Es macht mich aber nicht Homophob, darum geht es doch.Wulgaru hat geschrieben:Wenn wir aber eines von unseren diversen Beispielen nehmen und den Streit in eine Öffentlichkeit verlegen, eine Bar oder eben im Internet in einen öffentlichen Commentbereich....dann funktioniert deine Logik nicht mehr. Wenn du dann den homophoben mit diffamierenden Bezeichnungen für Schwule attackierst, triffst du ihn vielleicht immer noch maximal, aber gleichzeitig hören Leute was du sagst und was sie hören, lässt dann nur den Schluss zu das a) ihr euch streitet und du b) was gegen schwule hast. Ich würde sogar sagen das es ironischerweise so wäre, das man den homophoben von außen als schwul und damit als die Person im Recht betrachten würde. Du verlierst dabei und damit ist deine Strategie jemanden möglichst maximal zu beleidigen im Grunde kontraproduktiv.
Lange Rede kurzer Sinn....wenn du solche Worte in der Öffentlichkeit benutzt, kriegst du auf die Mütze, weil niemand riechen kann, was du dabei für Absichten verfolgst. Wir hören nur abscheuliche Wörter und denken uns unseren Teil über dich in dieser hypothetischen Situation.
Das es von Aussenstehenden so aufgefasst werden kann ist hier irrelevant.
Es ist nur relevant dafür, dass ich eben aufpassen sollte wann ich wie beleidige, um nicht unbeteiligte ebenfalls zu beleidigen.
Ich kann Homophob beleidigen ohne dass mich dies per se Homophob macht.
(und iwann hatte ich ja auch bereits erwähnt, dass wir uns nicht über den Geschmack einer Beleidigung streiten sollten)
