhalb der Videospielszene stattfindende Debatte.
Dennoch:
Ich dachte Fr. Sarkeesian kommt nicht aus "der Szene". Welcher überhaupt? Der Ersteller oder der häufigen Nutzer von Videospielen?
Die Person auf der rechten Seite (er)kenne ich leider nicht.
Und doch: Für "den Gamer" ist das eine von außen aufgezwungene Sichtweise, denn bisher hat "der Gamer" einfach nur gezockt.
(Und ich wage mal zu behaupten: "Der Gamer" wird auch weiterhin zocken.)
Das bedeutet natürlich nicht, dass man den Comic nicht analysieren dürfte...
Man kann - und sollte, das war, glaube ich, mal der Kern des Problems - darüber sprechen, ob der Vorwurf hier derselbe ist.
Also Spiele sind vom Satan vs. Spiele spiegeln ein gesellschaftliches Problem wieder.
(Das ist dann mal meine Meinung: Ich glaube, es ging einigen irgendwann mal nur darum aufzuzeigen, dass wir als Gesellschaft immer noch ein Problem haben und dass sich dieses Problem überall zeigt, aber nicht hinterfragt wird.)
Denn dann kann man auch fragen: Wer hat recht? Dass Spiele nicht vom Satan sind (wenn man EA mal, lassenwirdas) und nicht per se aus einem handelsüblichen Teenie einen Amokläufer machen, das wissen "wir" ja jetzt. Und dass man trotzdem ein soziales Umfeld haben kann, auch.
Jetzt weiß ich ja nicht, ob der Vorwurf lautet, dass Super Mario (stellvertretend für Spiele) alleine aus Kindern Frauenhasser macht, weil allem Anschein nach die komplette Wirtschaft vom Mushroom Kingdom auf der serienmäßigen Entführung der Prinzessin aufbaut.
Denn DIESEN Vorwurf hielte ich für beknackt.
Dem Aufruf, grundsätzlich interessantere Charaktere zu entwickeln und sich nicht immer auf Stereotype und Klischees zu stützen, DEM würde ich folgen.
- Wulgaru
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung
Das wäre richtig wenn die grundsätzlichen Thesen absolut keinerlei Anklang gefunden hätten, aber wie schon gesagt wurde: Es ist eine Debatte die nun extern wie intern geführt wird. Es ist völlig irrelevant was eine Debatte auslöst. Zwingen darüber zu reden tut einen absolut niemand. Mach die Konsole an, starte Steam zock dein Game...alles ist gut.Sir Richfield hat geschrieben: Ich dachte Fr. Sarkeesian kommt nicht aus "der Szene". Welcher überhaupt? Der Ersteller oder der häufigen Nutzer von Videospielen?
Die Person auf der rechten Seite (er)kenne ich leider nicht.
Und doch: Für "den Gamer" ist das eine von außen aufgezwungene Sichtweise, denn bisher hat "der Gamer" einfach nur gezockt.
(Und ich wage mal zu behaupten: "Der Gamer" wird auch weiterhin zocken.)
Die Gamer debattieren aber drüber und das tut die Seite die richtiges oder teilweise richtiges in Anitas Thesen sieht bestimmt nicht weil sie dafür bezahlt wird oder Teil irgendeiner Verschwörung sind. Ich sehe also nicht warum manche Leute meinen es wäre ein Argument zu beweisen das Anita keine Gamerin ist. Das ist ne persönliche Ebene die auch richtig wäre, wenn sie Elefantenrechsakivistin wäre, aber auch dort nichts an ihren Inhalten ändern würde.
Zudem sehe ich den Gamer nicht der bisher einfach nur gezockt hat. Ich habe mich mein ganzes Leben für mein Hobby gerechtfertig. Aus simplen Gründen wie dem Image das es uncool oder Kinderkram ist und später natürlich wegen der Killerspiele...und ehrlich...irgendwas davon hat jeder gemacht. Wir haben nicht in einem kritiklosem Vakuum gelebt.
- ZackeZells
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung
Wer ist wir?Wir haben nicht in einem kritiklosem Vakuum gelebt.
Ich zocke seit über 25 Jahren, weil ich lust dazu habe. Weswegen sollte man sich dafür je rechtfertigen?
Gegenüber wem soltle man sich überhaupt rechtfertigen wollen, Modelbahnbauern, Puppenspielern oder Pantomimen?
Oder haben manche Gamer einfach ein Problem das zu sein, was sie sind?
Liegt wohl eher an geringem Selbstwertgefühl, nicht an externen Gruppen.
Gehts noch?
- Wulgaru
- Beiträge: 29391
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung
Scheine ja nen Punkt getroffen zu haben das du gleich so abgehst.ZackeZells hat geschrieben:Gehts noch?
Ich habe lediglich gesagt das die meisten Zocker irgendwann mal auf nen Punkt in ihrem Leben getroffen sind wo sie sich für ihr Hobby rechtfertigen mussten. Wenn du das niemals erlebt hast, gut für dich.
Wenn du meinst das man da drüber stehen kann...sehe ich heute auch so, aber mit 10 sicher noch nicht und ich glaube als Kinder sind da die meisten eher nicht so souverän.
Also ganz ruhig, ich wollte dich nicht in eine solidarische Geiselhaft nehmen mit diesem bösen wir. :wink:
- IEP
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung
Meine einzige Rechtfertigung wegen des Zockens äußerte ich folgendermaßen gegenüber einer kubanischen Austauschstudentin, die die Stirn runzelte und sagte "Videospiele? Wirklich?" -
"Es ist ein Hobby, na und?".
Mehr braucht man dazu doch nicht zu sagen.
"Es ist ein Hobby, na und?".
Mehr braucht man dazu doch nicht zu sagen.
- Wulgaru
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung
Also hat niemand von euch sich jemals zu Killerspielvorwürfen geäußert? In irgendeiner Weise oder irgendeinem Zusammenhang, virtuell oder im realen Leben? :wink:
