Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung mit "bisher größtem Anschlag in einer Schule"

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Wigggenz
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von Wigggenz »

Natürlich muss hinter Verhaltensweisen ein Gedanke stehen, wenn diese folgendes zum Ausdruck bringen wollen (Zitat Duden): "die Vorstellung, nach der eines der beiden Geschlechter dem anderen von Natur aus überlegen sei".
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OriginalSchlagen
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von OriginalSchlagen »

Kajetan hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben:
StandAloneComplex hat geschrieben:Durch solche dämlichen und inakzeptablen Drohbriefe wird jegliche berechtigte Kritik an Sarkeesian gleich mit in den Schmutz gezogen.
Für mich wirkt alles rund um Frau Sarkeesian viel zu inszeniert. Ist alles zu perfekt.
Mach Dich nicht lächerlich.

Was ist daran lächerlich? Weder sind Sarkastian noch ihre anhänglichen Befürworter/Feinde erst zu nehmen. Das Thema wird von beider Seiten derart aufgeplustert, dass man bei dieser peinlichen Farce nur noch in Fremdscham den Kopf schütteln kann.
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Wigggenz
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von Wigggenz »

Es ist trotzdem abwegig, das ganze als inszeniert zu bezeichnen. Natürlich passt Bedrohung Aktivisten hinsichtlich ihrer Kampagnen perfekt in den Kram (egal wer sie sind oder wofür sie eintreten- das Ziel ist immer Aufmerksamkeit), aber andererseits muss man sich nur mal im Internet, sei es Facebook oder seien es Gamingseiten oder seien es Boards wie 4chan angucken, was da so in den hintersten Ecken herumkreucht, und man kann nicht ernsthaft behaupten, dass es nicht sehr wahrscheinlich ist, dass mindestens eine hinreichend ernsthaft formulierte Todesdrohung gesendet wurde.
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shakeyourbunny
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von shakeyourbunny »

Diese Frau sollte nicht Computerspiele als Vehikel für ihre (gesellschaftspolitischen) Ambitionen als Geisel nehmen.

Langsam nervts nur noch.
Nanimonai
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von Nanimonai »

Wigggenz hat geschrieben:Natürlich muss hinter Verhaltensweisen ein Gedanke stehen, wenn diese folgendes zum Ausdruck bringen wollen (Zitat Duden): "die Vorstellung, nach der eines der beiden Geschlechter dem anderen von Natur aus überlegen sei".
Nein, muss es nicht. Es kann auch einfach erlerntes Verhalten sein, ohne Hintergedanken.
Beispiel Rassismus: Mein Vater hat früher gelernt, dunkelhäutige Menschen erst mal prinzipiell als Neger zu bezeichnen. Meint er es rassistisch? Nein, in keinster Weise. Er ist ganz weit davon entfernt, ein Rassist zu sein.
Also ist es auch gar nicht rassistisch, einen dunkelhäutigen Menschen als Neger zu bezeichnen? Doch, ist es. Das Wort Neger ist und bleibt rassistisch, weil sich die Semantik dahinter im Laufe der Jahrhunderte in eine unzweifelhaft rassistische Richtung verschoben hat.
Und daher kann eine auch vollkommen unbedachte und nicht rassistisch motivierte Verhaltensweise dazu beitragen, einen Status Quo zu bestätigen.
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Wigggenz
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von Wigggenz »

Meint er es rassistisch?
Also ist es auch gar nicht rassistisch, einen dunkelhäutigen Menschen als Neger zu bezeichnen?
Wie nett wie du eine spezielle Situation mit einer allgemeinen vergleichen willst.

Wenn jemand "Neger" sagt, und dabei wirklich völlig ahnungslos ist, die historische Bedeutung der Verwendung des Begriffs nicht kennt und wirklich ehrlich denkt, das wäre eine völlig wertneutrale Bezeichnung für Menschen dunkler Hautfarbe wie etwa "Dunkelhäutige" und wenn ihm irgendwelche rassischen Überlegenheitsvorstellungen völlig fremd sind, dann ist es auch nicht rassistisch, wenn er den Begriff verwendet. Solche Leute dürfen aber wirklich die absolute Minderheit ausmachen, sodass man der Einfachheit halber davon sprechen kann, dass die Verwendung des Begriffs üblicherweise rassistisch ist.

Die Antwort auf deine zweite Frage ist demnach "Es kommt darauf an", wie bei fast allen Dingen im Leben, nur das ein Ausgang halt extrem unwahrscheinlich ist.
Nanimonai
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von Nanimonai »

Wigggenz hat geschrieben:Wenn jemand "Neger" sagt, und dabei wirklich völlig ahnungslos ist, die historische Bedeutung der Verwendung des Begriffs nicht kennt und wirklich ehrlich denkt, das wäre eine völlig wertneutrale Bezeichnung für Menschen dunkler Hautfarbe wie etwa "Dunkelhäutige" und wenn ihm irgendwelche rassischen Überlegenheitsvorstellungen völlig fremd sind, dann ist es auch nicht rassistisch, wenn er den Begriff verwendet. Solche Leute dürfen aber wirklich die absolute Minderheit ausmachen, sodass man der Einfachheit halber davon sprechen kann, dass die Verwendung des Begriffs üblicherweise rassistisch ist.
Wir befinden uns als Menschen nicht in einer Blase, in der wir ganz alleine mit uns und unseren Gedanken sind. Unsere Worte haben eine Auswirkung auf die Welt, unsere Worte haben Bedeutung. Nicht nur für uns, sondern gerade auch für andere.
Das Beispiel mit Neger war genau nur das, ein Beispiel. Wir können gerne unendlich viele andere Beispiele nehmen, such Dir eins aus.
Der Inhalt meiner Aussage bleibt erhalten: Die Vorstellung des Senders ist nicht entscheidend für die Interpretation des Empfängers. Dieser hat die Deutungshoheit. Immer. Und das gilt für jede Gesellschaft, sowohl moralisch als auch rechtlich. Und es gilt auch nicht nur für Worte, sondern eben auch für Taten. Es ist entscheidend, was wir machen, nicht was wir uns dabei denken.
Gehe ich in eine Bank und sage "Geld her oder ich schieße" wird es negative Konsequenzen geben, völlig unabhängig davon, ob ich das nun Ernst meine oder im Spaß gesagt habe oder sonst was.
Der nach oben gestreckte Daumen bedeutet in der Regel ja, dass man etwas gut findet oder zustimmt. Wenn Du diese Handgeste einem Polizisten in der Türkei zeigst, wirst Du negative Konsequenzen erleben, weil diese Geste dort der Mittelfingergeste bei uns entspricht. Es kommt nicht darauf an, wie Du es gemeint hast. Diese Geste ist dort eine Beleidigung. Punkt. Erst durch nachträgliche Aufklärung kannst Du diesen Vorwurf rückgängig machen.

Um ein Sexismusbeispiel zu nehmen, weil es näher am Kontext ist: Es gibt keinen Zweifel daran, dass es sexistisch ist, Frauen als das schwächere Geschlecht zu sehen und sie als besonders beschützenswert (wie etwa Kinder) zu behandeln. Darüber müssen wir hoffentlich nicht diskutieren.
Die meisten Männer sehen selbst ihren Hang zum benevolenten Sexismus nicht, im Gegenteil, sie fühlen sich dabei sogar als gut, höflich und in keinster Weise herabsetzend.
Deiner Theorie nach kann also diese Form des Sexismus gar kein Sexismus sein, weil er nicht bewusst geschieht und es niemand in böser Absicht macht. Fakt ist aber, dass die Anwendung dieser Form des Sexismus den status quo bestätigt, Sexismus aktiv vorantreibt. Es ist schwer, dass zuzugeben, weil sich ja ganz viele Menschen dabei ertappt fühlen, etwas negatives zu machen, was sie ja eigentlich gar nicht negativ meinen. Es gehört schon die Fähigkeit zur Reflexion dazu, es sich einzugestehen und vor allem auch, die eigene Verhaltensweise anzupassen.

Ebenso ist es auch mit dem Beispiel des Wortes Neger. Deiner Meinung nach ist es nicht rassistisch, wenn man es nicht rassistisch meint. Es ist ja nur ein Wort, nur eine Bezeichnung, bedeutet ja auch nur schwarz. Was aber passiert, wenn alle Menschen so denken wie Du ist, dass dieses Wort nie aus dem alltäglichen Sprachgebrauch verschwinden wird, weil plötzlich ja niemand mehr dieses Wort herablassend und beleidigend meint.

Also ja, auch selbst wenn ein kleines Kind dieses Wort benutzt. ist es rassistisch, obwohl ein Kind noch nicht einmal das Konzept von Rassismus verstehen, geschweigen denn anwenden kann. Es liegt an uns allen, diesem Kind klar zu machen, dass man dieses Wort nicht verwendet. Ebenso, wie wir unseren Kindern auch klar machen müssen, uns und andere nicht Arschloch zu nennen, weil sie dieses Wort mal irgendwo aufgeschnappt haben. Wir müssen dem Kind klar machen, dass es eine Beleidigung ist und das Kind über sein Fehlverhalten aufklären.
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Wigggenz
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von Wigggenz »

Nanimonai hat geschrieben:Die Vorstellung des Senders ist nicht entscheidend für die Interpretation des Empfängers. Dieser hat die Deutungshoheit. Immer. Und das gilt für jede Gesellschaft, sowohl moralisch als auch rechtlich. Und es gilt auch nicht nur für Worte, sondern eben auch für Taten. Es ist entscheidend, was wir machen, nicht was wir uns dabei denken.
Na dann bin ich ja froh, dass wir das ganze Fahrlässigkeitsstrafrecht abschaffen können und jeder durch Menschen verursachte Schaden nach Vorsatzdelikt mit mehr als der doppelten Strafe geahndet wird. Endlich Gerechtigkeit!

Wenn du nur so tust, als würdest du eine Bank ausrauben, dann hat das sehr wohl Auswirkungen, wenn du beweisen kannst, dass du es nicht ernst gemeint hast. "Ich habe mir nichts dabei gedacht" kann (soweit glaubwürdig) einen Unterschied von vielen Jahren bedeuten.

Absolute Deutungshoheit des Empfängers bedeutet, dass jeder, der in einem Medium irgendwas entdeckt, damit auch Recht hat. Jedes Detail kann von jemandem als beleidigend oder diskriminierend wahrgenommen werden, oder sonst eine andere Aussage haben. Man kann Werke nicht ohne den Prozess den Werkerstellung betrachten, und diesen nicht ohne die (soweit bekannte) Intention des Erstellers, das gilt besonders für Kunstwerke. Nicht umsonst lernen Schüler ab der Mittelstufe "Was will uns der Autor damit sagen" und nicht "Wie könnten damit unvertraute Leser das aufnehmen". Goethe ist nicht sexistisch wenn "Weib" für "Frau" benutzt.

Letztendlich ist die Frage nach der Deutungshoheit auch egal, da Sexismus etwa (nach dem Duden) die Vorstellung einer Überlegenheit beschreibt, und Vorstellung bedeutet per se eine gedankliche Position.

Um es einfach runterzubrechen: Sexismus kann nur von Sexisten ausgehen, Rassismus nur von Rassisten, etc... -ismus eben nur von -isten.
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ItsPayne
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Re: Spielkultur

Beitrag von ItsPayne »

Bei der Rede sollte es aber hoffentlich nicht um Computerspiele gehen?

Wenn ja, wird's lächerlich.....


€: Wie können Feministen jemandes leben zerstören? Hat er seine Frau misshandelt und die hat das so lange ertragen bis eine Feministin ihr Mut gemacht hat und sie dann auf und davon ist?
Nanimonai
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von Nanimonai »

Wigggenz hat geschrieben:Absolute Deutungshoheit des Empfängers bedeutet, dass jeder, der in einem Medium irgendwas entdeckt, damit auch Recht hat.
Nein, das heißt es nicht. Deutungshoheit des Empfängers bedeutet, dass dieser und nur dieser deuten kann, was mit dem Gesagten gemeint ist. Es bedeutet nicht, dass er mit seiner Deutung richtig liegt und seine Deutung deckungsgleich mit der Intention des Senders sein muss.
Wigggenz hat geschrieben: Um es einfach runterzubrechen: Sexismus kann nur von Sexisten ausgehen, Rassismus nur von Rassisten, etc... -ismus eben nur von -isten.
Du stellst mit dieser nihilistischen Einstellung einen Freifahrtschein und Blankoscheck für alles Handeln und Sagen aus. Denn es reicht nach Deiner Begründung aus, einfach nach dem "Was willst Du Nigger denn von mir?" den Einschub "Ich bin kein Rassist" zu bringen, um diese Aussage als nicht rassistisch gelten zu lassen.

Es gibt so viele rassistische Denkmuster von Menschen, die sich gar nicht bewusst sind, dass sie rassistisch denken und die schützt Du allesamt mit Deiner Aussage. Ist Dir das wirklich nicht klar?
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Wigggenz
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von Wigggenz »

Nanimonai hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben: Um es einfach runterzubrechen: Sexismus kann nur von Sexisten ausgehen, Rassismus nur von Rassisten, etc... -ismus eben nur von -isten.
Du stellst mit dieser nihilistischen Einstellung einen Freifahrtschein und Blankoscheck für alles Handeln und Sagen aus. Denn es reicht nach Deiner Begründung aus, einfach nach dem "Was willst Du Nigger denn von mir?" den Einschub "Ich bin kein Rassist" zu bringen, um diese Aussage als nicht rassistisch gelten zu lassen.

Es gibt so viele rassistische Denkmuster von Menschen, die sich gar nicht bewusst sind, dass sie rassistisch denken und die schützt Du allesamt mit Deiner Aussage. Ist Dir das wirklich nicht klar?
Und wenn das "Ich bin kein Rassist" nicht stimmt, ist die Aussage trotzdem rassistisch.

Und zur Deutungshoheit: wenn die Deutung nicht mit der Intention übereinstimmt, ist sie nicht richtig. Seo einfach ist das.
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Funfab
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von Funfab »

LePie hat geschrieben:
Sarkeesian sagte ihre Rede dennoch ab, weil die Polizei das in Utah gesetzlich erlaubte Mitführen von Waffen nicht unterbinden wollte.
Ok, das ist jetzt aber wirklich dämlich. Handfeuerwaffen haben in Bildungseinrichtungen (und erst Recht bei Veranstaltungen mit Anwesenheit umstrittener Persönlichkeiten, die Morddrohungen erhalten) nichts verloren - aber erklär' das denen mal einer ...
Das hab ich mir auch so gedacht.
Fiddlejam
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von Fiddlejam »

Wiggenz hat geschrieben:Und wenn das "Ich bin kein Rassist" nicht stimmt, ist die Aussage trotzdem rassistisch.
Und umgekehrt darf ich dann "Schwuchtel" sagen weil ich 100% hinter der Homo-Ehe stehe oder was?
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Wigggenz
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von Wigggenz »

Fiddlejam hat geschrieben:
Wiggenz hat geschrieben:Und wenn das "Ich bin kein Rassist" nicht stimmt, ist die Aussage trotzdem rassistisch.
Und umgekehrt darf ich dann "Schwuchtel" sagen weil ich 100% hinter der Homo-Ehe stehe oder was?
Da du weißt, was das Wort bedeutet, wirst du es nur in 2 Situationen verwenden:

1. Als Beleidigung.
2. Als Scherz.

Wer nicht schwulenfeindlich ist, wird das Wort nicht als Beleidigung benutzen (weil es dann ja in seinen Augen keine Herabsetzung sein kann), und als Scherz ist es nicht homophob.
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Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von NeuerFreund »

Wigggenz hat geschrieben:
Fiddlejam hat geschrieben:
Wiggenz hat geschrieben:Und wenn das "Ich bin kein Rassist" nicht stimmt, ist die Aussage trotzdem rassistisch.
Wer nicht schwulenfeindlich ist, wird das Wort nicht als Beleidigung benutzen (weil es dann ja in seinen Augen keine Herabsetzung sein kann).
Sehe ich völlig anders. Das Wort "Schwuchtel" ist so abwertend gegenüber Homosexuellen wie es "Nigger" gegenüber schwarzen Menschen ist. Um diese Worte zu gebrauchen braucht man aber weder ein Rassist noch homophob zu sein. Ziel dieser Worte ist es das Gegenüber zu verletzen und oder herabzusetzen. Wer diese Worte gebraucht will genau das erreichen.
Oder hasse ich automatisch Rothaarige wenn ich jemand mit Pumuckel beleidige?